Wer "draußen" rechtzeitig eine Alternative gefunden hat, ist zu beglückwünschen.
Schreibst du als Fakt "ist zu beglückwünschen". Nein, dass siehst du so und ein paar andere nicht ich. Es ist eben kein Fakt nur Meinung.
Wer "draußen" rechtzeitig eine Alternative gefunden hat, ist zu beglückwünschen.
Schreibst du als Fakt "ist zu beglückwünschen". Nein, dass siehst du so und ein paar andere nicht ich. Es ist eben kein Fakt nur Meinung.
Wer "draußen" rechtzeitig eine Alternative gefunden hat, ist zu beglückwünschen. Leichtfertig würde ich das nicht aufgeben.
Schreib bitte über dich und nicht allgemein. Ich sehe dies wie andere hier auch absolut anders.
Und Nischen gibt es genug. Aber es stimmt oft, was Finnegans Wake schreibt, am Anfang war es auch für mich viel Mehrarbeit.
Das mag sein, aber je länger man bereits im Schuldienst ist, umso schwieriger ist es wieder raus zu kommen. Man hat kaum noch Kompetenzen für andere Berufe und die Verbeamtung macht es auch finanziell extrem unattraktiv. Ich habe ein Nische gefunden, mit der ich glücklich bin, aber die findet nicht unbedingt jeder.
Schrieb ich, aber wenn du nur meinen 1. Teil zitierst und den 2. weglässt...
Unterlasse bitte solch perfide Unterstellungen. Ich sehe nur, dass Trump einen massiven Fokus auf Länder mit Ölquellen hat und andere Länder dazu zwingt, den USA Fracking-Gas abzukaufen und mit solchen Maßnahmen den Preis in die Höhe treibt. Auch hier: Qui bono.
Kanada, Venezuela, Grönland, Iran ... mal schaun' wer als nächster dran ist.
Und wie zwingt er sie? Quatschen tut er viel.
Warum auch. Gibt ja keine in dieser Einbahnstraße.
Ich hatte vor und direkt nach dem Ref die Wahl, in Chemie zu promovieren und dann evtl. in die Forschung zu gehen wie meine Studienkollegen. Ich habe nicht auf Lehramt studiert.
Vielleicht bin ich deswegen so zufrieden, ich hatte nie das Gefühl Einbahnstraße (auch wenn dies nach der Entscheidung nach dem Ref für Schule natürlich so war).
Lehrerin zu werden war die schlechteste Entscheidung meines Lebens, ich kann das niemandem empfehlen. Wenn es für mich einen wirtschaftlich machbaren Weg gäbe dem System zu entkommen, würde ich es sofort tun.
Und für mich die beste Entscheidung, ich bin seit über 30 Jahren glücklich mit meiner Entscheidung.
Das ist natürlich suboptimal. Hast du eine Idee, woran es liegt, dass ihr kein zusätzliches pädagogisches Fachpersonal für Ganztag und die Gestaltung außerunterrichtlicher Angebote erhaltet? Mauert die Kommune oder scheitert es an Bewerbern (m/w/d) für potentielle Stellen?
Zahlst du es?
Geld ist bei den Kommunen endlich. Nicht jede hat ein großes gutverdienendes Unternehmen vor Ort. Den allermeisten geht es schlecht.
Manchmal frage ich mich echt, ob du wirklich so wenig Ahnung hast.
Hier gibt es eine Hof- und eine Gangaufsicht. Letztere schließt bei Bedarf Klassenräume auf, damit die Schülerschaft sich nicht in den Gängen drängt, und ist damit zeitweise sogar alleine für eine komplette Etage (12-15 Räume) zuständig, vor allem vor der 1. Stunde.
Deshalb wird bei uns nicht aufgeschlossen, die Schüler bleiben auf dem Gang bis die unterrichtende Kollegin kommt.
Habt ihr noch pädagogische Fachkräfte, die das Ganztagesangebot (mit-)gestalten?
Nein.
Das ist Quatsch. Das tangiert uns alle.
Die Sperrung der Straße von Hormuz treibt den Öl- und Benzinpreis - und damit auch die Gewinne von Trumps Kumpels nach oben.
Und weil der Ölpreis hoch geht, bist du für das iranische System?
