Beiträge von Kris24

    Eisenmann will am 8. März die weiterführenden Schulen öffnen.

    Und das jetzt wo die Zahlen steigen und die Mutante grassiert.

    Mir fällt zu der Frau bald nichts mehr ein :autsch:

    https://www.swr.de/swraktuell/bad…nungen-100.html

    Ich zitiere daraus (Eisenmann)

    Aber klar ist, dass wir jetzt bei den stabilen Werten und den neuen Testmöglichkeiten schrittweise öffnen können.

    (Zitatende)

    stabile Werte? Unser Landkreis ging innerhalb von gut 2 Wochen von unter 50 auf 95, meine Stadt liegt weit über 200 (dank englischer Mutation, ein Großteil des Landkreises ist noch nicht betroffen und hat Inzidenzzahl von 20) und genauso kann es überraschend auch in anderen Landkreisen geschehen. (Momentan geht es in vielen Landkreisen noch leicht herunter, nur in einzelnen Städten explodiert es. Aber wer schaut schon genau hin?)

    ich habe vorher in der Zeit gelesen, dass ausreichend viele Schnelltests (800 Mio.) in ganz 2021 zu Verfügung stünden.

    Ich dachte nur, 800 Mio. Tests für über 80 Mio. Deutsche. Das sind keine 10 Tests im ganzen Jahr, also ein Test pro Monat, wenn es im März losgeht (und die Tests auch jetzt und nicht erst im Herbst geliefert werden). Da muss man haushalten (Achtung Ironie).

    (In einem anderen Artikel stand, dass es nichts bringt, wenn man nur einmal pro Woche Schnelltests an Schulen verwendet (es ging um Hamburg). Ein guter Kompromiss sei dreimal pro Woche (noch bezahlbar, aber senkt rechnerisch lt. einer Studie die Inzididenz, bei einmal sei keine Senkung erwartbar, das Geld wäre verschwendet). Ich finde den Artikel leider nicht mehr.)

    Kris24: Das sind medizinische Abwägungen, die denke ich über unsere pädagogischen Kompetenzen hinausgehen. Daher mein Tipp: Könntest du vlt. einen Termin mit deinem Hausarzt ausmachen, bei dem du absprechen könntest, wann du geimpft werden bzw. bei welchem Impfstoff du dankend ablehnen solltest?

    Wieso? Ich habe keine Allergie?

    Und zu Wirksamkeit ggü. Mutanten, evtl. Langzeitschäden, Inzidenzzahlen in den nächsten 3 Monaten, Lieferzeiträume und -mengen, Schutz durch FFP2/3-Masken weiß keiner genaueres. Es ist absolut spekulativ (und deshalb muss jeder für sich selbst entscheiden).

    (Außerdem habe ich keinen Hausarzt, das war auch bereits mehrfach hier Thema. )

    Ich habe mir das nicht eingebildet. Die Ärztin hat zu der MTA gesagt, sie soll den Astra nehmen (und es war klar, dass es noch was anderes gibt). Wahrscheinlich ist es so wie bei Roswitha, dass es für Ausnahmen den von Biontech gibt. Ich habe von einem anderen Impfzentrum gehört, bei dem mit dem Biontech-Impstoff geimpft wird (nicht bei Lehrern, sondern Ü80), dass sie manchmal abends Leute von der Straße holen, um den schon aufgetauten und nicht genutzten Impfstoff zu verimpfen (weil einige nicht zum Termin erschienen und man das Zeug loswerden muss).

    du meinst, ich soll abends dort spazieren gehen (mein Impfzentrum ist keine 100 m von meiner Haustür entfernt)?:ohh: :pfeifen:

    Eine Bekannte hat auch ein entsprechendes Schreiben von ihrer SL bekommen (FöS).

    Das Ganze ist schon recht undurchsichtig. Bei uns an der Schule und an der Schule meines Kindes (beides FöS) soll ja angeblich Biontech verimpft werden und ich weiß inzwischen von 2 Förderschulen, die schon diese Woche Reihenimpfungen mit Biontech durchgeführt haben.

