Beiträge von Humblebee

    Wir dürfen nur Moodle plus BBB (das Videotool) benutzen, beides läuft instabil, stürzt regelmäßig ab, hängt laufend, spuckt bei den SuS Anmeldefehler aus usw.

    Ähnlich ist es bei uns auch! Wir dürfen aber auch "Jitsi" als ViKo-Tool nutzen, wohin im Laufe der Woche schon viele KuK gewechselt sind. Wir versorgen mittlerweile auch wieder so manche SuS - die sich gar nicht mehr einloggen können - ganz "klassisch" über E-Mail mit den Arbeitsmaterialien.

    Ansosnten habe ich es jetzt so gehandhabt wie Kiggie und meine Arbeitsaufträge für den nächsten Tag schon spätnachmittags oder abends hochgeladen. Die von den SuS eingereichten Arbeitsergebnisse habe ich mir auch erst nachmittags durchgeschaut.

    Ich muss allerdings sagen, dass "Moodle" mittlerweile besser läuft als noch zu Wochenbeginn. Montag ging zunächst bis zum späten Vormittag fast gar nichts, Dienstag und Mittwoch hakte es zu Beginn des Schultages, aber heute konnte ich mich schon um 8:00 Uhr problemlos einloggen.

    Habt ihr schon Erfahrungen gesammelt? Ich dachte zum Beispiel an eine Videokonferenz von 5 Minuten zur Einleitung, dann einen Arbeitsauftrag zur Gruppen- oder Einzelarbeit, dann wieder eine gemeinsame Runde mit Präsentation der Ergebnisse, und dann zum Beispiel einen Anwendungsauftrag. Also ganz ähnlich wie im Präsenzunterricht.

    Das klingt gut, finde ich!

    Ich selbst stelle entweder Arbeitsaufträge ein und bespreche diese, wenn ich die SuS wieder im Präsenzunterricht habe (so wie es momentan der Fall ist: Wir haben ja diese Woche Homeschooling und sollen nach den Weihnachtsferien wieder - im Wechselmodell - in den Präsenzunterricht). Ich habe aber auch schon Arbeitsaufträge erteilt und sie anschließend im Chat besprochen. Videokonferenzen fallen zumindest mit meiner eigenen Klasse flach, weil mehrere SuS damit nicht einverstanden erklärt haben.

    Was ist, wenn die Klassen geteilt werden? Hat jemand damit Erfahrung? Wird dann eine Kamera aufgestellt, so dass die Schüler zu Hause auch teilnehmen können? Oder bekommen die Schüler zu Hause am besten einen erweiterten Arbeitsauftrag/erweiterte Hausaufgaben?

    Letzteres! Dieser wird dann in der darauffolgenden Stunde im Präsenzunterricht besprochen.

    Kurze Frage meinerseits, weil ich gerade etwas irritiert bin: Wie wurde es denn bei euch im Frühjahr gehandhabt? Habt ihr da noch gar nicht digital gearbeitet? Bei uns haben damals schon die meisten KuK mit "Teams" (dürfen wir nun leider nicht mehr) oder mit "Moodle" gearbeitet.

    Und wir hatten auch schon vor den Sommerferien Klassen im Wechselunterricht. Ihr nicht?

    Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, aber sicher, dass du dich verlässlich dran erinnern kannst, also an deine Grundschulzeit? Oft erinnert man sich doch eher an die Zeit ab der weiterführenden Schule. Ich habe auch schon Ende der 80er im Klassenraum gefrühstückt.

    Danke, mein Gedächtnis ist dahingehend noch sehr gut - so alt bin ich denn doch noch nicht ;) - und ja, es war wirklich so, wie beschrieben. Wenn du dich selbst noch an deine Grundschulzeit erinnerst, warum meinst du, dass ich es nicht tue?! :/

    Ich habe mich gerade vor kurzem noch mit einer ehemaligen Klassenkameradin, mit der ich telefoniert habe, über unsere Grundschulklasse und die Zeit in dem alten Gebäude unterhalten. Wir haben noch darüber gelacht, wie wir bei Wind und Wetter draußen "Fangen" gespielt haben und dabei so manches Mal auf die Nase gefallen sind, wenn der Boden rutschig war. In dem Zusammenhang sprachen wir auch darüber, wie wir auf dem Schulhof auf den Bänken saßen und des öfteren mal Schulbrote getauscht haben ;) .

