Beiträge von Kris24

    Wärst du bei der Verabschiedung von Kretschmann dabei gewesen, hättest du drei Hymnen gehört. Als guter Schwabe hat er allerdings auf das Badnerlied verzichtet, vermutlich auch, weil die Württemberger Schwaben als Nationalhymne nur den "Bananenblues" von "Äffle und Pferdle" kennen :teufel:


    BTW: Das wäre die Kompromisshymne. Da kommen beide Landesteile zum Zug.

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    Ich liebe ja Äffle und Pferdle, amüsiere mich immer in Stuttgart über die Ampeln, aber was daran ist badisch?

    Kris24 : von wem wurde das gesagt und was ist die Rechtsgrundlage? Das zweite ist eigentlich die viel wichtigere Frage, wenn man bedenkt, dass selbst von ministerieller Ebene (und die haben oft fähige Juristen) oft Blödsinn kommt, der von den Gerichten dann kassiert wird

    Gesagt und erklärt wurde es auf einer Konferenz durch unsere SL, beraten durch RP- Juristen.

    (Und auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand... oder 2 Juristen 3 Meinungen)

    Es gab in letzter Zeit einige Gerichtsurteile, von denen im Vorfeld auch niemand geglaubt hat, dass es so kommen würde. (Die Strafe für die beiden Kolleginnen beim tödlichen Schwimmunfall in Konstanz wurde übrigens inzwischen gesenkt, auch weil es so lange gedauert hat und beide sehr belastet hat. ) Die Gerichte haben oft strenger geurteilt als (vom RP) gedacht. Ich kenne mehrere Fälle, wo es nach Strafverfahren kein Disziplinarverfahren gab, das RP war nachsichtiger. Ich brauche das nicht.

    Überlege mal, würde Dr. Rakete auch mit diesen Schülern Radfahren, wenn sie nicht seine Klasse wäre? Oder kommen sie nur zusammen, weil es doch eine Schulklasse und er ihr Lehrer ist? Und verhält man sich irgendwie doch als Lehrer oder könnten (einzelne) Eltern denken, er ist der Lehrer?

    Das ist eine reine Privatveranstaltung. Familien fragen, ob ich am Sonntag mit Radfahren gehe. Wo nehmt ihr die Aufsichtspflicht her, woraus sollte die sich ableiten? Welche Argumente haben die Bedenkentragenden? Bislang wurde genannt, es könnte dies und jenes passieren und natürlich kann das passieren. Das hat aber doch nichts mit der Funktion als Klassenlehrer zu tun.

    Ich würde mir allerdings kein Hotel oder Essen bezahlen lassen... Das hat aber andere rechtliche Gründe.

    Uns wurde deutlich gesagt, dass wenn wir Lehrer mit der Klasse (also nicht mit irgendwelchen Kids) einen Ausflug machen, es nie so ganz privat ist. Das war mir vorher auch nicht klar und ich dachte, Freizeit ist Freizeit. Bei uns ging es konkret um einen Strandbadbesuch mit Klasse 10 kurz vor den Sommerferien, die Schüler hatten alles inkl. grillen organisiert und uns eingeladen. Und die Schüler trafen sich regelmäßig dort, spielten Beachvolleyball und Tischtennis, fuhren mit dem Rad hin.

    Wissen es alle Eltern und haben es am besten unterschrieben, dass es privat ist? Ein Brief kann schnell verloren gehen, eine Mail übersehen werden und außerdem kann man es hinterher immer anders behaupten. Haben Kinder vielleicht ihre Eltern überredet, Herr Rakete fährt auch mit und die Eltern sagen hinterher, wenn wir gewusst hätten, dass es keine Schulveranstaltung war, hätten wir es nie erlaubt...

    Es geht mir darum, dass ich nicht von Eltern verklagt werde, wenn etwas passiert. Als Elter wäre ich sorgloser, ich denke auch, dass viele Kinder überbehütet sind. Als Lehrer sehe ich es dank dieser Belehrung anders. Ja, es ist schade, aber ein klagebereites Elternteil reicht.

