Gut zu wissen, danke!
Beiträge von FrozenYoghurt
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Sehr schön, dass ihr euch geeinigt habt

Als kleinen Zwischenstand kann ich vermelden, dass ich nun fast alle Unterlagen zusammen habe. Bayern ist das einzige Bundesland, das extra die Prüfungsordnung der Uni (immerhin) unbeglaubigt in Kopie beigelegt haben möchte. Ich habe nun so effizient kopiert, dass ich die 90 Seiten nicht knacke und deshalb noch alles als Großbrief losschicken kann. Mir fehlen nur noch Beglaubigungen meiner Uni-Zeugnisse und des Transcript of Records, dann geht das Teil ab nach München und dann mal schauen, was passiert.
Ansonsten schiele ich mit meinem anderen Auge auf Baden-Württemberg und habe festgestellt, dass die bereits im November 22 (!) für kommendes Schuljahr mit den Einstellungen begonnen haben. Dann sollte es ja - wenn das Tempo beibehalten wird - nicht mehr lange dauern, bis dass Stellen für das zweite Halbjahr 23/24 ausgeschrieben werden, oder?

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Würde ich nicht machen. Ich würde mich damit noch ködern lassen wollen.
Ich bin dem auch eher abgeneigt. Aber in der Not frisst der Teufel fliegen. Die Stadt ist auch eher unschön und man hat tendenziell wohl mit eher schwieriger Klientel zu tun. Gesamtschulerfahrung habe ich keine, ich habe bisher ausschließlich an Gymnasien gearbeitet.
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Zur Zeit sind in NRW Planstellen an Gesamtschulen mit der Wertigkeit Sek I ausgeschrieben, bei denen aber steht, dass nach 4 Jahren dann entweder an der Schule selbst eine A13-Stelle verteilt wird oder eben - falls die Schule diese Stelle nicht zur Verfügung stellen kann - eine Versetzung an eine Schule im Umkreis von 30km. Jetzt meine Frage: Hat das irgendwelche Nachteile für mich als Gymnasium / Gesamtschule - Lehrkraft mit der Sek II - Lehrbefähigung? Also vor allem, wenn ich vielleicht nach einigen Jahren wieder an ein Gymnasium kommen möchte? Denn die vier Jahre würde ich schon irgendwie "rumkriegen", die Arbeit im Angestelltenverhältnis nach E11 ist zwar nicht schön, aber wenigstens etwas mit Perspektive.
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Naja, Töchterlein versichert glaubhaft, dass die Kollegin in der Findung mündlicher Noten eine sehr freie Beweiswürdigung durchführt, um es mal juristisch auszudrücken.
Wie läuft sowas bei euch denn weiter? Geht das Richtung Beschwerde oder Widerspruch? Ist die Note versetzungsrelevant etc.?
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Zitat
Ich wurde in der Probezeit 2x besucht. Im gleichen Fach.
Bei Vertretungsstellen nie und habe das auch noch nie gehört.
Finde das auch komisch, trotzdem höre ich im Bekanntenkreis sowohl von denen, die besucht wurden (und das nach spätestens 6 Wochen Arbeitszeit an der Schule, weil die nette Bezirksregierung Druck auf die SL ausübt!), als auch von jenen, die darüber nur den Kopf schütteln können, weil sie es nicht erlebt haben. Ich habe jedenfalls ein nettes Formular bekommen, auf dem meine Bewährung feststeht, yippie!
Im Gegensatz zu Bayern habe ich zu BW auch einen Bezug. Wir waren als Familie zu Kinder- und Jugendzeiten häufiger unten in der Bodenseeregion in Urlaub, was ich immer toll fand und mich darauf auch sehr gefreut habe. Weiter nördlich habe ich auch noch etwas Familie, wenn auch eher entfernt. Aber vorerst sammle ich noch weiter Wissen und Erfahrungen, so eine Entscheidung ist ja dann schon etwas Längerfristiges.
ZitatDa du, FrozenYoghurt (schöner Name übrigens), schreibst, du könntest dir aktuell Bayern oder BW vorstellen: Komm gerne zu uns.
