Beiträge von Quittengelee

    Ich denke, den kennt er. Geht es Dir um die Verwendung gerade dieses Begriffs?

    Hierzu einmal eine Beschreibung durch ChatGPT.

    "Kulturelle Bedeutung und Nutzung:

    In Deutschland wird der Begriff in den letzten Jahren zunehmend verwendet, vor allem in sozialen Medien, um bestimmte Verhaltensweisen zu kritisieren, die als unangemessen oder egoistisch angesehen werden. Die Bezeichnung ist jedoch auch sehr umstritten, da sie teilweise als abwertend oder stereotypisierend empfunden wird. Manche sehen in der „Karen“ eine Karikatur der „weißen Mittelklassefrau“, die in ihrer Wahrnehmung der Welt wenig Selbstkritik übt und durch ihre Privilegien in verschiedenen sozialen Situationen in den Vordergrund tritt."

    Interessanterweise besteht hier keine Verbindung zum Rassismus, was womöglich daran liegt, dass das in den USA eine ganz andere Dimension besitzt und auch eben seit 1619 in der DNA der USA verankert ist.

    Das ist durchaus rassistisch, darum geht es aber nicht. Warum ich die hier geäußerte Haltung ggü. Kolleginnen unangenehm finde, hab ich ja ausreichend erläutert.

    Ein Loch ist ein Hohlraum und als solcher auch wieder ein Körper (z. B. Zylinder, Halbkugel, ...).

    Die Oberfläche des Tisches ist eine Seite der Tischplatte, die z. B. ein Quader sein kann.

    Flächenformen existieren in der Realität nur an Körpern. Zweidimensionalität ist ein Konzept.

    Ich schrieb Oberfläche der Tischplatte. Und Oberflächen an Körpern untersuchen Kinder, da stimmst du zu?

    "...gedankliche Trennung verschiedener Formen und Gegenstände vom Hintergrund mit sich überschneidenden Umrissen

    Figur-Grund-Wahrnehmung:

    in der Realität

    in Abbildungen

    Wiedererkennen in anderen Zusammenhängen, räumlichen Lagen und Anordnungen, Größen, Farben, verschiedenen Lichtverhältnissen

    Wahrnehmungskonstanz

    Erfassen von Formen und Figuren mit sich überschneidenden Umrissen

    ...

    Kennen linearer Figuren

    Freihandzeichnen von Linien

    auf unliniertem Papier, verschiedene Formen

    ...

    Umgang mit Bleistift, Lineal, Schablone, Geometriedreieck

    Geraden

    gerade, unendlich lange Linie

    Bezeichnung von Geraden mit Kleinbuchstaben

    Punkte und deren Lage auf Geraden

    Bezeichnung von Punkten mit Großbuchstaben

    Schnittpunkte zweier und mehr Geraden

    zueinander parallele Geraden

    Falten, Repräsentanten suchen

    Geometriedreieck, Lineal, Schablone

    Bezeichnung durch g II h

    zueinander senkrechte Geraden, rechter Winkel

    mit dem Faltwinkel prüfen

    Falten, Repräsentanten suchen

    Geometriedreieck, Lineal, Schablonen

    Bezeichnung durch g

    h

    Strahl

    einseitig begrenzte, gerade Linie

    Zeichnen

    Zahlenstrahl

    Strecken

    beidseitig begrenzte, gerade Linie

    Zeichnen, Messen

    Bezeichnung durch

    LB 3

    Übertragen des Wissens über lineare Figuren auf ebene Figuren

    Vergleichen vielfältiger ebener Figuren nach selbst gefundenen und vorgegebenen Kriterien

    Unterscheiden, Sortieren

    Aufsuchen ebener Figuren an Körpern und Erfassen als deren Begrenzungsfläche

    Erkennen, Benennen, Beschreiben und Darstellen von Dreiecken, Vierecken und anderen Vielecken"


    Hab mal etwas grob Lehrplan Ausschnitt Sachsen Klasse 1/2 eingefügt. Bin gerade selbst überrascht, was die alles können müssen...

    Aber die Flächenformen kann man in der - analogen - Umwelt doch nur an Körpern wahrnehmen? Auch ein aus Papier ausgeschnittener Kreis ist ein Zylinder, wenn auch ein sehr flacher.

    Man kann schon Flächenformen finden, etwa kann ein Loch rund sein oder die Oberfläche des Tisches rechteckig. Wobei die Ecken häufig abgerundet sind...

    Aber es ist schwer, meine Schüler halten Kugeln mitunter für Kreise und erkennen nicht, wenn eine Schachtel ein Quader ist, alle anderen, ähnlichen Schachteln auch Quader sind. Da muss man noch nicht mal die Beziehung von Quader und Würfel thematisieren.

