Beiträge von Humblebee

    Stimmt. Da habe ich wohl gestern zu schnell gelesen. 3 mal so hoch ist der Anteil von allen Angestellten (also inkl. Kindergärtner und co.).

    So sieht's aus!

    Ja, das habe ich gelesen, keine Sorge ;) . Wie die EKD nun genau zu den getätigten Aussagen hinsichtlich der Prozentanteile kommt, kann ich natürlich nicht sagen.

    So marginal ist der Frauenanteil aber dann auch wieder nicht.

    Von einem "marginalen" Frauenanteil in der EKD bzw. in den leitenden Positionen habe ich doch nirgends etwas geschrieben :/. Er ist halt nur nicht so hoch, wie von dir gestern - versehentlich - dargestellt. Lediglich das wollte ich richtigstellen, weil ich da die Aussagen unserer ehemaligen Schulpastorin im Hinterkopf habe, die dem in etwa dem aus dem o. g. Link entsprechen.

    In der evangelischen Kirche ist der Frauenanteil (von Pristern, Diakon oder ähnlichen leitenden geistlichen Funktionen) etwa 3 mal so hoch im Vergleich zu den Männern.

    Hast du dafür eine Quelle? Das liest sich hier: Neue Zahlen und Fakten zur Gleichstellung der Geschlechter in der evangelischen Kirche – EKD doch etwas anders. EDIT: Und auch laut deines Links ist doch der Frauenanteil in leitenden Positionen geringer als der Männeranteil. Oder lese ich das falsch (dann entschuldige ich mich - liegt an der Hitze...)?

    Auch die 18-Jahre-Grenze ist nicht in Stein gemeißelt. Nach 10 Schuljahren (HS plus BVJ) Ist die Schulpflicht beendet.

    Das ist in NDS genauso: Wer neun Schuljahre im allgemeinbildenden Schulsystem verbracht hat und danach ein Schuljahr lang einen Vollzeitbildungsgang an einer BBS absolviert, ist nicht mehr schulpflichtig. Dabei ist es egal, ob es sich um die "Berufsvorbereitung" (heißt in NDS "Berufseinstiegsschule"), eine einjährige Berufsfachschule oder auch die Unterstufe einer mehrjährigen BFS oder die Klasse 11 des BG oder was auch immer handelt. EDIT: Und genau diese SuS, die sich in den o. g. Klassen befinden, sind halt noch schulpflichtig und können von uns "nicht mal eben" der Schule verwiesen werden, wenn sie "Probleme machen". Unser einziger Vorteil ist, dass wir sie nach einem Schuljahr "loswerden" können, weil sie dann ja ihre Schulpflicht erfüllt haben.

    Von daher gilt auch für uns an den BBS in NDS das, was Sissymaus gerade für die BK in NRW schrieb:

    Ein großer Teil der Schüler am BK in NRW sind schulpflichtig. Und sie der Schule zu verweisen ist ein großer Kraftakt. Die Vorfälle müssen derart schlimm sein, damit die BR dem zustimmt, dass es fast nicht möglich ist.

    Nochmal. In diesem Fall wird bis ins BEJ "abgeschult". Es gibt keine "Schulpflicht am Gymnasium". Daher meine Aussage: Der wirkliche "Brennpunkt" liegt am Ende der "Abschulungskette". Alle anderen haben die Möglichkeit, die Problemschüler los zu werden - und damit auch ein probates Mittel zur Disziplinierung. Hat es nun der Letzte verstanden?

    Nein, sorry, ich verstehe es wirklich nicht. Solange die SuS schulpflichtig sind, besteht auch für "alle anderen" - z. B. berufliche Schulen - nicht die Möglichkeit, "Problemschüler*innen" loszuwerden. Wohin sollen wir diese SuS - egal, ob sie nun einen Schulabschluss erworben haben oder nicht - denn deiner Meinung nach "loswerden"?

    In dem "BEJ" (Steht das für "Berufseinstiegsjahr"?) - das ja vermutlich auch an beruflichen Schulen in BW geführt wird - sind die SuS doch auch noch schulpflichtig, oder nicht?

    Nachtrag und Korrektur: auch in Österreich ist es grundsätzlich möglich, für religiöse Feiertage frei zu bekommen. Siehe Link.

    Es ist also scheinbar nicht staatenspezifisch (in Bezug auf Deutschland und Österreich), sondern eher ein Nicht-Wissen.

    Interessant finde ich hier aber den Zusatz, dass die "individuelle Situation" der SuS zu berücksichtigen sei und "zu prüfen, ob die Erlaubnis zum Fernbleiben pädagogisch vertretbar ist". In Österreich wird daher keine Erlaubnis erteilt, wenn an dem jeweiligen Tag schon Klausuren u. ä. festgelegt wurden, während es bspw. hier in NDS explizit heißt, dass bei der "Planung der Termine der Klassenarbeiten bzw. Klausuren die jeweiligen wichtigen religiösen Feiertage zu berücksichtigen" sind.

