Beiträge von k_19

    Wenn der Arbeitgeber mich zu einer Fortbildung verpflichtet, dann erwarte ich im Gegenzug aber auch die Übernahme der Fahrtkosten. Und nein, das heißt nicht Einreichen bei der Steuer. Und auch nicht 30 Cent einfache Strecke. Ansonsten gerne online.

    Nach Landesreisekostengesetz NRW gibt es 35 Cent je gefahrenen Kilometer.

    Haben denn so viele hier Probleme, die ihnen entstandenen Kosten erstattet zu bekommen? Ich hatte das bei Reisekosten/Kosten für Klassenfahrt in NRW tatsächlich noch nie. Es wurde bisher immer alles erstattet bei mir.

    Ich finde, dass es ein Schritt in die Richtung ist. Es ist in NRW längst nicht so, dass alle Kolleginnen und Kollegen regelmäßig Fortbildungen besuchen. Eine abstrakte Pflicht reicht an der Stelle einfach nicht.

    Hierdurch entstehende Mehrarbeit muss zukünftig durch Arbeitszeiterfassung (oder zumindest ein anderes Arbeitszeitmodell) berücksichtigt werden. Bis zur Umsetzung sollten andere Möglichkeiten der Entlastungen gefunden werden - womit ich aber nicht rechne. Das Problem sind dabei aber nicht verpflichtende Fortbildungen, sondern die weiterhin ausbleibende Arbeitszeiterfassung.

    DIe Brüder brauchen an dem Gespräch nicht mitteilnehmen. Das Gespräch würde ich nur mit Schulleitungsmitglied führen. Zeugen sind wichtig, da es vorstellbar ist, dass hier noch einiges hinterherkommt (Beschwerde, Widerspruch gg. die Note usw.)

    Da macht es sich die Familie aber sehr einfach. Die Note passt nicht und es soll Diskriminierung sein. In der Opferrolle lässt es sich ja bekanntlich ganz gut leben.

    Es ist halt ein sehr bekanntes/beliebtes Spiel, das schon seit Ewigkeiten gespielt wird. Solange es nun keinen konkreten Anlass gibt, es in einer Lerngruppe nicht zu spielen, sehe ich auch keinen Grund, es abzuändern. Kinder und Jugendliche haben in Film und Fernsehen schon weitaus schlimmere Dinge gehört und gesehen und sind nicht so empfindlich, wie so mancher vllt. glaubt. Die belasten zwischenmenschliche Probleme weitaus mehr als ein Spiel, bei dem man Wörter errät und ein Strichmännchen um sein Leben bangt.

    Ich würde da nicht allzu viel reininterpretieren.

    Irgendwelche Gehaltsboni für Eltern können einem hingegen völlig egal sein. Dadurch hat man als Kinderloser keinen Nachteil.

    Anstatt die Besoldung für alle Beamten zu erhöhen, hat sich insb. NRW dazu entschieden, die Familienzuschläge drastisch zu erhöhen - besonders auffällig ab dem 3. Kind. Es handelt sich also durchaus um einen Nachteil, da es darum geht, wie das Geld, das für die Besoldungen der Beamten bereitgestellt wird, verteilt wird.

    Wieso man für eine Ehe einen Zuschlag erhält, erschließt sich mir auch nicht. Eine Ehe ohne Kinder - die sparen doch sogar noch bei der Miete. Für Bundesbeamte wird dieser Zuschlag (für neue Ehen) abgeschafft, was ich auch für richtig halte.

    Geld ist eine begrenzte Ressource. Je mehr Geld für eben diese Zuschläge verwendet wird, desto weniger bleibt an anderer Stelle übrig.

    Ich würde wie folgt vorgehen:

    Kontakt zur einstellenden Behörde, dass du die Einschätzung des Amtsarztes für falsch hältst und er sich geweigert hat, Gutachten deiner Fachärzte zu berücksichtigen. Du kannst sie darum bitten, dies zu prüfen und ihnen mitteilen, dass du auch bereit bist, ggf. Unterlagen einzureichen. Dabei kannst du natürlich auch erwähnen, dass du eine Klage vor dem Verwaltungsgericht in Betracht ziehst. Dann werden sie sich das Ganze wohl schon anschauen, da eine solche Klage mit Aufwand verbunden ist. Der Amtsarzt entscheidet nicht, sondern die Behörde. Das kostet erstmal nichts und kann vllt klappen. Das hängt immer davon ab, wer dort sitzt.

