Meins ist eine Bank.
Beiträge von Zauberwald
-
-
Kreuze setzen gibt es bei uns nicht. Alles Text. Meine alte SL hat alle Zeugnisse gelesen, auch als wir noch 8 oder mehr Klassen waren. Sie fand immer Fehler, egal wie oft man vorher gelesen hatte. War aber nicht schlimm. Die ersten Kolleginnen haben schon 6 Wochen vor den Zeugnissen abgegeben, so dass sich das Pensum entspannte.
An der neuen Schule lesen die Kolleginnen Korrektur, was bei mir aber dazu führte, dass ich mich mit meiner Parallelkollegin in die Haare bekam, weil sie mir grammatikalisch richtige Sätze als falsch anstrich. Auch wollte sie, dass ich IMMER mit dem Vornamen und dem Personalpronomen abwechsele. Also in ihren Augen muss es IMMER heißen: Paul....... . Er.......... . Nie anders! Also das tue ich mir nicht mehr an, lasse meine Tochter lesen.
-
Worüber ich mich freuen kann...ich hole mir jetzt einen kleinen Whisky. Prost, Herr Frosch und alle anderen!

-
Meine Frage bezog sich auf die Pooltests. Der Ablauf bei den Antigen-Tests ist mir weitgehend klar.
Oder bietet Ihr einen Pooltest an und für diejenigen, die eine Bescheinigung wollen alternativ oder zusätzlichen einen beaufsichtigten Selbsttest?Sorry, falsch verstanden. Wir haben keine Pooltests. Also erübrigt sich meine Antwort.
-
Könnte man in dem Fall auch individuelle Bescheinigungen über negative Testung ausstellen, die dann 60 Stunden gültig sind?Also wenn ich das richtig verstanden habe, tun wir das ab Montag mit den bisherigen Selbsttests und haben dafür einen Vordruck, den die Eltern schon einmal ausdrucken und ausfüllen und den wir nur noch unterschreiben.
-
- dann können mir alle auf der Tour folgen, die wollen.

Wenn du analog meinst, müsste man sich aber vmtl. ein E-Bike anschaffen....
-
Schottland; ich buche in den nächsten Tagen die Überfahrt für 2022.