    Wirklich ratsam ist es halt nicht. Ich würde den Bedenkenträgern zuhören und dann entscheiden. In welcher Rolle siehst du dich, wenn nur wenige Eltern mitfahren, z.B. nur die Elternvertreter? In welcher Rolle sehen dich die Eltern, die teilnehmen? Und die Eltern, die nicht teilnehmen? Wer konnte wissen und ist im Zweifel dafür verantwortlich, wenn die Kinder für eine Radtour in einer größeren Gruppe noch zu jung oder einzelne zu unreif waren? Wer konnte einschätzen, dass die Wegführung für einzelne Radfahrer in Ordnung, für eine Gruppe aber zu gefährlich war?

    Genauso wurde es uns geraten und dringend empfohlen, nicht teilzunehmen. Und nein, es waren nicht die üblichen Bedenkenträger.

    Als Lehrer kennt man die Schüler besser als irgendwelche Eltern, man ist in Verantwortung, auch wenn es "nur privat" ist. Beim Radfahren gibt es weitere Probleme, ein Kind hat kein Helm dabei oder nimmt ihn ab, ein Kind, dass man als leichtsinnig, gedankenlos etc. kennt, fährt bei rot über die Ampel, wie reagiert man und was ist, wenn doch etwas passiert? Hätte man dies nicht verhindern können (müssen)?

    Zum Glück passiert selten etwas und deshalb glauben viele, es sei gefahrlos. Ob Bolzbolds Schreiben im Fall der Fälle reicht, weiß ich nicht. Verantwortung wird man vermutlich nicht komplett los. Wir gelten im Gegensatz zu Eltern als ausgebildet, kennen unsere Schüler, müssen mehr voraus sehen können.

    Ich würde es inzwischen nicht mehr tun. Vor 30 Jahren war ich auch gedankenlos.

    Baden- Württemberg besitzt sogar drei Hymnen. Geht man zeitlich etwas zurück, wurde es aus dem Großherzogtum Baden, dem Königreich Württemberg und dem Fürstentum Hohenzollern gebildet. Geht man zeitlich noch vor 1800 zurück, gab es noch viel mehr Hymnen und Fürstentümer, Grafschaften und besonders: Freie Reichsstädte. Da könnte man einen Hymnen-Almanach erstellen ;)

    Ich weiß, aber obwohl ich auch lange Zeit im Schwäbischen gewohnt habe und auch sehr nahe zu Hohenzollern, habe ich ihre Hymnen nie gehört oder gar gesungen.

    Ganz im Gegensatz z. B. bei Fußballspielen von Freiburg oder Karlsruhe (nur die Reihenfolge der Strophen ändert sich, in Karlsruhe fängt man mit Karlsruhe an 😄), sorgt schon für Stimmung, wenn zehntausende singen.

    Aber das ist auch der Grund, warum zusammen geführte Bundesländer keine Hymne haben. Im 19. Jahrhundert gab es weder Baden-Württemberg noch Nordrhein-Westfalen noch ...

    Die bayrische Hymne kam früher regelmäßig zum Sendeschluss des bayrischen Fernsehen. Keine Ahnung, ob das heute noch so ist. (Ein baden-württembergischer Sender gibt es nicht, also auch keine Hymne. 😉)

    Baden-Württemberg kann keine Hymne haben, ist es doch ein Kunstprodukt und durch geschickt gesetzte Wahlbezirke erst zustande gekommen (gab es also schon früher). 🤫Wie oft habe ich das als Kind zu hören bekommen. Teile von Baden lehnten diese Vereinigung nämlich strikt ab.

    Folge, noch heute wird regelmäßig das Badnerlied gesungen, so regelmäßig, dass auch ich es auswendig kann. 😆

    Die AfD der Schweiz ist die SVP. Aktuell liegen in allen drei deutschsprachigen Ländern die jeweiligen Parteiäquivalente in den Umfragen vorne, analog Italien und Frankreich.

    Es ziehen weniger Migranten in den Osten, aber auch hier ist der Anteil in den letzten Jahren angestiegen, vor allem in den urbanen Räumen. Die NC-Situation ist in den ostdeutschen Bundsländern ähnlich wie in den westdeutschen Bundesländern. Auch dort wird unter Bedarf ausgebildet.

    Nein. Es gibt zwar Gemeinsamkeiten, aber SVP ist nicht AfD. Mein Vater kennt übrigens Blocher von früher. Blocher hat die Partei zu Rechtspopulismus verändert.

