Beiträge von wieder_da

    Hallo,

    es kommt hat immer drauf an, ob zu der Zeit, wo ich mich bewerbe, eine Stelle frei ist.

    Darüber bin ich gestolpert. Es klingt so, als würdest du bei der ersten Bewerbung - oder spätestens bei der fünften - eine Stelle kriegen. Hauptsache, es sind Stellen ausgeschrieben. Das schätze ich anders ein.

    Ich denke, die Frage weiter Englisch/Französisch studieren ist gar nicht die entscheidende. Erste Ausnahme: Das Praxissemester, das du durch einen Studiengangswechsel umgehen könntest. Zweite Ausnahme: Wenn du jetzt gerade an Unterrichtsbüchern für Französisch mitarbeiten willst, würde ich schon bei deinen jetzigen Fächern bleiben.

    Ich würde mir ganz genau überlegen, was du machen möchtest, und parallel zum Studium sowie im Anschluss daran möglichst viele Qualifikationen sammeln, die dich gegenüber anderen Bewerbern abheben. Du hast E-Learning erwähnt. In dem Bereich macht mein Bruder z. B. viel, der ist aber Computerlinguist. Wenn ein Verlag z. B. ergänzende, interaktive Übungen zu seinen Lehrwerken anbieten möchte, braucht er solche Spezialisten. Davon gibt es nicht übermäßig viele. Er braucht aber auch Lehrämtler, Fachwissenschaftler, Fachdidaktiker etc. Da gibt es für die Sprachen Englisch und Französisch durchaus viele. Wenn du dich 300 Stunden lang mit Webdesign und 300 Stunden lang mit den Grundlagen des Programmierens auseinandersetzen würdest und das nachweisen könntest, käme deine Bewerbung in so einem Verlag bestimmt auf den Stapel mit den interessanteren Kandidaten.

    Abgesehen von den beiden von mir hervorgehobenen Wörtern trifft der Text meiner Erfahrung nach auf die allermeisten Gelegenheiten zu, an denen irgendwas verstärkt wird. Mikrofone mit Ein-/Ausschalter, die zuverlässig von jedem neuen Sprecher vor dem Sprechen ausgeschaltet werden, Sprecher, die das Mikrofon nicht gerade vor den Mund halten, sondern schräg vor die Brust, Mikrofone mit Klinkenkabel im Line-Eingang, fehlende Technik … Ich weiß bloss nicht, was daran besonders sein soll, dass jemand, der in ein PA-Forum schreibt, darauf eine andere, professionellere Perspektive hat.

    ... am 17. September 2021 findet also die Bundestagswahl statt?

    Schade, ist nicht so gut für die Ernsthaftigkeit

    Naja, an dem tatsächlichen Termin sind viele Schulen ja als Wahllokal schon belegt, trotzdem könnte der Termin besser gewählt sein, das stimmt.

    Das ist hier, glaube ich, ein Missverständnis. Zitat von derselben Website: U18-Wahlen finden immer neun Tage vor einem offiziellen Wahltermin statt. U18 soll in Vorbereitung auf die Wahlen Anlass für selbstorganisierte politische Bildung bieten.

    Es geht mir nur darum, endlich papierlos zu werden. Wenn Unterrichtswerke nicht gescannt werden dürfen, dann können die betreffenden Bücher weiterhin in meinen Regalen ihr Dasein fristen, aber meine zusammengesammelten Werke (Ordner) sollten so langsam abgebaut werden - um mehr Platz im Arbeitszimmer zu haben. Denn zu viel Zeug zu haben, kann auch auf den Gesundheitszustand gehen und v.a. den Wohlfühlfaktor im häuslichen Arbeitsumfeld beeinträchtigen - abgesehen davon möchte ich den Platz eher für private Bücher nutzen. :pfeifen:

    Evtl. hat calmac auch in diese Richtung gedacht: Digital kann schon sehr von Vorteil sein, wobei es dann auch sehr darauf ankommt, dass die Dateien passend benannt sind und dass man eine gute Ordnerstruktur anlegt. Toll wäre, wenn es eine Möglichkeit gäbe, in den Dokumenten selbst zu suchen ohne dafür die Dokumente öffnen zu müssen.

