Beiträge von Humblebee

    Na ja, das kenne ich aber so ziemlich von allen in meinem Umfeld so, egal in welchem Beruf sie arbeiten. Du nicht?

    Zumindest gerechter als ein Privileg des Landes. Sollen die Lehrer vom Land doch in die Stadt versetzt werden, damit auch dort die Klassen kleiner werden können.

    Ich glaube, du benötigst mal eine Runde Schlaf oder frische Luft. Anders kann ich mir deine Beiträge hier gerade nicht mehr erklären.

    Der Hof hätte ja auch renaturiert werden können. Menschen auf dem Land verbrauchen mehr Platz und das schädigt unsere Umwelt. Warum nicht in einem Mehrfamilienhaus leben? Weil man was besseres ist?

    :autsch: Vielleicht einfach, weil man nicht in der Stadt leben möchte?!? Das scheint für dich wohl unvorstellbar zu sein, dass es solche Menschen gibt.

    Nochmal kurz zur Situation meiner Bekannten, die von Bremen aufs Land gezogen sind: Sie hatten in Brmeen nicht in einem Mehrparteienhaus sondern in einem kleinen Einfamilienhaus zur Miete gewohnt (sicherlich, weil sie sich "für was Besseres halten" - Ironie off...) und die Bekannte hatte zusätzlich Räume für ihre Heilpraktikertätigkeit angemietet. Auf dem Resthof, den sie dann gekauft und saniert haben (sie lieben es in Haus und Garten herumzuwerkeln, was sie in der Stadt nicht konnten), konnte sie nun ihre Praxis mit unterbringen. Dieser Hof stammt übrigens von ca. 1920 und "verbraucht" schon seit über 100 Jahren denselben Platz wie jetzt ^^. Und praktischerweise benötigt die Bekannte nun sogar nur noch ein Haus für Berufs- und Privatleben. Ihre alten Praxisräume in Bremen können nun anderweitig genutzt werden. Toll, ne?! ;) (Notiz am Rande: Werden sie aber bisher nicht, sondern stehen noch immer leer...)

    Ach, und ihr Mann fährt seit dem Umzug mit dem Rad zum nächsten Bahnhof und pendelt dann mit dem Zug nach Bremen zu seiner Arbeitsstelle. Die Tochter fährt mit dem Schulbus zu ihrer neuen Schule. Also alles paletti - die ganze Familie glücklich 8).

    P. S.: Was hast du eigentlich andauernd mit deinem "sich für was Besseres halten" oder "was Besseres sein"?

    Ihr habt ja eine putzige Vorstellung vom Landleben.

    Die Landkreise können gar nicht einfach so und ohne Ende Neubaugebiete ausweisen, weil man dafür dann Ausgleichsflächen haben muss - die nicht jede Kommune hat.

    Also gibt es auch häufig Lückenbebauung oder auf dem Grundstück eines alten Hauses entstehen viele neue Wohnungen in kleinen Häusern oder Mehrparteien-Objekten.

    Ganz genauso kenne ich es auch.

    Wenn ich mir die Beiträge von Kris und fossi74 zu dieser Thematik durchlese, scheint das aber in Süddeutschland - insbesondere in BW, wo die beiden ja wohnen - anders "gehandhabt" zu weden. Es wirkt so, als wenn dort ohne Rücksicht auf Verluste ständig neue Baugebiete hochgezogen würden.

    Es erwartet niemand, dass auch an der allerletzen Milchkanne ein Halteschild steht, das sehe ich auch so, aber man kann in Flächengemeinden, in denen ebenso viele Menschen wie in kleinen Städten wohnen, erwarten, dass alle Stunde oder alle 30 min ein Bus fährt, sodass man von den Haltestellen aus in die nächsten Städte mit entsprechender Versorgung (Ärzte, Fachärzte, Therapeuten, Beratungsstellen, Fachgeschäfte) kommt. Das muss auch denen möglich sein, die keinen Führerschein haben, die kein Auto haben oder es nicht mehr fahren können, wollen oder dürfen.

    Ähnliche Erwartungen einer Grundversorgung habe ich z.B. hinsichtlich ärztlicher Versorgung und Internet.

    Vollste Zustimmung! (und dabei wohne ich gar nicht auf dem Land...)

    Eben. Und zerstören durch ihr Neubaugebiet die Natur, die sie so sehr lieben.

    Na gut, ein letztes Statement für heute noch. Nein, nicht unbedingt. Bis auf ein Paar haben diejenigen aus meinem Bekannten-, Kollegen- und Verwandtenkreis, die aufs Land gezogen sind nicht in einem Neubaugebiet gebaut, sondern ältere Häuser gekauft und umgebaut. Die o. g. Bekannten haben bspw. einen alten Bauernhof (Resthof) erworben.

    Aber aktuell ist es doch oft so. Junge Familien bauen auf dem Land ihr Häuschen und erwarten, dass der Staat Pendlerpauschale, guten ÖPNV und Schulen für ihre Kinder stellt.