    Und natürlich ist der NC ungefähr gleich hoch. Für ein paar Jahre Studium ziehen einige um, aber das heißt nicht, dass sie dauerhaft im Osten arbeiten, vor allem, wenn man ihren Migrationshintergrund ansieht.

    Übrigens schreibt die NZZ gerade, dass große Unikliniken schließen müssten, wenn sich SVP bzw. ihre Nachhaltigkeitsinitiative an der Urne durchsetzt.

    Aber das merkt und glaubt der einfach gestrickte Mensch nicht. Der Multimilliadär Blocher findet sicher ein Arzt, der arme Bauer, in der Schweiz wird häufig auf dem Land SVP gewählt, nicht.

    Nee, ich meinte andersherum, dass die Schweiz sich irgendwann gegen Migration aus Deutschland wehren wird. Die migrationskritische SVP ist die größte Partei im Land und aktuell ist das Thema auch wieder recht relevant bedingt durch die "keine-10-Millionen"-Initiative.

    Dann fehlt in der Schweiz jeder 2. Arzt, es gibt auch noch andere ausländische Ärzte.

    Aber ja, auch in der Schweiz gibt es genug Dumme, auch wenn sie keine AfD haben.

    Bei uns wollen auch nur wenige Migranten in den Osten ziehen und die Menschen dort klagen über Ärztemangel usw.

    Alles nur gefühlt. Oder zahlen diese Menschen etwa über die KV-Beiträge tatsächlich die Kosten für AsylbewerberInnen?

    Ja, sie zahlen mit.

    Jeder zahlt für andere mit, wenn die anderen mehr benötigen als sie einzahlen. Und da der Bund nur den Mindestbetrag zahlt, steigen die Kosten für alle gesetzlich versicherten (gilt nicht nur für Asylbewerber, sondern auch für Personen mit Grundsicherung).


    Ergänzung: gilt auch für PKV. Es sind die Versicherungen am günstigsten, die bei Öffnungsklausel, Arztkosten etc. am ablehnensten sind .

    Gerade gegoogelt über 20 % der Ärzte in der Schweiz haben ein deutsches Studium abgeschlossen. Die Schweiz macht es seit Jahren bewusst, sie verzichten darauf, genug auszubilden, es gibt viel zu wenige Studienplätze, zahlen aber im Anschluss mehr Gehalt. Und es klappt.

    Warum sollte der Arzt bei abgesenkten Gehältern dann später in Deutschland bleiben?

    Deshalb will Gymshark die Ausbildung kürzen, dann werden sie im Ausland nicht mehr akzeptiert, wer will schon Ärzte, die nicht viel mehr wissen als Krankenpfleger. (Eine Intensivkrankenschwester benötigt auch mindestens 5,5 Jahre, bis sie fertig ist.)

    Gymshark ,du schreibst so viel Stammtischgeschwätz. Klar kann man die Ausbildung kürzen wie in der Lehrerausbildung geschehen. Antimon schrieb ja, dass sie keine Lehrer mit deutscher Ausbildung mehr akzeptieren, weil sie fachlich zu wenig darauf haben. Ich dachte damals, sie übertreibt aufgrund einzelner Erlebnisse, nach dem Gespräch neulich wurde mir klar, sie hat Recht. Wer nicht bereit ist, in die Ausbildung zu investieren, dazu gehört auch das Geschwätz, erst nach 40 Jahren Berufstätigkeit in Rente zu dürfen, darf sich nicht wundern, dass er eben nicht mehr ausreichend ausgebildete Menschen erhält und ich bezweifle, dass man langfristig dadurch Geld spart.

    Es sagt im Übrigen schon viel aus, dass einen vergleichsweise langen Zeitraum von 8 Jahren (in dieser Zeit kann durchaus einiges an Wissen und Kompetenzen vermittelt werden.) als "Schmalspurstudium" bezeichnest. Hättest du dasselbe konstatiert, wenn die Regelausbildungsdauer 16 Jahre betrüge und die Frage im Raum stünde, ob nicht auch 12,5 Jahre genügen?