    EDIT: Quittengelee war schneller ;)

    Wollen wir jetzt ernsthaft anfangen mal durchzuzählen, wie viele Firmen wir kennen, die Freitags Nachmittags noch Meetings haben oder nicht?

    ich habe nicht behauptet, dass das in allen Firmen so ist. Aber es ist auch nicht völlig abwegig, wie das bei einigen durchklingt. Hier geht es aber um Schule...

    Sorry, ich habe mit dem Thema nicht angefangen und bin nun ja auch nicht die einzige, die geschrieben hat, dass es in vielen Unternehmen auch anders zugeht (von "allen Firmen" war ja nie die Rede). Also: Ja, es gibt viele Betriebe, bei denen freitags früh Feierabend ist und auch die Gleitzeit schon recht früh endet, auf der andere Seite aber auch viele, bei denen das eben nicht so ist.

    Aber du hast recht: Zurück zum Thema "Schule". Da ist es zumindest an meiner BBS und anderen BBSn im Umkreis durchaus so, dass auch freitags bis zur 8. Stunde Unterricht ist. Bei uns haben allerdings nur wenige Klassen am Freitag länger als bis zur 6. Stunde Unterricht (die endet aber auch erst um 13:20 Uhr, also wäre es auch dann nicht schaffbar, um 13:15 Uhr an einem anderen Ort/in der Moschee zu sein). Absprachen mit den Stundenplaner*innen hinsichtlich von "Sonderwünschen" sind aber an meiner Schule selten ein Problem.

    Der war gut, Freitags wollen alle früher Schluß machen. Da wird es in den wenigsten Firmen viele Termine am Nachmittag geben.

    Klar, "wollen" ist das eine. Aber nichtsdestotrotz kenne ich so manches Unternehmen, wo auch freitags die Gleitzeit bis 14 oder 15 Uhr geht und auch bis dahin Termine jeglicher Art (intern wie auch extern).

    Unter den von mir genannten Links finden sich sowohl Präsenz- als auch Online-Veranstaltungen.

    Ich habe beim "NLC" (nds. Lern-Center) - wo auch die FoBis der o. g. Unis aufgelistet werden - nun noch genauer gefiltert. Siehe hier: Niedersächsisches LernCenter - NLC Dort kannst du oben Online-Veranstaltungen/Fortbildungen als Stichwort eingeben und links als Schulform BBS. Da sollten für dich (und mich ;) ) dann einige passende Online-Veranstaltungen auftauchen.

    Auch eine spontane Wahrnehmung kann ich doch nur von Personen haben, mit denen ich überhaupt mal zu tun hatte. Und - wie gesagt - sooo viele Lehrkräfte sind das nicht. Von daher finde ich diese Formulierung "Die meisten Lehrkräfte..." einfach unpassend.

    Na ja, es werden sich schon genügend Teilnehmer*innen für diese Umfrage finde. Ich werde halt nicht dazu gehören.

    Nee, im Ernst: Ich bin auch kein Fan von "Schubladen-Denken" und vermag nicht zu sagen, diese und jene Eigenschaften usw. sind für die Lehrkraft an sich typisch.

    Die Umfrage habe ich mir kurz angeschaut, aber direkt wieder abgebrochen. Woher soll ich bspw. wissen, ob die meisten Lehrkräfte fachlich kompetent sind oder ihren Beruf lieben und gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten? Das kann ich doch nur für die - zahlenmäßig wenige, bezogen auf alle Lehrkräfte in Deutschland - Lehrer*innen beurteilen, mit denen ich näher zu tun habe.

    Seid ihr zwei jetzt fertig?

    Langsam habe ich den Verdacht, dieser Thread ist eigentlich gar nicht (ausschließlich) dafür gedacht, Lehrkräfte als Teilnehmer*innen für die genannte Umfrage zu finden, sondern zu schauen, was die User*innen hier so "von sich geben" und wie/wohin sich dieser Thread entwickelt...:teufel: Da kann man wohl auch schon so einiges über die "Spezies Lehrer*in" lernen ^^.

    Sorry, dass ich da nochmal einhake, aber "das Schülermaterial" finde ich eine ganz fürchterliche Formulierung, die ich persönlich nie benutzen würde. Nenn' mich gern auch "hypersprachsensibel", aber solch eine Formulierung zeugt für mich doch davon, das der/die Sprecher*in in dem Moment die SuS nicht als Personen sondern als Dinge sieht. Und das gehört sich m. E. einfach nicht für jemanden, der/die mit Menschen (zusammen)arbeitet.

    Im Unterricht behandele ich das auch nur am Rande, wenn überhaupt. Ich habe aber schon einige Anschreiben verfasst und mich tiefer damit beschäftigt.

