Beiträge von qchn

    Von statistischen Tatsachen fühlt sich hier, glaube ich, keiner angegriffen.

    Eher schon von bewusst abwertend formulierten Aussagen.

    find ich sehr schön gesagt.

    davon ab: gab es nicht mal diesen freakonomics-Artikel, wonach gebildete Frauen häufiger Single sind, als weniger gebildete Frauen, weil sie sich für die gleiche Gruppe Mann (gut verdienend) interessieren, wie wenig gebildete, aber meist deutlich älter sind und die Männer nun auswählen können?

    bei uns hieß es ebenfalls, alle Erstuntersuchungen gehen auf die (Privat-)Versicherung der Mutter, sobald aber irgendwas anderes anfällt bei den Kindern, dann über die (Familien-) Versicherung der Kinder. Wir mussten auch wie Lanalin im Nachhinein kurz anrufen und dann wurden die zusätzlichen Posten mit der GKV abgerechnet. Ebenfalls NRW und nicht die Debeka.

    und wie schon öfters zu dem Thema geschrieben: Jedesmal, wenn ich irgendwo die Familienversicherungskarte der Kinder zücke und weiß, dass ich hinterher nix einreichen und nachhalten muss, lacht mein Herz unfassbar laut über die getroffene Entscheidung, sie nicht in der Privatversicherung zu haben.

    Nö. Die Planung hat soooo viel Spaß gemacht, das möchte ich nicht missen.

    allein bei dem Gedanken daran, monatelang Tischdeko zu basteln oder ein Brautkleid kaufen zu gehen, rollen sich mir die Fussnägel hoch. wir haben zwar nicht spontan geheiratet, aber auch nur mit nem Monat Vorlauf, weil sich niemand von uns beiden um mehr kümmern wollte.

    das mit der Art der Ablehnung tut mir leid für Dich - Konkurrenzsituation im Kollegium ist immer irgendwie doof.

    wollte aber auch nochmal was zum Perspektivwechsel schreiben: als ich neu in den LehrerInnenberuf gab es so gut wie keine A14-Beförderugen bei uns. es war also irgendwie normal, sich jahrelang den Arsch abzuarbeiten und die ganz außergewöhnlich fleissigsten der Fleissigen bekamen nach Jahren eine A14-Stelle. Vielleicht. Als dann die ersten A14-Stellen im Rudel kamen, wurden erstmal alte KollegInnen abgearbeitet, die es verdient haben u.a. ich. In den letzten Jahren regnen die A14-Stellen derartig auf uns runter, dass mir schon niemand mehr einfällt, der nicht länger als in Probezeit bei uns ist und keine Beförderung hat. da werden die Anforderungen auch ganzschön abgesenkt im Vergleich mit vorher. das führt dazu, dass sich neue KollegInnen jetzt schon bei der geringsten Anstrengung über den Unterricht hinaus ihre baldige Beförderung ausrechnen. auf der anderen Seite, versuch ich wegen Kindern jetzt auch mich stärker abzugrenzen und bin nicht mehr bei jedem Projekt dabei - diese jungen KollegInnen würden es vermutlich auch nicht verstehen, dass ich A14 habe.

    ich bin hin- und hergerissen. ich bin damals wirklich sehr gerne gefahren - zwar seitdem nicht mehr auf Skiern gestanden, aber ich habe die Stufenfahrt in guter Erinnerung. es war aber halt schon teuer incl. Klamotten undso - meine quasi neue Skibrille gammelt immer noch irgendwo bei meinen Eltern rum. an unserer Schule haben einige KollegInnen versucht, die traditionelle und verpflichtende Skifahrt in eine Sportfahrt umzuwidmen, aber die Sportkollegen behaupten steif und fest, dass die sozialen und motorischen Kompetenzen ausschließlich beim Skifahren und bei keiner anderen Fahrt erreicht werden. außerdem ist es Tradition. und schon immer gewesen. und der Förderverein hilft. und Klamotten werden halt kurz vor der Fahrt gekauft und dann zu Zala*** zurückgeschickt. nicht gerade klimafreundlich, aber ist die Fahrt ja insgesamt nicht.

    Meiner Einschätzung nach könnte man diese Form des Beschreibens der Klausurbögen auch als einen Verstoß gegen die äußere Form ansehen - damit wären in NRW bis zu zwei Notenpunkte abziehbar. Vielleicht müsste man mal den Ar*** in der Hose haben und das durchziehen und dann mal auf die Grundsatzentscheidung der Bezirksregierung warten...

    wollte ich auch grad schreiben. ich zieh gerne mal früh in der Q1 diesen Joker - damit hab ich mir ne Menge Ärger bis zum Abitur erspart. Also in diesem Fall: kleb halt nen Rand dran und zieh ihr dann Notenpunkte ab.

