Um es kurz zu machen: Leider bin ich im Unrecht. Bei dem Ortstermin kam heraus, dass meine Eltern die Bäume zu weit über die Grenze gesetzt haben. Bis auf 10 Bäume gehören alle der Gemeinde. Den Mitarbeitern war dies aber selbst nicht klar. Sie erschienen mit einem GPS-Gerät, weil sie in letzter Zeit gehäuft solche Fälle hatten, um die genaue Grenze zu orten. Ein Mitarbeiter war sehr nervös und zitterte die ganze Zeit. Mein Anwalt fragte, ob sie vor dem Fällen vermessen hätten und sie verneinten. Die Messung ging zu meinem Nachteil aus und ich hoffe, dass ich wenig bis keine Entschädigung zahlen muss, weil die Bäume nicht abtransportiert durften und gelitten haben. Ich konnte mir nicht verkneifen zu sagen, dass ja behauptet wurde, die Bäume seien kaputt gewesen, so dass der Schaden ja nicht so groß sein wird.
Aber: Der Gegenseite fehlt immer noch die Genehmigung der Umweltbehörde für das Fällen und einen Förster, der einen Borkenkäfer festgestellt haben soll, gibt es auch nicht. Und seltsamerweise sind Bäume einen anderen Grundstücks in 3 m Entfernung nicht vom Borkenkäfer befallen.
Ich könnte noch das Vermessungsamt/Landvermesser auf eigene Kosten für mehrere 1000 € beauftragen, aber das lasse ich....
Keine Ahnung, wie es jetzt weitergeht. Ich habe die Bäume zum Abtransport freigegeben, weil demnächst die Schonzeit beginnt, ich im Unrecht bin und hoffe, nicht zu tief in die Tasche greifen zu müssen.