Beiträge von Humblebee

    Aber auch Anwaltskanzleien und Arztpraxen machen während der Sommerferien eine Zeitlang zu, wegen der meist jungen Mütter, die in den Ferien frei nehmen müssen. Die Möbelbranche macht Betriebsferien i.d.R. in den Sommerferien. Es ist ja durchaus so, dass es in den Sommerferienzeiten am vollsten und am teuersten in Europa ist. Zusätzlich zu den Familien der an Schulen Arbeitenden. Also, da kommt schon einiges zusammen.

    Mag sein. Mit Anwaltskanzleien habe ich wenig zu tun, mit der Möbelbranche gar nichts; ich persönlich kenne auch niemanden, der/die in einem Betrieb arbeitet, der im Sommer "Werksferien" hat (das gibt es ja durchaus). Von den mir bekannten Arztpraxen machen nur diejenigen in den Sommerferien max. zwei Wochen Urlaub, die nur von einem einzelnen Arzt/einer einzelnen Ärztin "betrieben" werden (das betrifft hier immer weniger Praxen; vielerorts gibt es mittlerweile Praxisgemeinschaften, die allenfalls um Weihnachten herum komplett geschlossen haben) und wo der/die "betreibende" Arzt/Ärztin jüngere Kinder hat. Viele schulische Mitarbeiter*innen - wie Hausmeister*innen, Putzkräfte, Sekretär*innen, Schulassistent*innen, Schulsozialarbeiter*innen,... - haben auch nur in einem Teil der Sommerferien Urlaub.

    Die allermeisten in meinem Umfeld, die nicht auf die Sommerferien angewiesen sind (wegen schulpflichtiger Kinder oder Kindern in der Kita/im Kiga), versuchen allein schon aus Kostengründen, nicht in der Ferien Urlaub zu machen.

    Regelung für die Schuljahrgänge 5 bis 9 in NDS:

    § 7 WeSchVO, Versetzung infolge einer Nachprüfung | Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS) (wolterskluwer-online.de)

    Ich muss für die BBS ergänzen, dass es am BG - wie in den allgemeinbildenden Gymnasien auch - die Möglichkeit zur mündlichen "Nachprüfung" in den schriftlichen Abiturfächern gibt. Dafür dürfen die SuS sich freiwillig melden (es gibt aber auch noch eine Beratung durch die Abteilungs-/Jahrgangsleitung), wenn die Chance besteht, dass sie durch diese mündlichen Nachprüfung/en ihr Abi doch noch schaffen können. Diese Nachprüfungen finden aber ein paar Tage nach den mündlichen Abiprüfungen statt, also noch vor Ende des Schuljahres/vor der Verteilung der Abizeugnisse.

    Es spricht nichts dagegen, auch im hohen Alter noch verantwortungsvolle Ämter zu bekleiden, wenn man mental fit ist und sie körperlich bewältigen kann (also ohne Einschlafen oder dergleichen). Auch die mentale Fitness kann man bei Biden aber inzwischen leider wohl anzweifeln, denn dass er teilweise desorientiert ist und Sprachfindungsstörungen hat, ist ja nunmal Fakt.

    Das mag durchaus sein. Da gucke ich aber lieber nicht in Richtung Rom... :flieh:

    Ja, genau das ist verwirrend.

    Wieso bitteschön ist es denn für dich verwirrend, wenn jemand aus einem anderen Bundesland diese Regelung mit den "Nachprüfungen", wie es sie in NRW gibt, nicht kennt?! Wie ich schon schrieb: In NDS gibt's sowas nicht (und s3g4 schrieb für Hessen ja dasselbe).

    Sind wir jetzt schon soweit, dass wir unter jede BL-spezifische Regelung, über die ein/e User*in Genaueres wissen möchte, ein "Verwirrend" setzen, weil der/diejenige diese nicht kennt?! Oder was möchtest du uns mit diesen Emojis und deinen Kommentaren dazu mitteilen?

    Stimmt schon.
    Aber der Beginn der Ferien ist der gleiche.

    Und schau dir mal die Flughäfen und Autobahnen am ersten Wochenende an ... und am letzten Wochenende.

    Das sind die Haupt-Hin - bzw. - Rückreisetermine.

    Kitas und OGS-Ferienbetreuungen richten sich auch oft nach den Ferienzeiten. (1. Hälfte oder 2. Hälfte), was dann die Möglichkeiten der sonstigen nicht-schulischen Arbeitnehmer auch kanalisiert.

