Beiträge von Kris24

    In meinem Unterricht wurde keine Kappe getragen und Punkt!

    Ich bin fassungslos, wie leger hier einige Kollegen unterwegs sind. Aber, dann braucht man sich ja nicht wundern, dass in Deutschlands Schulen Benehmen und Sozialverhalten bei den Schülern sich immer mehr freien Fall befindet.

    Was hat Benehmen und Sozialverhalten mit Kleidung zu tun?

    Gerade Sozialverhalten hat viel mit Einsicht zu tun. Dressur ist da kontraproduktiv.

    Mir sind mündige Menschen wichtig, keine Untertanen, die ohne zu denken, dem Hinterherlaufen, der etwas befiehlt.

    Wo siehst du denn diese Mehrheit?

    Ich würde mal sagen, dass in der Mehrheit der Gesamtschulen, Berufskollegs und Weiterbildungskollegs kein Mensch sich um Kappen schert.

    Das ist eher dem humanistischen Gymnasium zuzuschreiben.

    Ich widerspreche mal, die einzige Kollegin in meiner Blase, die gegen Kappen war, war eine Hauptschulkollegin in meiner Gesamtschulzeit im letzten Jahrtausend. 😉

    Eine Kollegin von über 300, mit denen ich zusammen gearbeitet habe, zeigt, dass die allermeisten es nicht als Problem sehen.

    Auch Schüler haben mal einen badhairday.

    Nur bei Klausuren sehe ich es persönlich nicht so gerne, bietet es eine weitere (!) Möglichkeit zu tauschen. Es gibt aber genug andere. Manchmal sprach ich es in Klausuren kurz an und es war dann nie ein Problem. Jetzt gibt es viel bessere Möglichkeiten, von daher was soll es.

    Paranoia tut nicht gut.

    Und deshalb habe ich sie direkt angeschrieben.

    Ohne ihr Verwirrtzeichen bei inzwischen 3 Daumen hoch zu meinem Beitrag mit Pausenaufsicht und Übernachten in der Schule und ohne Vorgeschichte (ist nicht das 1. Mal, dass sie nach Verwirrtzeichen erst Stunden später es ins Lächerliche zieht, Wette und erster in der Schule) kann es für Außenstehende, die es nicht so genau verfolgen, so aussehen. Vielleicht macht sie es deswegen immer wieder?

    Quittengelee, du schriebst, dass Betroffene merken, wenn sie gemobbt werden, obwohl Außenstehende es noch nicht merken. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, kritische Vorgehensweisen öffentlich anzusprechen, bevor sie zur Regel werden. Es ist sicher noch kein Mobben, aber sich lustig über jemanden machen, ist auch nicht nett.

    Komm' mal wieder 'runter, bitte! Ich kann deine Aufregung wirklich nicht nachvollziehen (und auch nicht, dass du hier Beiträge anderer User*innen als "abstoßend" bezeichnest). Niemand will

    Und abstoßend finde ich, wenn man anderen etwas selbstverständlich zumutet, was man für sich nicht bereit ist zu tun. Es geht um eine konkrete Aussage.

    Also behauptet sie doch gar nicht, dass ihr nicht in der Schule übernachtet hättet. Es geht doch nur um das "morgens als erste(r) da sein". Du interpretierst hier wirklich manchmal Sachen, die nirgends stehen.

    Na ja, was soll's. Bitte geh jetzt erstmal schlafen - wie ich es auch tue - und reg' dich nicht immer so auf, ok? Dir will hier niemand was Böses, auch wenn du es oftmals zu meinen scheinst.

    Leider kann ich am Handy nur eines zitieren, hier im Thread hat niemand geschrieben, erster bei Glatteis zu sein, dass kann nur jemand glauben, der den Thread nicht verfolgt hat und weder von Quittengelee Verwirrtzeichen noch Pausenaufsicht weiß.

    Es war eindeutig auf mich gemünzt.

