Beiträge von Kris24

    ich habe auch keinen Hausarzt, das letzte Mal war ich vor ca. 20 Jahren bei einem.

    Ich wollte vor einem Jahr mal mein Blutbild bestimmen lassen, niemand wollte mich trotz Privatpatient, weil alle überlastet sind. Und wegen 15 EUR (Testabnahme) nimmt mich sicher keiner. Ich denke, ein (oder mehrere) Nachmittag und alle Lehrer etc., das würde eher klappen.

    Aber es geht vermutlich nicht um unsere Tests, sondern dass das Land sagen kann, wir haben alles getan, die Lehrer haben es nicht genutzt. Es wird also nicht benötigt.

    Bringen gekippte Fenster für Luftaustausch so viel?

    Ich dachte, es ist besser, kurz alles aufzureißen und dann wieder zu schließen? Ich hatte mir vorgenommen, einen Timer zu besorgen und alle 10 Minuten für 2 Minuten zu öffnen. Ich befürchte nur Einspruch von ein paar Eltern, die meinen, dass der Schnupfen daher kommt und viel schlimmer sei, die Diskussion hatten wir schon im Mai (nein, auch Erkältung kommt durch Viren).

    Deshalb wäre ich für Vorgaben von oben.

    Naja, mal schauen was da kommt. CAS Zwang oder tatsächlich nur WTR? Ich hoffe ja inständig auf zweiteres.

    In Baden-Württemberg haben wir nach vielen Jahren GTR seit ein paar Jahren WTR (der Rechner musste extra für baden-württembergische Ansprüche entwickelt werden). CAS gibt es nur in wenigen Klassen.

    Dazu möchte ich aber wieder einmal ergänzen, dass das sicherlich von Schulform und Schule abhängig ist. Viele meiner Schüler verstehe ich schon ohne Maske kaum und sie mich ebenso.

    Das stimmt, aber lera ist genau wie ich am Gymnasium.

    Ich habe übrigens eine schwerhörige Schülerin. Da war ich anfangs skeptisch, aber auch sie versteht mich. In dieser Klasse bemühte ich mich, besonders deutlich und langsam zu sprechen und schrieb alles wichtige zusätzlich an die Tafel. Ich habe sie auch immer wieder zum Stoff gefragt, sie kam genauso gut mit.

    Es ist eine Ausnahmesituation, ich hoffe in einem Jahr ist es vorüber. Ich versuche Dinge, die ich nicht ändern kann, zu akzeptieren.

    abgesehen von den (wohl eher an den Haaren herbeigezogenen) rechtlichen Problemen - wie unterrichtet ihr dann eigentlich mit dem Fetzen vor Mund und Nase? Abgesehen davon, daß die Kommunikation eingeschränkt ist (Mimik und Gestik), hört und versteht man das Gegenüber ja nur sehr schlecht. Ich würde mich diesbezüglich sehr über Berichte aus eigener Erfahrung freuen! Danke!

    Ich schreibe hier seit Wochen immer wieder.

    Ich unterrichte seit Mai nur noch mit Maske (Stoffmasken aller Art, FFP2-Maske je nach Lüftung, meine Gesundheit ist mir wichtig), nach ca. 1 Woche habe ich sie völlig vergessen und spreche ganz normal. Anfangs habe ich meine Schüler mehrfach gefragt, wie gut sie mich verstehen, gut und so wie immer erhielt ich als Antwort. Und ich verstehe auch meine Schüler, die seit Mai immer Maske tragen (es sind einige) genauso gut. Es ist nur Kopfsache. Ich habe nie Stofffetzen gesagt, sondern Maske ermöglicht mir Unterricht (und verhindert evtl. Shutdown, das ist mir wichtig), der Virus ist da.

    Übrigens Gestik funktioniert genauso gut mit Maske und auch Mimik bekommt man mit (ich achte viel mehr auf Augen). Auch die Stimme spielt eine größere Rolle. Und notfalls kann man immer noch nachfragen.

    Ergänzung

    Wir hatten seit Juni normaler Stundenplan (teilweise mit halber Klasse). Ich habe bis zu 8 Stunden (mit 30 Minuten Mittagspause) am Stück mit Maske unterrichtet (bis Ende Juli, wir haben erst seit einer Woche Ferien). Auch das ging gut, ich habe nicht mehr geschwitzt als sonst (trotz Wechseljahre).

