Beiträge von Zauberwald
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Auch das ist, wenn man Alimentation konsequent denkt, richtig. Egal, ob du das Studium von Zuschlag für das erste, zweite oder dritte Kind finanzierst, er wird dafür nicht reichen. Bei den ersten beiden Kindern sowieso nicht und beim dritten Kind bleiben nach Steuern auch keine 1000€ netto über, die ein Studium in den meisten Unistädten mittlerweile pro Monat kosten dürfte.
In dem Augenblick, in dem die Kinder das Studium abschließen und aus der Unterhaltspflicht entfallen, dürfte der Lebensstandard merklich steigen.
Bei allen, die neidisch auf Kinderzuschläge sind: Meine 3 Kinder studieren alle, d.h. die älteste ist fertig. Das was ich monatlich verdiene, ging jahrelang komplett fürs Studium der Kinder drauf. In echt haben wir das anders geregelt, aber von der Summe her hatten wir nur noch 1 Gehalt für die Raten des Hauses, Versicherungen, Autos, usw.... und Notfälle der Kinder auch hin und wieder.
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Ich finde das mit den hohen Kinderzulagen auch nicht unbedingt richtig und zwar aus dem einfachen Grund, dass gedacht wird, die Besoldungen seien ja hoch genug und würden selbst große Familien ausreichend versorgen. Aber irgendwann sind die Kinder älter und dann fällt das Geld weg. Richtig viel ist es ja erst ab Kind 3. Man könnte denken: "Super, damit kann ich sein Studium finanzieren." Aber schwupps ist das erste Kind über 25 oder erhält aus irgendwelchen Gründen keine Kinderzulagen mehr, rutscht man auf 2 Kinder und erhält deutlich weniger Geld. Spätestens wenn alle 25 sind, sinkt die Besoldung plötzlich enorm und pensionswirksam sind die Kinderzulagen auch nicht.
Will eigentlich nur sagen, dass der " Reichtum" im wahrsten Sinne des Wortes vergänglich ist und man schon etwas an der Nase herumgeführt wird. Die Kinderzulagen erhält man nur anteilig zur Arbeitszeit. Wie viele Kolleginnen mit 4 oder 6 Kindern arbeiten in Vollzeit? Und besagter Referendar mit den 6 Kindern kann auch nur in Vollzeit arbeiten, weil seine Frau zu Hause alles macht.

Meine Kolleginnen mit mehreren Kindern sind mit Männern verheiratet, die keine Beamten sind. Sie arbeiten in Teilzeit und monatlich geht die Hälfte der schönen Kinderzulagen flöten. Da nützt es auch nichts, dass Frau Zauberwald ihnen Dampf macht. Es tut mir leid, das schreiben zu müssen, aber manche wissen gar nicht, wie sich das, was auf dem Besoldungszettel steht, zusammensetzt.

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In der Grundschule wird man nicht befördert (außer in Bayern, da sind manche Grundschullehrerinnen Studienrätinnen und A13), außer man geht in die Schulleitung. Und 1 oder 2 Jahre vor der Pension wird das nix mehr.
Interessant, dass es in den anderen Schulformen vermutlich wieder möglich ist, dass man kurz vor der Pension noch schnell befördert wird.
OT: Eine Kollegin von mir hat von BY nach BW gewechselt und ihr A13 verloren. Wird ihre Pension dann komplett nach A12 berechnet, auch wenn sie in BY bestimmt 10 Jahre oder länger auf A13 war?
Ich habe auch eine Kollegin im Bekanntenkreis, die in Zeiten von Corona die Schule verlassen hat und von A14 (Schulleitung) auf A12 "fiel." Normale GS-Lehrerin nun. Sie ist gegangen, weil sie von Coronaleugnern massiv bedroht wurde. Das gibt es auch nur bei Lehrkräften, dass man sich nach unten bewegt. Oder?
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Nirgendwo sonst bemisst sich die Höhe des Ruhestand"gehalts" am letzten "Gehalt".Das stimmt ja auch gar nicht. Beamte haben ein Lebensarbeitszeitkonto und natürlich wirkt es sich negativ auf die Pension aus, wenn man z.B. jungen Jahren aufgrund von Kindererziehung in Teilzeit war. Sonst würden ja auch alle im letzten Jahr nochmal schnell auf Vollzeit gehen.
Mit meiner Teilzeit in jüngeren Jahren komme ich am Ende auf vermutlich gut 50%, da sich alles summiert. Wer sich den 70% nähert, ist richtig gut....
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"Die Klausur muss in 10 Minuten korrigiert sein." - und dann schafft man das auch.
Ich weiß es jetzt: Bist du Angela Merkel?