    Währenddessen schauen, dass du einen GdB von 30 erhältst. Hier ggf. Widerspruch einlegen und ggf. Klage in Betracht ziehen, um den GdB zu erlangen.

    Sonst bleibt dir noch die Klage vor dem Verwaltungsgericht gg. die Entscheidung.

    Wenn man sich so die Rechtsprechung ansieht... würde ich nicht so schnell aufgeben. Es gibt so einige Amtsärzte, die die Rechtsprechung nicht beachten.

    Dass er sich die Gutachten deiner Fachärzte nicht einmal anschauen will, weil diese dich ja behandeln, ist eine mehr als fragwürdige Aussage eines Arztes. Das würde ich so nicht stehen lassen.

    Zu den Fragen 2 und 4: Du kannst dich später erneut begutachten lassen. Anfragen kannst du das jederzeit. Hier hättest du auch wieder die Gelegenheit zu klagen... (bei erneuter Ablehnung oder, weil sie dich nicht vor Datum x erneut begutachten wollen).

    (Noch eine Ergänzung: Am besten bringst du zu einem erneuten Termin direkt alles mit.)

    TVL Vertrag §30 Absatz 1-5.

    Wieso soll man als Arbeitnehmer befristete Verträge nicht kündigen dürfen?

    §30 Abs. 5

    (5) 1Eine ordentliche Kündigung nach Ablauf der Probezeit ist nur zulässig, wenn die Vertragsdauer mindestens zwölf Monate beträgt.

    Die Kündigung ist dann nur möglich, wenn die Probezeit noch nicht abgelaufen ist. IdR werden solche Fälle mittels Aufhebungsvertrag gelöst.

    IdR wirst du nach Annahme des Einstellungangebots von der SL kontaktiert, um alles weitere zu klären. So kenne ich es zumindest. Aus den Unterlagen sollte auch hervorgehen, wie die Stelle vergütet wird. Das sollte dir aber schon bei der Bewerbung klar sein müssen?

    Die amtsärztliche Untersuchung ist maßgeblich, wenn es um die Verbeamtung geht - vorausgesetzt du hast die Altersgrenze nicht überschritten. Von diesem wirst du idR eine Rückmeldung erhalten. Er gibt sein Gutachten an die einstellende Behörde weiter, die (fast immer) seiner Empfehlung folgt.

    Dann erfolgt die Vereidigung als Beamter mit Übergabe der Urkunde oder - wenn du tarifbeschäftigt bist - das Unterschreiben des (unbefristeten) Arbeitsvertrags.

    Die zwei Wochen sind genau vierzehn Tage. Wenn du also möglichst schnell aus dem Vertrag willst, sind es 14 Tage nach Erhalt der Kündigung. Diese bedarf der Schriftform (handschriftlich unterschrieben - sonst ist sie nicht gültig).

    An wen diese zu richten ist, würde ich die SL fragen oder bei der zuständigen Bezirksregierung anrufen. Ich würde aber wahrscheinlich der Einfachheit halber zum Monatsende kündigen - dann bleibt noch genügend Zeit für den Postweg (falls nötig) und auch mehr Zeit für die SL, sich darauf einzustellen.

    Du hattest so viele Erwartungen an den Beruf und an "Schule", was unweigerlich dazu führen muss, dass du enttäuscht wirst.

    Zudem sind längst nicht alle "geborene Lehrer" - man lernt vieles mit der Zeit, über Jahre. Einige sind schon direkt zu Beginn sehr sicher in dem, was sie tun, während andere mehr Zeit brauchen. Sich daran zu gewöhnen, dass man von Schülern nunmal als "Teil des Systems" angesehen wird, gehört natürlich auch dazu. Ich denke, dass hier z. B. das Leiten von Jugendgruppen sehr hilfreiche Erfahrungen bieten kann.

