Beiträge von Kris24

    Wenn das PEI erforscht, dass die Sensitivität bei 20% liegt, ist es dann nicht plausibel, dass er Infektionen nur unter Hochlast anzeigt?

    Letztlich bringt das Testen vor der Schule dann gar nichts, weil Infektionen nicht rechtzeitig erkannt werden und das Virus komplett durch die Klasse läuft.

    Gut 20 % sind extrem wenig. Da liegt es tatsächlich am Test. (Es wird unterschieden zwischen verschiedenen Ct-Werten, unser aktueller hat bei unter 25 - 100 %, erst bei über 25 ca. 60 %).

    Kannst du mir mal kurz erklären, wie das funktionieren soll?

    Leider nicht. Ich habe es jetzt nur zum 2. Mal gehört und Drosten ist für mich jemand, dem ich vertraue. Da er konkret Lebendimpfstoff nannte, hatte ich das Gefühl, dass es vielleicht zeitlich absehbar ist.

    (Beim 1. Mal sprach jemand von einem Nasenspray, ob es auch ein Lebendimpfstoff ist, ob es auch andere Möglichkeiten gibt, weiß ich nicht. Ich lese viel, aber ob alles geschriebene sinnvoll ist oder sich nur jemand wichtig machen will und Forschungsgelder benötigt, weiß ich nicht.)

    Ergänzung:

    ich habe mal gegoogelt und fand folgendes


    Corona-Impfungen ohne Spritze: So funktioniert die Lebend-Impfung durch die Nase | Wissen (fr.de)

    oder

    Corona-Impfung durch die Nase – So weit ist der Lebendimpfstoff - Berliner Morgenpost

    Kris24 : Danke für deine Überlegungen.

    Ich denke, dass Dänemark auch wegen der vergleichsweise "milderen" Variante bzw der vielen Impfungen das nun lockert.

    Vielleicht ist es auch nur für mich ganz persönlich wichtig, mal vom "hohen Erregungsniveau" runterzukommen und genau das bietet Dänemark mir gerade.

    Ich lese derzeit morgens 5 sek nach dem Aufwachen Spiegel im www und bin danach immer mega aufgeregt.

    Vielleicht tut gerade mir so ein Artikel gut. Vielleicht ist omikron wirklich harmloser. Ich wünsche es uns!

    Wünschen tue ich es mir auch. Aber ob Omikron wirklich mal z. B. weniger Demenz oder Krebs erzeugt, werden wir frühestens in 10 Jahren wissen. Die aktuelle Annahme ist, dass es für Ungeimpfte 24 % harmloser ist als Delta. Das ist bei den hohen Zahlen nicht viel. Zudem fördern die hohen Zahlen die Chancen auf Mutationen. Und noch ist es Zufall, ob die nächste Variante noch harmloser oder gefährlicher wird.

    Z. Z. erkranken vor allem Kinder und Jugendliche, die älteren haben eine Inzidenz zwischen 200 - 300. Aber in den bisherigen Wellen ging es auch immer erst bei den jungen Mobilen los. Die alten kamen später. Und ich möchte mir nicht in 10 Jahre Vorwürfe machen müssen, weil ich die mir anvertrauten nicht besser geschützt habe, weil ich keine Lust mehr hatte. Epstein-Barr-Virus, aber auch Masern u. a. Viren sind mir eine Lehre.

    Ich bin aktuell noch nicht überzeugt, dass Omikron so viel harmloser ist. Ich las neulich, dass Südafrika Anfang Januar eine hohe Übersterblichkeit hatte. Man vermutet Meldelücken über Weihnachten. Und mir macht vor allem die Langzeitwirkung Sorgen. Und leider gibt es zu viele Fachleute, die es genauso sehen.

    Um positiv zu enden, bevor ich für heute ins Bett gehe:

    Ich bin geimpft, weil ich dem Virus keine Woche Zeit geben möchte, sich ungestört in meinem Körper ausbreiten und Versteckmöglichkeiten finden zu können. Geboosterte reagieren vermutlich auch deshalb viel schneller mit Symptomen, weil das Immunsystem gleich zuschlägt. Ich hoffe auf eine baldige Impfung in der Nase z. B. durch einen Lebendimpfstoff (Drosten sprach neulich davon), dann gelangt dieses Virus gar nicht mehr in den Körper. Bis dahin bin ich für mich vorsichtig. Aber alle Maßnahmen auszusetzen bei einer Inzidenz von 4000 kurz vor Frühjahr, wenn wir wieder im Vorteil sind und das Virus im Nachteil, halte ich nicht für intelligent (und sicher nicht für erleichternd). Wegen 2, 3 Monaten riskiert man viele schwere Folgenschäden, die die gesamte Gesellschaft bezahlen muss. In GB wird es ja auch nur ausgesetzt, weil B. Johnson seine Macht retten will. Es gab zu viele Rücktrittsforderungen. Auch das spricht nicht für eine gute Entscheidung.

