Beiträge von Herr Bernd

    4kWp-PV-Anlage, Wärmepumpe, 7kW Stromspeicher, Wallbox.

    Das Ganze war nicht billig, wird sich womöglich nicht amortisieren. Aber die Klimaanlage unterm Dach mit eigenem Strom laufen zu lassen, beruhigt das ökologische Gewissen ebenso wie die 80%+ Autarkie beim Strom bei gutem Wetter.

    Selten bin ich so nah dran an dir, Bolzbold. (Obwohl ich schon lange mit dem Gedanken spiele, einen Thread "Warum A15 kein Karriereziel für mich ist - Herr-Bernd-Version" aufzumachen.)

    Hier seit drei Jahren 6kWp-PV-Anlage, 6kW Stromspeicher. Keine Wärmepumpe und noch keine Wallbox, aber die gleiche Sicht auf die PV-Anlage. Wirtschaftlich würde die Anlage erst bei größerem Verbrauch und stark steigenden Strompreisen, ein wenig als Versicherung dagegen war sie auch gedacht. Wir hätten sie etwas größer bauen können, bis ca. 10kWp, das wäre wirtschaftlicher gewesen, aber dann hätten die Module auf dem Dach nicht mehr so geschlossen Platz gefunden. Die Vergütung fürs Einspeisen beträgt bei uns 8,2 Cent pro kWh.

    Huch, das sind ja düstere Gedankenrutschen hier. Die genannte Spannweite sozioökonomisch/bildungsnah liegt doch nicht am Herkunftsland, sondern an den Migrationsgründen.

    Die Migrationsgründe hängen aber stark mit dem Herkunftsland zusammen. Wer zum Beispiel aus Norwegen nach Deutschland kommt, tut das meist wegen einer sehr gut bezahlten Arbeitsstelle in einem internationalen Unternehmen, oder weil er mit so jemandem verheiratet ist,, wer aus Syrien oder Afghanistan kommt, kommt wegen Verfolgung, Armut, fehlender Ausbildung oder Perspektivlosigkeit im eigenen Land, oder wegen allem zusammen.

    Ich wüsste gar nicht, woran man das mehr oder weniger sinnvoll messen sollte. Ich würde aber sagen, dass wir als Lehrkräfte am ehesten sehen dürften, dass es "die Ausländer" als scheinbar homogene Masse mit gleichen Eigenschaften schlicht nicht gibt, sondern auch hier eine enorme Spannweite in der sozioökonomischen Stellung und in der Haltung zu Bildung vorliegt. Und ja, berufsbedingt hat man sicher auch mit einigen Personen zu tun, die so ziemlich jedes (rechtspopulistische) Klischee bedienen. Man mache sich aber bitte auch bewusst, dass es gerade auch viele gibt, die entgegen aller Klischees aufgestellt sind.

    Mit deutlich messbar meine ich z. B. nach den typischen soziologischen Befragungsmethoden, etwa: Mit welchem Wert zwischen 1 ("Stimme gar nicht zu") und 5 ("Stimme voll und ganz zu") stimmen Sie folgender Aussage zu: "Ich freue mich, mehrere Kinder türkischer (albanischer, rumänischer, syrischer, ...) Herkunft in meiner Klasse zu haben." Da hätte ich früher mit einem höheren Wert geantwortet als heute. Ich würde mich immer noch als eher ausländerfreundlich bezeichnen, aber deutlich weniger als früher.

    Die Spannweite sozioökonomisch und hinsichtlich Bildungsnähe ist grundsätzlich da, stark abhängig von den Herkunftsländern und zumindest theoretisch: Ich hatte erst ein japanisches Kind, kein skandinavisches, kein kanadisches. Da würde ich oben bei allen eine 5 ankreuzen. Dafür sehr viele vom Balkan, aus der Türkei und aus dem arabischen Raum. Die, die als Beispiel den Unterricht stören, Ausdrücke sagen und andere Kinder beleidigen, waren deutlich häufiger als die, die sozial stark sind, respektvoll im Umgang und den Unterricht tragen. Jungen waren in der Regel auffälliger und respektloser als Mädchen, aber auch, im Durchschnitt, auffälliger und respektloser als Jungen ohne Migrationshintergrund.