    Aber nicht am Gymnasium. Wird da der Förderstatus aufgehoben, müssen die SuS dem "Standard" des Gymnasiums entsprechen und haben keine Chance auf einen Hauptschulabschluss.

    oh, das wusste ich garnicht. wir prüfen ja zB in Klasse 9 bei Nachprüfungen auch auf niedrigere Abschlüsse als MSA.

    2017 ist stellenmäßig ein anderes Jahr gewesen. das wird jetzt anscheinend wieder enger, weil halt die meisten Stellen so blöde Vorgriffstellen mit Abordnung sind. 2011, als ich mit dem Ref. fertig war, sind einige FreundInnen von mir mit 1er-Schnitt und Mathe ohne Stelle geblieben oder "mussten" weite Strecken > 50 km in Kauf oder schlimmer noch Niedersachsen nehmen oder sogar oO an der Gesamtschule unterschreiben.

    edit: wie schon gesagt. natürlich helfen die richtigen Fächer. und Flexibilität. und langer Atem. aber wenn es wenig Stellen gibt, ist es halt blöde und die beliebten Städte und Schulen haben die freie Auswahl.

    anekdotisch: also die letzten Matherunden waren ziemlich voll und wir haben längst nicht alle eingeladen. Und wir haben viele tolle MathematikerInnen ausgeschlagen, um eine grandiose Physikerin mit Bestnoten einzustellen, die garkein Stück nerdig ist. echte Stellen ohne Abordnung sind offenbar grade insgesamt knapp.

    wieder ernsthaft: ich will ja nicht sagen, dass Du Unrecht hast. Nur, dass halt die Schulen der Rheinschiene eben auch in den gefragten Fächern ne größere Auswahl haben und nicht jeden Hanswurst mit 4,0 Examen einstellen müssen, nur weil er Mathematiker ist.

    da sieht man mal, dass so ein freiwilliges Bereitschaftsstundenmodell doch nicht das Schlechteste ist. Ne Freundin von mir ist extra auf 10 Stunden gegangen, damit das mit den drei Tagen Einsatz klappt. Ich hab mal grade geguckt, sie hat zweimal Nachmittagsunterricht und einmal zur ersten Stunde. ich empfinde - abgesehen von der seltsamen Vertretungssituation - Deine Wünsche auch ein wenig zu umfangreich, um realistisch umsetzbar zu sein. Du solltest überlegen, was Dir am Wichtigsten ist. Ansonsten kannst Du ja vlt. noch Stillentlastung in Anspruch nehmen.

    ich denke, FeministInnen sind keine homogene Gruppe und wollen ganz unterschiedliche Dinge, aber natürlich kann man die equality of Outcome hinterfragen. es gab doch Mal diese Studie, wonach Frauen eher zu Frauenberufen tendieren, je egalitärer eine Gesellschaft war. hatte glaube ich damit zu tun, dass in solchen gleichberechtigten Ländern die Verknüpfung Männer = Mathe stärker war. komisch eigentlich.

    wir hatten neben seh- und hörgeschädigten SchülerInnen auch immermal wieder SchülerInnen mit chronischen Erkrankungen. ich empfinde bereits den Aufwand bei diesen "premium"-Inklusionskindern in der Sek II als extrem hoch und nervig im Tagesgeschäft. ich spreche noch nicht mal von angepasstem Unterricht, aber allein, wie viele Ressourcen da bei Klausuren zusätzlich anfallen, weil es irgendwelche Zeitverlängerungen gibt, die beaufsichtigt werden muss oder in formellastigen Fächern eine Schreibhilfe etc. dazu kommt dann die Zeit, die in die Einarbeitung dieses Themas anfällt und die wirklich nervige Beantragung des Nachteilsausgleich für das Abitur. mir ist schon klar, dass diese Äußerung für KuK an anderen Schulformen lächerlich klingt, aber nur weil es bei Euch schlechter läuft, ist es ja bei uns ja nicht gut.

    wir haben die Kinder in der Gesetzlichen - wegen des Papierkrams. Ich kann und will den Kram einfach nicht nachhalten und einreichen. ich habe aber ne Frage zu

    Bei den ganz seltenen Fällen, in denen ich mit einem Kind zu einem Arzt gegangen bin, der nur Privatpatienten behandelt hat, haben wir die übrigen 20 % aus eigener Tasche gezahlt. Ich würde es immer wieder so machen.

    bei der Beihilfe sagte man mir, dass das so nicht statthaft sei. anscheinend sei gesetzlich versichert, gesetzlich versichert und sie würden nur zahlen, was die GKV ablehnt. ist das NRW-spezifisches, bzw wo kann ich was dazu finden? Wie war das bei euch konkret?

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