(Für unser Klima wäre es übrigens gut. Vielleicht steigen auch mehr auf E-Autos um? Ich verstehe auch nicht, warum Trumps Kumpel bei höheren Transportkosten profitieren. Da war Venezuela wichtiger. Ich finde übrigens, dass der Preis für fossile Brennstoffe viel zu niedrig ist. Die Schäden sollten miteingepreist sein.)
Ich hoffe ja immer noch, dass sich der Iran in da Land zurück verwandelt, das unsere Eltern in den 1970ern bereist haben.
Es hätte seinen Grund, warum 1978 die islamische Revolution einen solchen Erfolg hatte. 1970 war Iran ebenfalls eine Diktatur, in der Demokraten im Gefängnis verschwanden. Ich hoffe sehr, dass diese Zeit nicht zurück kommt. Vor 1953 war der Iran eine Demokratie.
Welche "Ausstattung" meinst du? Die personelle bzw. die mit außerschulischem Personal? Auf BBSn in NDS bezogen: Da kenne ich keine, die nicht mind. eine/n Schulassistenten/assistentin und Hausmeister*innen hat. Und auch Schulsozialarbeiter*innen - die es m. E. ebenfalls an den allermeisten, wenn nicht allen, nds. BBSn gibt - gehören doch zu den "multiprofessionellen Teams", oder nicht?
EDIT: Wünschenswert wäre es natürlich, wenn alle Schulen so gut "ausgestattet" würden.
Ich meinte die personelle Ausstattung, Schulassistenten kenne ich nur vom Forum. Einen Hausmeister haben wir natürlich, Schulsozialarbeiterin in Teilzeit nur, weil wir als Brennpunktschule gelten und das kann sich jederzeit wieder ändern, dann nämlich, wenn sie woanders mehr benötigt wird. Außer den beiden gibt es noch eine Sekretärin.
Palim : Gerade der Ansatz, dass sich Lehrkräfte um alles selbst kümmern müssen, sollte dringend hinterfragt werden. Auch weil er im Zeitalter multiprofessioneller Teams nicht mehr wirklich zum Zeitgeist passt. Es gibt ja gerade die pädagogischen Fachkräfte, die Schulassistenz und den Hausmeister (m/w/d), sodass die Lehrkräfte sich wieder stärker um ihre Kernkompetenzen kümmern können - was ja auch im Sinne der Kinder und Jugendlichen ist.
Wir haben keine multiprofessionelle Teams, unser Hausmeister hat genug zu tun mit verstopften Wasserrohren und nicht funktionierenden Heizungen. Auch bei den Abflussrohren versuchen wir Lehrer es zuerst. Nur wenn es gar nicht mehr geht...
Ich frage mich gerade, was für Schulen ihr besucht. Ich kenne keine Schule mit dieser Ausstattung.
Wir kümmern uns auch selbst um die Kopierer. Unsere Sekretärin springt ein, wenn niemand mehr weiter weiß (und ruft dann die Firma an, die irgendwann einen Techniker sendet).
Warum denn nicht? Wenn man nicht alles auf den letzten Drücker kopiert, reicht das locker aus, wenn das bis zur nächsten Pause gefixt wurde.
Das dauert auch bei uns länger. (Mal davon abgesehen sind unsere Schlangen vor den Kopierern zu lang für eine Pause.)
In Baden-Württemberg wird von Grundschülern inkl. 1. Klasse erwartet, zumindest wurde es vor 8 Jahren noch erwartet, dass sie bis zu 2 km Schulweg schaffen, hin und zurück also 4 km. Erst wenn der Weg weiter ist, wird eine Busfahrkarte bezahlt.
Mein Neffe sollte dies vor 8 Jahren laufen, der sichere Weg war sogar noch einiges weiter, und nicht zur nahen Grundschule. Nur weil mein Bruder heftig protestiert hat, selbst mit Bus wäre der Fußweg für eine Strecke über 1 km gewesen und weil dann doch noch Platz für ein Geschwisterkind war, älterer Bruder war schon an der nahen Grundschule, durfte er dann kurzfristig auch dort hin.
Ab Klasse 5 werden dann 3 km einfache Strecke zugemutet, bevor Hauptschülern eine Buskarte bezahlt wird. Alle anderen müssen sowieso selbst zahlen.