    Derweil fühle ich mich schon etwas schuldig, dass ich Biontech bekommen habe.

    Du hast einfach Glück gehabt. Ich glaube auch, dass jemand kurzfristig abgesagt hat und du nachgerückt bist.

    Ähnliches habe ich vor knapp 2 Wochen gehört. AstraZeneca war nicht geliefert worden, also haben alle mit Termin an dem Tag BioNTech erhalten. Schuldig braucht sich deswegen niemand fühlen. Der eine hat hier Glück, der andere vielleicht woanders.

    (Für mich ein sehr wichtiges Lied meiner Jugend)

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    Virus

    Ja, das verstehe ich auch absolut und wenn das am Ende tatsächlich bedeuten würde, dass ich noch nicht geimpft werden könnte, dann wäre das eben so.

    Es gibt medizinische Gründe, bei denen angeblich immer noch BioNTech gespritzt wird. Allerdings gibt es da doch auch schwere allergische Reaktionen? Ist das bei dir unterschiedlich?

    Da ich noch nicht lange dabei bin - sehe ich es in Bezug auf den Impfstoff wie Wollsocken - liegt wohl auch am Hintergrund (Chemie - Schwerpunkt Biochemie im Diplom und vor der Schule Infektionsschutzbeauftragte). Ich weiß nicht, was ich machen würde, wenn ich morgen AZ angeboten bekäme, habe aber schon im Herbst sofort ja zu Biontech gesagt.

    Genauso geht es mir auch. Letzten Herbst gegen AstraZeneca entschieden, hier im Thread auf der 1. Seite geschrieben, dass ich notfalls etwas warten würde und jetzt überlege ich, wie lange ich warten soll. Ist BioNTech 3 oder 4 Monate länger warten wert? (Wären wir in Gruppe 3 geblieben, hätte ich nur die 65 -69jährigen abwarten müssen. Das wären wenige Woche gewesen und da hätte ich gewartet. Ich habe nachgesehen, knapp 19 Millionen sind über 65, die allermeisten dieser Altersgruppe lassen sich impfen, also 35 Millionen Dosen vor mir? ).

    Für mich völlig überraschend wurden in Baden-Württemberg alle Lehrer vorgezogen, in meinem Landkreis steigen täglich die Zahlen und das liegt nur an meiner Stadt (1/6 der Einwohner des Landkreises, daher ist der Landkreis noch unter 100, die Stadt weit über 200). Die südafrikanische Mutation wurde nachgewiesen, die englische sehr verbreitet (dagegen soll AstraZeneca helfen). Inzwischen habe ich täglich Präsenzunterricht oder Notbetreuung. Meine Kollegen warten nicht, sondern fahren durch halb Baden-Württemberg, weil in meinem Landkreis lange alles ausgebucht ist.

    Ich weiß nicht, wie ich entscheiden soll. Aktuell ist mein Stand, ich warte und trage FFP3. Aber ich weiß es nicht (und wenn kurzfristig ein Termin frei wird?)

    Humblebee

    Naja, es ist doch so. Meistens bemerkt man die Wahnsinnigen im Straßenverkehr ja erst daran, dass sie drängeln, hupen, ausbremsen, schlimme Gesten machen, brüllen, auf dem Sitz rumhopsen, an der Ampel aus dem Wagen kraxeln, virtuelle Notizen machen, zu dicht auffahren oder gleich ganz dekompensieren und einen von der Chaussee rammen. Dann ist es oft schon zu spät.

    Diesem verspäteten Erkennen der Betreffenden hilft die selbstauferlegte Maskierung der Solo-Fahrer gewissermaßen vorzubeugen.

    Vor knapp einem Jahr schrieb Baden-Württembergs Polizei, dass sie Fahrer auch mit (Corona-) Maske erkennen würden. (Seitdem ist bei uns Maske auch für Fahrer ausdrücklich erlaubt (es gab zuvor einen Vorfall in Bayern, bei dem ein Rentner einen Strafzettel erhielt (ging durch die Medien), der Strafzettel wurde von der Behörde aber kassiert).

