Beiträge von Kris24

    jetzt muss ich mal ganz blöde nachfragen, da ich weder Fusspfleger noch Chirurginnen in der Bekanntschaft habe: haben die schon immer während der Arbeit FFP2-Masken getragen? Oder eher diese chirurgischen Masken? Ich meine, es galt doch früher (immernoch?) dieses Arbeitsschutzgesetz, wonach eine Tragedauer von 75 Minuten und eine Erholungsdauer von 30 Minuten empfohlen (vorgeschrieben?) war.

    Die DGUV hat es empfohlen für (schwer körperlich) arbeitende Handwerker, nur die hatten vor Corona FFP2-Masken getragen (deshalb sind sie auch nicht medizinisch).

    Der Chirurg hat OP-Masken getragen, damit er nicht versehentlich in die Wunde spuckt.

    Außerdem wird die Lüftungssituation bei den Berechnungen auch nicht berücksichtigt. Ich denke, im Unterricht haltet ihr euch alle daran und lüftet eher zu viel als zu wenig?

    Die meisten meiner Kollegen vergessen es, ich sehe es dank meines Messgerät. Mach 20 Minuten beginnt es von vorne (zwischen 3 - 8 Schulstunden, also 6 - 16 20-Minutebabschnitte, wie groß ist da die tägliche Chance)?

    Mir soll bloß keiner von den Maskenablehnenden (bei diesen Zahlen) erzählen, Präsenzunterricht sei wichtig. Das sind entweder Lügner oder Dumme.

    20 min? Das ist ja gar kein Problem. Dann verkürzen wir einfach die Stunden.

    1,5 m Abstand? Dann ist das ja gar kein Problem. Das haben wir in der Schule permanent.

    Und wie groß ist das Risiko, wenn der infizierte Schüler nun 5 Tage infektiös ist und diese 5 Tage jeden Tag bei mir im Unterricht sitzt?

    Und wie groß ist das Risiko, wenn er noch 3 weitere Schüler ansteckt und diese dann auch infiziert in der Klasse sitzen?

    Sorry, aber ich finde das Risiko deutlich größer als ich erwartet hätte...

    Wenn beide FFP2 tragen, beträgt die Gefahr nur noch 0,14 %.

    Bei NRW-Lehrerin Aussagen wundere ich mich auch immer. 10 % bei 20 Minuten sind extrem hoch. Nach spätestens 2 Wochen sind alle

    infiziert und kein Unterricht mehr möglich.

    Und die Kinder tragen keine Masken und infizieren sich zum wiederholten Male. (99% bei 3 Meter erscheinen mir auch zu hoch, aber selbst wenn es nur 50 % wären? Wen unterrichte ich dann noch?)

    (Ich hoffe, dass es nicht so weit kommt.)

    Unabhängig davon, wie man nun zu den Masken steht, muss man doch konstatieren, dass der Artikel ein ziemlicher Schmarrn ist. Der lässt ja jedweden individuellen Aspekt (Grad der Infektion, Symptome/keine Symptome, Immunisierung des Nicht-Infizierten, gesundheitliche Konstitution, korrekter Umgang mit dem MNS etc.) aus der Rechnung und würgt hinten dann doch irgendwelche manifest wirkenden Wahrscheinlichkeiten aus. Naja, eben der Focus.

    Trifft da ein keuchender, rotzender Infizierter auf einen ungeimpften 75-jährigen Nicht-Infizierten, der aber gerade ne Erkältung überstanden hat, dürften die Wahrscheinlichkeiten deutlich anders stehen als bei einem symptomlosen Infizierten, der einem gesunden 20-jährigen mit dreifacher Impfung und einem frischen Genesenenstatus begegnet. Und ja, das ist bei Weitem noch nicht die ganze Range der Möglichkeiten. Eher so zwei Situationen, wie sie tausendfach pro Tag stattfinden dürften.

    Da gebe ich dir recht. Aber genau deshalb ist es Blödsinn zu sagen, die Risikogruppen sollen sich selbst schützen.

    Ähm. Nicht unter. Von.

    Deine Schüler sitzen mehr als 1,50 m von dir entfernt und das auch nicht länger als 20 min?

    Wie erklärst du deinen Schüler etwas? Kommen Sie da nicht näher?