    Die Schlussformulierung ist nicht nur zu umgangssprachlich sondern auch an sich schlecht gestaltet. ChatGPT spukt aus der hohlen Hand ohne große Diskussion was besseres aus: "Ich freue mich darauf, meine Kenntnisse und meine Motivation im Rahmen eines Praktikums in Ihrem Unternehmen einzubringen und weiterzuentwickeln. Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch von meiner Einsatzbereitschaft und meinem Interesse." Kein hätte/wäre/könnte. solchen Formulierung werden schon seit einigen Jahren nicht mehr verwendet. Im Konjunktiv würde ich da gar nicht schreiben. Außerdem werden weiter oben Eigenschaften wie Kontaktfreudigkeit und Zuverlässigkeit werden einfach nur erwähnt aber nicht belegt, damit sind es nur leer Phrasen. Das mag bei einem Praktikum egal sein, aber es ist generell kein guter Stil.

    Bzgl. "hätte/wäre/..." gebe ich dir absolut recht; das habe ich meinen SuS schon vor etlichen Jahren gesagt, dass sie solche Formulierungen vermeiden sollen.

    Allerdings sollte man beachten, dass es sich in diesem Fall um eine 7. Klasse handelt. Die SuS sollten m. E. versuchen, in ihren Formulierungen einigermaßen authentisch zu bleiben, sonst klingt es schnell nach "Standardbrief mit Standardformulierungen". Die von ChatGPT vorgeschlagenen Formulierungen klingen meiner Meinung nach für SuS dieses Alters schon etwas arg "hochgestochen". Aber das ist nur mein persönliches Empfinden.

    Es geht mir nicht um die Länge, sondern die Formulierung und Formatierung. Die Vorlage ist in der Form mindestens 15 Jahre als. Auch wenn es Inhaltlich um was anderes geht, sieht die Klasse das und denkt dass hier inhaltlich alles prima ist. Das ist es aber nicht.

    Ich fände es sinnvoll, wenn du mal genau dazu Stellung nehmen würdest, was deiner Meinung nach an der Formulierung bzw. dem Inhalt und der Formatierung des vom/von der TE geposteten Schreibens unpassend ist. Und wieso meinst du, dass die gepostete Vorlage für das Anschreiben "mind. 15 Jahre alt" sei? Beschäftigst du dich so intensiv mit dieser Thematik? (EDIT: reine Neugierde meinerseits!)

    Ich selber unterrichte schon seit mehreren Jahren "Bewerbungen" nicht mehr, aber eine Kollegin von mir war zu dieser Thematik vor zwei Jahren bei einer Fortbildung und die Musteranschreiben, die sie dort erhalten hat, ähnelten dem vom/von der TE geposteten. Den letzten Satz "Bitte sagen Sie mir Bescheid, ob das möglich ist" finde ich allerdings zu umgangssprachlich.

    Was die Formatierung angeht, bin ich übrigens recht sicher, dass - im Gegensatz zu der Vorlage, die sich unter deinem obigen Link (Latex-Briefvorlage) findet - die Adresse des Absenders/der Absenderin oben links geschrieben wird, nicht oben rechts (nochmal EDIT: So steht es zumindest in einem Arbeitsbuch zur DIN 5008 von 2020, das ich hier noch "herumliegen" habe; aber vielleicht ist das ja auch schon wieder überholt...). Ob nun die Telefon-/Handynummer und eine E-Mail-Adresse ins Anschreiben gehören oder nur in den Lebenslauf, da scheiden sich wohl die Geister.

    Man braucht es, weil/wenn Arbeitgeber es wollen. Glücklicherweise kommt das immer mehr aus der Mode.

    Stimmt, der Trend geht zur Online-Bewerbung, in der ein "langatmiges" Bewerbungsanschreiben nur noch selten gefordert wird. Andererseits fiel mir bzw. mir und meinen KuK auf, dass in den letzten ca. 10 Jahren vermehrt Betriebe ganze Bewerbungsmappen für Praktikumsbewerbungen einfordern; das gab es früher gar nicht (da reichte oftmals eine telefonische Bewerbung oder ein persönliches "Vorsprechen" im Betrieb durch die SuS, die auf der Suche nach einem Praktikumsplatz waren).

    In dem vom/von der TE geposteten Bewerbungsanschreiben geht es aber doch lediglich um die Bewerbung für einen Praktikumsplatz (Schüler*innenpraktikum). Da ist ein solch kurzes Anschreiben m. E. völlig ok. Die Praktikumsbetriebe - zumindest die unserer SuS aus der Berufsfachschule oder Berufseinstiegsklasse - erwarten da keine "Romane" ;) .

    Ja war es. Die Abkürzungen in den Bundesländer, auch bei uns, sind ziemlich verwirrend. Man lernt da auch im eignen Bundesland nie aus, besonders weil es immer wieder neue gibt, an die man sich dann gewöhnen muss..

    Ah, ok, hatte ich jetzt so nicht aufgefasst.

    Stimmt, die Abkürzungen sind ja so vielfältig, das finde ich auch verwirrend. Von "GHR 300" habe selbst ich als Niedersächsin hier gerade zum ersten Mal gelesen.

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