Beiträge von Kris24

    Jeder Mensch hat Vorurteile. Das ist ein ganz normaler biologischer Prozess, zu dem wir programmiert sind um in bestimmten Situationen schnell Entscheidungen treffen zu können. Zum Beispiel projizierst du über 5 Absätze Dinge in meinen vorangegangenen Beitrag, die da nicht nur nicht stehen, sondern völlig im Widerspruch zu dem sind, was ich wirklich geschrieben habe, weil ...

    ...bis hin dazu, dass du mir Probleme unterstellst, die ich nicht habe, die du mir aber wünschen würdest.

    Seine Vorurteile nicht zu verleugnen ist Grundvoraussetzung um sein Handeln nicht von ihnen bestimmen zu lassen.

    Deine Antwort verstehe ich nicht, passt irgendwie nicht zu dem was ich geschrieben habe. 20 Jahre, kein Unterschied erkennbar, blind, war das keine Beleidigung?

    Vorurteile halte ich grundsätzlich nicht für gut und gehe bewusst dagegen an. Wenn dann höchstens konservative Männer, die Trump noch einen Monat nach seinem 2. Amtsantritt harmlos finden... und glauben, dass was sie schreiben Fakt ist und andere mit anderer Meinung schlicht blind sind... (nein, auch da gibt es große Unterschiede, ich mache mir nur ein Bild von der einzelnen Person und du hast schon ein paar Male Sätze herausgehauen als Fakt, obwohl sie nur deine Meinung sind).

    Und ich habe sicher keine Vorurteile aufgrund irgendeiner Herkunft. Ich weiß wie verschieden Deutsche sind und jetzt sollen alle Araber oder Chinesen ähnlich sein? Dazu kenne ich zu viele und weiß wie verschieden sie sind und ich stelle bei manchen dieselbe Charaktereigenschaft wie bei Deutschen fest, die ich mag oder eben ablehne. Vorurteile haben Menschen gegenüber anderen Nationen, die nur wenige näher kennen.

    Es gab ja schon Studien über Vorurteile, in denen z. B. behauptet wurde Menschen mit blauen Augen oder Schuhgröße 37 seien überwiegend dumm, und o Wunder, die Studienteilnehmer übernahmen dies. Viele Menschen machen sich falsche Bilder und versuchen den Gegenüber in dieses Bild zu quetschen. Gut? Muss man so hinnehmen? Nein, sage ich. Für mich ist das ein Zeichen von Gedankenlosigkeit, wir sind der Biologie nicht hilflos ausgeliefert, wir können unsere Gedanken beeinflussen. Vielleicht hast du nie die Macht von negativen Vorurteilen erlebt.

    Mir ist als Kind von Fremden immer gesagt worden, ich würde mich nicht wie ein Mädchen verhalten, nur weil ich Mathe und Physik mag, besonders problematisch war mein Physiklehrer mit der Folge, dass ich Chemie studiert habe. Vielleicht empfinde ich deshalb Beschränkungen durch Vorurteile so übergriffig.

    Und was mir schon wieder auffällt, du behauptest einfach, jeder hat Vorurteile, warum? (Mir kam gerade auch ein Vorurteil in Sinn, Männer, die allgemein behaupten, wissen das es falsch ist, wollen sich aber nicht ändern. Nur weiß ich, dass dies ein Vorurteil ist und auf dich nicht zutreffen muss, es geht um die einzelne Person nicht um Männer.)

    Ich besinne mich übrigens bewusst auf Ähnlichkeiten und Äußerlichkeiten sind für mich völlig unwichtig. Ich habe vor über 40 Jahren Frisch Bildnis gelesen, es hat mich geprägt.

    Wer 20 Jahre Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund unterrichtet hat, muss schon sehr gewollt die Augen verschießen um zu verneinen, dass bestimmte Probleme oder auch Stärken bei manchen Herkunftsgeschichten häufiger als bei anderen vorkommen, hoffentlich hat man aber auch immer welche erlebt, die überhaupt nicht in das Raster bestimmter Vorurteile passen.

    Entscheidend ist für mich, jedem neuen Schüler unvoreingenommen und positiv gegenüber zu treten.