    Ich schreibe ausdrücklich Coronamaske, nicht Fastnachtsmaske. ;)

    elCaputo, dann habe ich dich auch falsch verstanden.

    Bei uns hieß es ausdrücklich nur Beifahrer und die fahren nicht alleine mit dem Auto herum. Der Fahrer selbst muss nicht fahren.

    (Bei uns kommen die Kursschüler zu 4 oder 5 in einem Auto (bis zu 20 km eine Entfernung) und bis jetzt trägt niemand Maske. Zum Gegenteil, wenn ich sie im Schulgebäude ermahnt habe, habe ich als Antwort erhalten, wir sind heute morgen gemeinsam mit dem Auto (ohne Maske und Abstand) gefahren, jetzt ist es eh zu spät.)

    Die Daten, die in der Schweiz dazu veröffentlicht wurden, zeigen, dass hospitalisierte Covid-Patienten im Schnitt von Jahre jünger sind als bei Influenza. Interessanterweise ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Spital nur 8 Tage im Vergleich zu 7 Tagen. Da hätte ich mit deutlich mehr gerechnet. Aber offenbar hat man während der 2. Welle die Leute schneller ins Spital gebracht um Komplikationen zu verhindern.

    Bei uns soll die durchschnittliche Liegedauer bei Covid-19 deutlich höher sein als bei anderen Erkrankungen. Aber genaue Zahlen habe ich aktuell nicht.

    Finde ich auch nicht gut, dass man die in BW - war früher vielleicht anders aktuell aber eben- nicht einfach direkt ausgehändigt bekommt, sondern gezielt anfordern muss (und über dieses Recht noch nicht einmal offiziell informiert wird- da haben manche Mitanwärter Bauklötze gestunt, als ich denen gesagt habe, sie hätten ein Recht das zu sehen und könnten/sollten es anfordern). Ich finde es aber auch nicht gut, dass es bei den Kolloquien anders als im Abi keine nicht an der Notenfindung beteiligten Protokollanten gibt, die einfach das Prüfungsgespräch etwas detaillierter festhalten, als das am Ende der Vorsitzende macht. Widerspruch gegen Noten kann so nämlich niemand begründet einlegen, denn in den Protokollen steht genau das, was zur Note passt und das ist -leider- in Ausnahmefällen nicht ganz das, was in der Prüfung passiert ist, sondern entsprechend nuanciert, amit scih die Notenbegründung direkt ableiten lässt. Dass das nur die absoluten Ausnahmen sind weiß ich. Ich habe genügend Seminardozenten in der Familie und weiß, wie die vorgehen, weiß aber auch, was die erzählen, wie vereinzelte Prüfer das gerne handhaben wollen würden und hatte eine wirklich fiese Lehrprobe + Kolloquium, wo mir der Gebrauch des Rügerechts vorab gegenüber der besten Freundin der Fachleiterin ziemliche Probleme verschafft hat: "Welche Themen sollen wir jetzt im Kolloquium ansprechen." - "A, B, und C."- "Ah, sehr gut, damit bin ich einverstanden." --> Prüfung ging dann natürlich nicht um die Themen A, B, C, sondern um den ganzen Rest des Alphabets unter Ausklammerung der ersten drei Buchstaben. Wenn ich dazu etwas eingeflochten habe, wurde mir immer direkt der Saft abgedreht ("Wir wollen jetzt aber nicht ausschweifen."). Eigentlich soll es aber so sein, dass man über genau die Themen spricht, die man vorab miteinander festlegt zu Beginn des Prüfungsgesprächs plus die Lehrprobe an sich für die Hälfte der Prüfungszeit didaktisch analysiert (wurde ebenfalls komplett ausgeklammert bei mir). Na ja: Auch das war am Ende keinen Widerspruch wert, denn ich wusste, ich werde eingestellt ganz egal wieviel die mir ans Bein pinkeln (und zwar dank Mangelfach + entsprechender Noten im 1. und 2. Staatsexamen), weil sie der Ansicht sind, als Schwerbehinderte hätte ich per se und leistungsunabhängig/qualifikationsunabhängig nichts im Schuldienst verloren (das war nämlich die Grundlage des (erfolgreichen) Gebrauchs des Rügerechts und hatte durchaus unangenehme weitere Konsequenzen für Fachleiterin X).

