Beiträge von Kris24

    der Preis ist für Schutzscheiben in der Chemie üblich, bei vielen sogar noch teurer (und genauso sieht diese aus bis auf den Spalt (?) in der Mitte). Oder wurde sie speziell für Corona gebaut?

    Und ja, man zahlt immer mehr, wenn man fertig kauft als selber baut. Viefacher Preis ist normal.

    Ich habe als Sammlungsleiterin Chemie vor kurzem eine neue gebraucht, Preise verglichen, die Stadt (Träger) gefragt, aber die Stadt hat auch aus Versicherungsgründen lieber gekauft (und die Kosten sogar direkt übernommen) statt bauen zu lassen (und sie hat sogar die entsprechenden Handwerker, deshalb habe ich gefragt)..

    Der Preis wäre für eine (chemische) Schutzscheibe sogar eher günstig.

    Ergänzung

    Ich habe gerade nachgesehen, z. Z. alles ausverkauft, wird anscheinend doch zweckentfremdet.

    Dieser Bericht hat heute bei mir für einige Besorgnis gesorgt:

    https://www.tagesschau.de/investigativ/n…aemter-103.html

    Es wurde hier ja schon mehrfach geschrieben, dass die Zahlen nun klein genug wären, um die Kontakte gut nachverfolgen zu können. Das gleiche Argument wurde immer wieder genutzt, um Lockerungen zu verteidigen.

    Es scheint aber eben doch größtenteils nicht möglich zu sein, die Kontakte nachzuverfolgen.

    Deshalb wollten die Gesundheitsämter 35 Neuinfektionen pro 100 000 als Grenze (im Durchschnitt schafft ein Mitarbeiter einen Neuinfizierten pro Tag). Aber die Mehrheit der Politiker war anderer Meinung.

    Kann vielleicht einer der Zahlenexperten erklären: Wenn jetzt von einer Erhöhung der Zahlen (ich schreibe bewusst nicht zweite Welle) als mögliches Szenario gesprochen wird, heißt es immer wieder in ca. drei bis vier Monaten also Sommer/Herbst. Das ist so, weil die Eigenverantwortung und Vorsicht einger (weniger) das GEschehen zeitlich in die Länge zieht? Ich dachte bisher der Zeitraum, den man beobachten muss, ist zwei bis drei Wochen.

    Ich hatte schon gepostet und dann erst den SPON-Artikel entdekct: https://www.spiegel.de/wissenschaft/m…59-35de88c6a385

    du siehst vielleicht in 2, 3 Wochen einen Anstieg (ich beobachte seit Ostern ca. die Zahlen von NRW, Bayern und Baden-Württemberg und fand da schon interessantes im Vergleich), es dauert aber länger bis es problematisch wird (Ende Juni, August, Herbst? ).

    Und ja, vielen ist die Gefahr bewusst, ich finde interessant, dass einige Ministerpräsidenten nicht bis 50 auf 100 000 warten wollen, weil die Gesundheitsämter vor Ort warnen, sie könnten das nicht mehr verfolgen.

    Ich warte ab, kann sowieso nicht viel ändern, meine SL sieht es leider lockerer als Baden-Württemberg (reizt alles aus). Ich achte halt auf mich und mein Umfeld. Ich hoffe, dass vor Ort niemand infiziert ist, dann sind fehlende Maßnahmen egal.

    Ergänzung: ich habe erst jetzt deinen Link gelesen, ja ich befürchte 2. Fall (weil wir im Herbst wieder mehr im Raum sind und Covid -19 nicht mehr von einem gewöhnlichen Husten unterschieden wird (wegen diesem bisschen Husten bleibe ich doch nicht zuhause). Hoffen tue ich auf den 3.Fall (das schlimmste ist hinter uns - ich hoffe, ich habe die Versionen nicht vertauscht).

    Mir ist, ehrlich gesagt, schleierhaft, was bei einem Gymnasium da so lange dauert, wo ein Großteil noch Klassenunterricht ist.

    Bei uns ist in Jahrgang 10 ein großer Teil des Unterrichts (D, EN, M, WP, Chemie) teilweise mit 4 Klassen und 6-7 Kollegen gekoppelt. Und in den unteren Jahrgänge ist es ja ähnlich. Oberstufe ebenfalls.

    Und ansonsten drückst du dich ja auch nicht klar aus. Erst hast du 5 Wochen am Plan gesessen, dann auf einmal nur noch 9 Tage (wovon aber eine Beschwerde fünf Tage Arbeit verursacht hat, was ich persönlich von Kosten/Nutzen nicht gerechtfertigt ansehe, also netto faktisch 4 Tage), und jetzt sind es auf einmal nur noch Sachen "im Dunstkreis" des Planes.