    Ich formuliere mal deine Behauptung inkl. Beleidigung (blind, wer anderes behauptet und das ist Fakt) um, wer etwas suchen will, um seine Vorurteile bestätigen zu lassen, wird fündig werden.

    Wer glaubt, dass Asiaten z. B. immer fleißig sind, vergisst die, die nicht in dieses Bild passen.

    Oder die einzigen Eltern, die im letzten Jahr unverschämt zu mir waren, waren Deutsche. Ich könnte jetzt also behaupten, Deutsche wissen alles besser, fordern lauthals eine 2 statt einer 3,5 und werden unverschämt, wenn ich dies verweigere. Sie fordern Antworten ein, gehen aber nicht darauf ein, wenn ich sie Ihnen gebe, weil sie ihnen nicht gefällt, sondern stellen immer wieder die gleiche Frage. Sie behaupten, ich handle unpädagogisch, weil ich für den Arbeitseifer der Tochter keine 2 erteilen will. Von Anforderungsbereichen etc. haben sie keine Ahnung, die Strichliste der Tochter reicht ihnen.

    Ich unterrichte jetzt seit 32 Jahren, zuerst an einer Schule mit vielen Russlanddeutschen, dann an einer ländlichen Schule mit wenig Kindern mit Migrationshintergrund und jetzt seit fast 20 Jahren hier. Hier geht es eindeutig am freundlichsten zu, wir hatten vor kurzem hohen Besuch und dieser bestätigte, dass Schulklima sei bei uns besonders. Ein anderer hoher Gast, meinte dazu, sie hätten einige Besuche gemeinsam gemacht, er nannte Namen, dies hätte der erstere sonst nicht gesagt.

    Ich will jetzt nicht behaupten, Deutsche glauben etwas besonderes zu sein, fordern für sich Rechte ohne Pflichten und sind unverschämt. Aber wenn ich an Inländer und Ausländer denke, stimmt diese Meinung für mich mehr. Und der letzte von meinen Schülern, der durch das Abitur fiel, hatte ostasiatischen Hintergrund.

    Nein, es gibt keine Unterschiede aufgrund der Nation, außer sie werden gemacht. Mir fällt dazu Max Frisch, du sollst kein Bildnis machen ein.

    Aber deine Unverschämtheit bleibt mir, weil es nicht das erste Mal ist, trotzdem im Gedächtnis. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Menschen mit Migrationshintergrund bei dir anders reagieren als bei mir.

    Steht deine SL derartig hinter euch, dass sie auch nichts dagegen hat, das Jugendamt zu involvieren?

    Die Beispiele, die ich genannt habe, könnte man meinetwegen auch noch unter der Rubrik "pubertätsverblödet - wegen Umbau geschlossen" abheften, das ist halt unser täglich Brot. In diese Richtung geht ja auch Vandalismus in den Schultoiletten, sonstige Beschädigungen oder die ach so lustigen Raufereien während der Pause, bei denen es immer heißt "War doch nur Spaß!", wenn du als Pausenaufsicht dazukommst.

    Meine SL hatte aber aus irgendeinem Grund echte Berührungsängste mit dem Jugendamt, und Fälle von Verwahrlosung oder gar Kindswohlgefährdung wurden (sinngemäß) kommentiert mit den Worten: "Ach, lass mal, die können da auch nichts machen." Oder: "Die sind da schon dran, mehr können wir nicht tun."

    Deshalb bin ich jetzt aufmerksam geworden, weil du gleich 2x das Jugendamt erwähnst. Bei uns wäre es undenkbar, dass man das Jugendamt kontaktiert, bloß weil Eltern ihrer Erziehungsverpflichtung nicht nachkommen. :(

    An meinen Schulen wurde schon mehrfach das Jugendamt kontaktiert und eingeladen, beim 1. Mal anfangs mit Skepsis, aber im Laufe des Gesprächs wuchs das Vertrauen. Die Mitarbeiterin hörte ruhig zu, bevor sie sprach, sie riss nichts an sich, was einige befürchtet haben. Klar können die auch kein Paradies herzaubern, aber bereits die zusätzliche Expertenmeinung von außen war hilfreich. Und wir konnten teilweise das Problem in fachkundige Hände weiter geben.