    Nein, das tut sie mMn nicht. Wie kommst du darauf? Quittengelee schrieb: "... um morgens als erster da zu sein" und du selbst hast doch entgegnet:

    Quittengelee hat bereits meinen Beitrag dazu vor ein paar Stunden mit Verwirrtzeichen gekennzeichnet und typisch für sie, sie wartet bis ich mich abgemeldet habe, um dazu zu schreiben. Ich wusste genau, dass da noch etwas kommt. (Und auch die Pausenaufsicht war eindeutig auf mich gemünzt. Sonst schrieb hier im Thread niemand darüber.)

    Hier im Thread ging es nicht darum, erster zu sein, sondern ob man bei Glatteis in die Schule muss. Natürlich muss man, ich kenne niemanden, der daran zweifelt. Im Notfall übernachtet man vor Ort. Das kann Glatteis sein oder ein Streik des ÖPNV. Wir hatten neulich auch Unwetterwarnung und trotzdem wurde der Unterricht nicht abgesagt und alle waren da.

    Da habe ich auch noch 'ne nette Anekdote: Ich hätte im Ref. an einem Tag, wo heftiger Eisregen war, einen Unterrichtsbesuch gehabt; der Unterricht fiel aus, wie ich aus dem Radio mitbekam. Ich habe mich trotzdem mühevoll (teilweise an Zäunen und Fensterbänken von Häusern, die direkt am Fußweg standen, festhaltend) zur nächsten Bushaltestelle gequält. Stand dort erstmal eine Zeitlang im Kalten, weil alle Busse massiv Verspätung hatten; der Busfahrer sagte mir dann, dass der ÖPNV innerhalb der nächsten Stunde eingestellt würde. Egal, ich wollte trotzdem "sicherheitshalber" zur Schule! Dort traf - mit einiger Verspätung - auch mein Fachleiter ein (der wohnte im selben Stadtteil, in dem die Schule lag); er hatte schon versucht, mich telefonisch zu kontaktieren, aber da war ich schon unterwegs, und meine Handynummer hatte er nicht. Ende vom Lied: Der Unterrichtsbesuch ist natürlich ausgefallen, denn SuS waren null anwesend (und von den KuK nur zwei weitere aus der erweiterten SL). Und mein Fachleiter hat mich - nachdem wir einen neuen Termin für den UB ausgemacht hatten - freundlicherweise nach Hause gefahren, weil ja keine Busse mehr fuhren ;) .

    Bei mir fand die Lehrprobe statt, allerdings erst ca. 30 Minuten später, weil erst dann 15 Schülerinnen und Schüler von ca. 30 da waren. 15 waren vorgeschrieben, daher weiß ich diese Zahl noch genau.

    Prüfer, Seminarleiter (beide mussten ca. 100 km im Schwarzwald fahren) und ich waren pünktlich.

    Ich wundere mich, bei mir ist tatsächlich noch nie Unterricht wegen Schnee oder Glatteis ausgefallen, weder im Schwarzwald noch auf der Schwäbischen Alb.

    Ich wette eine Pausenaufsicht, dass keiner von euch jemals im Schulort übernachten würde, um morgens als erster da zu sein.

    Habe ich wie geschrieben. Und ich kenne noch andere. Allerdings nicht, um erste zu sein. Pünktlich und ohne Unfall reicht.

    Und Zauberwald schrieb es auch. Unterstellst du uns Lügen?

    Ich habe übrigens bereits früher hier im Forum darüber geschrieben.

    Kann man, muss man aber nicht. Dass du in der Schule übernachtest, das kann keiner von dir verlangen.

    Dass du am nächsten Tag alles versuchen musst, in die Schule zu kommen, das schon.

    Ja, muss man nicht. Aber ich bin nicht so unverschämt zu verlangen, dass wohnortnahe für mich die Knochen brechen sollen.

    Ich wohnte damals 20 km entfernt auf einem Hügel mit kurvenreicher Straße mit bis zu 19 % iger Steigung rauf und runter. Selbstverständlich bin ich nicht zuhause geblieben, unsere Schülerinnen und Schüler übrigens auch nicht.

    Der Parkplatz an unsrer Schule war auch am 3. Tag noch nicht geräumt, ich durfte mehrere Kollegen morgens schon anschieben, die sich festgefahren hatten (ich komme mit Schnee zurecht, ich kam gut in die Parkbuchten morgens).