    Ich muss mich dann bei dir entschuldigen. Wenn du tatsächlich nur vorne am Pult mit 2 m Abstand sitzt, kann ich einen Verzicht auf die Maske verstehen. In den meisten Grundschulen wird das aber wohl nicht umzusetzen sein. Ich laufe regelmäßig durch die Klasse und bin da deutlich näher als 1,50 m. Und wenn ich den ganzen Tag betrachte, bin ich sicherlich auch mehr als 20 min näher als 1,50 m an vielen Schülern.

    Und auch ich laufe zwischen den Schülern herum, erkläre. In unseren Gängen habe ich höchstens 50 cm Abstand, meistens berührt man sich (ich habe es z. B. genossen, den feuchten Atem eines Schülers nicht im Nacken zu spüren).

    Hab ich gerade durch Zufall gelesen und fand die Quote überraschend gering, wenn ein nicht Infizierter mit FFP2 Maske auf einen Infizierten trifft.

    Vielleicht sind mit dieser Info schon viele beruhigter.

    Vor allem, da in dem Text steht, dass schon das Maximale Risiko ermittelt wurde und die Wahrscheinlichkeit in der Realität wohl noch kleiner ist.

    https://m.focus.de/gesundheit/new…d_75170743.html

    Gilt immer für 20min.

    • Szenario 3 - Infizierter trägt keine Maske, Nicht-Infizierter trägt FFP2-Maske: Trägt der Nicht-Infizierte eine FFP2-Maske bei einem Abstand von 1,5 Metern beträgt das Infektionsrisiko circa 10 Prozent.

    Du hast nur 20 Minuten Unterricht und an den nächsten Tag frei? 10 % sind bei dem Szenario extrem viel.

    Abstand ist nach 10 Minuten egal. Aerosole verteilen sich. Wenn du das als positiv bezeichnest?

    Stell dir vor, ein Infiziertes Kind sitzt in deiner Klasse, wie viele Kinder sind nach einem Tag krank, wie viele Familien anschließend? Wie viele Kollegen bei einem infizierten Kollegen im Lehrerzimmer? Und das wiederholt sich (bei uns jetzt schon) mehrmals die Woche. Wie oft findet noch regulärer Unterricht statt? Zum Glück sind bei den meisten bald Osterferien, da fällt es weniger auf. Bei uns beginnen sie erst am 14. April. Nach den Osterferien beginnt Abitur. In Chemie schreiben sie 300 Minuten, wenn dann einer infiziert ist, wie viele müssen nachschreiben?

    Ich habe übrigens beschlossen, nicht mehr doppelt zu unterrichten (seit Dezember Präsenzunterricht und Moodle in all meinen Klassen). Es geht zeitlich nicht mehr, ich muss jede Klassenarbeit mindestens einmal nachschreiben (die Schüler haben über Wochen mindestens 3 Arbeiten pro Woche) . Und wenn andere keine Rücksicht mehr nehmen, dann laufe ich nicht hinterher.

    (Wenn beide Maske tragen, multipliziert sich der Schutz.)

    Ich meine, dass die Datenlage hier nicht eindeutig war, möchte es aber nicht ausprobieren.

    Bei Cholera war der Nachteil für 0 aber glaube ich gesichert.

    An Malaria erkrankt man mit 0 seltener schwer.

    Vor kurzem wurde eine (mögliche) Erklärung gefunden. Ein Protein, das auch die Blutgruppe mitbestimmt, beeinflusst auch die Infektionsmöglichkeit mit Covid-19. Ich muss mal den Artikel suchen.

    Zu Cholera weiß ich nichts, Malaria stimmt. (Es leben auch deshalb relativ viele mit A in Mitteleuropa, weil wir Nachfahren von Pestüberlebenden sind. ^^)

    Was man alles dank Corona lernt.

    Je nach politischer Einstellung kann man das so sehen, aber ist jetzt erstmal eine subjektive Meinung und kein Faktum.

    Und wo wollten (! Vergangenheit) Bundesländer das ganze Land zum Hotspot machen? Das Gesetz ist noch gar nicht in Kraft

    MV und vermutlich Hamburg. Andere überlegen noch. Es hat noch ein paar Tage Zeit.

    Deinen 1. Satz verstehe ich nicht. Rülke (FDP) hat bereits in Baden-Württemberg angekündigt, auf jeden Fall zu klagen.

    Ja, die Idee haben einige, aber sie wurde immer von anderen zerrissen. Ich las erst heute wieder einen Artikel in der Zeit.