    Mit deutlich messbar meine ich z. B. nach den typischen soziologischen Befragungsmethoden, etwa: Mit welchem Wert zwischen 1 ("Stimme gar nicht zu") und 5 ("Stimme voll und ganz zu") stimmen Sie folgender Aussage zu: "Ich freue mich, mehrere Kinder türkischer (albanischer, rumänischer, syrischer, ...) Herkunft in meiner Klasse zu haben." Da hätte ich früher mit einem höheren Wert geantwortet als heute. Ich würde mich immer noch als eher ausländerfreundlich bezeichnen, aber deutlich weniger als früher.

    Die Spannweite sozioökonomisch und hinsichtlich Bildungsnähe ist grundsätzlich da, stark abhängig von den Herkunftsländern und zumindest theoretisch: Ich hatte erst ein japanisches Kind, kein skandinavisches, kein kanadisches. Da würde ich oben bei allen eine 5 ankreuzen. Dafür sehr viele vom Balkan, aus der Türkei und aus dem arabischen Raum. Die, die als Beispiel den Unterricht stören, Ausdrücke sagen und andere Kinder beleidigen, waren deutlich häufiger als die, die sozial stark sind, respektvoll im Umgang und den Unterricht tragen. Jungen waren in der Regel auffälliger und respektloser als Mädchen, aber auch, im Durchschnitt, auffälliger und respektloser als Jungen ohne Migrationshintergrund.

    Die Unterschiede habe ich quantitativ erlebt.

    Ich unterrichte in Klassen mit teilweise deutlich über 80 % mit Migrationshintergrund, knapp 40 verschiedene Staatsbürgerschaften, in einer Stadt mit dem höchsten Ausländeranteil in Deutschland, die 2015 bereit war überproportional Flüchtlinge aufzunehmen und nein, ich kann quantitativ keinen Unterschied feststellen.

    Besonders große Gruppen haben wir aus Marokko, Russland und jetzt Ukraine (jeweils mehrere Kinder pro Klasse). Aber auch viele andere Nationen sind häufiger vertreten (Iran, Ghana, Rumänien, Türkei, Irak). Kinder von Großeltern aus Italien, Spanien, Portugal zähle ich gar nicht mehr mit, die Familien leben teilweise schon 100 Jahre hier.

    Deputat zwei Wochen vor den Ferien, eine Woche lang darf noch getauscht werden, dann ist der Computer dran. Ca. eine Woche vor Beginn des Schuljahres erfahren wir das Ergebnis.

    Im Dashboard. Alles ist lokal beim Lehrer.

    Um Gottes Willen. Mich fasziniert schon, wie einig ihr alle seid – bei uns hört man ständig das Meckern aus jeder Ecke, dass Digitalisierung nur Mehrarbeit schafft. Ich glaube, es liegt am fehlenden Wettbewerb, was sich durch falsche Auftraggeber erklären lässt. Sprich: Solange die Lehrer nicht mit ihrem Geld für ein Produkt entscheiden, wird die Qualität nie wirklich gut.

    Und erzählt mir bitte keinen Unsinn über Digitalisierung in Deutschland – wir haben immer noch kein anständiges WLAN in den Städten, unser Bankingsystem ist ungefähr ein Jahrzehnt hinterher, und unser Ideenimport (wie ein Freund von mir es scharf auf den Punkt gebracht hat) besteht längst nur noch aus Datenschutz und Flaschenpfandcaps. Ich freue mich zwar sehr, dass es hier so viele positive Erfahrungen gibt, doch es geht, so leid es mir tut, längst nicht allen so.

    Wieso fehlender Wettbewerb, es gibt einige, wir sind vor einigen Jahren zu Edupage gewechselt, davor hatten wir WebUntis

    Aber eines ist sicher, niemand will verschiedene Systeme an der Schule, vor allem Eltern nicht. Wenn jeder Kollege etwas anderes verwendet, wirkt es sehr unprofessionell. Und ganz sicher werde ich mir keine zusätzliche Arbeit machen und irgendwelche Daten einspeisen, wenn bereits alles in einem System vorhanden ist. Genau darin liegt der Vorteil von Edupage.