Die Frage beim Iran ist halt wo setzt man den Startpunkt? Setzt man den Startpunkt ins Jahr 1970, als das Land noch Persien hieß und von dem Schah regiert wurde, war die Islamische Revolution 1979 ein Überfall, gegen den es anzukämpfen gilt, auch 47 Jahre später noch.
Oder setzen wir den Startpunkt in das Jahr 1980? Dann ist, das, was jetzt passiert, ein Überfall.Und ja, wenn man Leute kennt, die hier bei uns leben und vor der Islamischen Revolution 1979 geflohen sind und die sich entsprechend als "Perser" und nicht als "Iraner" bezeichnen, wird die Gemengelage erst so richtig interessant.
Also ich würde das Datum auf 1953 festlegen, wenn schon. Danach wurde eine menschenfeindliche Diktatur durch eine andere ersetzt.
Man könnte lachen darüber, dass immer noch Menschen glauben, irgendwelche Probleme auf diesem Planeten könnten durch UN-Resulutionen gelöst werden, wenn es nicht so traurig wäre.
Es sind Menschen wie Pilatus, die ihre Hände in Unschuld waschen. Sie wollen glauben, dass nichts tun, obwohl man Morden von Unschuldigen verhindern könnte, kein Unrecht sei.
Sie halten nicht ihre eigene Backe hin, sondern verlangen von anderen, sich nicht zu wehren (und verdrehen damit bewusst das Bibelwort).
Noch einmal zu Bonhoeffers Schreiben zu Tyrannenmord. Er schreibt deutlich, dass Tyrannenmord nicht recht ist, aber man in bestimmten Fällen zwischen 2 Unrechten wählen muss. Und passiv Morden Unschuldiger zuzusehen, obwohl man es verhindern könnte, ist Unrecht. Man ist schuldig am Mord.
Aber viele glauben, sich heraushalten, sei in Ordnung. Man schaut zu, wenn jemand zusammen geschlagen wird oder beleidigt wird, obwohl man es verhindern könnte (man muss sich nicht selber in Gefahr bringen, aber wer dies tut, um Unrecht zu verhindern, hat meinen Respekt). Andere, die lange diskutieren, dass man nichts tun könne, weil das Unrecht sei, machen sich schuldig.
(Die Diskussion erinnert mich an Impfgegner, die jede Impfung für ihre Kinder verweigern, weil vielleicht ein Impfschaden droht. Wenn dann das Kind an einer vermeidbaren Krankheit stirbt, dann ist es halt so. Aktiv etwas tun, dass evtl. schlechte Folgen hat, sehen viele als schlimmer an, als nichts zu tun und dadurch viel schlimmere Folgen zu riskieren. )
Es gibt hier keine Unschuld. Auch wer nichts tut, obwohl er etwas tun könnte, macht sich schuldig am Tod Unschuldiger.
Und ernsthaft, glaubt jemand, dass Russland kein Veto in der UN einlegen würde.
Emotional verständlich, aber wenn wir das einmal auf einen üblen Verbrecher, der hier in Deutschland gewütet hat, übertragen, sieht das Ganze so aus:
Selbst der fieseste, brutalste Massenmörder wird hier vor Lynchjustiz und Schauprozessen, vor Befangenheit des Gerichts und vor unzureichender Verteidigung geschützt. Verdient hätte er es moralisch sicherlich nicht. Aber auch dieser Massenmörder kann sich in Deutschland hinter Artikel 1 GG verstecken. Er wird ggf. ein Leben lang nicht mehr freikommen, aber er wird nicht hingerichtet, gefoltert oder anderweitig menschenunwürdig behandelt.
Ich habe in der Schule von D. Bonhoeffer(evangelischer Theologe, sein Lied Von guten Mächten wunderbar geborgen ist vielleicht bekannt) Tyrannenmord gelesen, es hat mich damals beeindruckt, es fällt mir in solchen Situationen ein.
Diese Übertragung ist für mich auch dank dieses Textes nicht zulässig. In Deutschland haben wir aktuell ein funktionierendes Rechtsystem, im Iran oder damals im 3. Reich nicht. Bonhoeffer beschreibt ausführlich die verschiedenen Schritte und als letzter, wenn nichts hilft, eben auch den Tyrannenmord, um Unschuldige (damals Juden) zu schützen.
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