    Die Epson ET-Reihe kann ich auch nur empfehlen. Zwar etwas höhere Einstiegspreise, dafür wird man bei der Tinte nicht mehr abgezogen. Insbesondere Farbdrucke sind dann auch wieder recht günstig.

    Ich habe meinen Epson ET 2756 auch schon fast 3 Jahre und bin weiterhin sehr zufrieden (kostete damals ca. 250 Euro inzwischen etwas mehr). Das teuerste ist jetzt das Papier vom Diskounter. Selbst wenn ich mal eine Weile nicht drucke, dann läuft halt das Reinigungsprogramm (die Tinte kostet ja nur Cents). Ich drucke inzwischen Klassenarbeiten farbig zu Hause aus (und vermeide den Stress in der Schule beim Schlangestehen). Farbdrucke sind supergünstig. Das Auffüllen der Farbe ist kinderleicht, leichter als der Wechsel des Toners in der Schule.

    Die, die ich kenne, sind sicher keine Reichsbürger. Es sind extrem strenggläubige Mennoniten und Babtisten, die ihre Kinder abschotten wollen von der "bösen Welt". In Paraguay leben sie in eigenen Dörfern nach ihren eigenen Regeln (ähnlich wie die Amish in den Pennsylvania, das ist auch eine Untergruppe der Mennoniten). Deshalb gehe ich tatsächlich davon aus, dass der Glaube die entscheidende Rolle spielt. (

    Dänemark geht einen andren Weg als Deutschland und ich empfinde es als "erleichternd", dass andre Länder es so viel entspannter sehen. Wer "am Ende" den besseren Weg gegangen ist, werden wir vielleicht irgendwann wissen.

    https://www.zdf.de/nachrichten/pa…ab-global-de-DE

    (Aufhebung Maskenpflicht und der meisten Maßnahmen)

    Interessant auch: In Dänemark gibt es wohl keine Anti-Corona-Maßnahmen-Demos (steht da zumindest so).

    Kommt darauf an, wer entscheidet. Der, der keine Langzeitfolgen merkt oder der, dessen Partner, Eltern, Kinder verstorben sind oder selbst (irgendwann) schwer erkrankt ist. SarsCov2 kann sich vermutlich im Körper verstecken (vermutlich im Fett, evtl. auch woanders) und ständig Mikroentzündungen oder langfristig Herzinfarkt, Schlaganfall oder vielleicht sogar Demenz auslösen.

    In meiner Kindheit wusste man nicht, dass Viren Krebs auslösen können, nicht jeder mit Windpocken leidet irgendwann an Gürtelrose, nicht jeder mit Epstein-Barr-Viren an div. Krebsarten oder nach neuesten Erkenntnissen MS (da sind sogar nur ganz wenige), Küsschenkrankheit galt völlig harmlos (in meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es einige MS-Erkrankte, 2 sind sogar inzwischen verstorben, mich hat diese sehr große und langjährige US-Studie daher sehr geschockt). Alle anderen können sagen, kein Problem, warum soll ich mich einschränken? Aber wenn ich lese, dass alleine in den USA bis Oktober 2021 jedes 500. Kind mind. einen Elternteil durch Covid-19 verloren hat und auch in Deutschland es bis Oktober über 2000 Kinder waren, da macht mich das schon betroffen. "Erleichternd" kann ich da nichts finden, sondern vorsichtig ausgedrückt riskant oder sogar rücksichtslos.

    (Genau deshalb bin ich für Impfpflicht, sonst haben wir das Problem im kommenden Winter vermutlich wieder und auch Wirte, Musiker usw. haben ein Recht, ihren Beruf ausüben zu können, die Impfverweigerer sind für mich daher nur rücksichtslose Egoisten.)

    Ich bin nicht für dauerhafte Maßnahmen (schreibe ich lieber hier dazu), aber wenn die Zahlen so groß sind wie aktuell, dann finde ich die Durchseuchung aller Kinder u.a. nicht verantwortbar (deine Kinder sind jetzt geimpft, die U5 noch nicht). Und bei vielen schlägt die Impfung nicht an (z. B. bei Blutkrebs, aber auch div. Autoimmunerkrankung). Dänemark hat eine Inzidenz von 4000 (las ich), wie soll da eine Mutter ihr Kind schützen, wie jemand sich mit Blutkrebs etc. Gegen Masern wird geimpft (Impfpflicht für Lehrer und Erzieher), obwohl ich seit Jahren von keinem Fall hier in meiner Umgebung gehört habe. Man lässt es nicht einfach laufen.

