Beiträge von Zauberwald

    Das hat die Kommission festgelegt. Und es wurde noch nicht einmal eine Ordnungsmaßnahme beschlossen. Da ist er, meiner Meinung nach, noch ganz gut bei weggekommen. Ich würde mich da nicht unter Druck setzen lassen. Sollen sie doch klagen. Dann wisst ihr Bescheid, ob es verhältnismäßig war.😊

    Ich denke, dass noch mehr vorgefallen ist, das wir nicht erfahren, bzw. dass Gründe vorliegen. Aber wieder ein Beispiel, wie Eltern sich gegen Entscheidungen der Schule stellen und nicht kooperieren. Wir hätten früher- was natürlich auch nicht perfekt war- zu Hause nochmal Ärger obendrauf bekommen.

    Meine Wissens ist das die Maßnahme, mit der der Schüler belegt wurde, der die Kollegin in Essen mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt hat. Angeblich das erste Mal, dass diese Ordnungsmaßnahme ausgesprochen wurde.

    Wurde er auch anders bestraft? Wenn ich jemanden lebensgefährlich verletze, ist das eine große Straftat.

    Übrigens kann man auch Kinder schon anzeigen, wie ich neulich las.

    Zumindest in NRW gibt es keinen solchen Automatismus. Im Gegenteil: Mehrere Verweise wegen unterschiedlichen Sachen addieren sich erstmal gar nicht.

    Dann braucht man auch keine. Vor über 20 Jahren erzählte mir ein junger Kollege, dass er früher in Karlsruhe an einer Grundschule unterrichtet hat und da gab es einen Schüler, der hatte Rheinland-Pfalz-Verbot. Das ist das krasseste, was ich dahingehend gehört habe. Der Junge durfte keine Grundschule in Rheinland-Pfalz mehr besuchen und die Eltern konnten schauen, wie er nach KA kommt. Ehrlich gesagt, finde ich es immer noch etwas unglaubwürdig, aber er hat es mehrmals erzählt.

    Ich fand ja Bayern noch langsamer als Bawü. Hier wusste ich immerhin am Ende des Schuljahres Bescheid.

    Ich finde auch, dass Referendare und frisch gebackene Lehrkräfte viel zu lange auf ihr endgültiges Gehalt (Besoldung) warten müssen, so als müsste man alles neu erfinden. Mit ein paar Klicks müsste sich das doch schnell feststellen lassen: Alter, Familienstand, was braucht man denn sonst?

    Träum weiter. Unsere Sekretärin ist sehr pampig, hat eine genaue Stellenbeschreibung und tut nichts darüber hinaus. Wenn sie überhaupt anwesend ist.

    Unser Hausmeister sieht so wahnsinnig gut aus und ist noch viel netter. Der tut auch alles für uns, falls wir in seiner Aura überhaupt noch wissen, was wir wollten ^^, aber dass er von 6 -23 Uhr im Einsatz ist oder nach Abendterminen nochmals irgendwas kontrolliert, niemals.

    Ich weiß nicht genau, was du unter Mehrarbeit verstehst. Am Anfang arbeitet man schon meist mehr als die 46 Stunden in der Woche, die man arbeiten sollte, um die Ferien auszugleichen. Du erhältst immer die gleiche Besoldung, egal ob du für deine schulischen Arbeiten 10 Stunden mehr in der Woche investierst oder nicht. Lediglich ein Teil der Vertretungsstunden in der Schule wird vergütet. Wenn es zu wenig Stunden sind, die zusammen kommen, gibt es nix dafür, sondern es gehört zum Dienstgeschäft. Frage mich nicht, wie viele Stunden das sind. Ich habe es bisher selbst nicht durchblickt.

    Doch, kann er. Ich hatte bei meiner ersten Einstellung gleich gesagt, ich würde alles bis auf Englisch unterrichten. Nunja, seitdem habe ich es immer unterrichtet und Englisch hatte ich bereits nach Klasse 11 abgewählt, weil ich nicht mal auf eine 4 gekommen wäre, also beherrschen ist für mich was anderes, wobei ich mich damit schon mehrmals in anderen Ländern problemlos verständigen konnte, auch in der USA.

    Musste ich auch schon.

    Ich würde meine Fächer so lassen, nur würde ich anstatt Reli Musik wählen. Unterrichte ich jedes Jahr fachfremd und würde es gerne richtig gut machen.

    Meinst du, dass sie mit verhaltensauffälligen Schülern (m/w/d) nicht zurecht kamen? Oder konnten sie sich nicht in den manchmal recht starren Rahmenbedingungen des Schuldienstes einfinden?

    Sie haben es einfach unterschätzt: Die Schüler, die Eltern, die zahlreichen Aufgaben, die Bürokratie, die nachmittäglichen Sitzungen, die Verantwortung, die Lautstärke, die unterschiedlichen Niveaus, die Korrekturzeiten, den Aufwand, Zeugnisse zu schreiben, Gutachten, Förderpläne, runde Tische bzgl. Inklusionskindern, Integration von Kindern mit kaum vorhandenen Deutschkenntnissen, die Präsenz, die man haben muss, auch wenn es einem nicht gut geht, evtl. eine dauernd kontrollierende SL, die Aufsichten, die Unterrichtsbesuche, anwesende Schulbegleitungen, usw.

    das hatte ich auch mal gedacht. 15 Quereinsteiger später bin zumindest ich anderer Meinung

    Im Bekanntenkreis haben einige aufgegeben. Sie glaubten zuerst noch an 13 Wochen Ferien, freie Nachmittage und Wochenenden - leicht verdientes Geld sozusagen. Die Realität war anders und sie wollten "es nicht länger mitmachen." Was es ist, weiß, glaube ich, jeder.

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