    Die Garantiemächte USA, Großbritannien und Russland haben u.a. haben die Unabhängigkeit und die Grenzen Ukraine von 1994 garantiert. Es ist eindeutig formuliert, aber Putin sieht es als Schwäche Russlands der 90er Jahre und USA und Großbritannien wollen nicht aktiv in den Krieg eintreten. Das Versprechen vor knapp 30 Jahren ist leicht gebrochen.

    Putin würde nur die Zeit nutzen, weiter aufzurüsten, damit es nächstes Mal besser ausgeht, er wird es immer wieder versuchen, Frieden schafft es nicht.

    Die Hotspotregelung ist für die Länder ja entsprechend unattraktiv, weil hier müssten ja die Landtage entscheiden und sind somit auch quasi direkt verantwortlich. Andernfalls kann man ja immer direkt mit dem Finger auf den Bund zeigen.

    Ergänzung (als Beweis, dass das nicht stimmt).

    Viele Bundesländer wollten das ganze Land zum Hotspot machen, dann wird nur einmal geklagt und nicht in jedem Landkreis anders entschieden (und vielleicht als Folge in stärker betroffenen Gebieten weniger Maßnahmen als im Nachbarkreis mit geringeren Zahlen aber vorsichtigem Richter). Wir hätten einen Fleckenteppich wie nie zuvor.

    Es geht also nicht um Verantwortung vom Landtag, sondern um ein schlecht gemachtes Gesetz (Lauterbach konnte vermutlich nicht mehr durchsetzen, die FDP wollte keine Verlängerung).

    Die Hotspotregelung ist für die Länder ja entsprechend unattraktiv, weil hier müssten ja die Landtage entscheiden und sind somit auch quasi direkt verantwortlich. Andernfalls kann man ja immer direkt mit dem Finger auf den Bund zeigen.

    Sie sind unattraktiv, weil jeder Landkreis vor Gericht gezogen würde und das eine Gericht so, das andere so entscheidet. (Es fehlen die Kriterien. Das haben die Gerichte in der Vergangenheit angemahnt.)

    Das schadet auf jeden Fall der Glaubwürdigkeit.

    Garantien dafür, dass das jetzt funktioniert, gibt es keine. Aber ein Grund, warum es funktionieren könnte ist, dass Putin nun weiß, dass es nicht so einfach gehen wird.

    ???

    Es gibt seit fast 30 Jahren Garantiemächte für die Unabhängigkeit von der Ukraine. Ich zitiere aus obigem Link

    "Darin begrüßten die USA, Großbritannien und Russland die Entscheidung der Regierung in Kiew, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten. Sie sicherten unter anderem zu, die Unabhängigkeit und "die existierenden Grenzen" der Ukraine zu respektieren. Ähnliche Memoranda unterzeichneten am gleichen Tag die ehemaligen Sowjetrepubliken Weißrussland und Kasachstan."

    Aber Russland hält sich nicht dran und USA und GB sind auch nicht bereit einzutreten

    Putin weiß also, dass nichts passiert. (Die einzige Chance für noch mehr Garantiemacht wäre ein Beitritt der Ukraine zur NATO. Aber das lässt Putin sicher nicht zu.)

    Deine Aussage

    Naja, ich denke, der Krieg läuft für Putin nicht wie geplant. Er braucht aber Möglichkeiten, sein Gesicht zu wahren (vor dem eigenen Volk). Man muss halt nur eine finden.

    Neutralität der Ukraine (mit Garantiemächten für seine Sicherheit, falls sich welche finden), Verzicht auf Donbas und Krim ... nur ... ob die Ukraine das alles mitmacht?

    ist schlichtweg falsch. Es gibt sogar 3 Garantiemächte, aber sie garantieren nichts (1994 war es leicht unterschrieben, die Ukraine hat sich darauf verlassen und ist jetzt verlassen).

    Naja, ich denke, der Krieg läuft für Putin nicht wie geplant. Er braucht aber Möglichkeiten, sein Gesicht zu wahren (vor dem eigenen Volk). Man muss halt nur eine finden.

    Neutralität der Ukraine (mit Garantiemächten für seine Sicherheit, falls sich welche finden), Verzicht auf Donbas und Krim ... nur ... ob die Ukraine das alles mitmacht?

    Garantiemächte gibt es bereits seit vielen Jahren (aber haben nichts gebracht), Verzicht auf Krim usw. (Putin wird sich auf Dauer nicht begnügen, nur Kräfte sammeln für einem erneuten Angriff). Warum sollte das jetzt funktionieren?

    Zu Garantien https://www.dw.com/de/die-vergess…aine/a-18110670

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