    In meiner 10. Klasse Gymnasium unterrichten aktuell 24 verschiedene Lehrer (2 Kollegen sogar 2 Fächer, also 26) . Fast alles liegt auf Schiene, teilweise sogar Mathe und Deutsch (10. Klasse wird in BW in allen Hauptfächer mind. eine Stunde geteilt, um die Schüler besser fördern zu können, bei der 2. Fremdsprache gibt es 3 Möglichkeiten, beim 3. Wahlfach aktuell sogar 4 Möglichkeiten (4-5 Klassen mit bis zu 8 Kollegen gibt es bei uns auch). Dazu können die Schüler ab Kl. 5 zusätzlich Musikzug oder bilingual wählen, Ethik, katholisch, evangelisch , in manchen Klassen gibt es alle Kombinationen. Einstündige Fächer werden aus pädagogischen Gründen halbjährlich zweistündig unterrichtet (so sind z. B. in einer Klassenstufe 2 Stunden Biologie mit 2 Stunden Mathe gekoppelt). Stunden tauschen zieht einen Riesenrattenschwanz hinter sich (und muss daher sehr gut begründet sein). Ich war früher an einer Gesamtschule (E-, G-, E+-Kurse) , ich kenne was du beschreibst, es ist hier aber nicht einfacher. Lag auch daran, dass in Chemie die Räume fehlten (bezieht sich auf Gesamtschule).

    Ja, bei Kindern kann sich das auch über die Haut zeigen (Reaktion des Immunsystems). Mein Sohn hatte im Dezember seltsame Hauterscheinungen am Rumpf mit Fieber und komischen Herzgeräuschen. Ich war auch ziemlich krank. Da hat noch niemand über Corona geredet, aber da ich unsere Ärztin gut kenne und sie damals auch andere Kollegen aus der Gemeinschaftspraxis zu Rate zog (niemand konnte sich das erklären) wird er jetzt auf Antikörper getestet.

    Ich fand heute morgen dazu folgenden Artikel und dachte an dich.

    https://news.google.com/articles/CBMiV…DE&ceid=DE%3Ade

    Also die Sache mit dem fehlendem geschmack habe ich tatsächlich bei jedem grippalen infekt egal welcher Stärke :gruebel: komisch, ich hab immer gedacht das hätte jeder. Oder ich hatte schon zig mal corona und bin der superspreader schlechthin :rotwerd:

    Nein, das gibt es tatsächlich häufiger, auch bei anderen Infekten. Ich selbst hatte es auch schon, wenn auch noch nie wochenlang.

    ja, antwortet bitte, ich war im Januar ebenfalls extrem erkältet (extremer Reizhusten wie noch nie in meinem Leben, ich hatte teilweise Angst zu ersticken, ich habe insgesamt 3mal in drei Wochen mehrere Tage in der Schule gefehlt, ich fühlte mich extrem erschöpft und bin erst seit den Osterferien wieder richtig fit. Ich dachte bisher, mein Immunsystem, auf das ich mich bisher immer verlassen konnte, hätte versagt, aber wenn ich das so alles lese. Es gibt ja bereits diesen nachgewiesenen Fall eines Franzosen, der definitiv bereits im Dezember an Covid-19 schwer erkrankt war. Ich habe auch vor, den Test machen zu lassen (Labore bieten es hier gegen Bezahlung an), sobald sie zuverlässiger sind.

    Krass, das hätte ich jetzt nicht gedacht ... dann sind "wir" doch eher ein Ausnahmefall, scheint es. ;)

    Für "mein" Hauptfach haben wir jetzt im Moment nur drei Lehrer, die kommen dürfen, davon müssen zwei noch die AKs betreuen.

    unsere Kultusministerin sprach auch von 30 %. In Baden-Württemberg wird am Gymnasium in der Schule aktuell nur die Abiturfächer in Klasse 11 und 12 unterrichtet, bei uns mussten 40 % der Stunden anders verteilt werden. Es sieht an verschiedenen Schulen sehr unterschiedlich aus.

    uns ist gesagt worden, dass die europäischen Server dank Corona überlastet seien und daher auch auf amerikanische zurück gegriffen werden muss. Deshalb ist es bei uns auch verboten. Wir haben eine schuleigene Cloud, zusätzlich Mails. Ca. 2/3 arbeiten bei mir regelmässig mit und äußern sich zufrieden, der Rest macht auch sonst wenig bis nichts.

    Grundsätzlich darf und kann jeder Hausarzt Tests durchführen, alle Laborverbände können diese auswerten.

    Ob der einzelne Arzt das macht oder nicht, hängt von ihm ab. Manche wollen vielleicht gar keine Corona-Verdachtsfälle in der Praxis haben, manche werden vielleicht auch einen Unterschied nach Kassen- oder Privatpatient machen.

