Beiträge von Kris24

    @NRW-Lehrerin

    Deine letzten beiden Sätze kann ich unterschreiben. Ich habe ein Jahr Zivi-Dienst auf einer Kinder-Intensivstation für Herzfehler und Transplantationen hinter mir. Was mir geholfen hat das durchzustehen, wenn es mal wieder für einen Knirps nicht gereicht hat, war der Gedanke: Da sind noch 15 die Leben und die von dir erwarten, daß du dein Bestes gibst, um sie durchzubringen! Also vorwärts! Und mach jetzt bei den Blutgasanalysen, mit deren Ergebnissen die Beatmungsgeräte eingestellt werden, keine Fehler, denn die 15 bezahlen das ggf. mit ihren Leben.“ Für sowas wie Trauer fehlt da die Zeit. Mein Oberarzt formulierte es so: „Alle Kinder, die aus halb Europa zu uns kommen, sind schon abgeschrieben und jeder, der es trotzdem schafft uns lebend zu verlassen, ist Dein persönlicher Sieg!“

    So wurde die Überlebensrate von 10-20% jedenfalls erträglich.

    C‘est la guerre!

    Es ging hier aber um Fehler, die ein Arzt macht, nicht um totkranke Kinder, die trotz allem ärztlichen Bemühen nicht mehr gerettet werden konnten.

    Wenn dem Arzt ein Fehler nachgewiesen werden kann und die Eltern vor Gericht gehen, dann ist es kein Tagesgeschäft. Klar ist er versichert, aber er hat Riesenaufwand (und wenn es öfter geschieht, Probleme mit Arbeitgeber und Versicherung). Das weiß ich aus 1. Hand.

    Nee, natürlich nicht und wie gesagt, war ja sonst schon wenig, nun gibt es dieses Jahr nach der Verteilung der Gelder (vorher das anzusagen, wäre ja viel zu einfach gewesen) nur 60% der Gelder je Schule. Da aber Lehr- und Lernmittelfreiheit in Berlin in den Grundschulen herrscht, müssen als erstes eben die Bücher und Arbeitshefte irgendwie finanziert werden und dann kommt der Rest und das ist dann nicht mehr soviel.
    Keine Ahnung, wir bräuchten eigentlich dieses Jahr vermutlich 6 neue Beamer, weil die alten kaputt sind, das wären ca. 10.000 Euro, tja, keine Ahnung, wer die bezahlen soll. Die 10.000 Euro, die wir gewonnen haben vor zwei Jahren sind leider schon zur Hälfte für andere Dinge in der IT weg und die andere Hälfte bräuchten wir eigentlich für Switches zu den neuen LAN-Kabeln, die so ja nicht nutzbar sind und von WLAN sind wir da dann immer noch weit entfernt.

    Aber genau deshalb macht es dann keinen Sinn mit Laminierfolien zu verhandeln. Es gibt sie einfach nicht, so wie gegen Jahresende immer das Papier alle ist. Kann man seine Zeit für verschwenden oder mit etwas eigenem Geld sich welche kaufen ;)

    Aber genau deshalb ist es eben meist die billige Laminierfolie von Aldi oder Lidl und ich habe keinen Unterschied gesehen ;) Weder im Schulgerät noch in meinem Aldi-Gerät zuhause.

    Genauso handhabe ich es auch.

    Normalerweise laminiert ich allerdings in der Schule. Das Gerät benötigt aber sehr viel Zeit und manchmal ist mir die Zeit kostbar. Dann wird zuhause nebenher laminiert und nur Dinge, die Jahre halten sollen.

    Meine Gerätschaften sind komplett von Aldi und Genauso gut wie die in der Schule.

    Kris, da bist du nicht alleine mit :D

    Selbige Erfahrung habe ich bei genau dem gleichen Material gemacht. Gefahrensymbole nicht doppelseitig ausgedruckt, ein „Strich“ Kleber drauf, zusammen“geklebt“ und dann laminiert und sich gewundert, warum das so bescheiden aussieht und so schlecht hält. Wenn man dann drauf kommt, dass man auch hätte doppelseitig drucken können, merkt man so richtig, wie sich der Fuß vom Schlauch hebt (metaphorisch gemeint). Witzig! Hatte das schon ganz verdrängt…:rotwerd: Danke fürs Erinnern!^^

    Ich habe es immerhin gleich kapiert. ;)

    Aber mein 1. Gedanke war, ob das das Problem des TE ist? Sonst hat es bei mir immer gehalten.

    Ich hatte mit billigem Gerät und genauso billigen Folien beides vom Discounter bisher keine Probleme. Wenn das Gerät heiß genug ist, reicht einmal.