    Das ist mir schon alles klar.

    Eine gute Übersicht über die Feriendichte findet sich übrigens auch hier: Feriendichte Deutschland 2024/2025 Ferien + Feiertage (schulferien.org)

    Die Leute, die sich die Rotation der Sommerferien ausgedacht haben, haben das nicht aus reiner Langeweile gemacht

    Ja, eben.

    Irgendwie kann ich gerade nicht mehr wirklich nachvollziehen, was du uns mit deinen Beiträgen sagen willst kleiner gruener frosch , sorry. Vielleicht war ich vorhin schon zu lange in der Sonne... :sterne:

    ja, der Vorteil ist dann der Umkehrschluss: Bayern und baden-Württemberg blockieren (u.a. auch wegen ihrer Einwohnerzahlen) die späten Termine.

    Aktuell ist es kaum möglich, dass andere Bundesländer (bzw: mehrere andere Bundesländer) mal auf die späten Termine gehen.

    Wenn Bayern und Baden-Württemberg flexibler wären und sich an der Rotation beteiligen würden, wäre die späten Termine auch für andere Bundesländer mal machbar. So blockieren sie die Termine.

    Wenn du das als Vorteil siehst, ok. Wie gesagt: Ich persönlich möchte gar nicht Anfang September noch Sommerferien haben (hatten wir in NDS auch schon mal; fand ich total doof, denn da ist aus meiner Sicht hierzulande der Hochsommer schon vorbei).

    Die Bundesländer haben aus verkehrs- und urlaubstechnischen Gründen unterschiedliche Ferienzeiten.

    Zwei der späten Slots sind aber dauerhaft von Bayern und Baden Würtemberg geblockt.

    Klar, ein oder zwei Bundesländer könnten auch noch zum gleichen Termin starten. Einige Bundesländer starten auch jetzt schon recht spät, aber gestaffelt vor dem Zeitraum von B und BW.

    Aber wenn alle so denken würden wie Bayern und BW ("Wir wollen aber immer im August.), dann wäre dieses gemeinschaftliche Prinzip komplett aufgehoben, alle würden von Ende Juli bis in den September Sommerferien machen und die "verkehrs- und urlaubstechnischen Gründe" würde man ignorieren.

    Das ist zwar alles richtig, aber ich stehe gerade auf dem Schlauch, denn ich sehe in deinem Beitrag keine Antwort auf Kieselsteinchens Frage:

    Welchen Vorteil hätten denn die anderen Bundesländer, wenn B und BW mitrotieren würden?

    Was du kleiner gruener frosch darstellst, ist doch ein Nachteil, der sich ergeben würde, wenn alle BL feste Ferientermine bzw. nur einen festen Ferientermin hätten.

    Wenn auch BW und BY mit rotieren würden, müsste man den Sommerferienkorridor doch wahrscheinlich eh aus "verkehrs- und urlaubstechnischen/touristischen Gründen" erweitern (vermutlich weiter Anfang September). Wäre das denn deines Erachtens ein großer Vorteil für die anderen, jetzt schon rotierenden, Bundesländer?

    Viele Schüler sind bei uns in den Vollzeit-Bildungsgängen, weil sie keine Lehrstelle bekommen haben oder generell nach Abschluß der Klasse 10 noch gar keinen Plan hatten was sie beruflich in ihrem Leben mal erreichen wollen.

    Das ist bei uns - zumindest in den einjährigen - Vollzeitbildungsgängen nicht anders.

    Im Laufe des ersten Jahres im Vollzeit-Bildungsgang wird ihnen dann klar wohin die Reise beruflich gehen soll, also ob nun eher technisch, kaufmännisch, sozial, ... oder sie finden doch noch eine Lehrstelle, nehmen diese direkt an und brechen die Vollzeitausbildung ab. Regelmäßig verliere ich so im Laufe des ersten Jahres in den Vollzeit-Bildungsgängen ca. 50% der Schüler.

    Die Hälfte der SuS gehen ab, weil sie doch noch einen Ausbildungsplatz finden, oder verstehe ich das falsch? Wir haben zwar auch einige Abgänge im Laufe des Schuljahres - sowohl bei den ein- wie auch den mehrjährigen VZ-Bildungsgängen -, aber sehr hoch ist die Zahl nicht.