-
Aber ich lasse es wohl.
Ich dachte schon, du gehst stattdessen nach Schottland. Obwohl ich ehrlich gesagt nicht weiß, ob das gerade geht.
Bestimmt hast du trotzdem was Schönes vor, bzw. hast du trotzdem eine gute Zeit.
-
Zittau - würde ich wie geplant meine Radtour im Sommer machen, hätte ich dort Halt gemacht. Vielleicht später mal.
Du würdest und hättest, also machst du nicht?
-
Spannende Diskussion, in die ich mal eben einen Blick geworfen habe.
Vor langer Zeit sagte ich ja auch mal, die Unterstufenlehrer der ehemaligen DDR mussten nicht studieren. Sie wurden sozusagen (glaube ich) an Fachschulen namens "Institut für Lehrerbildung" ausgebildet. Waren sie deshalb "schlechtere Lehrer", schlechter ausgebildet? Man hört ja ganz anderes über die Grundschulbildung in der DDR, wenn wir mal den ideologischen Ballast beiseite lassen. Ich will damit nur zustimmen, dass alleine die LÄNGE der Ausbildung nichts über die QUALITÄT der Ausbildung aussagt, ja, aussagen kann.
Allein schon mit dem Hintergrund, nicht studiert zu haben, könnte man sich bei unseren Eltern wohl gar nicht mehr behaupten. Mit den von mir vermuteten Methoden aber auch nicht.
-
und die Kinder, die in der Notbetreuung waren, konnten nicht an den Teams-Konferenzen teilnehmen....
Bei uns natürlich auch nicht, was dazu führte, dass ich regelmäßig die Notbetreuungsgruppe erst um 17.30 Uhr beschult habe.
-
-
Die Arbeitsbedingungen für Lehrer werden sich so schnell nicht verbessern, wenn sie sich überhaupt je verbessern. Wenn ich an die Blamage der digitalen Ausstattung während Corona denke oder daran, dass es wahrscheinlich nicht einmal für Luftfilter für die jüngeren Kinder reicht, die noch nicht geimpft werden können, dann zeigt das schon irgendwie den Stellenwert der Bildung (und der Lehrer).
Wenn die Bezahlung schlechter wird, bzw. sich bei den Grundschullehrern nicht angleicht, dann wird der Beruf noch unattraktiver. Mehrere Bekannte, die Quereinsteiger waren, haben nach ein paar Jahren wieder hingeschmissen, weil sie von ihrer Work-Life-Balance schlechter dastanden. Auch höre ich öfter die Äußerung von Freunden oder Verwandten, dass man heutzutage kein Lehrer sein möchte.
Wahrscheinlich sind die Bezahlung und Aufstiegsmöglichkeiten bei den anderen Lehrämtern schon noch Beweggründe, die dazu beitragen, Lehrer zu werden.
Die jüngeren Kinder werden zu wenig gehört, ihre Lehrer auch. Wenn ich auf die technische Ausstattung meiner GS blicke, muss ich mich fremdschämen. Die Anforderungen und Kompetenzerwartungen kann man nachlesen, umsetzbar mit den Methoden von vor 30 Jahren. Sicher nicht überall, aber mir bleibt nichts anderes. Es sei denn, ich kann den WLAN-Strahl in einer Ecke de Ganges mit meinem Laptop einfangen und die Schüler schnell dahin pfeifen.
Ich weiß, dass es z.B.in vielen bayrischen Grundschulen ganz anders aussieht. Die können ihren Wechselunterricht streamen. So etwas geht bei uns nicht. Hier ist es wie vor 30 Jahren: Tafel, OHP, Kreide.
So schlecht sind keine weiterführenden Schulen ausgestattet. Hier werden Schüler wohl erst ab der weiterführenden Schule ernst genommen. Und ihre Lehrer auch.
-
Was genau?
Der Lehrermangel.
-
Auch dazu habe ich ja früher viel gesagt.
Heute möchte ich nur fragen, sollen immer alle gleich verdienen, deren Ausbildung GLEICH LANGE dauert? Kommt es nie auf die Inhalte und Anforderungen an?Der Witz ist, bei uns arbeiten in den Gemeinschaftsschulen Lehrer mit unterschiedlicher Ausbildung mit denselben Schülern in denselben Klassen. Die Einen erhalten A12 (von der Ausbildung her war es ja immer bis zur 10.Klasse bei den GS-Lehrern, die dürfen da auch arbeiten), die anderen A13, die anderen mehr. Und wie ist das?
-
Ja genau. Und wenn der Staat plötzlich nicht mehr zahlt, dann kommen keine Lehrer mehr nach und das System implodiert.
In der GS ist es bereits angekommen.
-
Kommt es nie auf die Inhalte und Anforderungen an?
Stimmt. Die Anforderungen in den Grundschulen haben inzwischen die von weiterführenden Schulen überholt. Die ganzen neuen Aufgaben brauche ich hier nicht anzuführen. Dazu wurde bereits viel geschrieben.
-
Tommi : Aber das hast du doch vorher gewuss oder?
Jetzt geht das wieder los. Die jammernden Deutsch - und Englischlehrer, die so viel korrigieren müssen, haben das auch vorher gewusst.
-
Wie lange geht eigentlich ADHS? Wie lange ist das eine gängige Entschuldigung? Was passiert, wenn ich als Erwachsene sage: Tut mir leid, ich habe ADHS? Ich weiß, saublöder Kommentar. Aber dieser "Grund", der dann ausgesprochen wird, nervt mich zunehmend. Genauso Schüler in der Notbetreuung, die 1000 Fehler machen. Wenn ich dann sage, dass das nochmals korrigiert werden muss, kommt bei manchen 4ern zuweilen. Nö, ich muss das nicht, ich hab LRS. Mehrmals passiert.
-
Und ich sehe gerade bei uns, wer das freiwillige "Homeschooling" nutzt, das sind nicht die Eltern, die ihre Kinder adäquat beim Lernen begleiten können. Es sind die mit einem Haschmich und die Kinder haben überhaupt keinen Realitätsbezug mehr. Das halte ich für wirklich gefährlich.
O ja! Eine Kollegin zeigte mir neulich ein AB einer Schülerin (Eltern Coronaleugner, Schülerin kommt nicht in die Schule, da Testpflicht, Lernplattform wird auch abgelehnt und alles Digitale, also ABs ausdrucken und versenden), da kam das Wort "Maske" im Text vor. Es ging um die Verwendung von s, ss und ß. Die Mutter schrieb eine halbe Seite dazu, dass die Kinder jetzt unterschwellig zum Maskentragen indoktriniert würden...

Werbung