die Klassenlehrperson [...] muss dem ollen Klassenbuch nicht mehr ewig hinterherrennen, sofern es denn überhaupt im Unterricht abgegeben wurde und irgendjemand was eingetragen hat, was die meiste Zeit nämlich gar nicht passiert ist.
Falls dies bei euch ein so großes Problem war, ist ein elektronisches Klassenbuch natürlich sehr vorteilhaft. Bei uns war es allerdings nie ein Problem; ich habe in all der Zeit als Klassenlehrerin weder dem Klassenbuch "hinterherrennen" noch die KuK zu Eintragungen auffordern müssen.
Auch gibt einem Untis sehr schnell die Fehlzeitenabrechnung für die Zeugnisse aus. Das war sonst auch immer eine ordentliche Rechnerei, zumal wir in NRW ja nach Fehlstunden und nicht nach Fehltagen abrechnen müssen.
Das ist richtig; auch wenn das Ausrechnen von Fehlstunden in NDS ja nicht notwendig ist.
So kann man sich bei Untis z.B. sehr schnell die Fehlzeiten je Fach ausgeben lassen, um so festzustellen, ob ein Schüler immer bei einem ganz speziellen Kollegen bläut. Im Papierklassenbuch ist das eine größere Sucherei.
Das allerdings sehe ich nicht als Aufgabe der Klassenlehrkräfte sondern der Fachlehrkräfte an. Ich suche garantiert nicht danach, ob ein/e Schüler/in immer nur bei bestimmten KuK im Unterricht fehlt (ist in meiner Klasse auch sehr selten der Fall gewesen, wenn ich so drüber nachdenke). Wenn die KuK dies bemerken, geben sie mir eh Bescheid.
Mit einigen Klicks hat man eine komplette Übersicht über die Klassenbucheinträge eines Schülers und mit einem weiteren seine Verspätungen und unentschuldigten Fehlzeiten. Also ein ziemlich gutes Bild. Und zwar jederzeit und überall. Das möchte ich nicht missen.
Eben: Mit einigen Klicks, die im Papier-Klassenbuch nicht notwendig sind (da reicht ein Blick hinein). IUnd ich fand das Papier-Klassenbuch halt einfach für den Gesamtüberblick besser, ohne da großartig "herumklicken" zu müssen.
Ist aber ja eh nun egal. Jetzt haben wir das elektronische Klassenbuch und das bietet halt auch viele Vorteile zum papierenen.