Beiträge von Humblebee

    Ist genauso wie das alljährliche Theater um die Klassenlehrerschaft im Kollegium. Wer sich da in der Vergangenheit sehr passiv verhalten hat, wird dafür damit belohnt, daß er keine Klasse als Klassenlehrer mehr bekommt. Wer hingegen den ganzen Verwaltungskram solide abarbeitet, bekommt als „Dank“, weil es ja so gut klappt, gleich mehrere Klassen aufgedrückt.

    Das zeigt mir einmal mehr, dass es an deiner Schule bzw. deinem Kollegium irgendwie _merkwürdig_ zugeht. Bei uns gibt es dahingehend kein "Theater", sondern es wird so gehandhabt, wie von Flipper79 geschildert. Wobei es meines Wissens nach an meiner Schule aber auch niemand als Bestrafung ansieht eine Klasse als Klassenlehrkraft zu haben bzw. als irgendeine Art von "Belohnung" keine übernehmen zu müssen. Dass jemand zwei Klassen als Klassenlehrkraft hat, kommt nur im Berufsschulbereich in "pflegeleichten" Klassen vor (und da haben sich die Klassenlehrkräfte selbst dafür entschieden; ihnen wird nichts "aufgedrückt").

    Mein Lebensgefährte war heute Morgen nur noch kurz in der Bäckerei, um frische Brötchen und Berliner (mit verschiedenen Füllungen) zu kaufen. Alles andere, was wir fürs abendliche Raclette und für morgen benötigen, haben wir schon am Mittwoch eingekauft.

    An Neujahr gaaanz lange schlafen oder wie gewohnt aufstehen?

    state_of_Trance :Ja, unsere tatsächlich, denn direkt im Druckhaus werden von einigen Zeitungsausträger*innen, die u. a. in unserem Stadtteil austragen, die Zeitungen am frühen Morgen mit dem Fahrrad abgeholt, wie mir unser Zeitungsausträger vorletztes Jahr erzählte :) . Das ist aber hier Zufall, dass die Druckerei unserer Tageszeitung in einem nahegelegenen Gewerbegebiet angesiedelt ist (von uns aus ist dies ca. 2 km entfernt).

    Ansonsten werden die Zeitungen aber per Lieferwagen zu verschiedenen Sammelpunkten gebracht, wo die Austräger*innen sie mit dem Rad abholen und dann in ihren Zustellgebieten 'rumbringen.

    Das wäre ein Spar-Ansatz für die Post, den ich sogar mittragen würde. Ob ich die Rechnungen, die Werbebriefe und die gelegentlichen Grußkarten jetzt heute oder morgen bekomme, ist mir ziemlich wurst.

    Für Werbebriefe, Grußkarten u. ä. wäre es mir auch wumpe. Wir haben aber auch schon Briefe von Behörden und Rechnungen bekommen, die 10 bis sogar 14 Tage unterwegs waren, bis sie bei uns im Briefkasten landeten. Und das finde ich dann schon happig!

    Ich bin vor einem Jahr auf die digitale Ausgabe umgestiegen. Das ist sehr komfortabel, pünktlich und auch im Urlaub problemlos verfügbar. Umweltfreundlicher ist es noch dazu.

    Stimmt, umweltfreundlicher ist es (wobei wir Zeitungspapier auch gerne zum Auslegen der Biotonne,... benutzen) und auch komfortabel und pünktlich (das E-Paper erscheint meines Wissens schon immer am Vorabend). Allerdings finde ich den Preis für das "Digitalpaket" - das beinhaltet das E-Paper und unbegrenzten Zugriff auf alle Artikel der Website - auch nicht ohne, denn das kostet mit 34 Euro nur 10 Euro weniger als das Gesamtpaket mit gedruckter Zeitung.

    wirklich nicht? Krass. Ich muss zwar auch jeweils 1km laufen, aber dann habe ich in 3 Himmelsrichtungen einen Briefkasten und sogar eine Poststelle.

    Alles andere fände ich doof.

    Wir haben bzgl. Briefkästen und Poststelle auch Glück. In fußläufiger Entfernung (ca. 5 Min. Fußweg) finden sich in zwei verschiedenen Richtungen Briefkästen; zudem kommen mein Lebensgefährte und ich morgens an zwei Briefkästen vorbei, vor denen man direkt auf einem Parkstreifen anhalten und die Post einwerfen kann. Alle diese Briefkästen werden erst nachmittags (16 oder 16:30 Uhr) geleert. Unsere nächstgelegene Poststelle ist im Sommer sogar näher an unser Haus "gerückt", weil sie von einem Schreibwarengeschäft zu einem anderen Kiosk in ca. 1,5 km Entfernung (vorher waren es ca. 2 km) umgezogen ist. Wie kompetent in der neuen Postfiliale die Mitarbeiter*innen sind, kann ich allerdings noch nicht sagen, da ich dort noch nicht war.

