Beiträge von Humblebee

    ich würde unter Unterrichtszeiten oder Rhythmisierung suchen aber Läuteordnung habe ich noch nie gehört.

    Den Begriff "Läuteordnung" lese ich hier gerade auch zum allerersten Mal. Klingt aber für mich auch eher kirchlich :/ . Hier in der Gegend findet man die Unterrichtsstunden wirklich nur unter "Unterrichtszeiten" oder "Unterrichts- und Pausenzeiten". BTW sagt man in Norddeutschland meiner Meinung nach im Zusammenhang mit dem Beginn und Ende einer Schulstunde meist "Klingeln" und nicht "Läuten".

    Ich habe übrigens gerade unter diesem Stichwort für m. E. alle weiterführenden Schulen und auch viele Grundschulen hier in der Stadt die Unterrichtszeiten auf den jeweiligen Schulhomepages gefunden. Es scheint also hier doch verbreiteter zu sein, diese Info auf der Homepage zu veröffentlichen.

    Ergänzend zum Genannten und weil ich gerade feststelle, dass leider nur die wenigsten Schulen dazu Informationen auf der Website haben: Unterrichtszeiten!!!

    Tatsächlich nicht? Das finde ich ja seltsam. Aus dem BBS-Bereich kenne ich es - zumindest von den Schulen hier in der Region - ganz anders. Da sind auf den allermeisten Schulhomepages (auch auf der meiner Schule) die Unterrichtszeiten allein schon als Info für zukünftige Berufs-, aber auch Vollzeit-SuS und Ausbildungsbetriebe angegeben.

    Wobei für mich dieser Aspekt

    Es macht für mich als potentiellen Bewerber einen riesengroßen Unterschied, ob eine Schule um 7:45 startet oder um 8:15.

    ziemlich egal ist. Aber das ist wirklich meine persönliche Meinung (ich denke immer: Wenn ich morgens früher anfange, habe ich umso früher Schulschluss; bei späterem Unterrichtsbeginn kann ich halt etwas länger schlafen ;) ...)

    Ich habe mir das Konzept durchgelesen. Es klingt super, aber in der aktuellen Bildungslandschaft nicht umsetzbar.

    Hm, dafür, dass dieses Konzept deines Erachtens "nicht umsetzbar" ist, arbeiten aber schon ganz schön viele Schulen damit...

    Bevor wir uns mit nachhaltigem und sozialem Lernen beschäftigen können, müssen wir als System, insbesondere mit Blick auf die Grundschulen, schauen, dass die Schüler wieder ordentlich rechnen, lesen und schreiben können, und alle Nebenschauplätze so klein wie möglich halten.

    Hast du dir die Handreichung, die ich oben verlinkt hatte, auch durchgelesen? Auszug daraus: "Im Primarbereich sind deshalb tägliche Lerneinheiten von jeweils mind. 20 Minuten in den Fächern Deutsch und Mathematik auch an den „FREI DAYS“ obligatorisch sicherzustellen."

    Heute gibt es nicht mal mehr Fotos der Lehrer oder der Schulleitung online, weil diese missbräuchlich verwendet werden könnten.

    Ist das so? Ich kenne viele Schulen, die auf ihrer Homepage Fotos der Schulleitung, der schulischen Mitarbeiter*innen, ein Kollegiumsfoto, Fotos der SV, von verschiedenen Veranstaltungen (Verabschiedung von SuS und KuK, Klassenfahrten,...) usw. veröffentlichen.

    An meiner Schule gibt es zu Schuljahresbeginn für alle neuen SuS ein Formular, auf dem sie ankreuzen und unterschreiben müssen, ob sie mit der Veröffentlichung von Fotos einverstanden sind.

    Ansonsten Berufsbildende Schulen- hatte CDL schon angesprochen. Da studiert man doch auch berufliche Fachrichtungen, für die du dir ggf. was anrechnen lassen kannst? Dazu wissen Humblebee , Finnegans Wake alles...

    Nein, tut mir leid, was "Anrechnungen" angeht, weiß ich überhaupt nicht Bescheid. Das kann wahrscheinlich nur die jeweilige Uni beantworten.

    Sind da zufällig auch mal Menschen mit abgeschlossenem Studium oder Ausbildung dabei?

    Mit abgeschlossener Ausbildung auf jeden Fall, da sehr viele, die das Lehramt BBS studieren, vorher schon eine Ausbildung im Dualen System absolviert haben; mit abgeschlossenem Studium auch ab und zu.

    Laut MiLoG gilt leider:

    [...]

    Ich glaube nicht, dass öffentliche Schulen unter dieses Gesetz fallen. Mag mich aber irren.

    Ich werde es so oder so einfach mal versuchen, vielleicht weißt du ja aber noch wie das in diesen Fällen immer lief?

    Auf was bezieht sich diese Frage. Welche "Fälle" meinst du?

    Ist es denn möglich / gängig einfach ein freiwilliges Orientierungspraktikum in einer allgemeinbildenden Schule zu machen? Hatte schon so oft versucht ein freiwilliges Praktikum in anderen Berufsfeldern zu machen und bin fast jedes mal am "Mindestlohngesetz" (https://www.meinpraktikum.de/ratgeber/mindestlohn/praktikum/faq) gescheitert, da freiwillige Praktika nun mit Mindestlohn entlohnt werden müssen und daher kaum noch angeboten werden.