Das LändleThe Länd ist auch schön.Sehr gerne, da müsste ich mich dann mal schlau machen, welcher Teil von The Länd so in Frage kommt
Den letzten Stellenausschreibungen zufolge war die Bodenseeregion ja durchaus gesättigt - zumindest am Gymnasium. -
wie oft hat die Schulleitung deiner Vertretungsschule Kolleg*innen schon beurteilt??
Es gibt in NRW nur die Anlassbeurteilung. Will ich keine Beförderungsstelle (und baue ich nicht ganz viel Mist), wird in der Regel keine SL mich in meinen Unterricht besuchen (Konzepte von kollegialer Beratung abgesehen..).Mitbekommen habe ich es nur, wenn Beförderungen Richtung A14 oder 15 stattfanden. Was ja aber nicht heißen muss, dass das sonst nicht passiert. Soweit ich weiß, sind doch bis zu einer gewissen Altersgrenze dienstliche Beurteilungen durchzuführen. Es scheint aber auch total unterschiedlich zu sein an den Schulen, wie das gehandhabt wird. Als Vertretungslehrer hatte ich an der ersten Schule zwei Unterrichtsbesuche einer von der SL beauftragten A14-Kraft, die meine Eignung feststellen musste. Spätestens da habe ich realisiert, dass man - trotz bestandenem 2. Staatsexamen! - im schlimmsten Fall (evtl. passt jemandem deine Nase nicht?) aus dem System durch Feststellung einer Nichteignung aussortiert werden kann und seitdem ich das weiß, höre ich bei sowas genauer hin. An meiner nun zweiten Schule kam bisher nie jemand vorbei und hat sich auch nicht angekündigt... Verstehe, wer will.
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Wenn du dich mit der Mentalität und dem ganzen Überwachungsmechanismus (Stichworte: Respizienz, Regelbeurteilung) und dem elitären Getue (alle Noten auf 2 Nachkommastellen ausrechnen) anfreunden kannst, erwartet dich das höchste A13 und die Regelbeförderung auf A14.
Mal von der Respizienz abgesehen, eine regelmäßige dienstliche Beurteilung gibt es aber doch auch in NRW, oder kommen die Schulleitungen da zeitlich nicht zu?
Kann man also sagen, dass Baden-Württemberg in Bezug auf die "Überwachungsmechanismen" etwas liberaler ist?
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Lehrerin2007 Danke dir! Ja, das ist richtig. Ich hatte mich schon mit einigen Bundesländern auseinandergesetzt, aber habe für mich entschieden, dass ich nicht in den Osten bzw. Norden möchte. Deshalb ist mein Blick gerade auf BW bzw. Bayern gerichtet, weshalb ich mich da schlau machen möchte.
Da bin ich schon erleichtert. Der Kollege hat wahrscheinlich Unglück gehabt mit seiner Schule.
Ich mache mich mal auf die Suche nach dem Thread. Grundsätzlich kann ich mich damit arrangieren, würde es sogar gerne mal öfter machen, jedoch ist es hier einfach nicht üblich.
Bist du mit deinem Bundesland zufrieden? GIbt es Dinge, die dir in Bayern besser gefallen als in deinem Herkunfts-BL?
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Kommt doch extrem auf den Wohnort an, das gilt für weite Teile Deutschlands nicht. Es gibt immernoch Gegenden, in denen dir Immos nachgeschmissen werden und es werden gefühlt sogar mehr. Es ist die Ballung und es sind die Ansprüche oder Optionen, die unsereins da vor Probleme stellt. Zieh nach Zwickau, da holst dir ne Villa mit Pool.
Aber hat man dort auch die Fachkräfte, sprich Handwerker, die dir das zusammenzimmern? Ansonsten fände ich die Vorstellung durchaus attraktiv!