    Die Eltern haben eine App auf ihrem Handy und erfahren dort alles vom Stunden-und Vertretungsplan, von Informationen über Elternbriefe, Fehlzeiten, können direkt entschuldigen und vieles mehr.

    Und auch ich habe alles an einem Ort.

    In Baden-Württemberg benötigt man als Beamter eine Krankschreibung erst nach einer Woche. Aber beide Male, in denen ich die letzten 16 Jahre beim Arzt war, weil mir klar wurde, dass ich Antibiotika benötige, sagte der Arzt (insgesamt waren es 3, beim 2. Mal hat es mich so erwischt, dass die Hausärztin wollte, dass ich umgehend noch einen Facharzt aufsuche), Sie können nach 24 Stunden wieder in die Schule gehen, die Antibiotika wirken dann, Sie sind nicht mehr ansteckend. Beim 2. Male musste ich das Spezialantibiotika sogar 10 Tage nehmen, bin also 9 Tage mit Antibiotika in die Schule.

    Ich bin überrascht, dass bei euch die Ärzte länger krank schreiben.

    Wenn das nicht nur Zufall ist, spricht es eigentlich gegen eine sofortige Krankschreibung. Ich hatte trotz Arztbesuch noch nie eine in 25 Jahren Baden-Württemberg, spätestens nach einer Woche war ich wieder fit.

    Wie Milk&Sugar schrieb, die Sekretärin hat nichts damit zu tun, ich muss die Briefe genau wie früher tippen. Statt kopieren, austeilen und einsammeln, versende ich sie mit insgesamt 2 Klicks an alle Eltern einer Klasse. Ein 3. Klick und ich erhalte eine Lesebestätigung. Es hat die letzte Woche hervorragend funktioniert, innerhalb von 2 Tagen hatte ich alle zusätzlich eingeforderten Einverständniserklärungen (Antwort an mich, nur Lesebestätigung reicht nicht). Ich muss keine Zettel sortieren und aufbewahren, die beiden Eltern, die nicht innerhalb von 30 Stunden geantwortet haben, erhielten von mir noch einmal eine Erinnerung/Nachfrage.

    Genau das ist mir an meiner alten Schule passiert: ein Schüler hatte den WebUntis-Elternzugang und hat sich mehrmals selbst krankgemeldet. Die Eltern wussten von nichts.

    Aber die Eltern können sofort lesen, was von ihrem Account geschrieben wurde, bei gefälschten Unterschriften erfahren Sie nichts.

    Wenn Eltern also mehrfache Krankmeldung nicht mitbekommen, dann nur, weil sie nie hinein sehen.

    Nebenbei: während der 15 Jahre, in denen ich mit händischen Unterschriften gearbeitet habe, hatte ich regelmäßig falsche Unterschriften von Schülern (meistens bei jüngeren, die älteren haben sich nicht erwischen lassen). In den 5 Jahren mit Elternbriefen über IServ hatten wir keinen einzigen Problemfall. Soweit es mich betrifft, funktionieren die vorhandenen Lösungen gut, zuverlässig und rechtssicher

    Das ist bei mir auch so.

    Und wenn Eltern ihr Passwort ihren Kindern verraten, sind sie selbst schuld. Früher kam dies öfter vor, seit auch Entschuldigungen über Edupage zulässig sind und bei uns zu 99 % auch so übermittelt werden, nur noch sehr selten. Und selbst wenn das Kind über den Elternaccount schreiben sollte, sehen es die Eltern, bei gefälschter Unterschrift wussten sie nichts davon.

    Es geht hier darum, ob man Kindern im Unterricht benutzte Klopapierrollen als Bastelmaterial in die Hand geben sollte. Die waschen im Kunstunterricht doch nicht ständig die Hände. Da sollte auch Covid ein anderes Denken in Bezug auf Hygiene bewirkt haben.

    Noch einmal, ich sammle die Innenrollen des Klopapiers nicht irgendwo, sondern sie sind meine eigenen, die nie mit ungewaschenen Händen angefasst wurden. Es geht um meine Hände und ich wasche sie direkt nach dem Toilettengang gut, bevor ich irgendetwas anfasse. Und wenn Schüler mit ungewaschenen Händen irgendetwas anfassen, ist es wirklich egal, wo es vorher gekauft wurde.