    Habe ich auch drüber nachgedacht, ich wäre dann als Schüler in der Oberstufe aber überhaupt nicht mehr hingegangen.

    Ich habe auch keine Lust, dass die SuS vom nächsten Jahrgang dann mit dem fertigen Material in Stunde 1 da sitzen. Das mit "Ich druck mir das Skript aus" und "Ich geh nicht hin, gibt ja nen Skript" kommt an der Uni noch früh genug. Zumal ich auch keine Lust habe, mich jedes Mal um Bildrechte etc. zu bemühen.

    Überhaupt...ich mache meinen Unterricht entweder in Distanz ODER in Präsenz. Wenn die Behörden meinen, bei halben Klassen wegen Quarantäne trotzdem normalen Präsenzunterricht haben zu wollen, gleiche ich das ja nicht durch doppelte Arbeit aus.

    Auftrag für die SuS daheim ist dann, ganz Oldschool, wie wenn früher jemand krank war, "Informiere dich bei deinen MitschülerInnen". Da steigt auch gleich die Impfmotivation:)

    Das zumindest ist bei uns nicht möglich außer der Schüler wiederholt, dann hat er aber sowieso seinen Aufschrieb. Ich füge in Moodle die Schüler einzeln zu und natürlich nur meinen Kurs/Klasse, andere Schüler können das Material nicht sehen.

    Und natürlich verstoße ich nicht gegen das Urheberrecht, auch wenn Eltern das schon verlangt haben, ich solle das nicht so ernst sehen (nachher werde ich noch erpresst). Das hochgeladen ist also nur das nackte Gerüst (in Chemie spielen noch die (Schüler-)Versuche eine große Rolle, in Mathe die Übungen, obwohl ich teilweise auch schon flipped classroom ausprobiert habe). Dafür ist Moodle auch ideal. Bei uns läuft es seit über einem Jahr ohne Probleme. Allerdings haben bei uns viele Schüler keinen Zugang zu einem Drucker. Das schränkt sowieso alles ein. Und hochladen tue ich fast immer nach meinem Unterricht (außer bei flipped classroom), ich weiß ja vorher nicht genau wie meine Stunde abläuft.

    Es geht nur um die Schüler in Quarantäne oder längerer Krankheit, die aktuell nicht den Unterricht besuchen können.

    An meiner Schule in NRW (90er Jahre ) hatten wir viele ursprünglich russlandeutsche Mennoniten oder Babtisten, die entweder nach Paraguay auswanderten oder von dort zurück kamen. Auch sie versprachen sich Freiheit, wollten unabhängig leben. (Inwieweit der Glaube eine Rolle dabei spielte, wurde mir nicht klar.)

    Echt jetzt?

    Auf der Flucht vor strengen Coronaregeln haben Hunderte Deutsche Paraguay als neue Heimat auserkoren.

    Aus deinem Link zitiert

    "Paraguay ändert Einreiseregeln

    Und unerwartet passiert genau das: Am 12. Januar tritt ein neues Gesetz in Kraft, dass Einreisenden ohne permanentes Bleiberecht - und über das verfügen Neuankömmlinge in der Regel nicht - mindestens zweimal geimpft sein müssen.

    Für viele Impfverweigerer, deren Hab und Gut schon in Überseecontainer verpackt war, ist dies ein Schock. Alle, die mit dem Gedanken gespielt hatten, nach Paraguay auszuwandern, werden ihre Pläne ändern müssen. Und für die ungeimpften Auswanderer, die es davor noch ins Land geschafft hatten, heißt das, jeder noch so kurze Grenzübertritt wäre eine Reise ohne Wiederkehr - zumindest solange sie ungeimpft bleiben."

    (Also doch keine neue Heimat für Impfverweigerer. )

    Bei uns läuft alles über Moodle mit integriertem BBB (jeder Lehrer stellt mindestens seine AB hinein, manche zusätzlich ihren Aufschrieb der Stunde und die Schüler in Quarantäne laden dort ihre Aufgaben hoch, die zeitnah korrigiert werden). Hin und wieder gibt es zusätzlich VK, wenn zeitlich möglich.

    Außerdem können alle Schüler ins digitale Klassenbuch sehen. Wir schreiben jetzt noch ausführlicher auf, was genau gemacht wurde. Zwei meiner Kleinen kamen diese Woche zurück und waren auf dem Laufenden.

    zu Zeugnis, in Baden-Württemberg gibt es keine Halbjahreszeugnisse, nur die Kursstufe hat heute welche erhalten. (Und Klasse 12 musste heute ihre mündliche Prüfung festlegen, daher gab es einen festen Termin .)