    Es erscheint mir ein deutsches Phänomen, dass der Beruf eine "Berufung" sein soll oder man besonderes "Talent" haben muss. In Deutschland ist MINT "Talent", während in anderen Ländern der Fleiß im Vordergrund steht (und zugegebenermaßen häufig auch viel Druck) mit den entsprechenden Ergebnissen. Wenn wir uns selbst die Frage stellen "Was kann ich besser machen?" anstatt von vornherein zu sagen "Das kann ich doch eh nicht"... das würde unserer Gesellschaft ganz gut tun, glaube ich. Das soll natürlich nicht heißen, dass man partout etwas anstreben soll, worin man sich selbst nicht sieht. Jedoch erscheint es mir genauso fragwürdig, über eine Tätigkeit zu urteilen, die man gar nicht kennt. Praktika, Praxissemester, Betreuung im Ganztag... all das ist nicht das "Lehrerdasein". Es ist ein Einblick in das System, vermittelt einem aber eben noch nicht, wie es ist, plötzlich als Lehrer zu arbeiten.

    Jede Schule ist anders. Jedes Lehrerkollegium ist anders. Es gibt Schulen, an denen ein Kollege äußerst unzufrieden wäre, während jemand anderes sich dort vllt. sogar wohlfühlen würde. Du kannst durch einen Einblick in eine Schule nicht wirklich über die Tätigkeit urteilen, weil der Beruf je nach Schulform, Kollegen, Schülerschaft etc. ein ganz anderer sein kann.

    Zum Thema: Schüler müssen funktionieren.

    Das müssen wir doch alle. Das klingt immer so negativ, aber wenn man nicht funktioniert... dann sitzt man halt den ganzen Tag rum und ist mit allem heillos überfordert. Ich finde den Gedanken, dass Kinder und Jugendliche sich in ein System einfügen müssen nicht so negativ, wie es häufig klingt und dargestellt wird. Man muss seine eigene Bedürfnisse ein Stück weit zurückstellen und auch auf andere Rücksicht nehmen. Genau das wollen wir doch für unsere Gesellschaft.

    Zudem bieten deutsche Schulen viele Freiheiten und sind insg. sehr nachsichtig. Das ist in anderen Ländern und Gesellschaften ganz anders. Ein Schüler muss schon großen Mist bauen, um ernsthaft Ärger zu bekommen. Ein wenig mehr Einschränkungen würde vielen Schulen eher guttun.

    Am Ende fließen die Beurteilungen der Ausbildungslehrer in das Schulleitergutachten mit ein. So gesehen kann man das pauschal nicht beurteilen. Inwiefern diese Gutachten am Ende in das Schulleitergutachten mit einfließen entscheidet die SL.

    Die SL wird aber idR (verständlicherweise) die Einschätzungen von Kollegen, die sie schätzt, entsprechend berücksichtigen.

    Man soll ja so oder so eine Vielzahl an Ausbildungslehrern haben. Wenn der Ausbildungsunterricht anderswo gut verläuft, wird sich das sicherlich auch rumsprechen. Jeder hat seine eigene Art und man fühlt sich nicht bei jedem gleich gut aufgehoben. Das ist normal und lässt sich nicht verhindern. Wirklich problematisch wird es erst bei kleinen Schulen, bei denen du weniger Auswahl hast.

    Letztendlich versuche das, was du als konstruktiv ansiehst, zu nutzen und setze einen Haken dran.

    Ist ja auch interessant, dass von Storch höchst persönlich Anzeige erstattet. Das kann nicht die Mutter oder die Jugendliche selbst, wenn sie sich zu Unrecht befragt fühlt, sondern da müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden.

    Der Vorfall passt für die AfD in ihr Narrativ, dass sie ihrer Ansicht nach zu Unrecht verunglimpft wird. Sie können damit von den völkisch-nationalen Strömungen in ihrer Partei ablenken.

    Ich glaube, dass wir bei Schülern viel erreichen können, wenn wir aktiv über diese Themen und über die gezielte Einflussnahme in den sozialen Medien sprechen. Die Polizei hätte z. B. für eine Infoveranstaltung in die Schule kommen können.

    Das muss explizit nicht auf nikoo zutreffen. Aber die allgemein immer wieder zu lesende Sorge, dass man Lehramtsanwärter*innen keine Kritik oder Verbesserungsvorschläge zumuten könne, weil diese sonst daran zerbrächen, leuchtet mir nicht ein. Übrigens gerade in einem Beruf, der darin mündet, permanent andere zu bewerten.

