Beiträge von Humblebee

    Hier gibt es in städtischen Sporthallen nur noch kalte Duschen und das Schwimmbad hat auch einige Teile gesperrt...

    Ähnliche Maßnahmen gibt es hier in der Stadt auch: nur noch kalte Duschen in den städtischen Sporthallen, heruntergefahrene Heizungsanlagen und Co. in öffentlichen Gebäuden, städtische Schwimmbäder erstmal komplett geschlossen (nur die Freibäder und ein privat betriebenes Freizeitbad sind jetzt in den Sommerferien geöffnet). Zudem sollen in nächster Zeit die Außenbeleuchtungen an öffentlichen Gebäude außer Betrieb genommen, die meisten Ampeln nach 22 Uhr abgeschaltet und die Straßenbeleuchtungen reduziert werden.

    In NDS gibt es auch eine "Fachoberschule". Für die Klasse 11 ist der Realschulabschluss die Eingangsvoraussetzung, für die Klasse 12 der erfolgreiche Besuch der FOS 11 oder eine abgeschlossene Berufsausbildung.

    Da die SuS in der FOS 11 nur zwei Tage in der Woche (zumindest ist das an meiner Schule so organisiert) in die Schule gehen und drei Tage im betrieblichen Praktikum sind, liegt für mich darin der hauptsächliche Unterschied zum beruflichen Gymnasium: Die fachpraktische Ausrichtung ist in der FOS m. E. größer.

    Für das BG ist bei uns in NDS übrigens der erweiterte Sek I-Abschluss/erweiterte Realschulabschluss die Eingangsvoraussetzung. Von daher können SuS, die nur den "einfachen" Realschulabschluss haben, gar nicht in der 11. Klasse des BG aufgenommen werden, sondern eben nur in der FOS 11. Diese Schüler*innen:

    Eher SuS, die auch das Potential für Abi am BG haben, aber aus irgendwelchen Gründen dort nicht hinwollten

    wirst du also bei uns in der Fachoberschule nicht unbedingt antreffen.

    Von den SuS, die die FOS 11 erfolgreich absolviert haben, gehen bei uns mind. zwe Drittel anschließend in die FOS 12, würde ich schätzen. Das restliche Drittel entscheidet sich doch noch für eine Berufsausbildung und verlässt also nach dem einen Jahr unsere Schule wieder.

    Die SuS-Klientel an FOS und BG unterscheidet sich meinen Erfahrungen nach insbesondere darin, dass diejenigen, die aufs BG gehen, eben die allgemeine Hochschulreife/das Abitur anstreben und danach ein Studium absolvieren wollen. Die SuS der FOS 12, die die FHR machen wollen, wollen nach erfolgreichem Abschluss entweder ins Studium an einer Fachhochschule oder im "einschlägigen" Bereich einer Uni oder aber in ein duales Studium gehen - wobei deren Anteil an den FOS-Absolvent*innen meinen Beobachtungen nach in den letzen Jahren abgenommen hat - oder direkt in einen Betrieb. Diejenigen, die vorher die FOS 11 absolviert haben und dementsprechend noch jünger sind, machen dann oftmals noch eine Ausbildung, während die älteren Absolvent*innen mit bereits abgeschlossener Berufsausbildung häufig direkt eine Vollzeitstelle antreten.

    Die Anforderungen sind im Vergleich zum vollen Abitur ja doch recht niedrig.

    Als "recht niedrig" würde ich die Anforderungen nun auch nicht beschreiben. Natürlich sind sie niedriger als beim "normalen" Abitur, aber sooo gering nun auch wieder nicht :) .

    Was mich stört ist das Wecken von Erwartungshaltungen. Eltern und Schülerinnen meinen halt, das Verschenken der Privatsphäre gehöre zum Lehrerinnenberuf, weil sie es so erlebt haben. Also muss man das ständig klarstellen.

    Nein, das musste ich noch nie klarstellen, denn - wie ich nun schon ich-weiß-nicht-wie-oft schrieb - es rufen mich nur äußerst selten SuS und noch seltener Erziehungsberechtigte zuhause an. Und ich sehe Telefonate von zuhause aus eben nicht als "Verschenken von Privatsphäre" und auch nicht als "Störung" an; auch wenn du dahingehend anderer Ansicht bist.

    Humblebee Schön, dass du über alles lachen kannst. Ich führe lieber ernsthafte Gespräche. PLONK.

    Nanu, du hast mich doch schon vor einigen Jahren "geplonkt" und ich dachte eigentlich, ich stehe eh auf deiner "Ignorieren-Liste"?! Jetzt schon wieder :/? Fühle mich geehrt.

    Ernsthafte Gespräche bzw. Diskussionen kann man mit dir zu dieser Thematik aber leider eh nicht führen. Von daher finde ich deine Einwände mittlerweile halt ziemlich lächerlich, weil du sowieso keine anderen Meinungen akzeptierst :weissnicht:.