    Ich hatte den Link gerade nicht aber ich habe es mal gegoogelt:

    https://www.kreis-offenbach.de/Themen/Gesundh…=2896.1061&La=1

    Am Ende ist es wahrscheinlich eine unglückliche Kommunikation.

    Danke Tom für das heraussuchen.

    Ich finde die Stellungnahme problematisch, wenn man zwischen den Zeilen liest. Eine Familie befindet sich in einer Ausnahmesituation und ich würde die Drohung auch als eine solche finden. Klar, es gibt sicher immer Familien mit denen Klartext gesprochen werden muss. Aber für die meisten Familien gilt dies sicher nicht. Es ist der 1. Kontakt zum Gesundheitsamt. Das Gespräch sollte als hilfreich empfunden werden, sonst wird beim nächsten Mal nicht mitgearbeitet. Wenn sich dies herum spricht, dann werden andere es versuchen zu verschweigen.

    Ich hatte vor den Sommerferien eine Familie, die den Sohn nicht testen haben lassen , um den Urlaub nicht in Gefahr zu bringen. Solange jemand nicht schwer erkrankt, ist das für manche eine Alternative. Aber er wäre im Fall der Fälle trotzdem ansteckend.

    Es war vermutlich eine unglückliche und wenig professionelle Kommunikation.

    Du lässt nicht am ersten Tag eine Arbeit schreiben? Ich glaube, wir dürfen Lernstandserhebungen schreiben lassen.

    Kommen bei uns in Kl. 5 Ende September, beim Rest erst später. (Und ich unterrichte nächstes Jahr keine 5. Klasse.)

    Bei uns musste jeder Kollege genau notieren, was er nicht geschafft hat und der nachfolgende Kollege muss dies berücksichtigen (was auch sonst der Fall sein sollte). Wir sollen am Anfang nicht nur wiederholen, um nicht die Schüler zu frustrieren, die fleissig waren. Die Wiederholung soll während des laufenden Schuljahres geschehen. Unsere Abschlüsse wurden also bereits jetzt nach hinten verschoben. Wenn es zu keiner erneuten Schulschließung kommt, müsste dies reichen. Ich war überrascht, wie viele viel konnten (wer vorher schon nichts tat, tat in den Woch des Fernunterrichtes auch nichts. Aber bei kl. 10 müssen sie die Konsequenzen selber tragen).

    Natürlich mache ich mir Gedanken, wann ich was einbaue und ausführlich wiederhole. Ich rechne bei einer Chemieklasse, die ich neu übernehme, mit großen Lücken.

    Bei uns werden Fachräume nicht mehr genutzt. Informatik ohne Laptops, Musik ohne Instrumente, Theater ohne Bühne und alles im Klassenzimmer.

    Funktioniert bei uns nicht, dann bleiben nämlich alle Kurse (komplette Oberstufe) übrig. Die haben kein Klassenzimmer, sondern gehen in Räume, in denen die Klassen gerade die Fachräume besuchen.

    Und nein, Deutschlehrer in Chemieräumen sind keine Lösung. Erstens ist das nicht erlaubt (ok, Gesetze lassen sich ändern), aber zweitens haben sie früher immer vergessen, die Fachräume zu schließen und die Schüler waren unbeaufsichtigt in den Fachräumen (es gab an einer Nachbarschule einen schweren Zwischenfall im Chemieraum).

    Nun ist das Arbeiten mit Grundschülern vielleicht etwas anders. ;) da muss man viel mit Mimik arbeiten manche Kinder verstehen die deutsche Sprache eh schon schlecht. Meine Schulleitung hat mir einen Spuckschutz zur Verfügung gestellt. Das hat heute beim "mit dem Kind arbeiten" sehr gut geklappt

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    Ich verstehe dich absolut. Auch ich halte Mimik für absolut wichtig. Ich möchte nur nicht mehr in den kompletten Fernunterricht (teils, teils wie vor den Ferien wäre für mich am Gymnasium in Ordnung, in der Grundschule ist das auch problematischer).