    Im Ref war ich mal an einem Schneetag auch bis ca. 10 Uhr die einzige in meiner Schule, weil alle andren weiter weg gewohnt haben. Kamen auch wenige Kinder damals ;)

    Bei uns waren 1994/5 im Schwarzwald und Anfang der 2000er auf der Schwäbischen Alb bei teilweise meterhohem Schnee alle da, man startete halt morgens um 5 Uhr.

    Ich hatte keine Garage und musste erst mein Auto ausgraben, einmal schaufelte ich vergebens, ich hatte vergessen, dass ich mein Auto auf der anderen Seite geparkt habe.

    Solche Schneemassen sind selten geworden.

    Noch einmal, ich bin bereit, meinen Dienst zu tun, aber sicher nicht häufiger als andere, die weiter weg wohnen und ganz sicher nicht, weil sie sich nicht trauen und auch nicht vor Ort übernachten wollen. Heute kommen Unwetterwarnungen früh genug. Mich hat eure Selbstverständlichkeit getriggert und abgestoßen.

    Bei uns werden nur die nahewohnenden Kollegen zur Notbetreuung herangezogen. Im Gegenzug machen die halt mal wann anders was andres.

    Schriebst du.

    Die wohnortnahen werden nicht gefragt, ob sie auch Bedenken haben, sich ernsthaft zu verletzen, während die anderen sich noch einmal im Bett umdrehen? Sie werden ja herangezogen, nicht gebeten oder gar neutral gefragt.

    Sollen doch die sich ihre Knochen brechen.

    Was leistet ihr im Tausch? Jede Woche eine zusätzliche Pausenvertretung? Ich würde auf diesen Tausch übrigens nicht eingehen, meine Gesundheit ist mir wichtiger. Also selbst wenn du mir anbieten würdest, du würdest bis zum Schuljahresende alle Pausenaufsichten für mich übernehmen, würde ich ablehnen, wenn ich bereits zu Hause wäre. Ich bin übrigens am nächsten Tag mit dem Auto gefahren, sicherer als zu Fuß. Die Straßen werden geräumt, die Gehwege selten, da Privatleute verantwortlich sind.

    Ich kenne halt dieses Geschwätz von der extra Aufgabe, normalerweise nicht der Rede wert, wenn überhaupt nach dem Glatteis daran gedacht wird.

    Und was mich interessieren würde, woher wussten die anderen, die zur 1. Stunde Unterricht gehabt hätten, dass 4 Kollegen für 3 Kinder da sind oder haben bei euch nur 4 Kollegen zur 1. Unterricht? Blieben die anderen einfach zuhause, weil die dummen vorortwohnenden es sowieso immer übernehmen?

    Ich habe mein Referendariat im Schwarzwald geleistet bei meterhohem Schnee, Ski zur Schule war ca. 1 Monat lang üblich von allen, die nahe genug wohnten, meine 2. Schule lag auf der Schwäbischen Alb, damals auch noch mit reichlich Schnee. Ich wohnte außerhalb mit kurvenreicher Straße mit 19 % iger Steigung, ich weiß wovon ich schreibe.

    Aber für die/den TE und dir ist es selbstverständlich, dass nur wohnortnahe kommen.

    Bei uns war dieses Schuljahr 2 Tage schneefrei, das war's. Letztes Jahr gar nicht. Es ist also extrem selten. Und es waren dann 4 Kollegen und 3 Schüler vor Ort. Gezwungen wurde keiner zu kommen. Aber wer konnte, sollte. Bis es dann hieß: Es sind nur 3 Kinder da. Muss keiner mehr kommen.

    Und das war vorher bekannt, dass 4 Kolleginnen kommen bei nur 3 Kindern? Wer weiter weg wohnt oder auch nur läuft wie ich, muss ja vorher wissen, ob er los muss. Oder haben die einen gehofft, dass die anderen vor Ort es schon richten werden? Und wenn ich nicht gehe, was dann, ich kann ja nicht zuhause warten, ob genug andere kommen. Ich fände dann Alter wichtiger als Wohnort, an dem kann ich nichts ändern und ein Bruch verheilt langsamer.

    Ich würde das genau einmal mit mir machen lassen und dann schleunigst versuchen etwas zu ändern. Falls die anderen nicht einsichtig sind, würde ich die Schule wechseln wollen bei einem so ichbezogenen Kollegium.