    Ich unterrichte ja seit vielen Jahren Förderschüler*innen, bin aber doch immer wieder erstaunt, was und wie Kinder manchmal denken und warum irgendwas nicht einleuchtet.

    In jedem Falle kommt die Auseinandersetzung mit dem Thema vor der Suche nach Materialien, sonst kann man deren Sinnhaftigkeit nicht beurteilen.

    Gut, dann freundlicher: aus dem Beitrag, wie aus anderen des Users vorher, scheint mir ein gewisses Desinteresse an zwischenmenschlicher Kommunikation sowie eine abwertende Haltung gegenüber einzelnen Kolleginnen durchzuscheinen, die sich durch Bezeichnungen konkretisieren, die eine gewisse Distanz durch Kategorisierungen erkennen lassen. In diesem Falle handelt es sich sogar um ein Schimpfwort, denn mit "Karen" ist eine weiße, rassistische, selbstgerechte Frau gemeint.

    Dabei erwarte ich von einer Führungsperson mehr Selbstreflexion und die Fähigkeit, das Gespräch zu suchen, wenn man sich über das Verhalten einer Kollegin geärgert haben sollte.

    Da hier ja wiederholt durch Kollegen qua Amt das Selbstverständnis abgeleitet wird, mehr zu leisten und in allen Belangen mehr Fähigkeiten zu besitzen, sollte sich jeder*r einzelne mit Weisungsbefugnis ganz besonders infrage stellen, ob das denn tatsächlich zutrifft.

    Oder kurz: mach dein Handeln doch einfach ohne Trotz und Abwertung anderer transparent.

    Hallo,

    ich suche auch nach Ideen für meine Vorführstunde in einer 1. Klasse zum Thema "geometrische Formen". Ich habe z.B. was von der Geschichte "Die Prinzessin findet Formen" gehört, aber im Internet finde ich leider gar nichts. Kann mir da jemand mehr dazu erzählen? Und generell würde ich gerne erfahren, wie ihr so eine Stunde aufbauen würdet.

    Was ist eine Vorführstunde?

    Zum Aufbau von Stunden komme ich immer erst, wenn ich die Einheit aufgebaut habe. Es gibt mehrere Aspekte, die ich behandele und kann eine einzelne Stunde immer nur im Kontext planen. Was sagt der Lehrplan? Was sagt die Fachdidaktik? Hast du dazu noch Aufzeichnungen von der Uni?

    Ganz allgemein vorweg: Beim Fühlen und Formen in der Umwelt suchen, aufpassen, dass sie nicht Zylinder als Kreise und Würfel als Vierecke identifizieren. Körper sind später dran, Eigenschaften ihrer Dreidimensionalität ist komplexer zu erfassen.

    Die Kernaussage von Moebius war eine deutlich andere: die 5 Abminderungsstunden decken bei Koordinatoren nicht ansatzweise die zusätzlichen Aufgaben durch das Amt ab. ...

    Das habe ich sehr wohl verstanden. Seine Prämisse war, dass befördert würde, wer die ihm zugewiesenen Aufgaben (Unterrichten, Elternarbeit usw.) schneller erledigt. Daher mein Vorschlag, dass die Koordinationsaufgaben, für die das Land 5 Deputatsstunden (etwa 8-9 Zeitstunden) vorsieht, nicht schnell genug erledigt werden, wenn die veranschlagte Zeit nicht reicht. Einzig logischer Schluss eigentlich.

    Nachdem du meinen Hinweis auf A12 und 2-3 Ermäßigungsstunden im Gegensatz zu A15 am Gym (beides bezogen auf Bayern) zitierst und mit einem "Äpfel und Birnen" - Vergleich daher kommst, kann man deine Aussage kaum anders interpretieren!

    Ein Wunder, dass sich an meiner Schulart trotzdem immer wieder Kollegen breitschlagen lassen, den undankbaren Job des Systembetreuers zu übernehmen!

    Die Computer an Gymnasien sind schwieriger zu administrieren :fluester:

    Und ich zuhause mache meine IT-Administration auch ganz alleine.

    Äpfel und Birnen, nicht nur abhängig von der Schulform, sondern auch von der Frage was man in welche Umfang einsetzt. Das kann ein Job für 2 Stunden pro Woche oder für 2 Personen Vollzeit sein.

    Das ist doch egal, es geht gar nicht um die Schulgröße, sondern darum, ob etwas zur A14 erhoben wird und wer die Stelle 'bekommt'. Also auch innerhalb eines Gymnasiums muss erst mal eine A14-Stelle für die Ausgestaltung des musikalischen Profils geschaffen werden. Und dann muss entschieden werden, welche Musiklehrkraft diese erhält. Bis dahin haben sich aber schon die beiden Musiklehrkräfte den Allerwertesten 15 Jahre lang für die zugehörigen Projekte aufgerissen.

