Beiträge von Zauberwald

    Sagen wir mal, ein kleines Kollegium besteht aus 20 Kollegen (m/w/d) und die Hälfte fehlt (u.a.) aus Teilzeitgründen bei einer Konferenz. Was spricht dagegen, dass die anwesenden Kollegen (m/w/d) die Beschlüsse fassen und die abwesenden Kollegen (m/w/d) die Ergebnisse, sobald sie wieder vor Ort sind, nachlesen bzw. in Erfahrung bringen?

    So würde es doch auch passieren, wenn Kollegen krankheitsbedingt von Konferenzen fernbleiben, oder?

    Bei Abstimmungen kann es aber eng werden werden. Wenn dann noch Pfarrer und andere Leute fehlen, die nicht täglich da sind, oder jemand krank ist, ist man gleich nicht mehr beschlussfähig.

    Oder ein realistisches. Ich hatte keinen einzigen Treffer, der wirklich Single war (gut, das mag auch daran liegen, welchen Typ Mann man links/rechts wischt, aber dennoch). Mein Highlight war der Typ, dem nach 5 Monaten einfiel, dass er verheiratet und seine Frau mit Kind Nr. 4 schwanger ist. Einmal habe ich den Mann einer Freundin in einer App entdeckt, einmal einen definitiv verheirateten Kollegen. Meine Ex-Kollegin hat eine üble Story mit jemandem durchlebt, der sich nach Monaten als liiert herausstellte, und hatte danach noch 1-2 Dates, bei denen zumindest ein ähnlicher Verdacht aufkam. Eine Freundin hat ihren Mann bei Tinder gefunden und seinen ebenfalls verheirateten Kumpel direkt mit. Alles anekdotisch und Einzelfälle, klar. Aber...

    Ich hab neulich mal irgendwo gelesen, in ca. 50% aller Ehen geht jemand fremd - in solchen Apps lässt sich das eben leicht und unkompliziert organisieren, insbesondere, wenn der Partner einen dort nicht vermutet.

    Naja, die Guten sind alle vergeben... Wer in deinem geschätzten Alter single ohne irgendwas (in deinem Sinne ohne Kinder, Macke...) ist und auch noch ein paar Ansprüche erfüllen soll, den kann man wahrscheinlich lange suchen...

    "Normale" Menschen, was auch immer das heißen soll, möchten ihren Datingpartner (m/w/d) näher kennenlernen und für sich herausfinden ob ihre Lebenssituationen und Pläne miteinander kompatibel sind. Das würde ich nicht mit "Listenführung" vergleichen.

    Du meinst bestimmt so ein Tinder-Date in der Absicht, jemanden zu finden.

    Ich meinte das ungeplante, zufällige, unbeabsichtigte Verlieben, das einfach so passiert und eigentlich gar nicht gewollt war.

    Bei einseitiger Schwärmerei kann man davon absehen. Wenn mit "Wenn ich mich verliebe" impliziert wird, dass auf beiden Seiten Gefühle vorhanden sind und man sich treffen möchte, dann ist doch die Frage nach Kindern bzw. der allgemeinen familiären Ausgangslage mitunter eine der ersten Fragen, die beim Kennenlernen gestellt wird. Oder hast du die Erfahrung gemacht, dass diese Frage erst (deutlich?) später gestellt wird?

    Ja. Und du?

    Kurze Frage an die TZler: Wenn ihr einen unterrichtsfreien Tag habt, seid ihr dann auch an Konferenzen für diesen Tag befreit?

    Ich habe keinen freien Tag, aber ich antworte mal "für eine Freundin": Nein, nicht befreit, alle müssen anwesend sein. Wir haben einen festen Wochentag als Konferenztag, sonst wären manche nie anwesend.

    Kinder sollten immer vor dem jeweiligen Partner (m/w/d) kommen. Deswegen auch der Tipp, sich nie den Namen des jeweiligen Partners (m/w/d) tätowieren zu lassen, wenn Name, dann höchstens die Namen der Kinder.

    Meine persönliche Einschätzung wäre, dass man am besten fährt, wenn man als "Person mit Kind(ern)" möglichst eine Partnerschaft mit einer anderen "Person mit Kind(ern)" eingeht und als "Person (noch) ohne Kind(er)" möglichst eine Partnerschaft mit einer anderen "Person (noch) ohne Kind(er)". Gemischte Partnerschaften können funktionieren, sind aber dem Risiko ausgesetzt, dass früher oder später ein Partner (m/w/d) nicht damit zurechtkommt, dass die Perspektive und Prioritäten des anderen Partners komplett andere sind.

    Also, ich weiß ja nicht. Wenn ich mich verliebe, kann ich doch nicht noch den Kinderstatus zuerst abgleichen.

    Möglicherweise liegt es an meiner Kinderstube, aber der Gedanke, mitten in der Kindeserziehung und dem Hausbau die Partnerschaft ohne triftigen Grund zu beenden, stört mich. Ich finde das - gelinde gesagt - charakterschwach.