    Ich bin mir daher sicherer, als wenn ich irgendetwas kaufe.

    Um beim Bastelmaterial Platz zu schaffen, kann man getrost bei den Klorollen und Eierkartons beginnen. Die Verwendung ist zwar nicht untersagt, es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Klorollen mit Kolibakterien und Eierkartons mit Salmonellen kontaminiert sind.
    In der Regel passiert nichts. Falls doch, hat man ein Problem.
    Wer unbedingt damit arbeiten möchte, kann die Rollen und Kartons mindestens 1 h bei 70° in den heimischen Backofen legen.
    Wer das aus hygienischen Gründen ablehnt, sollte die Verwendung in der Schule sowieso selbstkritisch überdenken.
    Zudem nimmt das Zeug Lagerfläche in Anspruch. Bei Bedarf kann man die Papprollen hygienisch einwandfrei auch in Bastelshops bestellen. :aufgepasst:

    Du gehst nie auf Toiletten in Schulen, Hotels, Restaurants und fasst nie Klopapier an? Da hätte ich mehr Sorgen. Auch Türklinken in öffentlichen Toiletten sind sicher nie frei (wie groß ist der Anteil, der mindestens 30 Sekunden korrekt die Hände wäscht). Du isst nie Salat, den du nicht selbst zubereitet hast, ...

    Und dann ist die Rolle aus dem Bastelgeschäft von jemandem verpackt worden, der sich nicht korrekt die Hände gewaschen hat nach dem letzten Toilettengang... Ich weiß dagegen, ob ich die Innenräume mit gewaschenen Händen angefasst habe oder nicht.

    Ja, Eikartons sollten nicht mehrfach wegen Salmonellen verwendet werden (und viele tun es, wenn sie zum Markt gehen), weil sich die Anzahl bei jedem Mal erhöht, aber nach dem 1. Mal?

    Und Pappe im heimischen Backofen, ich hätte da mehr Sorgen, dass es sich entzündet, wenn es ganz dumm läuft.

    Als ich noch Naturphänomene und NwT nach altem Plan unterrichtet habe, habe ich auch einiges gehortet z. B. auch die Innenrolle des Toilettenpapiers (eignet sich als Form zum Betongießen). Ich konnte einmal meiner Schwägerin aushelfen, als ihr Ende November einfiel, sie benötigt 48 Stück für 2 Adventskalender.

    Jetzt benötige ich nur noch wenig und reduziere deutlich. Ich kenne beide Seiten.

    Krass.

    Bei uns ist leider auch viel inflationär unterwegs. Ich würde sagen, dass so 50% wichtig für mich sind. Ich bekomme ca. 10-30 am Tag, das schwankt sehr. Im Schnitt wahrscheinlich 15. Natürlich nur in der Schulzeit.

    Ich habe leider auch KuK, die wie bei O. Meier ungelesen weiterleiten. Da werden dann Erlasse ungelesen an mich und weitere KuK weitergeschickt, damit wir alle die dann lesen und feststellen: Betrifft uns nicht. Aus Controller-Sicht würde ich sagen: Das hat nun 4 teuren Menschen jeweils 10 Minuten gekostet.

    Ich zähle sicher nicht die Nachrichten über Edupage. 😄 Da sind es an manchen Tagen über 50, aber vorsortiert in diversen Chats, aber auch Einzelnachrichten.

    Heute habe ich z. B. an alle Eltern meiner Klasse geschrieben und jetzt treffen nach und nach die Antworten ein. Früher hätte ich einen Brief kopieren, austeilen und dann den Antworten hinterher rennen müssen. Jetzt sehe ich zusätzlich, wer zumindest gelesen, wenn auch noch nicht geantwortet hat.

    Ich zähle mal morgen meine Mails der letzten 6 Monate, ich würde mich wundern, wenn es mehr als 20 sind (ohne Werbung) und mindestens die Hälfte erhalte ich nur, weil ich auch Chemiesammlungsleiterin bin.

    Ich sprach neulich mit einem Kollegen, der überhaupt keine persönlichen Mails in den letzten Jahren erhalten hat (also nur Werbung und allgemeine Grüße von unserem Kultusminister z. B.).

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