    Ich habe so viel mit ausländischen Schülern und Eltern zu tun, dass ich keinen Unterschied zu deutschen Schülern und Eltern mache. Überall gibt es solche und solche.

    Die Unterschiede habe ich quantitativ erlebt.

    Herr Rau hat über die Konstanzer Wanne geschrieben. Ich selbst war mit Mitte 20 linksliberal, heute bin ich eher eine Mischung aus linksliberal, konservativ und umweltpolitisch grün. Was man eben so ist, wenn man ergraute Schläfen, geerbt und eigene Kinder hat.

    Was mich seit einiger Zeit beschäftigt: Ich glaube, heute weniger ausländerfreundlich zu sein als früher, und zwar deutlich messbar und durch die Ausübung meines Berufs als Grundschullehrer in Deutschland in den letzten zwanzig bis dreißig Jahren. Als Bibliothekar, so meine ich, würde ich heute ausländerfreundlicher sein. Falls es dafür, als Lehrer durch die Ausübung des Berufs vorurteilsbehafteter gegenüber Schülern, Schülergruppen oder Schülereltern mit Migrationshintergrund zu werden, noch keinen Begriff gibt, möchte ich dafür den Begriff der Schweinfurter Rutsche vorschlagen. Wenn aus der Rutsche irgendwann noch eine Wanne wird, dann umso besser.

    Bin ich damit alleine, oder glauben noch andere Lehrkräfte, durch die Ausübung des Lehrerberufs weniger ausländerfreundlich geworden zu sein? (Oder sogar ausländerfreundlicher? Hier schlage ich Brüsseler Schanze vor.)

    Was genau empfindest dubals Ungerechtigkeit? Dass du nicht mit Schülerinnen alleine auf Klassenfahrt fahren darfst? Nicht jede Ungleichbehandlung ist ungerecht. Warum wäre es im Allgemeinen gerechter, wenn du mit Schülerinnen alleine auf Klassenfahrt dürftest?

    Um das klar zu stellen: Ich will nicht mit Schülerinnen alleine auf Klassenfahrt fahren. Wo hast du das denn her? Ich finde auch nicht jede Ungleichbehandlung ungerecht, sondern Ungleichbehandlung allein aufgrund des Geschlechts. Ebenso jeden Generalverdacht, so begründet er sein mag. Da muss man dann abwägen, was schwerer wiegt: die Ungerechtigkeit oder der Schutz der Kinder.

    Ich verstehe den Vergleich mit farbigen Menschen und den Sitzplätzen im Bus nicht. Merkwürdiges Beispiel.

    In den USA hätte man auch sagen können: Das ist doch eine kleine Ungerechtigkeit, die ist die Mühe nicht wert, sich daran abzuarbeiten, da findet man sich mit ab. Der Vergleich ist vielleicht sehr hoch gegriffen mit der Bürgerrechtsbewegung, aber im Kern sollte er klar sein.

    Und wenn es einen trifft (ungerechtfertigte Vorwürfe, meine ich), dann ist das doch egal, ob man der einzige Mann an einer Schulart oder oder nicht. Also auch dieses Argument verstehe ich nicht ganz.

    Ich ebensowenig. Von wem ist das Argument? Von mir nicht.

    Und noch etwas: Es gibt in jedem Grundschulkollegium, das ich kenne, Männer. An jeder Schule, an der ich bis jetzt war, aber auch an den Grundschulen meiner Kinder und Verwandten gab es jeweils Männer. Soooo exotisch ist das also nicht mal mehr.

    Als Lehrer, jetzt nicht Pfarrer oder Hausmeister? An jeder Schule? In jedem Kollegium? Mehrere Männer? Wo, bitte, lebst du in Bayern?

    Klar kann Mann das als ungerechtfertigte Diskriminierung empfinden. Aber zumindest rein statistisch müssen Kinder deutlich mehr vor den übergriffigen Männern als vor Frauen geschützt werden. Hat das bei dir, neben der empfundenen Ungerechtigkeit, irgendwelche berufliche Benachteiligungen verursacht?

