Beiträge von Humblebee

    Gehalt, Arbeitszeiten, Überstunden, Dienstgeräte, bezahlte Studiengänge, bezahlte Team-/Betriebsausflüge etc. pp.

    Na ja, bezahlte Dienstgeräte, Fortbildungen und Kollegiumsausflüge haben wir auch ;) . Und ich komme sowohl mit meinen Arbeitszeiten als auch meinem Gehalt gut klar.

    Dann kennst du scheinbar niemanden, der in der Metall- und Elektroindustrie arbeitet.

    Nein.

    Friesin : Ja, mag sein, dass es in Großbetrieben teilweise anders ist. Ich kenne niemanden, der bei "Siemens" o. ä. arbeitet. Der Betrieb, in dem mein Lebensgefährte arbeitet, fällt aber auch schon unter "Großbetrieb" (mit mehr als 20.000 Mitarbeiter*innen weltweit) und dort sind die Arbeitsumstände genauso, wie von mir oben beschrieben.

    Kann ich so nicht unterschreiben. Ich sehe das bei vielen Freunden, die jetzt auf dem Gehaltslevel oder höher arbeiten. Die haben teilweise sogar 35-Stunden Verträge. Jede einzelne Überstunde wird dann wieder abgefeiert, oder man macht halt einfach keine Überstunden und hat einen halben Tag frei.

    Ich schon, denn ich höre es von einer ganzen Reihe von Bekannten und Verwandten genauso, wie von MarcM beschrieben. Auch im Betrieb, in dem mein Lebensgefährte arbeitet, gibt es das Wort "Überstunden" nicht; da wird einfach davon ausgegangen, dass man auch mal länger bleibt, um seine Arbeit erledigen zu können und wird - wie Marc es auch beschreibt - zumindest schief angeschaut, wenn man immer "pünktlich" Feierabend macht.

    Solche paradiesischen Zustände, wie du sie beschreibst - mit 35-Stunden-Verträgen, Abfeiern von Überstunden etc. -, habe ich seit Jahrzehnten von niemandem mehr gehört. Das kenne ich tatsächlich nur noch aus der Generation meiner Eltern. Mein Vater bspw. konnte Überstunden damals immer aufschreiben und abfeiern. Mittlerweile weht aber in dem Betrieb, in dem er arbeitete, auch ein anderer Wind...

    @DpB : Ah stimmt, an den Abendunterricht hatte ich bei euch nicht gedacht! Den gibt es ja bei uns nicht. Allerdings kenne ich es von meiner Ref-Schule, wo es auch zwei- oder dreimal in der Woche Abendunterricht gab, so, dass die KuK, die abends Unterricht hatten, dann an dem Tag (und auch am folgenden) vormittagss frei hatten. Von der 1. oder 3. Stunde bis abends musste dort keine Lehrkraft in der Schule sein.

    Zählen die Unterrichtspausen ZWISCHEN den Stunden denn arbeitsrechtlich als Pausen? Man hat ja tatsächlich sehr häufig etwas zu tun, seien es Schülergespräche, Versuchsvorbereitungen, aufsichten oder was auch immer. Im Gegensatz zu vieler anderer Mehrarbeit halte ich das auch tatsächlich für ebenso vorhersehbar wie normal und wäre jetzt nicht auf die Idee gekommen, das als echte, offizielle Pause einzufordern.

    Drum leg ich (und auch ein großer Teil meines Kollegiums) großen Wert auf die 45 Minuten echte Mittagspause, in denen man dann auch mal was gscheits essen kann.

    EDIT: Oder anders formuliert: In der - auch von mir - oftmals als Vergleich genannten freien Wirtschaft steht einem auch die erste offizielle Pause nach 6 Zeitstunden zu. Ich bin ja sehr dafür, dass Arbeitnehmerrechte auch für uns gelten und durchgesetzt werden, sehe an dieser speziellen Stelle aber kein Problem.

    Ich kann ja nur für mich sprechen, aber ich habe in den Pausen zwischen den Unterrichtsstunden selten etwas zu tun. Meine Aufsichten liegenschon seit einigen Schuljahren einmal morgens vor Unterrichtsbeginn und zum anderen nach meinem Unterrichtsende. Schülergespräche führe ich i. d. R. während des Unterrichts (in Stillarbeitsphasen). Versuchsvorbereitungen habe ich ja in meinen Unterrichtsfächern nicht.

    Im Übrigen bin ich froh, dass unsere Mittagspause nicht so lang ist wie bei euch. Wir haben nach allen Doppelstunden 20 Minuten Pause - nach der 8. Stunde nur noch 10 Min. - und das reicht aus meiner Sicht völlig aus. Ich esse mittags eh nicht warm (auch nicht außerhalb der Schule). Wenn wir mittags so eine elend lange Pause hätten wie ihr, würde die 8. Stunde bei uns erst um 15:35 Uhr enden und die 10. erst um 17:15 Uhr! Das fände ich viel zu spät. An meiner Schule hat sich aber in all den Jahren auch noch niemand über diese Pausenregelung beschwert. Also finden sie scheinbar alle SuS und KuK In Ordnung, so wie sie ist.