    Ich würde das Digitalisieren aber vor allem zum Aussortieren nutzen. Knapp 100 Ordner Material erscheinen mir viel zu viel. Ich würde an Schülermaterial (AB etc.) überhaupt nur besonders gutes Material aufbewahren und Material, für das ich bezahlt oder in das ich viel Arbeit gesteckt habe, aufbewahren. Bei Lehrermaterial (Fachzeitschriften etc.) würde ich jeweils hinterfragen, ob du dort in den letzten vier Jahren auch nur einmal reingesehen hast oder glaubst, das in Zukunft noch zu tun.

    So ein Gedicht muss man doch selbst schreiben. Eine Kollegin hat einige Zeilen gedichtet, an den gemeinsamen Erlebnissen der vier Jahre entlang. Kinder haben weitere Zeilen ergänzt, so dass es um die 60 Zeilen waren. Bei der Abschiedsfeier der Eltern - die war in dieser Klasse bereits - hat jedes Kind zwei Zeilen vorgetragen.

    Ein Foto machste am Montag oder Dienstag mit deinem Handy. Hier in NRW gibt es im Außenbereich keine Maskenpflicht mehr. Bei dir schon?

    Wir machen außerdem eine kleine Feier ohne die Eltern, nur jeweils eine 4. Klasse und die drei, vier wichtigsten LehrerInnen. Kinder spielen was auf Instrumenten vor, es gibt zwei, drei Redebeiträge und wir zeigen ein von den LehrerInnen gemachtes Musikvideo. Und wir zeigen von jedem Kind ein Foto vom Anfang von Klasse 1 und ein aktuelles Bild.

    Ich habe es immer bei mir, um z. B. Hörbeispiele abzuspielen. In einer 30er-Klasse geht das bei kurzen Texten im Englisch-Unterricht auch mal ohne Verstärkung. Sonst schließe ich es entweder an eine Bluetooth-Box an oder per HDMI-Kabel an eine digitale Tafel.

    Dasselbe gilt für Videos und Bilder. Ich bereite zuhause etwas vor - in der Regel am Computer - und zeige es auf einer digitalen Tafel vom iPad aus. Oder ich fotografiere Schülerergebnisse und zeige diese. Alles mit HDMI-Kabel, denn wir haben zwei verschiedene digitale Tafelsysteme und dann noch einen Raum nur mit Beamer … da habe ich mich noch nicht in die Möglichkeiten eingearbeitet, ein Ipad auf der Tafel zu spiegeln.

    Ich mein' … sehr kompliziert ist es ja nicht 😁 Also zumindest nicht die Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Höhe deiner Raten und der Summe der Zinsen.

    10.000 € Kreditsumme, jeden Monat 450 € abbezahlt bei 10% Zinsen —> Du bist nach zwei Jahren fertig und hast neben den 10.000 € gut 1.100 € Zinsen gezahlt.

    10.000 € Kreditsumme, jeden Monat 150 € abbezahlt bei 10% Zinsen —> Der Spaß dauert acht Jahre und du zahlst mehr als 4.500 € Zinsen.

    Aber mich schockierte es halt, dass ich mit jenem noch sehr niedrigen Kapitel jene - mehr als das Doppelte!!! - an Zinsen zahlen muss, obwohl ich schon bestimmt 12 Jahre abzahle...
    Schwierig!:stumm:

    Ist es nicht einfach so, dass du soviel an Zinsen zahlen musst, weil du so langsam und dadurch so lange abbezahlst?

    wieder_da: Sorry, aber ich kann dir nicht ganz folgen (vermutlich, weil wir eine etwas unterschiedliche Art der Formulierung haben). Du meinst also, dass nicht ich sondern andere User*innen etwas als "allgemeine Wahrheit verkauft" hätten?

    Genau.

    Du hattest wohl verstanden Hast du hier nicht gemacht, in anderen Beiträgen (von dir) klang das aber zumindest an.

    Gemeint war aber Hast du hier nicht gemacht, in anderen Beiträgen (anderer Mitglieder) klang das aber zumindest an.

    Was genau willst du mir denn jetzt damit unterstellen?! :staun:

    Gar nix schlimmes! Ich wollte nur aufzeigen, dass dein Argument von der Struktur her problematisch ist: „Ich habe zum Zusammenhang von Körpergröße und Wahrnehmung durch Schüler die Erfahrung gemacht, dass es keinen Zusammenhang gibt. Es gibt Studien, die einen solchen Zusammenhang belegen. Weil die meiner Erfahrung widersprechen, ignoriere ich sie aber.“ Wie will man da dem Typen gegenübertreten, der sagt, Frauen, Migranten, Homosexuelle, beliebige andere Gruppen seien weniger intelligent oder weniger leistungsfähig als Männer, „Bio-Deutsche“, Heterosexuelle oder beliebige andere Gruppen. Es ist doch durch seine Wahrnehmung belegt.