    Ist die grundsätzlich empfundene Ungerechtigkeit nicht schon Nachteil genug? Dazu das Wissen um handfestere Konsequenzen, und sei es bloß ein Gespräch mit der Schulleiterin oder Schulrätin, falls eine Situation auch nur von einer Person falsch interpretiert wurde?

    Die da wären?

    Im Ernst? Alles, was Nähe, Berührungen, Körperlichkeit angeht. Nicht gesetzlich fixiert, bis vielleicht auf Fahrten ins Schullandheim, die zwei Frauen, aber nicht zwei Männer begleiten dürfen, falls du darauf hinaus wolltest. Dem Gesetz nach gibt es keine Diskriminierung. Aber als soziale Normen, natürlich auch zum Schutz der Kinder, selbstverständlich.

    Ich habe mich in diesem "Frauenorden" über 40 Jahre immer wohl gefühlt und nicht irgendwie benachteiligt. An den wenigen "für Männer anderen Maßstäben und Richtlinien" kann man sich dauerhaft abarbeiten, muss man aber nicht...

    Ich brauche das auch alles nicht, aber die Ungleichheit stört mich, ich empfinde sie als Diskriminierung. #Edit: Sonst könnte man auch fragen:# Welcher farbige Mensch muss unbedingt im vorderen Bereich eines Busses sitzen? Warum hat sie das in den USA gestört? Dass sie aufstehen mussten, wenn ein Weißer sitzen wollte? An Supermarktkassen muss man auch stehen, bei Popkonzerten steht man stundenlang. Da gibt es Wichtigeres, und wer gerne Bus fährt, fährt lieber im Stehen als gar nicht.

    Gerade dann, wenn es mehr Frauen gibt, müssen doch Männer in die GS.

    Ich sehe das aus Sicht der Männer. Wenn die Suppe wässrig ist, müssen dann Schildkröten in die Suppe? Aus Sicht der Gourmets: ja, aus Sicht der Schildkröten: nein.

    Hallo,

    ich spiele gerade mit dem Gedanken, nach dem Abitur Grundschullehramt zu studieren ...

    Ich rate deinem Sohn davon dringend ab, es ist wie als Mann in einen Frauenorden einzutreten. Das stellt man sich mit Anfang 20 vielleicht besser vor, als es ist. Dazu gelten im Umgang mit Kindern im Grundschulalter für Männer andere Maßstäbe und Richtlinien als für Frauen. Die allgemeinen Nachteile einer Verbeamtung wie Einschränkung der Freizügigkeit kann man demgegenüber vernachlässigen, oder sie kommen halt noch dazu, als Maus zum Elefanten auf der Brücke.

    Dann ist es doch viel schlauer, nach der Mindestzeit vom Versorgungsamt zu Ruhe gesetzt zu werden. Dann steigt dein Stundenlohn noch mehr bis zum Tod.

    Ungefähr so schlau wie:

    Das ist der Schwester meines Schwiegervaters passiert. Ihr Mann hat von heute auf morgen die Konten leergeräumt, Wertsachen beiseitegeschafft und hat sich dann mit seiner neuen Ische in die USA abgesetzt.

    oder:

    Ich hatte eine Kollegin, deren Mann heimlich alles abgehoben hat inkl. Dispo, Wertsachen eingepackt und und beide Töchter mit ins Ausland genommen hat. Sie kam von der Arbeit heim, stand in einer fast leeren Wohnung mit einem Riesenschuldenberg.

    Wenn das Schulamt für eine DU Freiwillige suchen würden, würde ich allerdings sofort die Hand heben.

    Achsssoo das ist ein Girl-Math-Problem. Wenn ich schon abgesichert bin, dann kann ich überlegen ob ich meinen fiktiven Stundenlohn irgendwie "verbessern" kann. Wobei der Stundenlohn formal in gleicher Besoldungsstufe, eh gleich ist. Du dann aber fiktiv in Teilzeit einen höheren Stundenlohn hast, weil weniger Steuerprogression? Ok am Ende lebe ich aber von meiner Gehaltszahlung und nicht vom Nettostundenlohn.

