Beiträge von Miss Othmar

    Freiplätze müssen auf alle Teilnehmer umgelegt werden. Lediglich bei Aktivitäten, an denen nur die SuS teilnehmen und die Lehrkräfte nur Aufsicht führen fällt das weg.

    Viele Museen haben stark ermäßigte Eintrittspreise für Schulkassen und lassen pro 10 angefangene SuS eine erwachsene Begleitperson zu. Das würde ich nicht umlegen, da ich ausdrücklich als Aufsichtsperson zuständig bin und selbst in der Regel keine Muße habe, mir die Ausstellung selbst anzuschauen. Wie sollte ich das auch umlegen? Es gibt keinen Eintrittspreis für Erwachsene im Rahmen einer Schulklasse, für den ein Freiplatz gewährt würde.

    Was heißt warum das so ist? Ich unterrichte im Nebenfach oft mehrere Klassen eines Jahrgangs parallel und es ist einfach so, dass es leistungsstärkere und -schwächere Klassen gibt und natürlich weichen die Ergebnisse dann bei den gleichen Leistungsmessungen auch voneinander ab, das ist doch ganz normal. Ich sehe das Problem nicht.

    Wenn das normal ist, würde ich auch nicht nachforschen.

    Aber wenn eine von 6 Klassen immer schlechter/besser ist als die anderen im Jahrgang, kann es dafür viele Ursachen geben. Manche kann man abstellen.

    Ich finde es sehr hilfreich, dass wir als FK Korrektur- und Bewertungsmaßstäbe festgelegt haben und auch in der Sek 1 immer die gleiche Klassenarbeit in einer Jahrgangsstufe schreiben. Eine/r macht einen Entwurf, die anderen kommentieren, der Entwurf wird ggf. geändert und beim nächsten mal ist jemand anderes dran.

    Falls in meinerKlasse dauerhaft die Ergebnissen von denen der anderen Klassen abweichen würden, würde ich herausfinden wollen, warum das so ist und was ich (oder die SuS :) dagegen tun kann.

    Bis auf einzelne sehr löbliche Ausnahmen, wird der Löwenanteil der Arbeit bei uns von der Generation unter 40 übernommen.

    Das ist bei uns sehr anders. KuK unter 40 sind mit der Familie beschäftigt und achten sehr auf ihre Work-Life-Balance, von vereinzelten Ausnahmen mal abgesehen. Außerdem achten sie tendenziell sehr darauf, dass ihnen die Arbeit „was bringt“ und nicht, ob sie getan werden muss, fairerweise gut auf alle verteilt.

    Sonne, Wohnung aufräumen (wenn die Sonne nicht scheint!), natürliche Lebensmittel, Sport,

    Und dann stürzt sich jede/r (von Depressionen geplagte) Introvertierte wieder voll in die Menschenmenge ...

    Nein, aber Menschen, die von SAD (aka Winterdepression) betroffen sind, fühlen sich mit mehr Licht, Sport im Freien usw. deutlich besser. Gegen eine echte klinische Depression hilft das natürlich nicht, genauso wenig, wenn man einfach mehr soziale Termine hat, als es für die Persönlichkeit und den Terminkalender gut sind.

    Ich entnehme deinem Posting, dass du noch nie in Klasse 1 oder 2 unterrichtet hast ;-)

    a) Dort hast du ALLE Schüler aller Schularten (inklusive Inklusion) vor dir sitzen - oder wuseln
    b) Wenn du direkt danach eine pubertierende 7.Klasse unterrichtest, musst du ein anderer Mensch sein - bzw eine andere "Lehrerrolle spielen".

    In meiner 5 an der Gesamtschule habe ich auch die ganze Bandbreite plus Inklusion, und nicht umsonst bezeichnet man den Wechsel nach der 4. Klasse als den 2. Schulanfang. In Klasse 1+2 habe ich auch schon unterrichtet, allerdings an einer Förderschule ESE.

    Das ist an GymGe nicht anders, da hast du dann in der 1. Stunde Klassenlehrerstunde in Klasse 5 und in der 2./3. Stunde Englisch in der Q2.

    Das ist eigentlich erstaunlich. Denn ich habe mich in meinem Doktor ziemlich spezialisiert. Das ist nach meiner Kenntnis auch der Sinn des Doktorats.

    Daraus abzuleiten, dass man das entsprechende Fach auch automatisch gut unterrichten kann, finde ich aufschlussreich.

    Und: nein, das hätte ich so nicht extrapoliert.

    Ein Freund von mir hat vor ca. 20 Jahren seinen Doktor in Physikalischer Chemie als Unterrichtsfächer Chemie und Physik anerkannt bekommen. Er hat während des damals 24-monatigen Referendariats parallel an der Uni Bildungswissenschaften komplett nachstudiert (damals 40 Semesterwochenstunden, also 20 Veranstaltungen), die 2. Staatsprüfung bestanden und ist dann als Lehrer SII/SI verbeamtet worden.

    Ein Sabbatjahr wäre vielleicht auch noch eine Lösung für mich, das könnte eine Entlastung sein. Und ich verstehe, dass es im Bereich Versicherung in diesem Fall keine Nachteile gibt, oder?

    Du bleibst weiterhin mit deinem bisherigen Satz beihilfeberechtigt, die Kosten der PKV bleiben unverändert. Da dein Gehalt in der Ansparphase niedriger ist, zahlst du weniger Steuern. Wie niedrig dein Gehalt ist, hängt an der Länge der Ansparphase.

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