    Zu deinem EDIT: Nein, aber ich finde, dass jeder seine persönliche Wahrnehmung eben auch als diese verkaufen sollte und nicht als eine allgemeine Wahrheit. Hast du hier nicht gemacht, in anderen Beiträgen klang das aber zumindest an.

    Und deshalb stimmt dir Valerianus niemand zu.

    Ich stimme ihm schon zu.

    Die meisten haben hier, wie ich auch, aus ihrer Erfahrung berichtet und wayless auf dieser Basis Mut zugesprochen. Zurecht, wie ich finde.

    In dem einen oder anderen Beitrag kam aber auch zum Ausdruck, dass absolut kein Zusammenhang zwischen Körpergröße und Wahrnehmung durch die Schüler besteht - und das ist schlichtweg falsch, das wurde von Valerianus belegt. Es sind einfach zwei Fragen und jede verdient eine eigene Antwort: Hier Nein, du musst dir wegen deiner Körpergröße keinen Kopf machen,dort aber Ja, es gibt einen statistischen Zusammenhang. Soviel Differenziertheit ist doch wohl drin.

    Ich habe meine Wahrnehmung dargelegt - und bekomme diese immer wieder von Schüler*innen bestätigt -, also sind mir die von dir dargelegten Studien herzlich egal.

    Der Satz fällt in diesem Kontext und in diesem Umfeld nicht weiter auf, aber stellt euch vor, ein Rassist, Sexist etc. würde so argumentieren …

    Ich bin 1,88m und würde jetzt nicht behaupten, dass ich hier in der Grundschule immer respektiert werde 😁

    Im Ernst … Mir fällt eine Kollegin mit 1,53 m ein, die aus diesem Grund vom Lehramt für Sek1 und Sek 2 auf Grundschullehramt gewechselt ist. Das konnte ich ein stückweit nachvollziehen, auch wenn ich denke, dass sie es mit ihrer Art auch an einer weiterführenden Schule „geschafft“ hätte. Du bist aber nur drei Fingerbreit kleiner als der durchschnittliche Lehrer und 'ne Ecke größer als die durchschnittliche Lehrerin … Kurz: Deine Größe wird kein Problem darstellen.

    Lehramt ist, ganz grundsätzlich, eher eine Einbahnstraße. Wenn du dich mit 45 um eine Stelle in der Wirtschaft oder an einer Universität bewirbst, hast du nur eine Chance, wenn du zwischen Studium und Bewerbung a) jahrzehntelange Berufserfahrung in der Wirtschaft gesammelt hast oder b) jahrzehntelang geforscht, gelehrt und veröffentlich hast.

    Eine seltene Ausnahme könnte eine Abordnung sein, bei der du einige Stunden weniger unterrichtest und dafür an der Uni in der Fachdidaktik Studenten ausbildest. Für z. B. eine Professur reicht aber ein jahrzehntelang zurückliegendes, zusätzliches Pädagogikstudium nicht aus. Da musst du regelmäßig forschen, veröffentlichen und an der Uni lehren. In der Wirtschaft fällt mir jetzt gar nichts ein, was man mit einem Studium Grundschullehramt plus Pädagogik machen könnte. Eher schon mit Grundschullehramt plus einem IT-Studium (die kommerziellen Anbieter von Lernplattformen, digitalen Tafeln etc. brauchen Mitarbeiter, die Schnittstellen zur Schule bilden). Oder vielleicht sowas wie Öffentliche Verwaltung, um für Schulämter, Bezirksregierungen, Ministerien etc. interessant zu sein?

    The Big Lebowski ist ab 12 :_o_D

    Mary & Max

    Stand by me

    The Princess Bride

    Ich würde allerdings auch die Note 6 verteilen und den beiden allenfalls die Möglichkeit geben, mit einer Zusatzaufgabe (eben in Form eines selbst geschriebenen Reviews) ihre Gesamtnote zu verbessern.

    EDIT: War beim Schreiben davon ausgegangen, dass die Aufgabe benotet wird … Das ist aber 'ne ziemlich umfangreiche Aufgabe, dafür dass dann am Ende, auch bei den sehr gut gemachten Reviews, nur ein Häkchen bei «erledigt» gemacht wird.