    Bei jeder PV-Anlage, oder etwas größer, jedem Autokauf, oder noch etwas größer, jedem Hauskauf muss man mit fiktiven Zahlen rechnen. Ich rechne auch oft bei Anschaffungen, wie lange oder oft ich sie nutzen werde, oder nehme am Ende das etwas teurere, aber haltbarere oder schönere Zeugs. Nicht alles ist eine Milchmädchenrechnung. Mit vorhandener finanzieller Absicherung wird die Zeit und das Wohlbefinden wichtiger, und man lebt eben nicht nur von der Gehaltszahlung oder Pension.

    Man wird also älter, wenn man vorher in Teilzeit gearbeitet hat und deswegen bekommt man mehr Pension in Summe?

    Was hat denn der Stundenlohn im Arbeitsleben mit der Pension zutun? Das macht alles keinen Sinn

    Als Beispiel mit runden Zahlen, um leichter rechnen zu können: Ich erhalte als Lehrer in 40 Dienstjahren Vollzeit netto 2.100.000 Euro Bezüge und arbeite 70.000 Stunden. Das macht einen Stundenlohn von 30 Euro, und dabei bleibt es, wenn ich an meiner Abschiedsfeier versterbe.

    Wenn ich weiterlebe, sind mit 80 Jahren, nach 13 Jahren Pension, 500.000 Euro dazugekommen. Da ich noch immer 70.000 Stunden gearbeitet habe, beträgt mein Stundenlohn jetzt 37 Euro.

    Nach 40 Jahren Pension wären gut 1.500.000 Euro seit meiner Pensionierung dazugekommen. Der Stundenlohn würde auf über 50 Euro wachsen und langsam interessant werden. Da ich dafür aber 107 Jahre alt werden müsste und wahrscheinlich nicht mehr lebe, kann ich schon heute getrost abwinken, meine Stundenzahl zu erhöhen.

    In Summe bekommt man mit Vollzeit immer mehr Pension als mit Teilzeit, ab dem ersten Monat. Anderes habe ich auch nicht behauptet, auch nicht, dass man nach Teilzeit älter wird als nach Vollzeit.

    Auch richtig: Wenn ich auf eine höhere Pension angewiesen wäre, müsste ich mit meiner Stundenzahl hochgehen. Ich könnte nicht so einfach sagen, erst ab einem Stundenlohn von 50 Euro (mit erwartbarer Pension und erwartbarem Alter) meine Stundenzahl erhöhen zu wollen.

    Dieser Satz macht aus keinem Blickwinkel sinn.

    Mein Gefühl sagt mir wohl: Irgendwann würde der Stundenlohn durch die lange Pension im Verhältnis zur Dienstzeit so gut, dass ich Vollzeit arbeiten würde. Ob das nach 40 Jahren Pension ist, oder schon nach 20 oder 30 Jahren, oder nach 60 Jahren, also mit 127, müsste man mal genauer überschlagen. Für 100 Euro pro Stunde, netto, würde ich wahrscheinlich Vollzeit arbeiten, vielleicht schon für 80 Euro. Für 50 Euro noch nicht, aber vielleicht etwas mehr als jetzt. Ganz grob überschlagen werde ich bei einem Nettostundenlohn von ca. 40 Euro liegen, wenn ich 80 Jahre alt werde, und 50 Euro, wenn ich 95 Jahre alt werde. Nach jetziger Kaufkraft. Wenn ich nichts Wichtiges übersehen habe.

    Hm, mir kommt da eine ganz andere Frage in den Sinn - bitte nicht als Kritik am TE verstehen...

    Sollte ich die Partei wählen, die mir / für meinen Berufsstand das meiste verspricht - oder lieber die Partei, von der ich denke, dass sie versucht möglichst faire Entscheidungen für möglichst viele Menschen in Deutschland zu treffen?