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Guten Morgen zusammen,
ich interessiere mich für eine Dauerbeschäftigung am Gymnasium in Bayern, unterrichte derzeit noch befristet auf einer Vertretungsstelle in NRW. Ich hatte mich mit einem Kollegen kurzgeschlossen, der mit mir in NRW studiert hat und dann nach Bayern gezogen ist, um dort sein 2. Staatsexamen zu machen mit dem Ergebnis, dass er den Vorbereitungsdienst vorzeitig abgebrochen hat aus bestimmten Gründen, die mich sehr hellhörig gemacht haben. Jetzt habe ich ein paar Bedenken und bin auf der Suche nach Kolleginnen oder Kollegen, die mir diesbezüglich einen Einblick bieten können. Mir ist natürlich klar, dass es unmöglich ist, für das ganze Land zu sprechen! Ganz konkret geht es um folgende Fragen:
- Wie "offen" ist man in Bayern gegenüber Kollegen aus anderen Bundesländern eingestellt? Angeblich ist man gegenüber NRWlern, Bremern und Berlinern recht voreingenommen (was ich zum Teil verstehen kann!). Ich habe hier etwas Angst, dass sich das evtl. auf die dienstliche Beurteilung auswirken könnte
- Welche Traditionen, Rituale etc. erwarten mich dort im Schulalltag ? Mir wurde bspw. erzählt, dass es vollkommen üblich ist, einzelne Schüler aufstehen zu lassen und diese coram publico auszufragen. Das ist zumindest meiner Meinung nach hier in NRW nicht mehr gängig.
- Welche Städte außer München führen ihr eigenes Lehrereinstellungsverfahren durch? Hier blicke ich noch nicht richtig durch.
Vielleicht ganz plakativ: Was sollten Bewerber eurer Meinung nach wissen, bevor sie dorthin gehen?

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Anmeldezeiträume für die verschiedenen Schulformen in Bonn für das Schuljahr 2023/2024:
Für das Anmeldeverfahren in die Sekundarstufe I zum Schuljahr 2023/2024 wurden für die städtischen weiterführenden Schulen in Bonn folgende Anmeldezeiträume festgelegt:
Gesamtschulen:
Freitag, den 20. Januar 2023 bis Freitag, den 27. Januar 2023 (13 Uhr)
Hauptschulen, städtische Realschulen und Gymnasien:
Montag, den 6. Februar 2023 bis Freitag, 24. Februar 2023 (13 Uhr)
Quelle: https://www.bonn.de/vv/produkte/An…den-Schulen.phpUm mal auf die Schnelle was zu erklären:
Obige Anmeldefristen gelten für die weiterführenden allgemeinbildenden Schulen in NRW.
Daraus ergibt sich das Dilemma der Gymnasien in NRW, dass nur diejenigen, die sich zwei Wochen vor den Anmeldeterminen an den übrigen Schulen an einer Gesamtschule angemeldet haben, dort auch einmen Platz bekommen können. Wer diesbezüglich nicht "bei 3 auf den Bäumen" ist, wie man hier so despektierlich zu sagen pflegt, muss sich halt mit dem Rest begnügen. Und da es in unserem Raum quasi keine Haupt- und keine Realschule gibt, landen die, die keinen Platz mehr an den Gesamtschulen finden, an einem Gymnasium.
Das war politisch so gewollt. Damit müssen wir leben: Gymnasium als Restschule.
Wenn man hinter die Paywalls der hiesigen Lokalzeitungen schauen kann, wird man schnell erkennen, dass die Gesamtschulen bei uns im hohen zweistelligen Bereich abweisen müssen.
In NRW gibt's diesbezüglich noch ein paar politische Raffinessen. Da kommen wir hier sicher später auch noch drauf zu sprechen.
Kannst du das mit den politischen Raffinessen etwas genauer ausführen? Ich interessiere mich dafür. Scheinbar ist die Förderung der Gesamtschule politisch gewollt in NRW, anders kann ich mir diese seltsamen Anmeldefristen nicht erklären. Es kann doch nicht sein, dass SuS, die an der Gesamtschule abgewiesen werden, dann ersatzweise (!) ans Gymnasium kommen!?