    Ich wär auch nie auf die Idee gekommen, sie einzufordern.

    Meine fordert niemand ein. Die gebe ich freiwillig 'raus ;) . Ja, O. Meier, ich weiß, dass dir das nicht passt, aber das ist ganz allein meine Sache, ob ich bereit bin, meine private Festnetznummer 'rauszugeben, und nicht deine :P. Andere Lehrkräfte geben halt ihre Handynummer an Erziehungsberechtigte, ich eben die Festnetznummer. Ist aber ja niemand zu gezwungen. Die paar Male, die ich im Laufe eines Schuljahres von zuhause aus in schulischen Angelegenheiten telefoniere, lassen sich an einer Hand abzählen. Und nochmal: Ich telefoniere eben lieber von daheim als von der Schule aus.

    Aber die Diskussion hatten wir hier ja nun schon des Öfteren lang und breit...

    Ich gebe meine Privatnummer heute ganz sicher nicht heraus.

    Das liegt allerdings nicht an den Schülern, sondern an den Eltern.

    Wenn ich an einer allgemein bildenden Schule wäre, würde ich es evtl. auch so handhaben. Da ich aber als BBS-Lehrkraft kaum noch mit Eltern zu tun habe, telefoniere ich auch nur äußerst selten mit ihnen. Kommunikation mit Erziehungsberechtigten läuft bei mir größtenteils per E-Mail (über mein dienstliches Account natürlich). Wenn mich viermal pro Schuljahr Eltern anrufen, ist das schon viel. Im abgelaufenen Schuljahr hat mich - wenn ich mich richtig erinnere - nicht ein einziges Mal eine Mutter oder ein Vater angerufen.

    Nenenenene! Wenn ich um 7 in der Schule bin und um 14 Uhr gehe habe ich 7 Stunden gearbeitet! Auch wenn ich nur 4 U-Std hatte. Ich bin doch nicht zum Privatvergnügen in der Schule. Echte Pause hat man da nie.

    Ui, das ist aber übel :( . Die Aussage "Echte Pause hat man da nie." kann ich für mich und das Kollegium meiner Schule aber nicht bestätigen, denn wir nehmen uns unsere Pausen und darauf besteht auch unsere SL. Das wurde vor Jahren mal im Zusammenhang mit dem Thema "Lehrkräftegesundheit" so festgelegt und auch in unseren "Schulleitfaden" aufgenommen (dort werden die SuS darauf hingewiesen, dass sie uns Lehrkräfte nur im "Notfall" im während der Pausen im Lehrerzimmer aufsuchen sollen; das klappt seit Jahren gut). Abgesehen von den zweimal 20 Minuten Pausenaufsicht pro Woche - die bei einigen aber ja auch vor oder nach dem Unterricht liegen - haben wir also jeden Tag unsere Pausen vollumfänglich.

    Denn die Pausen ind oft mit Aufsichten, Kopierarbeiten, Gesprächen, Schüleranfragen belegt.
    Nach 8 Schulstunden bin ich tatsächlich bei 7 Zeitstunden, nicht gerechnet die Zeit, in der ich vor dem Unterricht bereits am Klassenbuch sitze o.Ä.

    Kopierarbeiten mache ich grundsätzlich vor oder (selten) auch nach dem Unterricht; dazu brauche ich aber nie länger als 10 Minuten pro Tag. An einigen Tagen habe ich gar nichts zu kopieren. Und Gespräche oder Fragen von SuS wie auch Einträge ins Klassenbuch erledige ich (und auch meine KuK) während der Unterrichtsstunden.

    Das hört sich furchtbar an. Zum Glück gibt es sowas bei uns nicht.

    Warum sollte das "furchtbar" sein? Ich finde es gut, dass Eltern- und Schülervertreter*innen in den Konferenzen dabei sind.

    Aber das Thema hatten wir hier ja erst vor einiger Zeit hier in diesem Thread. Dazu zitiere ich nochmal Seph (dessen Ausführungen ich zustimme):

    Dass bei uns Eltern- und Schülervertreter in beiden großen entscheidungsrelevanten Gremien (Schulvorstand und Gesamtkonferenz), aber auch in den Teilkonferenzen in den Fächern und Klassen mitwirken, trägt erheblich zur Transparenz bei. Ich erleben den engen Austausch mit allen an Schule beteiligten Personengruppen als sehr gewinnbringend für die tägliche Arbeit.

    und - die BBS in NDS betreffend - mich selbst:

    Da wir an den BBS keine "Fachgruppen" und dementsprechend auch keine "Fachkonferenzen" haben (sondern "Teams" bzw. "Bildungsganggruppen" und "Fachgruppen"), sind bei uns übrigens die Eltern- und Schülervertreter*innen tatsächlich nur in Gesamtkonferenzen, in Klassenkonferenzen (im Prinzip nur Ordungsmaßnahmen- und Zeugniskonferenzen) und im Schulvorstand vertreten.