    Ich bin mir aber sehr sicher, dass es keine Order der Sorte "Wir verzögern jetzt mal alle Tests um drei Tage" von Oben geben wird, das würde bei so vielen Beteiligten mit 100%tiger Sicherheit einen Tag später in der Bildzeitung stehen.

    Wir sind nicht in China.

    Also eine offizielle Order wird es sicher nicht geben, muss es auch gar nicht. Ich wohnte früher in einer Kleinstadt mit einem großen Arbeitgeber (mit manchmal diskutierbaren Aufträgen aus dem Ausland) . Da wussten alle, wo man besser nichts sagte bzw. kontrolliert wurde. Ärger gab es viel später von ganz oben (Berlin)

    Das RKI gibt die Kriterien vor, durchgeführt werden die Tests in Hausarztpraxen, Krankenhäusern und Testzentren.

    Und die Vorstellung, dass da ein Landrat die Ärzte durchtelefoniert und darum bittet, doch ein oder zwei Tage mit den Tests zu warten, damit der Biergarten nicht zumachen muss, fällt für mich doch eher in die Kategorie "Verschwörungstheorie". Die regionalen Behörden werden vielleicht versuchen, die ein oder andere Maßnahme weg zu diskutieren, wenn der Fall der Fälle eintritt, da endet ihre Macht dann aber auch.

    Krankenhäuser (sind hier leider auf kommunale finanzielle Unterstützung angewiesen) und Testzentren (werden dann halt nicht extra eingerichtet) sind schon manipulierbar. Die Tests wurden schon vorher nach sehr unterschiedlichen Kriterien durchgeführt. Massentests wie in Greiz gibt es dann halt nicht überall mehr. Man testet nicht mehr symptomfreie (bei uns wird aktuell z. B. wöchentlich das Pflegepersonal getestet und wird leider immer wieder fündig).

    Ich fand dieses Kriterium übrigens anfangs sinnvoll, aber es wurde in den letzten 2 Tagen von so vielen zerissen, das waren keine bekannten Verschwörungstheoretiker. Tests blieben auch vorher mal beim Gesundheitsamt liegen, auf Dauer klappt das sicher nicht. Da gebe ich dir Recht. Und Gesundheitsämter und Ärzte sagen, die Zahl 50 sei zu hoch. Wenn man erst dann reagiert, könne vor Ort nicht mehr alle nachverfolgt werden.

    Gibt nicht das RKI das Testregime vor? Bei uns sind selbst in Genf nur noch 1 % aller Tests positiv und es werden nun auch Personen mit leichten Symptomen getestet.

    Leider nein, es wird vor Ort sehr unterschiedlich entschieden (die positiven Tests schwanken daher zwischen 1 und 10 % lt. Presse). Es gab am Anfang Mindestbestimmungen, aber auch die wurden je nach Kapazität vor Ort unterschiedlich ausgelegt. In unserem Landkreis gibt es 4 Labore und relativ viele Tests. Wer selber zahlt, kriegt bisher sofort einen.

    Bei uns stand als Begründung heute noch drin, dass wir ja die SuS zu nichts verpflichten könnten. Bis vor kurzem war ja auch die Ansage, die SuS müssten überall (abgesehen von den Klassenräumen) "Masken" tragen, aber da das KuMi vorgibt, dass es nur eine Empfehlung sei, hat die SL dies revidiert. Ich denke, dass sie auch uns Lehrkräften nichts vorschreiben können. Aber mal abwarten... Andererseits glaube ich, dass sowieso die meisten Lehrkräfte einen MSN tragen werden, wie ich meine Kolleg*innen so kenne.

    Genauso wird bei uns auch gesagt und inzwischen (nach einer Woche) trägt kaum noch einer. Ich wurde heute Morgen krumm angesehen und erhielt eine spöttische Bemerkung von einer jungen Kollegin, weil ich eine trug.

    Die Testkriterien sind in den letzten 2 Wochen deutlich "aufgeweicht" worden. Soweit ich weiß, ist die Zahl wöchentlicher Tests immer noch bei ca. 300k-400k (zum letzten Mal vor knapp einer Woche gelesen), die Positiv-Quote ist aber deutlich gesunken. Von, "wir haben weniger Infektionen, weil wir weniger testen" kann also keine Rede sein.

    Die Regel mit 50 Neuinfektionen pro 100 000 in den letzten 7 Tagen gibt es seit Mittwoch. Greiz betont ja schon, dass die Massetests letztes Wochenende schuld wären, ihre Gastronomie benötige Lockerung.

    Ich denke auch, dass in Zukunft solange getestet wird, bis die 50 in Gefahr gerät. Dann wird einfach etwas verzögert. Ein, zwei Tage, wird schon gut gehen. Da braucht bloss der größte Steuerzahler vor Ort mal anklingen lassen, dass er ein Lockdown nicht möchte, er müsse sich sonst nach Alternativen umsehen, dann wird sicher der eine oder andere Landrat schwach.

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