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Seph Soweit ich weiß, bist du automatisch aus dem aktuellen Durchgang raus, wenn du eine Planstelle ablehnst, die dir über das Listenverfahren angeboten wird. Bei den schulscharfen Ausschreibungen ist das kein Problem, da es ja durchaus sein kann, dass dir am Tag der Bewerbungsgespräche nachmittags dann mehrere Stellen angeboten werden und du ja in jedem Fall mind. eine Stelle ausschlagen würdest.
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Es gibt zahlreiche Argumente, die gegen die Gesamtschule sprechen. Für mich wäre das z. B. auch nichts. Was ich aber spannend finde, ist, in was für einer Form hier Rechtfertigungsdruck auf den OP ausgeübt wird. Ich glaube, niemand würde einen Grundschullehrer so vehement befragen, was er denn gegen eine Gesamtschule hat.
Zum Thema: Das ist kein Problem! Du bekommst dann eben eine neue Bestätigung per Email zu geschickt. Ich muss aber auch ehrlich sagen: Bis auf wenige Länder und deren Einstellungsportale ist Leo.nrw echt räudig im Vergleich.
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Ich denke, dass daran erstmal nichts unmöglich ist. Was ich aber auch denke, ist das, was chilipaprika schon erwähnt hat: Im besten Fall klischeehaftes, im schlechteren Fall abschätziges Denken über die jeweils andere Schulform.
Ich dachte zuvor immer, dass das nur "nach unten" geht, also sprich Gymnasium blickt herab auf die unwürdige Gesamtschule, die ja eh den fleischgewordenen Bildungssozialismus darstellt etc. . Eigene Erfahrungen in Vorstellungsgesprächen haben mir jedoch gezeigt, dass das deutlich stärker von der Gesamtschule aus geht: "Ihr abgehobenen Elfenbeintürmler an den Eliteschulen wisst gar nicht, wie man richtig pädagogisch arbeitet!"
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Puh, wenn Alltag in der Sek I überwiegend so zu sein scheint, bin ich ganz froh, eine Planstelle in dem Bereich nicht angenommen zu haben wegen genau solcher Bedenken.
Andererseits muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich - was die Unterrichtsvorbereitung angeht - seit dem 2. Staatsexamen wirklich zeiteffizient arbeite. Sprich: Schulbuch als Grundlage, hier und da mal etwas special effects, falls im Materialordner vorhanden und das alles garniert mit gesundem Menschenverstand bringen einen schon sehr weit. 10-15 Minuten vielleicht, für die 08/15- Durchschnittsstunde mit schickem Tafelbild.
Die Gefahr, in jungen Jahren einem Burnout schon gut Vorarbeit zu leisten, nehme ich durchaus sehr, sehr ernst. Und überhaupt: Ich bin noch nicht damit fertig, es so richtig auszukosten, nicht mehr überall 100% Perfektion abliefern zu müssen, wie es an einen im Ref leider herangetragen wird.
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Vielen Dank für eure Antworten, das hat mir sehr geholfen. Dann bin ich gar nicht mal so schlecht gelaunt deswegen... Dann hat das Land halt Pech, dass es immer noch keine Planstelle für mich gab

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Hallo zusammen,
vor ca. zwei Jahren endete mein Vorbereitungsdienst und ich arbeite seitdem als befristet angestellter Lehrer. Nun erreichte mich ein Schreiben des LBVs, in dem es um meine Nachversicherung in der gesetzl. RV geht, da jetzt 2 Jahre "Aufschub" abgelaufen seien. Ich verstehe das Ganze so:
- Ref als Beamter auf Widerruf absolviert, 18 Monate keine RV + sonstige Abgaben gezahlt, leider keine Planstelle im Anschluss erhalten
- Dienstherr muss das nun nachholen und trägt auch die Arbeitnehmerbeiträge (NRW)
- letztendlich habe ich gerade keine andere Möglichkeit, als das so zuzulassen
Gehe ich recht in der Annahme, dass ich - im Falle einer zukünftigen Verbeamtung - die 18 Monate Ref dann nicht auf meine Pensionsansprüche angerechnet bekomme?
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
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