    Ich habe 1994 mit meinem Referendariat begonnen und an allen 5 Schulen (2 Referendariat, damals war Wechsel noch vorgeschrieben, 3 danach) war rauchen überall auf dem Schulgelände verboten. Raucherlehrerzimmer etc. kenne ich nur vom Hörensagen aus längst vergangenen Tagen.

    Wir hatten bis 2005 (habe jetzt nochmal nachgeschaut; mit Beginn des Schuljahres 2005/2006 wurde ein Rauchverbot an nds. Schulen eingeführt) noch mehrere Raucherlehrerzimmer!

    Welche Qualität hat eine "Pause" in unserem Beruf eigentlich? Ich glaube auch hier ist unser Beruf am untersten Ende der Skala.

    Selbst wenn man mal nicht (und das kann man innerhalb eines Monats an einer Hand abzählen) von KuK mit Arbeit belästigt wird (dazu zähle ich Fragen zu SuS, Biten um Verteilung von Material X in der Klasse und tausend andere Gesprächsanlässe mit beruflichem Inhalt), dann sitzt man in einem lauten, überfüllten Lehrerzimmer an einem mickrigen Tisch. Vor die Tür gehen um mal frische Luft und Ruhe zu haben? Fehlanzeige, da lärmen tausend Jugendliche und Kinder.

    Puh, was bin ich froh, dass es bei uns in "Bullerbü" in den Pausen absolut nicht so zugeht! Wir sitzen gemütlich im - weder überfüllten noch lauten - Lehrerzimmer (jede unserer fünf Abteilungen hat ein eigenes; insgesamt haben wir sogar sechs Lehrerzimmer) und unterhalten uns bei Kaffee, Tee, Kaltgetränken und unserem Pausenbrot. Und zwar allermeist über Privates und nicht über Berufliches. Wer von uns Lehrkräften rauchen will, geht dazu in den Lehrer-Raucherbereich, und wer für einen kurzen Spaziergang oder auch Einkauf das Schulgelände verlassen will, macht auch das. Na ja, unsere SuS "lärmen" zum Glück auch nicht auf dem Schulhof; die sind ja älter und unterhalten sich in der Pause oder "daddeln" auf ihren Handys (wenn sie überhaupt nach draußen gehen und nicht auch während der Pausen in den Klassenräumen bleiben).

    Von vielen Bekannten, die in anderen Betrieben arbeiten, höre ich immer wieder, dass ihre Pausen weit weniger entspannt verlaufen, weil sie - trotz Pause - Telefonanrufe entgegennehmen müssen o. ä.

    Pausenaufsicht hat an meiner Schule übrigens jede/r Kollegin/Kollege ein- bis zweimal die Woche in einer unserer 20-Minuten-Pausen.

    Eine große Frechheit sind die Arbeitsbedingungen trotzdem! Aber, weil man es nicht anders kennt oder keinen Vergleich hat, nimmt man es hin anscheinend hin.

    Finde ich nicht - und ja: ich kenne es auch anders, da ich vor meiner Lehrtätigkeit schon in mehreren Betrieben "in der freien Wirtschaft" beschäftigt war.

    Es ist die Rede von "Am Sitzplatz keine Maskenpflicht" und im "übrigen Schulgebäude Maskenpflicht". Was gilt beim Herumlaufen im Klassenraum? Was gilt im Sitzkreis?

    Diese Regelung "Maskenpflicht am Sitzplatz" hatten wir im letzten Jahr hier in NDS auch schon mal. Wir haben den SuS gesagt, dass sie, sobald sie von ihrem Stuhl aufstehen, die Maske aufsetzen müssen. Also bei Herumlaufen im Raum (und natürlich im Schulgebäude): Maske aufsetzen; beim Sitzen auf ihrem Stuhl im Sitzkreis würde ich sagen: Maske kann abgenommen werden.

    SuS sitzen am Platz, haben eine Frage, wir gehen hin setzen Maske auf uns SuS dann wahrscheinlich nicht?!

    In dem Fall haben wir die SuS gebeten ihre Masken aufzusetzen (was sie auch ausnahmslos getan haben)!

    Die Regelung bzgl. der schwangeren Kolleginnen in NRW finde ich interessant. Hier müssen die Schwangeren schon seit längerer Zeit wieder in den Präsenzunterricht. Die mir bekannten Schwangeren (die nicht nur in der Schule tätig sind) gehen übrigens alle arbeiten.

    Na ja, man könnte es aber auch so interpretieren, dass der entsprechende Absatz aus der o. g. Corona-Verordnung von MV tatsächlich nur für SuS aus MV gilt.

    Aber soll mir auch egal sein. Und ihr seid ja nun durch die Mitteilung des Hotels/FeWo-Betreibers auch "safe".

    Schönen Urlaub!

    Am Wochenende wird es wohl keines geben.
    Aber wie gesagt, ich erwarte einfach, dass auch die sich an die Vorgaben des Landes, dass Schüler als getestet gelten, halten!

    Anfang September galt in MV noch - das weiß ich sicher von einer Freundin, die für ein Wochenende mit ihrer achtjährigen Tochter dort war -, dass nur Kinder, die in MV zur Schule gehen, von der Testpflicht ausgenommen sind. So steht es auch in der hier verlinkten Grafik: https://www.auf-nach-mv.de/informationen-coronavirus

    Diese Diskussion bzgl. angeblicher "Grundrechtseinschränkungen" hatten wir hier schon lang und breit.

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