    Allerdings ärgere ich mich doch manchmal über die Post. Meine Weihnachtskarten habe ich am 21.12. in den Briefkasten geworfen. Bei zwei Verwandten in Sachsen kamen sie schon am 22. an, bei einer weiteren Verwandten in Hannover am 24. und bei einer befreundeten Familie in Stuttgart erst am 28.12.!

    Bei uns im Stadtteil (oder zumindest in unserem Wohngebiet) wird schon seit November nur noch zwei- bis dreimal in der Woche die Post ausgetragen und auch Pakete und Päckchen kommen - trotz Zustellankündigung von DHL, dass sie noch an dem Tag, wo mich die Mail erreicht, gebracht würden - teilweise erst zwei Tage nach der Zustellankündigung bei uns an (dort steht dann in der Statusmeldung aber trotzdem die ganze Zeit "in Zustellung"). Ok, das ist wahrscheinlich dem hohen Krankenstand und allgemeinem Personalmangel geschuldet, aber es nervt halt trotzdem ziemlich.

    Ach ja: unsere Tageszeitung haben wir vor Weihnachten an gleich drei Tagen nicht erhalten und es gab nicht mal eine Entschuldigung bzw. Erklärung, woran es lag.

    Die möglichen Konsequenzen sind aber doch fundamental anders, ob man sich als Referendar einen Fehler erlaubt (oder auch: irgendeine Lappalie als Fehler angekreidet bekommt) oder als Lehrkraft.

    Klar, darum ging es mir in meinem Beitrag aber überhaupt nicht.

    (EDIT: Nochmal zur Klarstellung: Ich hatte meinen Beitrag schon heute Vormittag direkt nach MrsPaces Beitrag Nr. 11 formuliert, aber vergessen, ihn "abzuschicken". Erst danach kam diese Diskussion um Fehler von Refis vs Fehler von "festen" Lehrkräften auf.)

    Im Gegensatz zu anderen User*innen hier empfand ich (und auch viele BBS-Lehrkräfte in meinem Bekanntenkreis) das Ref nicht als "Hölle", habe mich dort nicht ständig beobachtet und kontrolliert gefühlt, obwohl es natürlich auch immer mal stressig war, und stimme daher MrsPace zu, dass es auch jetzt - fast 20 Jahre nach Beendigung meines Ref - noch zu Situationen im Unterrichtsalltag kommt, die teilweise mit mehr Druck verbunden sind als das Ref. Ich persönlich fand die ersten zwei bis drei Jahre mit voller Stelle auf jeden Fall stressiger als das Ref selbst (abgesehen von der Zeit der zweiten Staatsprüfung) und höre das immer wieder von "Junglehrer*innen". Das solltest du m. E. auch im Hinterkopf haben Flame_90 .

    Ich würde den obigen User*innen zustimmen und das Referendariat jetzt nicht mehr abbrechen. Wie ich deinen älteren Beiträgen entnehme, müsstest du dich bereits in der Endphase deines Ref befinden, oder? Denn du schriebst ja in deinem ersten Post hier im Forum, dass du im Januar 2021 starten würdest. Wie gesagt: Ich würde die paar Monate jetzt noch "durchziehen" und dann weiterschauen.Vielleicht trittst du dann erstmal eine Planstelle an und wartest ab, wie du damit zurecht kommst. Das ist doch ein anderer Alltag mit anderen Stresssituationen als im Ref.

    Komisch, in der Studie selbst steht wortwörtlich, dass es die "Covid19-Pandemic" war, also die Pandemie. Das Wort Lockdown kommt garnicht vor. Hast Du evtl. den falschen Link reingesetzt? Kann ja mal passieren. ;)

    Stimmt, da steht nicht "Lockdown" sondern "pandemic shutdowns", z. B. im Absatz über die Ergebnisse:

    "Results

    We found that youth assessed after the pandemic shutdowns had more severe internalizing mental health problems, reduced cortical thickness, larger hippocampal and amygdala volume, and more advanced brain age."

    Insofern hast du natürlich recht.

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