Beiträge von Zauberwald

    Dass man nach dem Jahr Elternzeit wieder arbeiten geht, bedeutet aber doch nicht "ausführliche Fremdbetreuung"? Und natürlich macht man sich da Gedanken um die Bedürfnisse des Kindes. Indem man z.B. die Stundenzahl stark reduziert. Oder eben KEINE Fremdbetreuung wählt.

    Bei mir haben die Betreuung meine Eltern übernommen, ich bin aber auch nur mit 8 Stunden eingestiegen bis die Kinder im Kindergarten waren. Danach dann auch nur 50 %.

    Du hast Glück. Bei mir waren Großeltern immer mehrere 100 km entfernt.

    Je nachdem, wie groß der genaue Unterschied zwischen den Kindern ist, welche Monate eingerechnet werden und welche nicht (ist eine Wissenschaft für sich) evtl. nur den Sockelbeitrag, ja, das könnte schon sein.

    Okay. Könnte mir vorstellen, dass das eine Rolle spielt bei der Entscheidung, ob man vor dem 2. Kind arbeitet oder nicht. Ich verstehe auch, dass man das Elterngeld, das einem zusteht, mitnehmen will.

    Im Endeffekt muss das jeder selbst entscheiden. Prinzipiell ist das Leben mit kleinen Kindern sehr stressig. Es kann natürlich auch guttun, mal was anderes zu sehen.

    Finde nicht, dass das die selbe Diskussion ist. Aber Fakt ist doch, dass Kinder, die viel Zeit in Betreungseinrichtungen dem elterlichen Zugriff entzogen sind. Ob das gut oder schlecht für Kinder ist, hängt vom Elternhaus und der Einrichtung ab.

    In den Betreuungseinrichtungen ist bei uns zu wenig geschultes Personal. Nicht einmal Hausaufgaben dürfen da kontrolliert werden. Bei mir schmieren manche einfach in die Hefte, was sie voneinander abschreiben. Abends schaut auch keiner mehr nach... Irgendwie ist niemand so richtig zuständig, die Kinder z.B. hausaufgabentechnisch "zu begleiten." Ist natürlich nicht bei allen so, aber gerade bei denen, die etwas mehr Anleitung / Unterstützung bräuchten. Ob es besser wäre, wenn sie nachmittags zu Hause wären, glaube ich allerdings auch nicht. Aber das Abschreiben wäre nicht so einfach. Wenn man das "beklagt", heißt es, sie würden doch so schön zusammenarbeiten.

    Ja ein paar Monate.

    @Allgemein. Das kann ja jeder machen wie es gefällt und zu den Lebensumständen passt. Dass es aber mittlerweile glorifiziert wird so schnell wie möglich wieder arbeiten zu müssen finde ich keine gute Entwicklung. Ob jetzt Mutter oder Vater oder abwechselnd zu Hause bleiben spielt dabei keine Rolle. Ich finde es wichtig gerade in frühen Jahren eine intensive Bindung zu den Kinder aufzubauen. Das habe ich wegen der Arbeit bei meinen Kindern etwas verpasst und das ärgert mich heute ungemein.

    Ich empfinde es so, dass die jungen Leute heute irgendwie mehr unter Druck sind, keine finanzielle Lücke zu haben und daher sind sie sehr vom Elterngeld "bestimmt." "Als ich jung war" (wie sich das anhört :P ^^ ), war es sehr unterschiedlich, wie lange man zu Hause blieb. Heute scheint es so zu sein, dass es nicht mal mehr ein paar Monate ohne 2 Einkommen geht. Wir konnten vielleicht noch eher von einem Gehalt leben als das heute möglich ist. Oder vielleicht sind es ja andere Gründe, warum man so früh in den Beruf zurück möchte. Ich weiß es nicht. Vielleicht schon Langeweile zu Hause, obwohl ich das auch nicht verstehe. Mit Kindern erlebt man doch so viele Dinge, die man ohne gar nicht gemacht hat.

    Angenommen, man wäre 2 Jahre zu Hause und würde dann wieder schwanger, würde man dann kein Elterngeld für das zweite Kind erhalten?

    Großeltern sind keine fremden Menschen.

    Jetzt, mit Abstand zu der Zeit, als meine Kinder klein waren, bin ich froh, dass ich bei den beiden jüngeren mehr als nur 1 Jahr zu Hause war. Bei der Großen ging es nicht anders. Ich fand es schrecklich, sie mit 1 zu wecken, zu wickeln, anfangs noch zu stillen und dann hopp-hopp zur Tagesmutter. Die anderen waren 3 Jahre alt und gingen in den Kiga. Fand ich persönlich besser.