    Alle anderen erhalten durch ihre Klassenlehrer ihre Halbjahresinformation. Und wenn der Klassenlehrer nicht kann, verteilt halt jemand anders. Auch der Tag ist egal. Zeugnisferien, feierliche Übergabe etc. gibt es hier nicht. Gestern, heute, am Montag usw. werden regulär Klassenarbeiten geschrieben. Wer sein Zeugnis für eine Bewerbung benötigt, nimmt das von Ende Klasse 9 (ich hatte einmal einen erstaunten Zehntklässler, der seine beiden letzten Zeugnisse benötigte, damit wurde auch das Zeugnis aus Klasse 8 plötzlich wichtig).

    Wir im schönen Hessen hatten erst die 25er Packs von Roche und seitdem die von Siemens. Und: in rauhen Mengen!

    Um mal was positiv positives (haha!) zu sagen.

    Der SWR hat das auch mal festgestellt (ich hatte es im Herbst hier verlinkt), ihr hattet damals bei halb so hoher Inzidenz (umgerechnet) viermal so viele positive Schnelltests in Schulen im Vergleich zu Baden-Württemberg. Und es wurden genau 2 Unterschiede festgestellt (Hessen hat immer dieselben Markentests, Baden-Württemberg Nonames und ständige Wechsel, wir hatten mindestens 20 verschiedene, manche reichten noch nicht einmal für eine Woche, nur einmal kam einer wieder, von nur 2 kannte ich den Namen, einmal Hotgen und zuletzt Siemens). Und bei dem Chaos wird (versehentlich) munter gemischt, es gibt Kollegen, die meinen, es ist doch egal, welche Lösung wohin auch immer getropft wird.

    Aber hier wird glücklich verkündet, kaum je and steckt sich in der Schule an.

    Nach gut 2 Wochen Siemenstests haben wir wieder mittelprächtige (gerade nachgesehen) und prompt weniger Fälle. Die meisten davon wurden zu Hause positiv getestet (und es sind seltsamerweise ausgerechnet die vorsichtigeren, die positiv sind). Na, in 2 Wochen haben wir wieder neue Tests (wir hatten bisher wirklich alle 2 Wochen neue Tests und erst einmal wiederholte sich einer nach ca. 2 Monaten). Da aber kaum jemand die Anleitung liest, wer liest schon Anleitungen, verringert sich der Prozentsatz noch weiter).

    (In meinem Leistungskurs verwende ich Reste, 3 (freiwillig) Schüler hatten heute 3 verschiedene Tests jeweils mit anderer Anleitung. Warum kann man nicht mal eine Weile bei einem bleiben? )

    Bei uns sind leider sehr wenige unter 12 geimpft (in meiner 5. Klasse noch niemand). Auch in meiner 7. Klasse sind es nur ca. 25 %. Einer von ihnen ist jetzt sogar geboostert. Auffallend, es sind fast nur Ärzte- und Professorenkinder. Genesene gibt es mehr und verdoppelt sich gerade (bei den kleinen sind aktuell in fast jeder Klasse mehr in Quarantäne als in der gesamten Kursstufe gemeinsam). Meine Schule liegt in einem Brennpunkt, sehr viele kommen aus bildungsfernen Schichten. Und dann gibt es noch einige Querdenkerkinder. Immerhin wird die Maske jetzt i. a. besser getragen außer man isst oder trinkt oder "lüftet" mal kurz (oder lang).

    Kindergarten, cera bei uns würdest du Gelächter ernten (deshalb schrieb ich Kindergarten, fiel mir gerade beim lesen ein), der Zettel wäre schnell ausgedruckt. Aber es wäre hier im Kollegium klar, dass du nicht durchblickst (und das sollte ein zukünftiger Lehrer schon). Bei uns erhalten alle dieses Zeugnis, die ohne Abitur die Schule verlassen (müssen), die Klasse 11 aber erfolgreich gemeistert haben (und die Noten sind dann auch so schlecht bei Fachhochschulreife schulischer Teil, dass von niemanden bekannt ist, dass er damit einen NC geschafft hat (und mit dem Abi nicht).

    Wenn du dann später erklärst, dass du es geblickt hast, aber aus Prinzip darauf bestanden hast (dafür spricht auch, wenn du keine normale freundliche Anfrage in einem normalen Brief mit zusätzlichem frankierten und an dich adressierten Umschlag schickst), wärst du endgültig durch. So ein Kleinkind möchte niemand im Kollegium.

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