    Ich hatte neulich ein Gespräch mit einem unserer Seminarleiter, er sprach über seinen Frust mit dem Studium seit 2004. Seitdem wurde der fachliche Teil um mehr als die Hälfte der Stunden, er nannte Zahlen, ich habe sie vergessen, reduziert, dafür kam Didaktik und Pädagogik dazu. Folge, seine Referendare wissen sehr wenig Chemie, können aber hervorragend Unterrichtsstunden planen. Er ist inzwischen dazu übergegangen, jeden seiner Versuche den Referendaren zu erklären. Er sagte mehrfach, er mache ihnen keine Vorwürfe, die Studieninhalte seien jetzt so. Nur seine Referendare merken nicht, was ihnen fehlt, wie sollen sie guten fachlichen Unterricht leisten, wenn ihnen der fachliche Hintergrund fehlt? Es ging um Themen in der Oberstufe, er nannte mehrere Beispiele der letzten 2 Wochen.

    Gefragt ist halt Oberflächlichkeit gut verpackt. Und ja, wir nannten es beide Schmalspurchemie.

    ?(

    Ich bin gerade verwirrt, wieso die kleinen "Emojis" zu solch "emotionalen" Reaktionen führen... Ehrlich gesagt wusste ich bis gerade noch nicht mal, dass ich im eigenen Profil "nachzählen" kann, wer mich mit wie vielen Smileys welcher Art und wann gewürdigt hat. (Warum, kann man natürlich nicht immer wissen.) Da gibt es nach 20 Jahren jetzt einiges nachzuholen. :)

    Und ich wundere mich auch, dass einige aktive Lehrkräfte während der normalen Schulzeit mehr Zeit für so etwas Nebensächliches aufbringen, als ich es als unterbeschäftigter Pensionär tun würde. Aber so habe ich wenigstens etwas zu Lesen. ;)

    Egal. Jede/r wie sie/er will.

    Es sind 2 Klicks im eigenen Profil. Benötigte Zeit inkl. Beitrag eine Minute.

    Ich wollte halt schauen, ob mein Gefühl mich trügt, behaupten kann man ja viel und das wollte ich nicht. Aber tatsächlich habe ich Quittengelee in "dieser Schublade", die anderen 3 auch, mein Gefühl hat gestimmt.

    Ich habe gerade nachgesehen, nach PaPo, state_of_Trance und Plattenspieler folgst du zahlenmäßig Quittengelee mit Verwirrtsmileys bei mir. Es stimmt, er wird zumindest auf meine Beiträge insgesamt selten verwendet, allerdings ohne Erklärung erzeugt es immer schlechte Stimmung (bei mir) und bleibt im Gedächtnis.

    Quittengelee kommentiert auch meine Beiträge regelmäßig mit dem Verwirrtsmiley, ich bin gerade überrascht über ihre Antwort hier, sie erklärt es bei mir dann Stunden später, wenn ich nicht mehr hier aktiv bin. Tom, du hast nicht lange genug gewartet. 😉

    Und ja, dies erzeugt auch schlechte Stimmung bei mir, ich habe sie daher blockiert, funktioniert leider nicht, wenn ich abgemeldet bin.

    Das dürften dann aber vermutlich besondere Umstände gewesen sein, denn eigentlich gilt:

    (§34 TV-L)

    Vor 25 Jahren galten noch andere Zeiträume und ich war froh, dass mein letzter Vertrag dank Stundenzahländerung als angestellter Lehrer in NRW noch keine 5 Jahre alt war.

    (Unter 5 Jahren galt damals 6 Wochen bis 31. Juli, über 5 Jahre waren es einige Monate. Ich habe am letzten möglichen Tag gekündigt und am Tag zuvor mein Vorstellungsgespräch gehabt (und von der Stelle habe ich 2 Tage davor erst erfahren).)

    Ich würde auf jeden Fall nicht lügen, als neuer Arbeitgeber würde ich mir zweimal überlegen, ob ich eine Lügnerin einstelle. Wer weiß , ob die neue Lehrerin dies nicht wiederholt.

    Der Zeitraum war damals so knapp, dass ich übrigens das Angebot erhielt, wenn es zeitlich nicht klappen sollte, könnte ich auch ein Jahr später anfangen.

    Ich bin ein Level im Lehrerdasein aufgestiegen! Mir wurde heute von einem Vater versichert, dass ich sein Kind mobbe, weil es das Leih-iPad nicht mehr selbst durchs Schulhaus tragen darf.

    Und alle anderen Eltern meinen, du würdest ihr Kind mobben, weil ihre Kinder es selbst tragen müssen? :gruebel:

    Ich verstehe den Vater nicht.:ka:

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