    Kritik ist natürlich wichtig und sinnvoll. Dafür ist das Ref ja da. Es gibt aber nunmal Anzeichen, dass hier überzogene Kritik vorliegt.

    Ein Schüler spricht den Namen falsch aus und der Referendar ist schuld? Ich gehe an dieser Stelle nunmal davon aus, dass es sich so zugetragen hat. Allein diese Aussage legt nahe, dass man hier das Haar in der Suppe sucht.

    Du deutest meinen Beitrag offensichtlich falsch.

    Eine Gefährderansprache durch die Polizei für das, was dort im Artikel geschildert wurde? Das hätte man ja wohl anders angehen müssen.

    Die Aussagen sind durch die Meinungsfreiheit gedeckt und wurden nicht in der Schule geäußert. Sie scheinen, der Schilderung nach, auch keine Straftaten zu sein.

    Ein normales Gespräch mit den Klassenlehrern, Einbindung von Sozialpädagogen, Aufgreifen der Thematik im Unterricht wäre um einiges sinnvoller gewesen. Was bleibt denn jetzt bitte so bei der Schülerin hängen?

    Stattdessen wird das Mädchen von Schulleitung und Polizei "zum Gespräch gebeten".

    Mir scheint, du unterstellst mir anhand einer Beschreibung dessen, was ich- genau wie andere- selbst um Ref erlebt habe, wie ich persönlich Feedback geben würde. Falls dem so wäre, muss ich das als unzutreffend zurückweisen.

    Es ist nicht als persönliche Kritik gedacht. Jedoch finde ich die Begründung, wieso man sich im Ref auf das konzentriert, was alles falsch läuft, als problematisch.

    Die Äußerung, dass es um "maximale Entwicklungssprünge" geht, erscheint mir eine Rechtfertigung zu sein, um Referendare mit Kritik zu überhäufen... das ist nur selten wirklich im Sinne des Referendars und einfach überholt.

    Ich möchte eben nicht, dass durch die ständige Wiederholung solcher Konzepte/Ideen am Ende alle glauben, dass es auch wirklich stimmt. Es ist nie eine gute Idee jemanden im Detail zu schildern, was er alles falsch macht. Egal, wie "freundlich" es verpackt wird.

    Dazu kommt es durch zu detaillierte Kritik häufig auch zu unangebrachter, persönlicher Kritik.

    Es wurde kritisiert, dass die Plakate nicht optimal waren. Zwei Gruppen hatten eine zu kleine Schrift auf ihren Plakaten verwendet. Außerdem wurde angemerkt, dass die Besprechungssituation im Unterricht besser gestaltet werden könnte. Ich hätte einen Stuhlkreis organisieren sollen, um die Präsentationsphase zu verbessern.

    Und hättest du einen Stuhlkreis organisiert, wäre eben dieser kritisiert worden. Wenn es keine fixen, objektiven Kriterien gibt, was von einem erwartet wird und nach denen man bewertet wird, ist genau diese Form von Rückmeldung das Ergebnis. Die Fixierung auf Methoden ist ebenfalls eine spannende Eigenart des Refs.

    Lass dich nicht unterkriegen. Schwierig ist es, die berechtigte Kritik von der unberechtigten zu trennen. Ein weiterer Grund, wieso das Ref in seiner jetzigen Form reformiert gehört. Die überzogene Kritik - insbedondere die Kritik von Details - verunsichert die Leute. Das Gegenteil, was man eigtl. von Lehrern will. Sie sollen sich selbst reflektieren, zugleich aber mit zunehmender Erfahrung an Selbstsicherheit gewinnen. Letzteres wird häufig vollkommen außer Acht gelassen.

    Die Kritikpunkte nehmen immer viel mehr Raum ein, während das, was positiv war nur ganz kurz abgefrühstückt wird, weil man die kurze Zeit des Refs für maximale Entwicklungssprünge nutzen möchte. Deshalb werden auch immer so viele Details angesprochen, die noch nicht perfekt waren. Danach ist jeder erst einmal platt, weil einen das sprichwörtlich überfährt.

    Diese Vorgehensweise ist und bleibt eine Katastrophe. Ich werde auch niemals auf diese Art und Weise Feedback geben - egal, in welcher Rolle ich mich befinde.