    Auseinander ging es bei mir einmal als ich 2 Seiten eingeschweißt habe und schneiden wollte. Die Papiere haben nicht aneinander gehalten. :D

    (Ich musste selbst über meine Dummheit lachen. Seitdem wird doppelseitig gedruckt bzw. kopiert und dann laminiert und geschnitten (tue ich für Listen der Gefahrstoffe ständig und sie halten jahrelang).

    Mein Bruder arbeitet im " Gesundheitswesen". Dem stimme ich so nicht bedingungslos zu..

    Da höre ich manchmal sehr wilde Geschichten.

    Aber natürlich nur anekdotisch...

    Ich habe bisher zweimal gehört, "arbeitet im Gesundheitswesen", die eine war in der Küche, der andere in der Verwaltung. Sonst wird hier gesagt, er ist Arzt oder Krankenpfleger.

    Und selbst dann ist interessant für was bzw. auf welcher Station und inwieweit er Einblicke hat. Mein Bruder als AOK-Filialleiter und ehrenamtlicher Rettungssanitäter hat in diesem Bereich sicher mehr Einblick als meine Schwester (Krankenpflegerin auf der Frühreha). Natürlich haben bei Freunde auch auf anderen Stationen und sprechen darüber. Aber inwieweit sie es allgemein beurteilen können, weiß ich nicht.

    Ich gebe dir recht, eine Nacht werden Kinder oft zur Beobachtung da behalten, eine 2. normalerweise nicht.

    Kann man in unserem Beruf, der ohnehin schon ganz arg als "eigene-Scholle-lastig" verschrien ist (ihr wisst schon, Lehrer: Schule-Uni-Schule und sonst nix gesehen im Leben), denn eigentlich tatsächlich den Wunsch hegen, diesen ohnehin begrenzten Horizont noch künstlich zu verengen, indem man versucht, das ganze Leben an ein und derselben Schule zu verbringen? Also echt jetzt.

    Außensicht/Perspektivwechsel: Kein Handwerker, der etwas auf sich hält, bildet seine eigenen Kinder aus und beschäftigt sie dann anschließend im eigenen Betrieb. Zumindest schickt er sie für ein paar Jahre "in die Welt", damit sie Erfahrungen außerhalb des eigenen Tellerrandes sammeln können.

    Genau aus diesem Grund bin ich froh über meinen Umweg über eine Gesamtschule in in NRW (Schule und Referendariat Gymnasium Baden-Württemberg RP Freiburg - 5 Jahre Gesamtschule NRW - 7 Jahre Gymnasium Baden-Württemberg RP Stuttgart - seit 14 Jahren Gymnasium RP Freiburg).

    Ich sehe es bei meinen Kollegen, die nie aus dem Landkreis heraus kamen. "Das haben wir schon immer so gemacht", sie können sich nichts anderes vorstellen.

    Entschuldige bitte, ich habe zuerst nicht genau gelesen, dann aber noch vor Erscheinen deines Kommentars meinen geändert.

    Leider sind Sars-CoV2-Viren nicht wie andere Viren, dann wäre es nie zur Pandemie gekommen.

    Geimpfte reagieren dank Impfung sofort mit Symptomen. Die Symptome werden durch das kämpfende Immunsystem ausgelöst nicht durch viele Viren. Der Test ist deshalb erst negativ. Bei Ungeimpften gilt noch, dass Symptome erst später durch (Schäden der) Viren ausgelöst werden.

    Und natürlich waren sie bereits vor positivem Test ansteckend (das war schon immer das Problem von Sars-CoV2-Viren, das haben Tests auch nie versprochen) , aber auch noch danach ohne Symptome, aber positiven Test.

    Es ist eben keine Schmierinfektion wie Magen-Darm. Daher ist dieselbe Bekämpfung nicht sinnvoll. (Aber jetzt ist Durchseuchung angesagt, weil die einen nicht mehr wollen, die anderen den Unterschied nicht kennen. Dumm nur für die Millionen, deren Impfung nicht anschlägt oder wie ich einfach kein Versuchskaninchen sein wollen.)

    Ich denke bei der Freigabe spielen folgende Punkte eine Rolle.

    Es waren zu viele infiziert. Man kam mit den PCR-Tests nicht hinterher.

    Viele sahen nicht mehr ein, sich testen zu lassen und dann in Quarantäne zu gehen. Immer mehr haben darauf verzichtet, vor allem seitdem an immer weniger Orten Testpflicht besteht.

    In unserer Demokratie ließ sich eine Quarantäne mit Freitestpflicht nicht mehr durchsetzen. Also lässt man sie weg.

    Aber ich denke auch, dass in der kommenden Woche in meiner Schule (bei uns soll nicht mehr getestet werden) vermutlich so viele infektiös sind wie noch nie zuvor. Ob dann für mich FFP3-Masken reichen bezweifle ich.