    Ähnlich läuft es bei den Anmeldungen. Von 80 Anmeldungen in einem Bildungsgang kommen am ersten Schultag ca. 50-60 Schüler, weil die Anderen doch zwischendurch noch eine Lehrstelle bekommen haben.

    Das allerdings ist bei uns ebenfalls ähnlich. Wobei die Anmeldungen schon im Februar erfolgen und sich dann halt viele "zur Absicherung" anmelden, die dann aber im Endeffekt doch etwas anderes machen (entweder noch einen Ausbildungsplatz finden, ein FSJ o. ä. machen oder schlichtweg auf eine andere Schule gehen bzw. an ihrer alten Schule verbleiben, um dort noch die 10. Klasse zu absolvieren).

    Bei den Nachprüfungen ist es ähnlich. Zwischen den Zeugnissen und den Nachprüfungen liegen ja 6 Wochen. Die Schüler, die sich zwischendrin umentschieden haben, was ihre Ausbildung angeht oder die eine Lehrstelle bekommen haben, melden sich doch nicht wieder ab.

    Ach so, jetzt wird mir einiges klarer! Ich wusste nicht, dass sich die SuS schon zum Ende des Schuljahres hin für die Nachprüfungen anmelden müssen, die dann erst Wochen später - also zum Ende der Sommerferien hin - stattfinden. Dass die sich dann nicht wieder abmelden, wenn sie doch nicht teilnehmen wollen, ist natürlich blöd (solch ein Verhalten wird aber m. E. immer häufiger, auch bei Erwachsenen).

    Ich hatte z.B. im letzten Schuljahr zwei Schüler, die innerhalb des Jahres zweimal den Bildungsgang gewechselt haben und am Ende dann aufgrund miserabler Noten und einer noch bestehenden Schulpflicht ein drittes Mal (jetzt zwangsweise) den Bildungsgang wechseln mußten. Also dreimal Abgangszeugnisse erstellen, dazu noch Mahnungen wegen Fehlzeiten, Teilkonferenzen, ...

    Wenn SuS den Bildungsgang wechseln wollen, ist das an meiner Schule nur innerhalb der ersten vier Wochen des Schuljahres möglich. (Durch unsere neue Schulform "BFS dual", die wir zum kommenden Schuljahr hin einführen, wird ein Wechsel innerhalb der einzelnen Schwerpunkte dieser BFS bis zu den Herbstferien möglich sein, anschließend aber auch nicht mehr.) Ansonsten ist es ja in NDS so, dass unsere Jugendliche nach dem einjährigen Besuch eines VZ-schulischen Bildungsgangs nicht mehr schulpflichtig sind; einen "zwangsweisen Wechsel" der Schulform zum Schuljahresende gibt es also bei uns nicht. Zudem brauchen wir niemandem, der den Bildungsgang wechselt, Abgangszeugnisse erstellen. Nur wer zum Ende des Halb- bzw. Schuljahres - also zum Zeitpunkt der Zeugniskonferenzen - noch Schüler*in des jeweiligen Bildungsgangs ist, erhält überhaupt ein Zeugnis; diejenigen, die vorher von der Schule abgehen, bekommen nur Schulbescheinigungen. Teil- bzw. Klassenkonferenzen wegen Fehlzeiten, Bildungsgangwechsel o. ä. gibt's bei uns auch nicht (für die ersten beiden Mahnbriefe ist die Klassenlehrkräfte zuständig, alles Weitere läuft über das Sekretariat bzw. die SL; bei Bildungsgangwechsel muss nach Zustimmung der betroffenen AL nur ein Formular ausgefüllt werden - bei minderjährigen SuS natürlich von den Erziehungsberechtigten unterschrieben- und der Rest läuft dann ebenfalls das Sekretariat).

    Und mir ist es ehrlich gesagt auch relativ egal, ob Bayern und Baden-Württemberg nun mitrotieren oder nicht.

    Mir auch. Davon abgesehen, möchte ich gar nicht so spät Sommerferien haben, wie es in BY und BW der Fall ist. Erst Ende Juli Ferien und dann bis in den September hinein - puh... Von mir aus kann gerne alles so bleiben, wie es ist!

    Wieder wird versucht, die Sonderrolle Bayerns bei den Sommerferien zugunsten einer gerechten für alle gleichen Lösung zu brechen.

    Hoffentlich kommt unsere Ministerin damit durch.

    Sorry, aber das glaubst du doch selbst nicht, oder?

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