    Du hast ja grundsätzlich recht, wobei ich es noch lieber sähe, wenn nicht pauschal alle Lehrer gleich eingestuft würden, sondern Faktoren wie Klassen- bzw. Kursgröße, Klassenleitung ja/nein, korrekturintensive Fächer, vor- und nachbereitungsintensive Fächer, Standorttyp der Schule etc. mit einfließen würden. Was natürlich eine extrem schwierige Aufgabe ist.

    Vor allem sind es aber nicht 500 € Unterschied, sondern 300 bis 400 €. Und das bei einem netto von 3000 € plus x. Das hat ein Konditor nicht mal brutto. Da könnte man - bei aller Legitimität deiner Position! - den Fokus auch mal anders setzen und sich freuen, dass man soviel mehr verdient als viele andere Masterabsolventen. «Man muss A12 einfach erlebenum das zu verstehen» klingt ja schon fast nach Existenzminimum.

    Formulier' einmal deutlicher, erst für dich und dann für uns, in welchem Punkt du hier nach Hilfe suchst: Umgang mit der einen schlechten Bewertung, bei der Entscheidung für oder gegen das Weiterstudieren, bei der Suche nach alternativen Berufen oder bei der Frage „Wie kann ich mein Leben in den Griff kriegen?“

    Ich hätte eigentlich gedacht, dass ab einem Studienbeginn so um die Jahre 2015 oder 2016 herum alle Lehramtsstudierenden während der ersten Semester ein Orientierungspraktikum machen ... ist das in deinem Bundesland nicht der Fall? Welches Bundesland ist das?

    Learning bei doing heißt dann aber unter Umständen auch, dass ein Jahrgang Opfer unprofessioneller Experimente wird.

    Ist so, aber die nächste Frage ist dann, was bringen uns solche Feststellungen oder auch die von Plattenspieler oder einzelne von kodis Aussagen?

    Gut hätte ich gefunden, wenn das Schulministerium aufgrund dessen eben die Seiteneinsteigerausbildung so gestaltet hätte wie es in der OBAS in Sek 1 und Sek 2 bereits der Fall ist und auch die Einstiegsvoraussetzungen besser auf den späteren Berufsalltag angepasst hätte. Hat das Schulministerium aber nicht. Gut fände ich auch, wenn alle Schulen ihre Seiteneinsteiger wesentlich enger begleiten und umfassender ausbilden würden, als es vorgeschrieben ist. Das tun manche Schulen, andere aber nicht.

    Und aus Schulsicht: Wenn Seiteneinsteiger X eine Stelle nicht besetzt und zum Beispiel eine 1. Klasse alphabetisiert, dann hat eben jemand anders an der Schule eine doppelte Klassenleitung und alphabetisiert zwei 1. Klassen ... es fehlt einfach die bessere Alternative zum Seiteneinsteiger.

    Wenn Schnepfilein an die Grundschule möchte, sollte sie sich bewerben und wenn sie eingestellt wird, hat sie die Verantwortung, das beste aus den Umständen zu machen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Für die Gestaltung ihrer berufsbegleitenden Ausbildung und für ihren späteren Einsatz sind aber andere zuständig.

    LehrerInnen ohne fachliches und didaktisches Wissen in Mathe und Deutsch sind mit Sicherheit von Nachteil für die SchülerInnen und bei den Seiteneinsteigern in NRW (ich zähle dazu) ist das in der Regel weder vorhanden noch wird es im Rahmen der einjährigen Pädagogischen Einführung vermittelt.

    Ich würde das jetzt aber nicht Schnepfilein zum Vorwurf machen. NRW hat eine hervorragende Ausbildung von Seiteneinsteigern in die Sek 1/Sek 2, ganz ähnlich dem Referendariat. Zurzeit versäumt man leider die Chance, die Seiteneinsteiger auch für die Grundschule entsprechend nachzuqualifizieren. Auch die Eingangsvoraussetzungen sind an der Grundschule (zu) niedrig gesetzt, gerade mit Blick auf den späteren Schulalltag mit Unterricht in drei, vier, fünf, sechs Fächern. Daher ist vieles Learning by doing. Das ist während der ersten ein, zwei, drei Jahre nicht schön für die Seiteneinsteigerin und auch nicht für die Schülerinnen, aber wie gesagt: Das liegt am System, nicht an den Seiteneinsteigern.

    Unterm Strich heißt es für die Schulen natürlich auch nicht Seiteneinsteiger oder eine voll ausgebildete Lehrerin sondern Seiteneinsteiger oder erstmal, vielleicht auf Jahre, gar keine neue Kollegin.

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