    Und da das "Frühstücken im Klassenraum an der GS" hier gerade so ein heißes Thema ist, habe ich vorhin extra unsere Nachbarin dazu befragt, als ich sie draußen traf. Auch sie kann sich noch sehr gut erinnern, dass sie als Grundschulkind immer auf dem Pausenhof ihr Schulbrot gegessen und die "Schulmilch" getrunken hat und dass Essen im Klassenraum nicht erlaubt war (das war allerdings noch etwas vor meiner eigenen Grundschulzeit; ihre war Anfang der 1970er, meine Ende der 1970er Jahre).

    Ich vermute mal, dass das damals halt unterschiedlich in den Schulen gehandhabt wurde.

    Es muss doch aber auch 10min-Pausen gegeben haben und nicht nur Hofpausen...? Aber stimmt, ich seh mich auch mit meiner Brottüte auf dem Hof stehen. Brotdosen kamen dann erst irgendwann auf...

    Was sind denn "Hofpausen"? Bei uns gab es zwischen den Unterrichtsstunden - also zwischen 1. und 2., 3. und 4. und 5. und 6. Stunde - "Fünf-Minuten-Pausen", in denen wir im Klassenraum bleiben durften (aber dort durfte halt nicht gegessen werden) und nach der 2. und der 4. Stunde hatten wir jeweils 15 oder 20 Minuten Pause (so genau weiß ich das leider nicht mehr). In diesen "großen Pausen" mussten wir halt 'raus auf den Schulhof und haben dort dann eben auch was gegessen und getrunken.

    Länger als 6. Stunde war in der Grundschule aber damals ja kein Unterricht.

    Jetzt wo du's sagst... haben wir immer auf dem Hof gegessen? Jetzt wird mir einiges klar, deswegen sind so taffe Typen aus uns geworden 8)

    Ich schrieb ja gestern schon: Ich kenne es von früher so (und auch viele Bekannte haben es mir so aus ihrer Grundschulzeit erzählt), dass wir in der Pause grundsätzlich nach draußen auf den Pausenhof mussten. Sommers wie winters, bei Hitze, Regen und Schnee (sogar im "Katastrophenwinter" 1978/79; da war ich in der ersten Klasse ;) ).

    Selbst später im Gymnasium mussten wir in der Pause auf den Schulhof gehen. Es gab zwar ab und an "Regenpausen", aber wirklich nur, wenn es geschüttet hat.

    Tja, wir Norddeutschen sind halt nicht aus Zucker 8_o_)!

    Kein Frühstück, fehlender regelmäßiger Schulbesuch, offensichtliche Vernachlässigung, ... ringen dem Jugendamt nur ein müdes Lächeln ab.

    Deshalb beneide ich diejenigen hier, die immer dazu aufrufen das Jugendamt zu informieren, dass sie scheinbar noch nie richtig große Problemfälle in ihren Klassen hatte.

    Bei uns im Landkreis ist das Jugendamt in solchen Fällen (unregelmäßiger Schulbesuch etc.) schon häufiger eingeschritten. Sogar bei den älteren SuS an unserer BBS.

    Kommt wohl auch ein Stück weit auf die Mitarbeiter*innen an.

    Die "Stulle" war gestern, das was bei uns mitgebracht wird, kann man nicht mal eben die Treppe runter balancieren um dann auf dem naturnahen Schulhof keine Abstellmöglichkeit zu finden.

    Was spricht denn dagegen, für einige Zeit mal wieder ein belegtes Brot und geschnittenes Obst mit in die Schule zu bringen? Bekommen die Eltern das nicht hin oder wo liegt das Problem?

    und essen auf dem Hof bei 3 Grad minus glaubt doch hier keiner ernsthaft?

    Ich frage mich echt, wieso meine Schulkamerad*innen und ich damals nicht auf dem Schulhof erfroren sind...

    Die Sache mit dem Klopapier war bei uns nur im 1. Lockdown, im 2. Lockdown scheinen sie schlauer zu sein. Oder ist das bei jemandem von euch anders?

    Ich war in den letzten Tagen nicht einkaufen, aber vor ein paar Wochen (Anfang bis Mitte November) war bei uns tatsächlich schon wieder wenig Klopapier in den Supermarktregalen zu finden...

    Schon bei uns wurde vor oder nach der Hofpause bzw. in den "kleinen Pausen" im Klassenraum gefrühstückt.

    Interessant! Wir mussten wirklich immer nach draußen und durften im Klassenraum nicht essen. Das kenne ich auch von Bekannten so, die auf andere Grundschulen gegangen sind.

    An und für sich finde ich die Idee des gemeinsamen Frühstücks ja gut, denke aber, da müsste man sich jetzt zu Corona-Zeiten und mit Maskenpflicht eben was anderes überlegen.

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