    Das ist korrekt, weil

    Bei Geimpften schlägt das Immunsystem sofort zu (teilweise am 1. Tag nach Infektion). Man fühlt sich deswegen krank (z. B. Fieber) nicht wegen den Folgen der Sars-CoV2-Viren. Die sind noch zu wenig, um durch einen (mittelprächtigen) Test angezeigt zu werden. Das agierende Immunsystem meines Gegenüber macht mich aber nicht krank. Es kann sogar sein, dass ein Geimpfter anfangs mehr unter Symptomen leidet als ein Ungeimpfter, der erst nach einer Woche an den Schäden durch den Virus leidet.

    Kurz, ein Geimpfter mit Symptomen kann weniger ansteckend sein, als einer ohne Symptome mit positiven Test.

    Und noch pauschaler ausgedrückt. Beim Geimpften erzeugt sein Immunsystem für Symptome, beim ungeimpften Schäden durch die Sars-CoV2-Viren.

    (Vermutlich gilt das auch für andere Viren, wusste man/ich nicht.)

    Ist das so? So lange ansteckend, so lange man positiv ist? Das ist eine ernst gemeinte Frage. Das Kind hat keinerlei Symptome. Es sind wirklich ernst gemeinte Fragen, ihr kennt mich hier, ich bin ehrlich und immer offen für Informationen.

    Was wäre, wenn die Eltern nun einen weniger empfindlichen Test genommen hätten und damit wäre das Kind damit nicht mehr positiv gewesen?

    Ja. Natürlich ist man noch ansteckend. Genau das ist das Problem von Sars-CoV2-Viren. Deswegen erzeugten sie eine Pandemie und andere Viren nicht.

    Und natürlich lassen sich jetzt viele nicht testen, weil sie nicht in Quarantäne möchten, weil es nicht mehr verlangt ist. Aber andere anstecken können sie trotzdem noch.

    Und das Kind ist trotzdem positiv und ansteckend, auch wenn ein schlechter Test anderes zeigt.

    Conni, ich hätte eine Rückfrage an dich als Expertin:

    Was passiert, wenn man nach ''rechts'' (Osten) und nach ''links'' (Westen) fährt? Werde ich dann zusätzlich durch die Schwerkraft beschleunigt, gebremst oder heben sich die Kräfte, die von ''oben'' und ''unten'' wirken auf? Und wie kann ich dabei meinen Sitz einstellen, damit ich nicht zusätzlich zur Schwerkraft beitrage? Ich...Ich blick nicht mehr durch :hammer::D

    Da der Wind meistens aus dem Westen kommt ...

    Vor 30 Jahren wurde es in Baden-Württemberg verhindert. Man wurde gefragt, an welcher Schule man als Schüler war und dann dort nicht eingesetzt.

    Eine Mitreferendarin hat es teilweise bewusst verschwiegen (Schulwechsel vor der Kursstufe), kam an ihre Schule und hatte dadurch Vorteile (sie wurde ganz anders gefördert als die anderen Referendare an der Schule, bekam eine überraschend gute Schulleiterbeurteilung). Wahrscheinlich sollte es genau aus diesem Grund verhindert werden. Ich habe mich nachher (kurz) über meine Ehrlichkeit geärgert.

    Wieso kann Putin was dafür, das diejenigen, die das Gas kaufen, welches in den Gasspaeichern landet, nicht genug kaufen?

    Meines Wissens nach nicht Infrastruktur und Gaseigentümerschaft per gesetz in der EU entflochten. D.h. Demjenigen, der dieGasspeicher betreibt darf das Gas darin nicht gehören. Der Gaseigentümer mietet quasi den Speicherplatz in den Gasspeichern bei deren Betreiber/Eigentümer.

    Das ist, was ich mal gelesen und so verstanden hatte. Bitte korrigieren, falls das nicht korrekt ist.

    Er liefert nicht mehr, der größte Gasspeicher gehört Gazprom. Ich wurde auch nur dank Protest der Bundesregierung im letzten Herbst aufmerksam (vielleicht dachte er, es geht im Wahlkampf und Regierungswechsel unter).

    Ab deiner 2. Zeile stimme ich dir zu. Der Verkauf des größten Gasspeichers an Gazprom war ein Riesenfehler. Dagegen wird jetzt (teilweise) vorgegangen.

    Das meine ich mit genauem lesen. Du interpretierst immer wieder Dinge hinein, die so nicht geschrieben waren.

    Ich schrieb deutlich, dass Impfempfehlungen Jahr(zehnt)e brauchten, und ich geimpft wurde, weil ich sonst kein "Bildungsvisum" für die USA erhalten hätte. Es war Bedingung für den Besuch einer amerikanischen Highschool (was beweist, dass die Amis wieder mal schneller waren).

