Bei uns werden nur die nahewohnenden Kollegen zur Notbetreuung herangezogen. Im Gegenzug machen die halt mal wann anders was andres.
Schriebst du.
Die wohnortnahen werden nicht gefragt, ob sie auch Bedenken haben, sich ernsthaft zu verletzen, während die anderen sich noch einmal im Bett umdrehen? Sie werden ja herangezogen, nicht gebeten oder gar neutral gefragt.
Sollen doch die sich ihre Knochen brechen.
Was leistet ihr im Tausch? Jede Woche eine zusätzliche Pausenvertretung? Ich würde auf diesen Tausch übrigens nicht eingehen, meine Gesundheit ist mir wichtiger. Also selbst wenn du mir anbieten würdest, du würdest bis zum Schuljahresende alle Pausenaufsichten für mich übernehmen, würde ich ablehnen, wenn ich bereits zu Hause wäre. Ich bin übrigens am nächsten Tag mit dem Auto gefahren, sicherer als zu Fuß. Die Straßen werden geräumt, die Gehwege selten, da Privatleute verantwortlich sind.
Ich kenne halt dieses Geschwätz von der extra Aufgabe, normalerweise nicht der Rede wert, wenn überhaupt nach dem Glatteis daran gedacht wird.
Und was mich interessieren würde, woher wussten die anderen, die zur 1. Stunde Unterricht gehabt hätten, dass 4 Kollegen für 3 Kinder da sind oder haben bei euch nur 4 Kollegen zur 1. Unterricht? Blieben die anderen einfach zuhause, weil die dummen vorortwohnenden es sowieso immer übernehmen?
Ich habe mein Referendariat im Schwarzwald geleistet bei meterhohem Schnee, Ski zur Schule war ca. 1 Monat lang üblich von allen, die nahe genug wohnten, meine 2. Schule lag auf der Schwäbischen Alb, damals auch noch mit reichlich Schnee. Ich wohnte außerhalb mit kurvenreicher Straße mit 19 % iger Steigung, ich weiß wovon ich schreibe.
Aber für die/den TE und dir ist es selbstverständlich, dass nur wohnortnahe kommen.