    Noch einmal, bei Unwetterwarnung kann man in der Schule übernachten. Ich fände ein Plan gerecht, bei dem alle nacheinander dran sind und nicht einige sich aus privaten Gründen verabschieden. Bei nur wenigen Tagen käme man nur alle paar Jahre dran.

    Ich bin übrigens vorher gependelt, habe einmal spontan in der Schule übernachtet, weil ich wusste, es wird am nächsten Morgen extrem.

    Und nein, wir hatten keine Betten, ich habe auf dem Boden im Chemieraum übernachtet.

    Ich meine mit meiner Frage eine Extremsituation: Also wenn der deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung herausgibt, die gewisse Risiken und Gefahren bei Autofahrten voraussagt.

    Kann eine Lehrkraft dann gewzungen werden, sich dem Risiko aussetzen zu müssen?

    Und diese Risiken gibt es beim Laufen zur Schule nicht? Ich wiederhole, 3 Stürze, ich bin nicht mehr die jüngste, die Straße war geräumt, der Gehweg nicht.

    Bei uns werden nur die nahewohnenden Kollegen zur Notbetreuung herangezogen. Im Gegenzug machen die halt mal wann anders was andres.

    Da würde ich mich wehren, ich bin vor kurzem auf einem Kilometer Schulweg dreimal gestürzt.

    Wenn alle vor Ort freiwillig damit einverstanden sind, in Ordnung, ich wäre es nicht. Da müsste die sonstige Entlastung schon extrem sein, deutlich mehr als nur Zeit.

    Bei uns gibt es Tauschgeschäfte, ich wäre bei Glatteis aber nicht bereit, habe mir schon einmal das Handgelenk bei Glatteis gebrochen. Wohnort ist Privatsache.

    (Bei uns wohnen die allermeisten entfernt, wir wenigen vor Ort wären immer dran. Genug Entlastung gäbe es nie.)

    Sie kann versuchen, mit einer Kollegin oder einem Kollegen zu tauschen oder sie zieht in die Nähe der Schule um oder nimmt ein Taxi oder reist am Vortag an und übernachtet in einem Hotel.

    Ich bin nicht dafür verantwortlich, wenn Kollegin oder Kollege nur die Rosinen haben möchte, bei uns in der schönen Stadt wohnen wollen und nicht am Schulort. Wohnort ist Privatsache, Extrawünsche dadurch nicht einforderbar.

    Und ich bin froh, dass es bei uns nur noch über Edupage geht, 3 Klicks, 2 davon für Anfang und Ende, evtl. noch ein Zweizeiler 24 Stunden täglich möglich. Früher Anruf über eigene Nummer, ab 7 Uhr persönlich, sonst Anrufbeantworter bedeutete oft mehrere Versuche, es gibt ja noch andere kranke KollegInnen. Die App ist auf dem Tablet von der Schule, es ginge auch über den PC.

    Ich kann über Edupage direkt meine Vertretung anschreiben, selbst wenn sie sich mehrfach ändert. Ich muss nicht.

    Auch unsere Schüler bzw. ihre Eltern können seit einem Jahr dies direkt über Edupage erledigen. Ich sehe die Entschuldigung, ein Klick auf annehmen oder ablehnen, erledigt. Warum sollte man Zeit verschwenden?

    In Baden-Württemberg gilt, ich zitiere

    "(3) An Unterricht sind mindestens zu erteilen

    1.

    vom Schulleiter: vier Wochenstunden,

    2.

    vom ständigen Vertreter: acht Wochenstunden,

    3.

    von anderen mit Schulleitungsaufgaben betrauten Lehrkräften: 14 Wochenstunden."

    Bei Teilzeit entsprechend weniger.


    Meine SL unterrichtet immer eine Deutschklasse in der Mittelstufe, hat bei großen Ausfall auch schon eine 2. zeitweise übernommen. Mein früherer SL hat mindestens 3 Chemieklassen mit je 2 Stunden übernommen, kleineres Gymnasium vermutlich nicht ganz so viele Ermäßigungsstunden. Auch die anderen drücken sich nicht, die anderen Termine werden entsprechend gelegt.

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