    Mir fällt als weiteres Beispiel die Polioimpfung ein. In den USA ab 1955 verimpft, in der DDR ab 1960, hatte die BRD die meisten Polioerkrankten Europas. https://www.br.de/nachrichten/wi…et-dran,SNIpFpQ

    Daraus zitiert

    "Die Probleme bei den Corona-Impfungen rufen Erinnerungen an die Polioepidemie vor 60 Jahren wach. Die Hindernisse damals in der Bundesrepublik: deutsche Gründlichkeit, Impfskepsis und Angst vor Spritzen. "

    ...


    "Westdeutschland hatte im Jahr 1961 mit die höchste Polio-Rate in ganz Europa. Es gab - nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts - 4.600 Erkrankte, über 3.300 Gelähmte und 272 Tote zu beklagen. Aber die westdeutschen Gesundheitsbehörden handelten zögerlich. Sie hofften, dass bald ein in Deutschland entwickelter Impfstoff verimpft werden könnte, standen der Schluckimpfung mit Lebendviren kritisch gegenüber und wollten alle Unwägbarkeiten ausschließen.

    Zitat
    "Man fürchtete die Nachteile und die Gefahren, die aus einer Impfung auch entstehen können. Ich kann nachträglich sagen, dass bei den meisten dieser Länder sich die Durchführung der Impfung bewährt hat. Vielleicht sind wir wirklich zu vorsichtig gewesen. Rückwirkend kann man darüber besser urteilen." Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986), damalige Bundesgesundheitsministerin, Zitat aus dem Jahr 1962 in einer BR-Fernsehsendung."
    Zitat
    "Ab Februar 1962 gab es in Bayern flächendeckende, öffentliche Schluckimpfungen gegen Polio: Kinder bekamen den Wirkstoff mit einem Stück Würfelzucker verabreicht. Die Impfung war kostenlos und - anders als die Pockenimpfung - auf freiwilliger Basis. Um die Impfbereitschaft zu erhöhen, gab es große Werbekampagnen mit dem Slogan: "Kinderlähmung ist grausam, Schluckimpfung ist süß."

    ...

    "Mit der Änderung des Bundesseuchengesetzes vom 23. Januar 1963 wurde auf Bundesebene geregelt, dass Schluckimpfungen mit Lebendimpfstoffen unter bestimmten Bedingungen zulässig sind, und wie bei Impfschäden Dritter zu verfahren ist. Seit 1965 ist die Zahl der Polio-Erkrankungen in Deutschland konstant unter 50 Fällen geblieben.

    Zitat
    "Wir haben bei uns Kinder von null bis vier Jahren, die nur zu etwa sieben Prozent geimpft sind - während es in Dänemark 98 Prozent, in Schweden etwa 75 Prozent und in England 77 Prozent sind." Gerhard Joppich (1903-1992), ehemals Professor für Kinderheilkunde, Zitat aus dem Jahr 1962 in einer BR-Fernsehsendung"


    Kurz, auch die Schluckimpfung war anfangs freiwillig (nicht empfohlen), der Westdeutsche hat sie abgelehnt (der Ostdeutsche wurde nicht gefragt). Mich erinnert es an die aktuelle Diskussion. Auch damals erkrankten nur wenige Kinder schwer.

    Naja, aber an der Empfehlung für das Alter waren sie nicht noch mal dran (war ja aus dem Dezember) und die Daten waren damals schon einfach veraltet ;)

    Zumal es ja nicht stimmt, dass die Stiko den Impfstoff für die Altersklasse gar nicht empfohlen hat, einige Gruppen haben ja die Empfehlung auch ;)

    Aber was man auch nicht vergessen darf, dass eben in Europa allgemein empfohlen ist und z.B. Österreich dies auch genau so übernommen hat, aber in Deutschland eben die Stiko es anders sah damals. Also eine Empfehlung allgemein liegt schon vor ;)

    Sie benötigt Monate, normalerweise sogar Jahre (warum habe ich oben geschrieben), die Daten der Studie für U12 war ihr zu gering, in Amerika wurde erst ab November im großen Stil Kinder geimpft. Diese Daten werden erst jetzt ausgewertet und eine Impfempfehlung kommt vielleicht im Herbst. Das ist aber zu spät für den kommenden Winter.

    Maskenpflicht nur an Schulen, weil dort die meisten ungeimpft sind, wird sich politisch kaum durchsetzen lassen. Also hofft man weiter, dass Kinder nicht schwer erkranken. Und bei Langzeitschäden in Jahrzehnten können sich alle heraus reden, dass konnte man nicht wissen. Die Stiko sagt übrigens, alle Eltern können ja ihre Kinder impfen lassen, es eilt daher nicht.

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