    Der Spukschutz hilft gegen (große) Tropfen, die aber schnell zu Boden fallen, gegen kleine Aerosole nicht (das gleiche für Visiere). Bei der Wahl Maske oder kompletter Fernunterricht bin ich halt für das erstere.

    (Und Maske nur teilweise tragen oder gar unter der Nase hilft halt auch nur teilweise oder gar nicht. Aber vielleicht reicht es?)

    Kris, das hat nichts mit "Teile weglassen" oder "Kindergarten" zu tun.

    Moebius hatte auf Sommertraum geantwortet, die gefragt hat, wie es zu der von Sawe genannten Verdopplung innerhalb einer Woche gekommen wäre. Er sagte korrekterweise "Die gab es nicht."

    Auf seinen Beitrag hast du dann mit der Verdopplung innerhalb von 6 Wochen geantwortet - was weder mit Sawes Aussage noch mit Sommertraums Frage noch mit Moebius Antwort was zu tun hatte.

    Evtl. kam dadurch das Durcheinander.

    kl. gr. frosch

    eigentlich wollte ich die nächsten 3 Stunden nicht antworten, aber danke für deine Vermittlung (meine ich ernst, du machst es gut als Moderator, ich war gerade echt sauer, habe schon überlegt, ob ich nachrechnen soll, obwohl es mich dies gar nicht interessiert, und das Wetter ist bei uns herrlich).

    Leider ist es mehr als eine Verdoppelung der Neuinfektionen (bei insgesamt infizierten vermutlich mehr) seit Mitte Juli (3 Wochen). Die Zahlen stiegen erst langsam und jetzt zusätzlich durch Reiserückkehrer stärker.

    (Mich regt gerade die Maskendiskussion auf. Welche Maßnahmen sollen denn sonst ergriffen werden, damit die Zahlen nicht weiter ansteigen? Und Masken werden bei uns häufig unter der Nase oder gleich als Halstuch getragen. Irgendwann trifft es auch wieder ältere, die oft heftiger erkranken. Es wird aktuell viel verharmlost. Vielleicht fand ich deshalb den Vergleich mit einem Tsunami so treffend. Damals haben auch viele faszinierend dagestanden. Man kann es sich nicht vorstellen. Aber bei Corona haben wir viel in der Hand, es muss kein Tsunami werden. Und deshalb schreibe ich, wir Lehrer können mehr bewirken als viele andere Berufe.)

    Aber jetzt gehe ich schwimmen.

    Ich habe auch einen sehr heißen Klassenraum und hätte vor heute auch gesagt kein Problem. Ich habe im Urlaub in Berlin keine Probleme gehabt teilweise 3 Stunden im Museum Maske zu tragen. Dennoch heute war ich wirklich froh als ich nach Einweisung und Aufsicht im Klassenraum die Maske abnehmen konnte. Vielleicht erstmal selbst probieren und dann nochmal was dazu schreiben. Kittel und Schutzbrille ist kein Unterricht mit Maske. Alleine das laute Sprechen ist sehr anstrengend.

    Ich trage seit Mai Maske im Unterricht (oft geschrieben), rede nicht lauter als ohne (habe die Schüler gefragt, sie verstehen mich genauso gut), wohne im extrem sonnigen Süden Deutschlands (direkt an der Schweizer Grenze), Chemieraum und einige Klassenzimmer zeigen nach Süden (Fenster sind z. T. mit dem Rahmen verschraubt, damit sie nicht heraus fallen), trage als Chemielehrerin Schutzbrille, aber selten Kittel (aus schwerer Baumwolle, der stört mich mehr, bedeckt mit langen Ärmeln viel mehr Haut, bei uns nicht vorgeschrieben, ich habe Ersatzkleidung dabei, trage entsprechende Materialien, die ich notfalls entsorgen muss). Habe ich etwas vergessen?

    Ich kenne aktuell die Zahlen von Hamburg nicht, NRW hat letzte Woche gemeldet, dass 2,5 % der Tests am Flughafen positiv waren, vor der Wahl Maske oder Fernunterricht/ Shutdown entscheide ich mich für Maske. (Und Masken können nur helfen, wenn sie richtig getragen werden. )

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