    Ich müsste das für mich abwägen, meine persönlichen Vor- oder Nachteile gegenüber dem Gemeinwohl. Mich wundert immer, dass das ärmste Drittel des Landes nicht geschlossen die Linkspartei wählt, sondern deutlich überwiegend lauter Parteien, die ihnen weniger Teilhabe versprechen. Vielleicht empfinden sie die Umverteilung von oben nach unten für den größeren Teil der Bevölkerung als unfair?

    Ich wundere mich über die mehrfach genannte Unterhälftigkeit. Sie spielt für Steuer und Pension überhaupt keine Rolle. Da zählen nur die nackten Zahlen (Brutto, Summe aller Deputatstunden bis zum Ende).

    Unterhälftig wird halt oft nicht gewährt, aber falls ja, und es gewollt ist, prima.

    Ich finde unterhälftig auch gut: Durch den niedrigeren Steuersatz steigt der Stundenlohn einer Grundschullehrkraft, netto, bei fehlender Klassenführung schnell über den eines Studiendirektors in Vollzeit. Mindeststundenzahl ist in Bayern meines Wissens sechs. Weil Konferenzen und manche Besprechungen und Schulveranstaltungen Pflicht sind, Aufsichten wohl auch gemacht werden müssen, liegt das Optimum nach Steuern auf die Stunde gerechnet wahrscheinlich bei 10 bis 12 Stunden, schätze ich. Sobald eine Klassenführung, auch eine geteilte, dazukommt, und die kommt in Bayern zur Zeit ab 12 Stunden so sicher dazu wie der Schulrat zur unvorbereiteten Stunde, knickt der Stundenlohn ein.

    Rechnet sich die Pension für Vollzeit gegenüber Teilzeit nicht erst dann übermäßig, wenn man nach der Pensionierung auch länger als seine Dienstzeit lebt, also bei 40 Dienstjahren mindestens 107 oder so wird? Dem Gefühl nach, ich hab das noch nicht genau durchdacht.

    "Möwenschreie - Die Kulturkritik Paul de Lagardes und Julius Langbehns in der Gründerzeit Deutschlands"

    Später war ich an Langbehns Grab unter der prächtigen Edigna-Linde in Puch, das Frauen des Dorfes noch immer pflegten. Auch eine Straße ist dort noch immer nach ihm benannt. Oberbayern eben (könnte man sagen, wenn man böse wäre). Über Juden schrieb Langbehn um die Jahrhundertwende: "Sie sind ein Gift für uns; und müssen als solches behandelt werden", und: "Der moderne Jude hat keine Religion, keinen Charakter, keine Heimat, keine Kinder. Er ist ein Stück Menschheit, das sauer geworden ist", und: "Ein Jude kann so wenig zu einem Deutschen werden, wie eine Pflaume zu einem Apfel werden kann". Alles aus "Rembrandt als Erzieher".

    SZ-Artikel über Julius Langbehn

    Ich würde wieder eine Literaturarbeit schreiben, da man so unabhängig von anderen und von äußeren Umständen ist, und noch mindestens aus einem zweiten Grund. An erster Stelle würde ich aber gar nicht erst wieder Grundschullehramt studieren.

    Herr Rau oder andere, die dort unterrichtet haben: Ist Langbehn an den Gymnasien in Fürstenfeldbruck eigentlich ein Thema?

    In Bayern glaube ich nicht :weissnicht:

    Ich habe in meinem bayerischen Lehrerzimmer mitbekommen, dass es auf Schulamtsebene, also GS (und vielleicht auch MS) im Landkreis, Bewerber gibt, auch ausgebildete Lehrerinnen, aber sie nicht eingestellt werden können, da das Budget ausgeschöpft ist. Obwohl wegen Krankheiten und Schwangerschaften eigentlich Bedarf ist und Mobile Reserven insbesondere zum Ersatz von ausgefallenen Klassenleitungen, also ausgebildete Lehrer, fehlen. Offiziell scheinen die Schulen versorgt zu sein, Lehrerinnen fehlen trotzdem. Der Mangel ist zumindest zum Teil ein künstlicher, politisch gewollter. Die Einschränkung der Familienteilzeit scheint den Freistaat günstiger zu kommen als die Neueinstellung weiterer Lehrerinnen.

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