    Ich finde schon, warst du mal längere Zeit zuhause (Elternzeit o.ä.)?

    Ja, das Leben mit Kindern ist doch ganz anders als vorher, ein neuer Lebensabschnitt. Diese Zeit kommt in der Intensität familiär gesehen nie wieder. Warum sollte man das nicht genießen, wenn man es finanziell gesehen kann?

    Mir tun immer meine Schüler leid, die, seit sie 1 Jahr alt sind, von 7 bis 17 in unserem Kinderhaus (Kita) leben und viel mehr wache Zeit mit "fremden Menschen" als mit den Eltern verbringen. In meiner Klasse kennen sich einige so, seit sie 1 sind. Die sind eine "schwierige Gang", also nicht positiv gemeint....

    Habe jetzt erst in WillGs Link gesehen, dass Schwangere gar nicht als mobile Reserve eingesetzt werden dürfen, nur freiwillig. Wenn man schon mobil ist und dann schwanger wird, so wie es bei mir war, wird das sicher öfter mal übergangen, wenn man es nicht weiß.

    Als ich noch in Bayern war, gab es die Regel?, dass man nicht länger als 2 Jahre in Summe mobil war.

    Ich war auch mobil mit Säugling und Mann, der 500 km weiter weg promoviert hat. Es kann so oder so sein. Wenn man nur kurze Einsätze hat oder wenige und den Rest der Zeit in der Stammschule im Team eingesetzt wird, ist es relativ entspannt, da die ganzen Klassenleitertätigkeiten wegfallen. Aber wenn man relativ weit weg eingesetzt wird, bei mir waren es mal 86 km einfach und ich war sogar schwanger, dann kann es sehr anstrengend und zeitintensiv werden, vor allem wenn man plötzlich eine Klassenleitung an einer fremden Schule aufs Auge gedrückt bekommt.

    Ich finde auch, dass du dich am besten an den Personalrat wenden solltest. Besonders bezüglich der Fahrwege würde ich mich informieren.

    Bei mir ging es so aus, dass der Schulleiter meinen Bauch sah (obwohl ich sicher war, dass niemand was sieht ^^), beim Schulamt anrief und meinte, was ihnen einfällt, eine Schwangere für mehrere Wochen so weit in die Pampa zu schicken. Am nächsten Tag war ich wieder an meiner Stammschule und das Schulamt hat ihm eine andere geschickt . Das war aber in den 90ern, da gab es noch genügend Lehrkräfte.

    Bei meinen Kindern stand im Gymnasium unter jeder Klassenarbeit in jedem Fach die derzeitige mündliche Note, es waren also pro Fach mehrere im Halbjahr. Obwohl meine Kinder mündlich schlechter waren als schriftlich (die Lehrer nannten es die Zauberwaldsche Krankheit), war ich doch froh, so zu erfahren, dass die Mitarbeit anscheinend nicht so gut ist und habe es mit den Kindern besprochen. Schüchternheit ist aber keine Entschuldigung für mangelnde Mitarbeit, finde ich.

    Wir geben in der Grundschule eine Unterrichtsnote in den Fächern. Dazu zählen z.B. Qualität der Beiträge im Unterricht, Zuverlässigkeit bei Hausaufgaben und anderen Dingen, die vorzulegen sind, auch Ordnung, Motivation, Kreativität, Selbstständigkeit....

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    Meistens muss man das Gefäß vorab einfrieren.

    Dann werden die Zutaten zunächst extern verrührt und die Masse dann zum Rühren in den eisigen Behälter gegeben.

    Durch das Rühren werden die Eiskristalle immer wieder zerstoßen, damit das Eis cremiger wird.

    Man kann die Masse auch in Metallschalen in den Frost stellen und selbst alle 30 min Rühren gehen.

    Ich muss mich wohl nochmals damit beschäftigen.

    Ah, okay. Man lernt nie aus. Gut dass es diesen Thread gibt.

    Deswegen habe ich mir sogar mal eine Eismaschine gekauft, die steht aber bisher ungenutzt im Keller, und zwar, weil man da, glaube ich in meiner Erinnerung zumindest, die Maschine während des Arbeitens im Kühlschrank an eine Steckdose anschließen muss. Kann mich aber auch irren. Jedenfalls ist es nicht so einfach, wie ich dachte.

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