Beiträge von Humblebee

    Was ist daran verwirrend?

    1. Dass man sich als Lehrkraft mit zwei Kindern angeblich "locker" vier Urlaubsreisen pro Jahr leisten könne. Ich schätze mal, da kommt man dann auf bis zu 10000 Euro, die man nur für diese Reisen jährlich ausgibt. Und dann noch ein Haus abbezahlen und ordentlich was zur Seite legen können?! Na ja... Klappt vermutlich nur dann, wenn beide Partner richtig gut verdienen und mal günstigen Urlaub macht.

    2. Dass man in den letzten vier Jahren derart viele Urlaubsziele hatte, wie SwinginPhone auch schon schrieb.

    Für viele Junglehrer normal bis wenig.

    Wie bitte?! Also, langsam glaube ich, ich kenne wirklich völlig andere Leute als du! Als "Junglehrerin" bin ich wie auch alle mir bekannten Lehrkräfte so gut wie gar nicht in Urlaub gefahren, allerhöchstens mal in den Sommerferien. Lag insbesondere daran, dass wir - außer in den Sommerferien - auch in den Ferien mit Unterrichtsvor- und -nachbereitung beschäftigt waren.

    Herzlich Willkommen hier im Forum, Nism!

    Ehrlich gesagt, glaube ich aber nicht, dass wir dir ohne dich zu kennen, hier zu einem "Durchziehen oder Abbrechen" raten können.

    Aber vielleicht magst du mal ein paar Fragen beantworten:

    Beide Fachleiter haben mir deutlich gemacht, dass ich überhaupt nicht dem Ausbildungsstand entspreche.

    Wie genau äußert sich denn dieses "Nicht-dem-Ausbildungsstand-entsprechen" gemäß deiner Fachleiter? Sind sie der Meinung, dass du diese Defizite nicht mehr aufholen kannst?

    Vielleicht bin ich einfach für den Beruf des Lehrers nicht gemacht.

    Warum glaubst du das bzw. woran machst du das fest?

    ich befürchte, dass ich nicht die Art Unterricht zeigen/ lernen kann, die die Fachleiter und Prüfer mit "ausreichend" bewerten würden.

    Auch hier die Frage: Warum befürchtest du das? Fehlt es dir an Ideen zur Unterrichtsgestaltung, kennst du nicht genug unterschiedliche Methoden oder liegt das Problem woanders?

    Man ist Ungeimpfter

    Da sehe ich aber schon einen Unterschied zwischen einer Person, die (noch) nicht geimpft - also "ungeimpft" - ist und jemandem, der/die sich nicht impfen lassen will/möchte. "Ungeimpft" kann man doch auch sein, obwohl man sich gerne impfen lassen würde, z. B. als Schwangere. Als "Ungeimpfte/r" würde ich eine Person, die sich nicht impfen lassen will, also nicht bezeichnen, sondern tatsächlich eher als "Impfgegner/in" ("Gegner/in" bedeutet doch lediglich, dass jemand "gegen" etwas - eine Sache oder Person - eingestellt ist).

    Was meinst du denn mit "bei uns"?

    Das wollte ich auch gerade fragen (und bevor es jemand kommentiert: genau deshalb habe ich auch einen "Verwirrt"-Smiley unter den betreffenden Post gesetzt). "Bei uns" an der Schule, "bei uns" im Grundschulbereich, "bei uns" im Bundesland,...?

    Dass eine Lehrkraft den Distanzunterricht als nur halb so anstrengend wie Präsenzunterricht empfindet, finde ich ebenfalls erstaunlich, muss ich sagen. Aber da ist wohl jede/r anders.

    Wechselunterricht fand ich allerdings durch die z. T. kleineren Klassen in einigen Bildungsgängen auch entspannter als Präsenzunterricht in voller Klassenstärke.

    Auch wenn ich zu diesen Schulformen nichts weiter sagen kann, da ich selbst ja an keiner davon unterrichte, würde ich dir empfehlen, Praktika sowohl an einer Gesamtschule (IGS oder KGS) als auch einem Gymnasium zu machen. Dann kannst du dir doch selbst ein Bild machen, was ja wohl immer besser ist, als sich auf die Ansichten, Erfahrungen, Bewertungen,.. anderer zu verlassen, oder meinst du nicht?

    Das wiederum wage ich zu bezweiflen. Gerade Fliegen ist ja eben erschreckend billig und vor Ort muss man auch kein Luxushotel beziehen. So richtig teuer war für mich bisher nur Island, da musste ich zwischendurch mal bei der Bank anrufen, die sollen mein Kreditkarten-Limit erhöhen 😂

    Tja, dann wollen sie vielleicht nicht viel Geld für's Reisen ausgeben. Keine Ahnung; nichtsdestotrotz ist es aber so, dass nur wenige meiner KuK in den Urlaub fliegen. Die meisten fahren mit Bus und Bahn hier in Deutschland oder ins europäische Ausland in Urlaub (oder fahren gar nicht weg; davon gibt es tatsächlich auch gar nicht mal so wenige). Gerade von denjenigen mit jüngeren Kindern wüsste ich von niemandem, dass er mit diesen in den letzten Jahren Flugreisen unternommen hat. Vielleicht sind meine KuK ja alle "geizige Norddeutsche" oder wir geben unser Geld lieber für andere Dinge als für Reisen aus oder fahren gar nicht so gerne in den Urlaub? Who knows...