Und nein, das schafft man nicht.
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Ich habe aber auch das Glück in der Chemiesammlung Schreibtisch mit kompletter Ausstattung und Ruhe zu haben und zusätzlich haben wir Lehrer einen Ruheraum mit 5 Liegen, 2 Schlafsofas, Sitzsack usw.
Das ist aber eine gute Ausstattung. Wir haben für Lehrkräfte einen kleinen Raum, in dem auch Schulbücher stehen, Besprechungen stattfinden, Elterngespräche, kleine Schülergruppen arbeiten. Aber nachmittags ist es da auch recht ruhig. Und es befindet sich auch seit neuestem ein Boxsack im Raum!
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Nicht schlecht. Hoffentlich findet sich jemand.
Ich wüsste 2 junge Menschen, die sicherlich auch gut unterrichten, aber v.a. segeln können (Segellehrer/in und beide akademische Ausbildung), aber sie sind beide keine Lehrkräfte und somit nicht das, was gesucht wird. Zufällig arbeitet einer auch noch in der Schweiz.

Aber viel Glück euch!
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Wir üben sehr viel vorher, wenn ein Aufsatz zu einem bestimmten Thema benotet wird (z.B. Unfallbericht). Die Kinder kennen die Kriterien, die sie jeweils einhalten müssen und anhand derer werden die Übungsaufsätze angefertigt und überprüft. Den Aufsatz, der benotet wird, schreiben die Kinder nach einer längeren Übungsphase und können eigentlich runterleiern, worauf sie achten müssen. Dass die Lehrkraft vorher nochmals korrigiert und Tipps gibt, geschieht bei uns nur in der Phase, in der geübt wird und es noch keine Noten gibt. Sonst finde ich es ungerecht.
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Ich sehe auch nicht, was an einer anderen Schule besser sein soll. Das Hauptproblem ist doch die Betreuung des oft kranken Kindes, bzw. dein daraus resultierendes Fehlen und das nicht konstant das Ref. absolvieren können. Bei unseren Referendarinnen geht es sehr getaktet zu, sehe nicht, dass es woanders anders sein sollte. Hier ist z. B. am Donnerstag eine Lehrprobe und Montag-Mittwoch hat dieselbe Person Vorstellungsgespräche an mehreren Schulen. Nach dem Unterricht. Nach der Lehrprobe am Donnerstag findet sofort die mündliche Prüfung in dem Fach statt. Sie lernt gerade zwischen den Vorstellungsterminen im Auto.
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Jep. Und dazu noch das Instagram-Lehrerzimmer, wo alles immer tutti ist.
Mich wundert es auch nicht.
Das habe ich persönlich auch vermutet. Der Perfektionismus, der im Netz gezeigt wird. Meine Tochter ist einer Lehrerin bei "insta" gefolgt. Die ist jetzt meine Kollegin und ich bin sehr ernüchtert, wie sie eigentlich im richtigen Leben ist. Auf den Bildern sieht alles ganz anders und leicht aus.
Ich habe immer gerne gearbeitet und besitze auch viele wertschätzende Erinnerungen von Schülern und Eltern, aber etwas melancholisch macht mich das schon. Es gibt einfach auch ganz viele andere Dinge als Unterricht, die man wuppen muss und ich glaube, das lernt man nicht in der Uni oder im Seminar. Auch werden die Schüler immer vielfältiger. Irgendwie gibt es immer mehr Autisten usw... Die Jungen tun mir auch irgendwie leid, weil der Alltag einfach anders ist.