    In Baden-Württemberg gab es das Referendariat für Gymnasien früher immer an 2 Schulen. Der 1. hat nur eine Bewertung geschrieben (die erhielt ich ungefragt ausgehändigt), de 2. gab die SL-Note (und da bekam ich nichts, ob es keine gab, ob ich danach hätte fragen müssen, weiß ich nicht). Ich habe keine 3 Wochen später in NRW angefangen und daher war es mir relativ egal (die Hypothese der Referendare, SL identisch zu Lehrproben, stimmte bei uns 6 Referendaren an der Schule).

    Kommt immer drauf an, was zu diesen Inzidenzen führt. So ein Jodelfest macht plötzlich auch einen ganz kleinen Kanton ganz relevant fürs ganze Land 😉

    Gut, da waren die Teilnehmer nicht auf einen LK bzw. Kanton beschränkt.

    Ich weiß jetzt nicht, was in Tirschenreuth außer Starkbieranstich (kannte ich vor einem Jahr noch nicht) noch überregionales gibt.

    Bei uns verbreitet es sich auf einmal in Kindergärten gut, schon mehrere Gruppen unterschiedlicher Einrichtungen sind in Quarantäne. Ist zwar blöd für die Inzidenz, aber Kinder erkranken ja in der Regel nur leicht und wenn die Impfungen bald soweit vorangeschritten sind, dass die Großeltern nichts zu befürchten haben, wäre das ja auch nicht mehr so schlimm.

    Du meinst die Urgroßeltern? Die Großeltern von Kindergartenkinder sind fast alle unter 80, viele sogar unter 65 und stecken bei der Arbeit ihre Kollegen an.

    (Genau so ist es hier in 2 LK geschehen.)

    Außerdem wird seit einiger Zeit immer geschrieben, dass das Durchschnittsalter auf Intensivstationen im Gegensatz zur 1.Welle deutlich gesunken sind. Es sind die über 50jährigen, die so schwer erkranken, dass sie sehr lange auf der Intensivstation liegen (teilweise mehrere Monate), die alten sterben leider sehr schnell.

    Die kleinen ländlichen Landkreise wie Tierschenreuth spielen für Deutschlands Situation keine (große) Rolle. Wenn die Indzidenzzahlen in München oder Köln so wären? (Hamburg und Berlin zählen als Bundesländer extra.)

    Sie spielen keine Rolle, weil es erstens absolut wenige Menschen sind (in unserem LK sind aktuell mehr infiziert und wir sind noch unter 100, es sind also mehr Menschen da, die andere anstecken können, sie sind vielleicht sogar unvorsichtiger, weil IZ unter 100) und zweitens sind Menschen in ländlichen LK weniger mobil als in städtischen (spekulieren über Gründe mache ich jetzt nicht). @Lindbergh , von daher verstehe ich deine Besessenheit auf diese LK nicht (außer du hast persönliche Beziehungen zu ihm).

    Bei allen Bekannten war niemand mehr als 2 Tage außer Gefecht, die meisten sogar weniger.

    Die Zulassung für das Update ist wohl gestern rausgegangen.

    Zulassung für welches Update?

    Die AstraZeneca-Sprecherin sprach neulich von hoffentlich Herbst für ein Update für Südafrika-Variante und inzwischen lauert die Kalifornien-Variante (überall in den USA verbreitet sich die englische Mutation, nur in Kalifornien hat sie keine Chance, warum auch immer).

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