    Das kommt halt bei den heutigen Patchwork-Familien dabei raus, wenn die Kinder mit jedem Elternteil einzeln in Urlaub fahren/fliegen sollen.

    Auch davon kenne ich kaum welche. Und bei denjenigen, die ich kenne, fahren die Kinder in aller Regel nur mit einem Elternteil einmal pro Jahr in Urlaub und dann im nächsten Jahr mit dem anderen Elternteil.

    Wobei ich die Ausreden von manchen Leuten hier im Forum: "Wir besuchen nur die Verwandten, das ist kein Urlaub" ehrlicherweise auch total daneben finde. Natürlich ist das eine Reise, wenn man seine Verwandten in Portugal besucht. Entsprechend zählt die auch.

    Klar, das würde ich auch unter "Urlaub" verbuchen - wobei ich persönlich auch nur alle paar Jahre meine weiter weg (in Deutschland; im Ausland lebende Verwandte habe ich nicht) wohnenden Verwandten besuche. Die Verwandtschaft meines Lebensgefährten wohnt eh max. 100 km entfernt; da fahren wir höchstens als Tagesausflug hin.

    Ich kenne nur ganz ganz wenige Kollegen, die weniger als dreimal jährlich in den Urlaub fahren. Viele machen alleine in den Sommerferien schon zwei Reisen, also eine Woche Malle und dann noch eine Woche Griechenland oder sowas. Die meisten Kollegen bleiben aber mit ihrer Vielzahl an Reisen in Europa.

    Anscheinend geben deine KuK dann wohl ihr ganzes Geld für Reisen aus, oder? Wie ich bereits schrieb: Die meisten meiner Kolleg*innen könnten sich so häufigen Urlaub im Jahr gar nicht leisten (trotz A13...), weil sie noch andere finanzielle Verpflichtungen haben, und würden drei Reisen pro Jahr wohl auch zeitlich gar nicht hinbekommen (insbesondere weil ihre Partner*innen gar nicht so viele Urlaubstage haben). Aber um das nochmal zu wiederholen: Sowohl im KuK- als auch im weiteren Verwandten- und Bekanntenkreis habe ich nur wenige Lehrerpaare und auch nur ein paar Singles; ein großer Teil sind Paare mit zwei oder mehr Kindern.

    Naja dieser Sommer ist nicht anders als die letzten. In der Hinsicht, dass wir uns von Extreme zu Extreme hangeln. Die letzten Sommer waren alle schon sehr heiß. Diesmal sehr nass und kalt. Normal wäre mal wieder schön

    Also, so viele Gewitter wie bisher in diesem Sommer - teilweise auch mit Starkregen - habe ich in unserer Region noch nie erlebt. Als zu heiß oder zu kalt empfinde ich den Sommer bisher allerdings nicht (mir ist aber etwas kühler lieber als Hitzeperioden); zu nass ist er hier in der Region meiner Meinung nach bisher auch nicht.

    Sinnvoll könnte sein, SchülerInnen an einem Präsenztag die digitalen Möglichkeiten zu erläutern und sie darauf folgenden auch von zu Hause aus auszuprobieren, um sich dann wieder in Präsenz zu treffen.

    Ja, genauso werden wir es auch machen. Letzten Sommer haben wir die Arbeit über "Moodle" und "BigBlueButton" auch zu Beginn des Schuljahres mit den SuS geübt, was sich dann zum Dezember hin im Distanzunterricht als sehr vorteilhaft erwiesen hat.

    Auch hier verstehe ich mal wieder nicht, was an solch' einer Idee "verwirrend" sein soll @Lindbergh! Hältst du es etwa für besser, die SuS ggf. völlig unvorbereitet in den Distanzu- oder Wechselnterricht - wenn er denn noch mal kommen sollte - zu schicken?! Eine bessere Chance zum Einüben als zuerst im Präsenzunterricht, dann einen oder mehrere Tage im Distanzunterricht mit anschließender Reflexion in Präsenz gibt es m. E. gar nicht!

    Wo hast du das mit den Testtagen für Szenario B oder C gefunden? Ich hatte das noch gar nicht auf dem Schirm.

    Das ist, meine ich, eine Kann-Regelung. Für die BBSn glaube ich allerdings kaum, dass das ebenfalls gelten soll (wir sollen im nächsten Schuljahr eh 10 bis max. 30% des Unterrichts als Distanzunterricht anbieten).

    Auf der Seite der GEW Nds. finden sich dazu nähere Infos und ansonsten auf der MK-Homepage.

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