Du würdest den Job nicht machen wegen zu vieler Ausgaben?
Es artet aber schnell aus, wenn gesammelt wird. Dann will man ja nicht nachstehen und sich nicht beteiligen.
Ich meinte, dass ich die Hände von den Ausgaben lassen würde, nicht vom Job.
Ich würde bei einer Sammelaktion für ein Kollegiumsmitglied nur etwas geben, wenn ich mich auf persönlicher Ebene besonders gut mit der Person verstehe. An einer großen Schule mit hoher zweistelliger Lehrkräftezahl + pädagogische Fachkräfte + Verwaltungsassistenzen + Reinigungskräften und Haustechnik kann nicht die Erwartungshaltung sein, dass man jedes Mal etwas gibt, sondern höchstens den 5-10 Personen, denen man besonders nah ist. Und bei diesen finden besondere Anlässe in der Regel nicht zum gleichen Zeitpunkt statt.
Ist das Verhältnis eher neutral, genügt auch eine Gratulation - völlig ohne Geschenk.
Ist das Verhältnis negativ geprägt - und auch das kommt vor, wir sind alle nur Menschen - dürfte normalerweise auf beiden Seiten gar nicht eine etwaige Erwartungshaltung bestehen.