    Ich kann nur für berufsbildende Schulen sprechen, aber da ist es meines Wissens problemlos möglich, für zwei bis drei Wochen ein freiwilliges Praktikum zu machen (zumindest an meiner Schule und den umliegenden BBSn). Eine Bezahlung i. S. v. "Mindestlohn" gibt es dafür allerdings nicht.

    Meine Fächer sind Pflege und Deutsch und ich bin scheinbar genau in dem Einzugsbereich in NDS, in dem Pflege nicht so stark gesucht wird..zumindest haben meine Kolleg:innen das so zurückgemeldet

    Interessant! Ich hätte gedacht, dass die berufliche Fachrichtung "Pflege" überall gesucht ist.

    Tatsächlich werden seit einem Jahr auch an unserer Schule Referendare ausgebildet, da es sonst für Pflege nicht möglich wäre die Anzahl der Ausbildungsplätze am Studienseminar zu halten..zumindest habe ich das so gehört. Aber laut SL kann unsere Schule nicht anfordern, da haben die öffentlichen BBS wohl zunächst Vorrang. Dementsprechend könnte es auch einfach so kommen, dass ich an dieser Schule bleiben kann, was für mich auch vollkommen in Ordnung wäre. Das kann ich aber wohl nicht beeinflussen..

    Ach, so, sorry, das hatte ich dann falsch interpretiert (hatte es halt so verstanden, als würde diese Schule gar keine LiV ausbilden).

    Ja, vielleicht hast du ja Glück und kannst an dieser Ersatzschule bleiben. Ansonsten: Ruf' ruhig noch bei anderen (öffentlichen) BBS an, die für dich in Frage kommen! Fragen kostet schließlich nichts ;) .

    Probieren würde ich es schon noch Annie_sing , denn eigentlich hast du m. E. nichts zu verlieren! Im Endeffekt hat aber meiner Meinung nach die einzelne BBS doch nur wenig Mitspracherecht, was die Zuteilung der LiV angeht; die Schulen können zwar mitteilen, dass sie jemanden gerne als LiV hätten, aber als echtes "Anfordern" würde ich das nicht unbedingt bezeichnen. Die Schulleitungen äußern allerdings oft den Wunsch, dass Student*innen, die bereits als PKB-Kraft an ihrer Schule arbeiten und dort gute Arbeit leisten, ihnen als LiV zugeteilt werden (das geschieht an meiner BBS regelmäßig).

    Darüber hinaus habe ich bereits von einer Mitstudierenden gehört, die an einer BBS in der Umgebung arbeitet, dass sie dort bereits Bescheid wissen, wer bei ihnen das Referendariat beginnt.

    Das finde ich ungewöhnlich. Wir wissen meist wir ca. zwei Monate vor Ref-Beginn - also jeweils im September und im März - lediglich, wie viele LiV zum nächsten Ref-Start bei uns beginnen werden, aber nicht, wer genau diese Personen sind (sprich: namentlich sind sie uns noch nicht bekannt). Aber vielleicht hängt das mit der "Mitteilungsfreude" des jeweiligen Studienseminars zusammen ;) .

    Aktuell arbeite ich selbst an einer anerkannten Ersatzschule, meine SL sagte mir jedoch, dass Sie nicht anfordern könnte..

    Ich habe ein wenig Angst, dass meine SL von den Bewerbungen Wind bekommt und das doof ankommt

    Inwiefern sollte das "doof ankommen", wenn du an dieser Ersatzschule dein Ref eh nicht machen kannst?

    BTW: Rein interessehalber: Welche Fächer hast du denn?

    Bei uns sind Ausflüge und andere Aktivitäten (z.B. gemeinsames Grillen) freiwillig, es gibt keine Unterrichtsbefreiung. Findet oft statt während der letzten Tage vor Ende der Sommerferien.

    Von unseren SuS erwarten wir, dass sie sich für die "Klassengemeinschaft" engagieren. Insofern kann die Teilnahme an einem Lehrerausflug o.ä. ebenfalls für unsere "Klassengemeinschaft" etwas Gutes tun. Das war bisher auch immer sehr nett, unterhaltsam, ... Gerade die zwei Stunden fürs Grillen können viele/fast alle einrichten. Bei einem ganztägigen Ausflug sind natürlich nicht alle mit dabei.

    Genau so läuft es an meiner Schule auch ab. Unterrichtsausfall für einen Kollegiumsausflug können wir uns als BBS gar nicht "leisten"; da würden uns die Ausbildungsbetriebe aufs Dach steigen. Daher finden die (wenigen) Kollegiumsausflüge auch an einem unterrichtsfreien Tag statt (die, die ich mitgemacht habe, wurden auch am letzten oder vorletzten Tag der Sommerferien oder - in einem Fall - an einem Brückentag durchgeführt).

    Selbstverständlich ist die Teilnahme an Ausflügen und anderen "Aktivitäten" des Kollegiums (Sommerfest, Weihnachtsfeier, Kohltour,...) freiwillig. Wer keine Lust oder Zeit hat, ist halt nicht dabei. Dafür wird bei uns niemand schräg angesehen.

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