    In einer idealen Welt wird jeder, der viel leistet, befördert. In der realen Welt trifft das aber nicht zu.

    Edit: was ist eigentlich, wenn einer mit A14 oder A15 teildienstfähig wird, muss der sein Amt samt Aufgaben zurückgeben und nur noch unterrichten, weil das so viel entspannter ist?

    Die Frage war aber, ob man sich mit Teildienstfähigkeit auf ewig alles verbaut. Diese Frage darf hoffentlich gestellt werden.

    Bei uns gibt's das sowieso nicht, in anderen Bundesländern gehört sie offensichtlich zum Repertoire dessen, wie man beschäftigt sein kann dazu. Also sollte man es sich gut überlegen, auch wenn man nicht abschätzen kann, wie es einem in 5 Jahren gehen wird.

    Habe gegoogelt. Ist jetzt sehr klein, Kurz: Beratung von SuS in besonderen Lebenslagen, Weiterentwicklung der Förderplanarbeit, Ausgestaltung des Schwerpunkt Musiks.

    Das mache ich ehrenamtlich in Arbeitsgruppen, für die ich mich auch noch selbst einsetze, weil ich das für wichtig halte. Dass derlei Planung stattfindet, dafür bekomme ich also nicht mal ein Dankeschön und es kotzt mich ehrlich an, wenn hier immer so dahergeschwätzt wird, was für Überperformer hier angeblich unterwegs sind.

    Siehe Zitat vom Raketenwissenschaftler, auf das ich keine Lust habe, es nochmal rauszusuchen.

    ...

    Natürlich können und müssen Aufgaben in Schulen so verteilt werden, dass objektive Belastungsfaktoren dabei berücksichtigt werden. Du stellst es aber in einen Kontext mit der Übernahme von Funktionen und höheren Ämtern und damit hat es absolut nichts zu tun.
    Abgesehen davon beschreibst du Aufgaben, die entweder überhaupt nichts mit dem Tätigkeitsfeld von Lehrkräften zu tun haben oder die üblicherweise mit minimalen Entlastungen verbunden sind, aber nicht mit höheren Ämtern.

    In einigen Schularten kriegt man die A14 doch sogar automatisch, ohne dass man was dafür tun muss.

    Und selbstverständlich sind Kooperation mit außerschulischen Partner*innen, Koordination von Berufsvorbereitung, Gestaltung von Übergängen A-14-Ämter. Es sind alles Tätigkeiten, die andere "nebenher" machen müssen.

    Ich weiß es schon deswegen, weil es in Sachsen vor einigen Jahren kein Beamtentum gab und mit der Verbeamtung Beförderungen geschaffen wurden. Da wurden plötzlich auch weit weniger bedeutsame Tätigkeiten zur Beförderung gelobhudelt, der Hygieneverantwortliche während Corona und Ähnliches.

    Aber nenne gerne mal 3 A14-Aufgabenbereiche aus deiner Schule, die den Kolleg*innen ein weitaus höheres Stressmanagement und Verantwortung abverlangen als den Kolleg*innen mit A13.

    Und zum kommenden Zitat: echt? Voraussetzung ist, dass man schneller vorbereitet, Elterngespräche abkürzt und Förderpläne eindampft, um dieselbe Arbeit in weniger als der veranschlagten Arbeitszeit zu schaffen?

    ... Für ein höheres Amt ist man insbesondere dadurch geeignet, dass man sich besonderes bewährt hat und im Stande ist, die Arbeit des Ausgangsamtes in eines Arbeitszeit zu erledigen, die unterhalb dessen liegt, was andere KuK mit dem gleichen Amt aufbringen müssen (eine Umschreibung dieser Aussage wird in jeder positiven Bewerbungsbeurteilung zu finden sein).

    ... Die Lehrkräfte, die Schwierigkeiten damit haben, vor der Klasse zu stehen, haben genau so Schwierigkeiten damit, organisatorische Aufgaben in der Schule unter mindestens genau so großem Zeitdruck zu bewältigen...

    Es geht hier um Leute, die sich mit Teildienstfähigkeit und Schwerbehinderung rumschlagen und dafür sind die Gründe durchaus vielfältig. Das mag jemandem, der ein Beförderungsamt ausübt und x Abminderungsstunden dafür erhält verärgern, weil es an seinem Selbstverständnis rüttelt, meinend, so viel mehr zu leisten als die anderen, aber deswegen muss man das trotzdem ab und an mal sagen.