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Wenn Du glaubst, dass ein Schulwechsel deine Probleme löst und das Seminar mitspielt, ist es doch eine gute Lösung.
Glaubst du daran?
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Nö, toxische Menschen kann man ruhigen Gewissens aus dem Leben streichen. Ich weiß das ist in der Realität schwieriger als es scheint. Es lohnt sich aber.
Das glaube ich auch. Aber es ist nicht immer einfach.
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Ein bisschen OT, aber ich muss es jemandem erzählen und weiß nicht wo: Ich komme gerade von einer Fobi und da hieß es, es gibt 2 große Gruppen von Lehrkräften mit Burnout:
Die "alten" Kollegen, die seit Jahrzehnten ihr Bestes geben und nicht mehr können (wundert mich nicht),
die ganz jungen Kollegen, die genauso am Limit sind.
Das macht mir Sorgen. Woran liegt das eigentlich? Auch wenn man hier die Beiträge von ReferendarInnen liest, die sich schikaniert fühlen, muss das doch eine Ursache haben.
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Pizza Hawaii mit zwei Kugeln Pfefferminz-Eis!
Ich habe eine Ananas-Allergie und Pfefferminze ist mein Hassgeschmack. Mich würdest du auch vertreiben.
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Das wäre für mich ein Grund, meinen Account zu löschen und vielleicht sogar den Lehrberuf an den Nagel zu hängen, um Vollzeit bei Bofrost anzufangen.
Das ist gar nicht so chillig, wie man denkt. Habe mal bei Langnese-Iglo gejobbt. Es gab aber regelmäßig Eispakete....

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Wenn die Kinder das wollen. Ich glaube, ich habe mich mit 19 ziemlich abgenabelt und wollte auch nicht mehr in der Verantwortung meiner Eltern sein. Die hatten ganz andere Themen als ich und waren so esoterisch-schräg.
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Wie sollte das auch in der Praxis gehen? Alle Familien und Ehepaare haben das Recht das ihre Arbeitszeiten familienfreundlich sind? Wie klappt so was im Krankenhaus bei Ärzten? Oder bei Feuerwehrleuten oder Polizisten?In vielen Berufen gibt es gleitende Arbeitszeit. Da kann man auch mal eine halbe Stunde später anfangen, wenn die Kita noch zu hat. Ich bin froh, dass heutzutage in der Schule versucht wird, jungen Eltern zu helfen, so dass sie z.B. erst zur 2. Stunde Unterricht haben.
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Ohne jetzt respektlos euch gegenüber zu sein (ich weiß, wenn man sowas sagt ist man es meistens), aber das sind alte Denkmuster. Sowas erleben wir heut sicherlich auch noch. Es ist aber nicht mehr so viel wie in "euerer Generation". Von der Parität sind wir sicher noch ein gutes Stück entfernt, die Richtung in die wir uns entwickeln sehe ich aber als ganz gut an.
Es liegt nicht an den Denkmustern. Vermutlich bin ich eine der älteren hier, und mein Mann war immer abkömmlicher als ich. Er war derjenige, der Kinderkranktage nahm, als es die dann mal bei uns gab, die Kinder morgens zum Bus fahren konnte, wenn es ins Schullandheim ging, usw. Das lag aber nicht an Denkmustern, sondern, dass er schon vor 25 Jahren sehr viel im Homeoffice gearbeitet hat. Heute sind viele Menschen auch flexibler, weil sie an mehreren Tagen in der Woche im Homeoffice arbeiten und sich die Zeiten anders einteilen können - sehe ich an meinen Kindern. Viele Arbeitgeber sind auch kulanter geworden. Mein Mann musste früher immer mit Anzug und Krawatte ins Büro, das ist heute die Ausnahme.
Gut, vielleicht sind es auch andere Denkmuster, aber die haben wir "Alten" genauso. Die Zeiten sind anders und wir gehen alle mit. Das ist gut so.
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