    Wow! Ich würde doch mal den Paaren selbst überlassen, was ein triftiger Grund ist. Vielleicht weißt oder siehst du nicht alles. Vielleicht will nicht jede/r allen alles erzählen. Vielleicht geht es aber auch andere einfach nichts an. Und vielleicht braucht man sich vor anderen auch nicht zu rechtfertigen. Es reicht, wenn jede/r nach sich selbst schaut.

    Im realen Leben kümmern sich Frauen mehrheitlich um die Kinder und ich kenne durchaus auch Frauen, die sich um die Kinder kümmern UND ihren Ex finanziell unterstützen, während er sich weder in der Lage fühlt, mal nach seinem Kind zu fragen, geschweige denn, sich um Zahnarzttermine zu kümmern, oder gar auf die Idee zu kommen, sich am Kauf von Möbeln und Schulranzen zu beteiligen.

    Kenne ich auch und er hat schon gerichtlich seinen Anteil an ihrer Pension klargemacht, während sie allein das Studium der Kinder finanziert und vor 67 nicht aufhören kann zu arbeiten.

    Ich beende im kommenden Semester mein Studium und möchte mich für den Einstellungstermin am 01.02.2027 bewerben (Bewerbungsfrist: 15. September 2026). Bewerben werde ich mich in Schleswig-Holstein.

    Mein Traum wäre es, Anfang November bis kurz vor Weihnachten zu verreisen. Habt ihr Erfahrungen damit, ob man das guten Gewissens machen kann?

    Ich mache mir ehrlich gesagt über vieles schnell Sorgen. Vor allem u.a. wegen der fünftägigen Rückmeldefrist habe ich etwas Angst, weil ich nicht weiß, wie schnell Schleswig-Holstein die Bescheide verschickt (per Post oder per E-Mail). Außerdem frage ich mich, ob in dieser Zeit eventuell noch irgendwelche bürokratischen Dinge erledigt werden müssen.

    Hat jemand damit Erfahrungen oder weiß, wie das normalerweise abläuft?

    Ich habe dann, also 1987, nochmal schnell einen vierwöchigen interrail gemacht und meine Mitbewohnerin hat nach der Post geschaut. In der heutigen digitalen Zeit kannst du eigentlich kaum Termine verpassen. Das war auch das einzige Mal in meinem Leben, dass ich so lange alleine unterwegs war und ich bin heute noch stolz darauf. Hatte mir das auch angespart und es war mir wichtig.

    @BaldPension Ich bezog mich eher auf den Satz "Wie gehen im Zweifelsfall zukünftige Partnerinnen damit um".

    Ich hatte vor ein paar Jahren eine kurze Beziehung mit einem Mann, der 3 Kinder hatte und sich sehr engagiert gekümmert hat. War ganz toll (Ironie). Ständig musste irgendein Kind zu irgendeinem Hobby gefahren werden, die Wochenenden waren mit Vereinsterminen der Kinder vollgeklatscht, in den Ferien war permanent irgendein Kind (oder wahlweise gleich mehrere) da oder wollte/sollte mit in den gemeinsamen Urlaub (mit den entsprechenden Einschränkungen vor Ort). Abends am Wochenende war er ständig auf Abruf, seine älteste Tochter spätabends irgendwo abzuholen und nach Hause zu fahren; Sonntagmorgens rannte er mit dem angehenden Kommunionskind in die Kirche. Jeden. Verdammten. Sonntag. Das ist definitiv too much und hält keine neue Beziehung aus, ergo habe ich dort auch die Reißleine gezogen.

    Sich kümmernde Väter sind superunattraktiv für nachfolgende Partnerinnen.

    Sich kümmernde Mütter dann bestimmt auch. :(

    Ich denke nicht, dass sich das grundlegend ändert. Die Aufsatzkorrekturen sind ja die gleichen und ebenso intensiv. Das ist ja das, was Stunden frisst und es wird auch nicht weniger, wenn ich die ersten Leistungskurse übernehme. Mag sein, dass man irgendwann mehr Routine mit den Vorbereitungen hat. Ich empfinde die Klassen als sehr zeitintensiv und habe Kollegen, die selbst jetzt wo die Kinder raus sind noch stundenlang sitzen.

    Such dir bitte etwas anderes. Du argumentiert so gegen alles, das hat keinen Sinn.

    Ansonsten möge man mir erklären, wie man mit einem Kind nebenbei Arbeiten korrigiert und sich vorbereitet, wenn man alleinerziehend ist.

    Ich habe es geschafft, yeah!!! Und mein Kind war anfangs erst 1 Jahr alt. Hatte meine Verbeamtung noch vor mir und da kam noch zweimal unangekündigt der Schulrat. Ich hatte eine Klassenleitung und 20 Wochenstunden. Allerdings bin ich gewöhnt, alles alleine schaffen zu müssen und hasse dieses Gejammer.

    Und später habe ich meine 5köpfige Familie auch neben dem Beruf fast alleine gerockt. Haus, Garten, Reparaturen mit youtube Anleitungen in der Hand. Ich habe alles immer gerne gemacht.

    Es gibt übrigens auch verheiratete Menschen, bei denen der Partner für die Familie wenig oder gar nicht greifbar ist, aber auch noch Arbeit verursacht. ;) Oder sie kommen beruflich bedingt erst heim, wenn die Kinder bereits schlafen.

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