    Ich will mich übrigens gerade auf gar keine Stelle bewerben, weil ich derzeit nicht die Gelassenheit habe. Das bedeutet aber nicht, dass jemand z.B. mit Hörbehinderung, dem Lautstärke und Disziplinkonflikte zu schaffen machen, nicht in der Lage wäre, Kooperationen mit Betrieben oder Kindergärten aufrechtzuerhalten oder die Computer zu administrieren o.ä.

    ...Ich will nicht ins Detail gehen, aber es ist auffällig, wie viele Ärzte / Menschen keine Vorstellung von unserem Arbeitsplatz haben. ...

    Absolut! Ein Arzt meinte lachend zu mir, ich sollte doch als Lehrer nicht TZ arbeiten, lieber immer mal eine Woche krankschreiben lassen. Eine andere stellte sich die Wiedereingliederung so vor, dass man nach 8 Wochen beim vollen Deputat ist.

    Die Vorstellung ist, dass 5x45 min Unterricht täglich lächerlich wenig sei.

    Ich würde dann gerne mal sagen, dass es ein fantastisches Leben sein muss, immer mal einen Patienten reinzubitten, Antibiotika aufzuschreiben oder schlaue Tips zu geben wie "Rauchen sie mal weniger" und dann in die Mittagspause zu gehen, während sich alle im Wartezimmer 3 Stunden lang gegenseitig anstecken. Mache ich natürlich nicht, weil ich mitdenke.

    Aus eigener Erfahrung mit der Stundenplanerstellung:
    Die äußeren Faktoren sind so erheblich, dass ein "fieser" Stundenplan ebenso wie ein "super" Stundenplan erst einmal ein reines Zufallsergebnis sind. Untis errechnet auf der Basis der eingegebenen Daten und Parameter sowie der im Vorfeld erfolgten Unterrichtsverteilung, den Raumkapazitäten, den Stundenkontingenten und den Zeitwünschen bzw. Anforderungen der Teilzeitkräfte und vielem mehr den Stundenplan. Man könnte hier sicherlich bösartig Randstunden, viele Springsstunden etc. bei einzelnen Kollegen provozieren. (Das macht das Programm aber in vielen Fällen auch ohne bösartige Manipulation bei den KollegInnen mit Fächern, die ausschließlich in Schienen unterrichtet werden - beispielsweise die Kombi Französisch/Philosophie - in der Regel ist F die zweite oder dritte FS, also in Kopplung mit anderen Wahlpflichtfächern, dasselbe gilt für (praktische) Philosophie parallel zu Religionslehre.)

    Danach muss in der Regel händisch optimiert werden. Die Sorgfalt der im Vorfeld erfolgten Dateneingabe, sowie die Optimierungen im Anschluss an die errechneten Pläne machen die Qualität des Stundenplanteams aus.

    Und genauso wie sich die Legende hält, dass man eine schlechte Note bekommt, wenn man etwas gegen die Lehrkraft sagt, gilt das mit den entsprechenden Vorzeichen für den Stundenplan. Jede/r meint, eine solche Person zu kennen oder erlebt zu haben, die willkürlich einen schlechten Plan bekommen hat. Über die wahren Motive weiß man oft wenig bis gar nichts. Für SchülerInnen wie für Lehrkräfte ist es einfacher, böse Absicht zu unterstellen, weil man dann eine handfestere Erklärung hat als schlicht nur die äußeren Zwänge oder ein sorgsames Abwägen zwischen verschiedenen gleichermaßen schlechten Optionen für KollegIn A, B, C und D. Alles das erscheint zunächst nicht greifbar. (Und dennoch hat bisher niemand dem Stundenplanteam während der gesamten Arbeit über die Schulter gucken wollen.)

    Und vielleicht noch etwas am Rande:
    Der Stundenplan hat primär eine ganz andere Aufgabe zu erfüllen als den Wünschen der KollegInnen zu entsprechen. Oberste Prämisse ist die Abdeckung der Stundentafel und damit die Versorgung aller SchülerInnen mit dem ihnen zustehenden Unterricht. Das alleine stellt schon eine Herausforderung dar.

    Das meine ich mit integer. Du machst es so, andere gucken aber nicht nach z.B. den Sonderwünschen der TZ-Kollegen sondern nach denen der befreundeten Kolleginnen oder der lauten. Und dann wird händisch optimiert, wie Sabine es gerne hätte und Franz und Frieda, die immer das nehmen, was kommt, sind stille.

    Das muss noch nicht mal Mobbing sein, aber selbstredend kann man jemanden, den man schikanieren will, auch gezielt benachteiligen oder ignorieren mit seinen Bedürfnissen.

Werbung