    Wir müssen die katastrophale Feedbackkultur im Referendariat und das häufige, bedenkliche Ausnutzen des hierarchischen Gefälles nicht schönreden. Es gibt klare Vorgaben, wie Feedback erfolgen sollte. Dass die Beteiligten im Referendariat sich diesem versuchen zu entziehen, indem abstruse Theorien zu Entwicklungssprüngen formuliert werden, spricht nicht für das Ausbildungssystem von Lehrern.

    Wieso hat die Freigabe von Cannabis in den Niederlanden nicht funktioniert?

    Dort gilt die liberale Drogenpolitik genau so als gescheitert, wie bei uns das Verbot.

    Dort wird Cannabis auch nur toleriert und ist nicht legal. Die Coffeeshops müssen mit großen Mengen an Cannabis beliefert werden ... was weiterhin verboten ist. Die Niederlande sind ein schlechtes Beispiel für eine Cannabis-"Legalisierung".

    Die deutsche Lösung ist ebenfalls keine gute. Personen können mit 25g Cannabis herumlaufen und drei Pflanzen anbauen. Aber was ist, wenn diese sehr große Mengen an Cannabis abwirft? Wohin soll das Zeug? Gibt es hierfür eine andere Höchstgrenze, wenn "geerntet" wird und das Ganze nicht mehr "Teil der Pflanze" ist?

    Die Weitergabe von Cannabis ist verboten. Der Überschuss kann also nicht legal verschenkt/weitergegeben werden. Als ob es hier nicht wieder zu zahlreichen Straftaten kommt... Als ob jemand mit einer "großen Ernte" nicht das Zeug an seine cannabis-affinen Kumpels weitergibt?!

    Wenn jemand einer anderen Person einen Joint reicht... Straftat. Wenn die Polizei Herrn Müller anhält und nachfragt, woher er seine 20g Gras hat und er auf Herrn Meier verweist... der hat ja so viel angebaut gehabt. Handel und Erwerb. Straftat. Hält er den Mund, folgt gar keine Konsequenz und die Polizei lässt von ihm ab.

    Das Gesetz basiert darauf, dass die Polizei nicht so genau hinschaut. Deshalb ist es aus meiner Sicht ein schlechtes Gesetz. Muss die Polizei, wenn sie jdn. anhält und mit Cannabis erwischt, dieses stets wiegen, auch wenn direkt ersichtlich ist, dass es u25g ist? Wenn sie es abwiegen und es ist weniger... müssen sie dazu einen Bericht schreiben?

    Wenn sie einen Autofahrer anhalten und dieser hat Gras bei sich ... reicht das für eine Blutabnahme?

    Die Cannabis Social Clubs, die kommen sollen, finde ich ebenfalls absurd. Da soll ohne Profit Gras angebaut und verkauft werden. Welche Preise sind in Ordnung? Wie viel darf auf dem "Cannabiskonto" des Clubs rumliegen? Ab wann kann ihnen eine Absicht zum Profit unterstellt werden? Kriegen diese überhaupt ein Konto von den Banken oder bunkern die am Ende massig Bargeld und werden ausgeraubt? Wobei es hier eh zu zahlreichen Einbrüchen kommen wird. Wegen der Drogen und weil sich die Anhäufung von Bargeld eh nicht verhindern lässt. Ich glaube nicht, dass die meisten Clubmitglieder ihr Cannabis mit der VISA-Karte bezahlen.

    Wie speichern sie die Daten? Was ist, wenn jemand mit einem bestimmten Beruf Teil des "Social Clubs" ist? Darf ein Richter in einem Cannabis Social Club agieren?

    Und dann die Situation mit den Schulen... Es wird spannend werden, wie die Polizei hier handeln wird, wenn in der Nähe der Schule gekifft wird.

    Das einzig Gute: Personen, die mind. 21 Jahre alt sind, und an Minderjährige Drogen inkl. Cannabis verkaufen, erhalten nun 2 Jahre Mindeststrafe und nicht ein Jahr Mindeststrafe. Wobei es auch hier wieder gewöhnungsbedürftig ist, dass am Ende ein 21-Jähriger, der einem 17-Jährigen 5g Gras verkauft, härter bestraft wird, als wenn er jdn. besoffen totgefahren hätte.

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