Das wurde, soweit ich das überblicke, hier auch von allen Teilnehmenden an der Diskussion genauso gesehen. Dass dann hier stellenweise so getan wurde, als seien sich einige Funktionssträger "zu schade" für Aufgaben wie Aufsichten u.ä. kam letztlich aus der Umdeutung des Aspekts anderer Aufgabenprofilen zu "Sonderrechten", was ich als ziemlich schräg empfinde. Wer in solchen Kategorien denkt, ist letztlich schnell bei einer Neiddebatte und damit weg von der Frage, wie man in einem konkreten Kollegium die vielfältigen Aufgaben, die an Schule anfallen, gemeinsam und zielführend verteilen kann.
Für mich klingt das nach Euphemismus. "Aufgaben zielführend verteilen". Nö, fürs Amt gibt's bereits Abminderung.
Aufsichten sind belastende Tätigkeiten, die einem die Pinkelpause stehlen und niemand im Kollegium, die alle dasselbe Studium absolviert haben, möchte diese Tätigkeit übernehmen. Sie muss aber gemacht werden. Je weniger Leute mit Beförderungsamt davon übernehmen, desto mehr müssen andere davon ausüben. Ist eigentlich eine ganz einfache Rechnung.
Unterrichten beinhaltet Vorbereitung, Korrekturen, Elterngespräche, Förderpläne etc. Koordinatorinnen, oder welche Ämter es an den diversen Schulen so gibt, erhalten Stunden dafür, dass sie ihre Aufgaben erledigen. In diesen Stunden sitzen sie am PC oder unterhalten sich mit Erwachsenen. Die Präsenz vor der Klasse entfällt komplett und die Vor- und Nachbereitung ebenfalls. Der Job ist, mit Berufserfahrung, also entspannter als der Unterricht. So gesehen sollten Kolleg*innen mit A15 sogar mehr Aufsichten übernehmen, die Zeit am Kind geht ihnen sonst noch zu sehr verloren 
Aber das ist bloß Theorie, ich kenne wie gesagt SLen die es so oder anders handhaben und ich bin bislang nicht auf die Idee gekommen, das zu kritisieren. Sie teilen sich auch Klassen und Fächer zu, ist halt so, würde ich auch tun.