    Damals,

    z.B. in den 70iger/80iger/90iger Jahren

    wäre nie jemand auf die Idee gekommen einen Lehrer zu Hause zu kontaktieren.

    Wieso sollten Lehrer jetzt immer erreichbar sein?

    Hm, vielleicht war das bei euch anders, aber meine Eltern hatten auch zu meiner Schulzeit (sowohl in der Grundschule, als auch in der "Orientierungsstufe", die es in NDS damals in der 5./6. Klasse gab und ebenfalls ab der 7. Klasse im Gymnasium) schon die privaten Telefonnummern meiner Klassenlehrer*innen und haben auch ab und zu mit ihnen telefoniert. Und ich kann mich erinnern, dass ich in meiner Oberstufenzeit - als ich bereits volljährig war - mehrmals mit meinem Tutor telefoniert habe.

    Ich bin übrigens zwischen 1978 und 1991 zur Schule gegangen.

    Hallo Lisa! Willkommen hier im Forum und viel Spaß und Erfolg an der beruflichen Schule, wo du demnächst unterrichten wirst!

    Meine Fächer sind Mathe & Biologie (und laut neuem SL: „alles, was mit Biologie zusammenhängt“ :ohh: )

    Vielleicht wirst du ja in Berufsfachschul- oder Berufsschulklassen im Bereich "Agrarwirtschaft", "Gartenbau" o. ä. eingesetzt? Berichte bitte mal zu Schuljahresbeginn, denn das würde mich als BBS-Lehrkraft interessieren!

    Was ist an mehreren Klassenlehrerschaften so witzig Reyeah ? Sorry, aber ich glaube, diese/r neue User/in sollte gesperrt werden, wenn ich mir die Profil-Pinnwand so anschaue...

    Bei uns haben auch einige Lehrkräfte zwei Klassenlehrerschaften (dann aber eine in einer Teilzeit-/Berufsschul- und eine in einer Vollzetklasse) und andere - wenige! - gar keine (dabei handelt es sich allerdings ausschließlich um Teilzeit-Lehrkräfte, die nur wenige - max. 12 - Unterrichtsstunden haben). Die Situation ist aber ja an einer beruflichen Schule eine völlig andere als an einer Grundschule!

    Das ist erst mal nur die Ankündigung, von den angekündigten Sachen ist nicht alles umgesetzt. Ich glaube, für die Arbeiten braucht es noch einen GK-Beschluss.

    Ja, mein Link führte zu der Ankündigung, aber den dazugehörigen Erlass gibt es auch seit 2020; das schrieb ich ja ebenfalls:

    Diese Pflicht wurde erst 2020 durch einen neuen Erlass zur "Aufbewahrung von Schriftgut in öffentlichen Schulen; Löschung personenbezogener Daten" aufgehoben

    In diesem Erlass, auf den sich auch Seph bezieht (Gültigkeit: 01.01.20 bis 31.12.25; zu finden unter https://www.voris.niedersachsen.de/jportal/?quell…d.psml&max=true) findet sich diese Angabe über die Aufbewahrungspflicht von Klassenarbeiten u. ä., wonach kein extra GK-Beschluss notwendig ist:

    Von Schülerinnen und Schülern selbst gefertigtes Schriftgut (Klassenarbeiten und Ähnliches)

    keine Aufbewahrungspflicht, sofern nicht wichtige Gründe wie z. B. Fälle, in denen Widerspruchs- oder Klageverfahren anhängig sind, die die Benotung der jeweiligen Klassenarbeit angreifen, einen Einbehalt notwendig machen.

    Richtig, davon haben wir auch diverse in den einzelnen Lehrerzimmer und im Sekretariat. Dort werden auch Fehldrucke von Zeugnissen und alles andere, was schüler- und lehrkräftebezogene Daten beinhaltet, eingeworfen. Die Container werden alle acht Wochen - meine ich zumindest - abgeholt durch einen durch den Schulträger beauftragten Betrieb, der alles schreddert.

    Ich hatte heute blaue Farbe im Gesicht, als ich aus der Schule kam. Es ist so heiß im Klassenzimmer, dass irgendwas abgefärbt hat :P:D

    Ein Kollege von mir hatte vor den Ferien blaue Striche im Gesicht, weil er gerade die Zeugnisse seiner Klasse mit blauem Kuli unterschrieben und sich dabei/danach wohl mehrfach übers Gesicht gstrichen hatte :D. Sah irgendwie nach Kriegsbemalung aus...

    Noch 2 Tage!!!

    Yee-haw!

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