    Interessant übrigens, wie gut du diese jungen Familien, die auf dem Land bauen, kennst und weißt, was sie erwarten. ^^

    Guten ÖPNV erwartet doch im Übrigen so ziemlich jeder (mit Recht)!

    Es ist doch Quatsch, wenn die Landbewohner jetzt in die Stadt ziehen sollen, wenn sie vielleicht schon seit mehreren Generationen auf den Dörfern wohnen

    Und es soll tatsächlich Menschen geben, die sogar von der Stadt aufs Land ziehen, weil sie aus der Hektik der Großstadt weg möchten, ihre Kinder im Grünen aufwachsen lassen möchten oder was auch immer 8). Gerade erst vor drei oder vier Jahren haben das Bekannte von uns gemacht: 'raus aus Bremen aufs niedersächsische Dorf.

    Diesen Menschen ist aber - wie ich oben bereits schrieb - sehr wohl klar, worauf sie sich "einlassen".

    Ja, aber dann nicht über die langen Wege jammern.

    Ja, nee, is' klar. Man hat ja sicherlich im Voraus - also bevor man auf's Land gezogen ist und/oder Kinder bekommen hat- gewusst, dass die nächstgelegene Schule plötzlich geschlossen wird!? Darum ging es in dem von dir zitierten Post doch:

    Natürlich gibt es die auf dem Dorf auch, allerdings gepaart mit Schulwegen von bis zu 25km, eben weil die vielen kleinen Schulstandorte einfach geschlossen und zusammengelegt werden.

    Natürlich. Aber dann nicht beklagen, dass der Bus nicht alle 5 Minuten fährt und die Schule zu weit entfernt ist.

    Viele, die auf dem Land wohnen, freuen sich ja schon, wenn einmal am Tag ein Bus fährt. Ein besserer Ausbau des ÖPNV wäre da schon wünschenswert, findest du nicht?

    Ich finde es übrigens erstaunlich, dass du früher irgendwo auf dem Land gewohnt hast, wo es derart gute Bus- oder Bahnverbindungen gab. Da hast du wohl wirklich Glück gehabt; hier in der Gegend ist die Lage dahingehend schlechter.
    Zudem kenne ich ja 'ne ganze Reihe von "Landbewohner*innen", von denen sich aber niemand beschwert, dass die nächste Schule zu weit weg ist. Das ist ihnen schließlich i. d. R. bei der Wahl ihres Wohnortes größtenteils bewusst gewesen. Es sei denn, die für die Kinder angedachten kleinere Schulen werden plötzlich geschlossen...

    Dass immer mehr ländliche Schulen geschlossen werden und der ÖPNV trotz vieler Rederei noch immer vielerorts schlecht ist, finde ich einfach sch...e!

    EDIT: Und die "Städter" sollen sich bitte auch nicht über die hohen Mieten oder Immobilenpreise in der Stadt beschweren.

    Dafür können doch die Städter nichts. Dann sollen die Eltern halt nicht aufs Land ziehen. Es gibt kein Menschenrecht auf einen kurzen Schulweg, wenn man am A.... der Welt wohnt.

    'tschuldigung, aber geht's noch?!? Es kann doch wohl jede/r dort wohnen, wo er oder sie mag!

    Wir Städter subventionieren ja auch Mini-Klassen auf dem Land, obwohl in den Städten die Klassen aus allen Nähten platzen.

    Wieviele Schulen mit Mini-Klassen gibt es denn wohl noch auf dem Land? Die meisten Schulen mit zu geringen SuS-Zahlen werden/wurden doch geschlossen.

    Ja, mir ist dann auch aufgefallen, dass mein Beitrag bisher nur von Mathelehrkräften geliket wurde. Da geht es nämlich wirklich gut, wenn man das möchte.

    Ok, das mag sein. Mit den Aufgabestellungen in Mathe kenne ich mich ja so gar nicht aus. Schwierig wird es aber m. E. mit Ankreuzaufgaben in allen Fächern, wo man eben als Schüler*in auch selbstständig Texte verfassen muss.

    Also halten wir fest: Der Frosch weiß von einer Re-Infektion bei einem gerade genesenen Kind. Tom hat sich erklären lassen, dass das eigentlich nicht geht.

    Es ist also unwahrscheinlich aber nicht unmöglich. Demzufolge kann jetzt jeder seine Schlüsse ziehen.

    Ja, genau das denke ich auch: unmöglich nicht, aber unwahrscheinlich.

    Wir hatten einen Fall in einer Berufseinstiegsklasse, wo ein Schüler - wenn ich mich richtig erinnere, war das im Februar - Corona-positiv war (er hatte sich bei einem Kumpel angesteckt), sich dann ca. 10 Tage später negativ "freitesten" konnte und zwei Wochen darauf wieder positiv war. Diesmal hatte sein Vater das Virus wohl von der Arbeit "eingeschleppt".

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