Beiträge von Quittengelee

    Ich mag Pommes, die von Mc Donald's halte ich für ultrageil, inklusive der Mayonnaise :mahlzeit:

    Weil man spätestens ab Mitte 40 zunimmt, bleibt's aber am Ende auch bei mir meist bei Dörrobst, das hat aber mit meinem Stoffwechsel zu tun und nicht mit meinem Beruf.

    Hast du das Bedürfnis, dein Verhalten und das von Kolleg*innen permanent auf ihren Job zurückzuführen?

    Der Text lässt bewusst vieles offen, das ist mir klar. Diese Leerstellen werden im Unterricht aber auch thematisiert.

    Okay, das meinte ich. Für mein Gefühl sollte dafür Raum sein. Nicht wegen des Geschlechts, sondern dass nicht eine konkrete Interpretation von den SuS erwartet wird. Lass ihnen Zeit zum Nachdenken.


    Das Telefonat mit dem besten Freund ist bewusst fiktiv und kommt im Text nicht vor. Es soll helfen, die Gefühle und den inneren Konflikt dieser Figur sichtbar zu machen.

    Das ist mir klar. Über die Person erfährt man aber nichts, daher finde ich es sehr abstrakt, sich Gefühle für sie zu überlegen. Allein dass du das Gefühl hast, uns das zu erklären, zeigt vielleicht, dass deine SuS die Erklärung besonders benötigen :)

    ...Es geht also nicht darum, den Text nachzuspielen, sondern eine mögliche Situation zwischen den Textstellen auszugestalten.

    Ja, die Reflexionsfragen lassen aber den Schluss zu, dass etwas vorgespielt werden soll, das erfordert Mut, wollte ich nur zu bedenken geben. Und sie benötigen Begriffe für die nachempfundenen Gefühle, um den Dialog zu verfassen damit am Ende nicht "voll scheiße" und "chill mal" da steht.

    ...

    Stundenziel: Die Schüler*innen sind in der Lage, Gefühle und Gedanken ... darzustellen, indem sie ... Gedanken, Gefühle und mögliche Reaktionen szenisch darstellen und die Wirkung ihrer Darstellung mithilfe von Reflexionsfragen reflektieren.

    Wenn die Wirkung der Darstellung das Ziel ist, dann kann man nach Gestik/Mimik/Stimme fragen. Sollte das wiederum vorher thematisieren. "Wie kann man denn seine Gefühle ausdrücken, so dass andere sie sehen können? Überlegt euch, was die Person am Telefon sagt und wie ihre Stimme klingen könnte, welche Gesichtsausdrücke sie macht..."

    Man muss alles, was man erwartet, vorher thematisieren, die Kinder wissen nicht, welche vielen Gedanken du dir vorher gemacht hast.

    Ich hätte auch die Frage, ob das Ziel so im Lehrplan erwartet wird. Kann durchaus sein, es ist spannend, aber eben für mein Gefühl komplex.

    Okay, das ist schonmal gut. Aber woher weißt du das Geschlecht der Personen? Außer dem von Vera freilich. Und wieso telefoniert der Freund der Hauptfigur mit jemandem, ich hatte erst gedacht, du meinst damit einen Freund und das ergibt keinen Sinn. Der Typ (wenn es denn einer ist), der den Zettel schrieb ist nicht klar erkennbar der feste Freund der Hauptfigur.

    Aber vielleicht finde ich es zu kompliziert gedacht, weil meine SuS schwächer sind und deine Klasse hat damit gar keine Probleme.

    Edit: der Text gefällt mir persönlich übrigens. Ich hätte ihn ansprechend gefunden in dem Alter.

    Ich habe gestern ein indisches Reel gesehen, bei der das Kind ins Wohnzimmer geschickt wird, um die Gäste zu zählen, wie viele Tee wollen. Darunter schrieben Leute aus der ganzen Welt "oh ja genau! Da werden Kindheitserinnerungen wach, so war das immer!"

    Und ich dachte nur so: wie viele spontane Gäste hattet ihr ständig, dass eure Mütter jemanden zum Zählen schicken mussten?

    Ich habe die Kurzgeschichte gelesen und verstehe die Aufträge auch nicht. Also abgesehen von der Satzstellung weiß ich beim 2. Auftrag nicht, wer mit wem spricht.

    Ich vermute, dass du schon 5 Schritte weiter bist als die Klasse an der Stelle. Habt ihr den Text gemeinsam gelesen? Habt ihr darüber gesprochen? Welche Vermutungen stellen die SuS über die Beziehung an, zwischen der Person, die den Zettel geschrieben hat und Vera? Haben sie über die Gefühle aller Beteiligten gemeinsam reflektiert?

    Ich würde den Text nicht einfach so in Gruppen reingeben und dann einen Arbeitsauftrag dazu, selbst wenn dieser klarer formuliert wäre. Zumal eine Szene vorzuspielen Mut braucht und dann noch über Gefühle und mit 3 Fremden hinten drin...

    Abgesehen von hilfreichen Techniken sollte man sich, denke ich, auch mit sich selbst auseinandersetzen. Sitzordnung ist ja sehr klar nicht das Problem der Eltern. Aber mich stressen Klagen oder speziellere Anfragen durchaus, weil ich sofort überlege, ob ich nicht wirklich einen groben Fehler begangen habe. In Phasen, in denen es einem nicht gut geht, kann das durchaus verunsichern. Auf der anderen Seite merken Eltern im Gespräch eigentlich immer, dass ich ihr Kind wertschätze, die Eltern ernst nehme und mein Bestes gebe, so dass Aufregung schnell verraucht.

    Als Elternteil bekommt man einfach unheimlich wenig mit aus der Schule, da ist dann eine Situation schnell dramatischer für die Eltern als sie wirklich war, weil das Kind halt seine Sicht erzählt.

    Bevor du den Job hinwirfst, lass dir auf jeden Fall unbedingt Zeit:)

    Hat von 'ner Person kommend, die sich ausschl. ins ad hominem fliehen kann, i.d.R. unprovoziert-proaktiv, null Bedeutung. Kram doch lieber wieder 'nen Nachmittag meine Kommentare hervor, um Lachsmileys dranzupacken, statt jeeedeeen Thread entgleisen lassen zu wollen, in dem ich mich irgendwie melde (soviel zu Komplexen).

    Sorry @Denkfsmabrik; BTT.

    Ich habe das ein paar mal gemacht, um dir zu zeigen, wie unangenehm das ist. Du bist derjenige, der alles verlacht, was er nicht versteht oder nicht mag.

    Zum Thema:

    Es ist eine Gesprächsstrategie, erst mal kurz auf das Thema einer Person (hier: besorgte/ genervte Mutter) einzugehen, damit sie sich gehört fühlt, um dann trotzdem bestimmt und klar zu bleiben.

    Ich unterrichte schon ein paar Jahre, daher kann ich diesen Hinweis geben, ohne dass du dich angepisst fühlen musst.

    Man kann das übrigens auch ganz freundlich sagen. Wer mag, haut auf den Tisch und erzählt was von seinem unwidersprochenen Expertentum oder man sagt "ich verstehe, dass Kay lieber neben Franz sitzen würde aber ich habe es anders entschieden."

    Den Frust bezüglich der ständigen Kritik kann ich gut nachvollziehen. Mich hat zum Glück aber noch nie einer wegen der Sitzordnung angeschrieben, das ist ja echt lächerlich.

    Kann es sein, dass du ständig verfügbar bist? Du könntest auf dem nächsten Elternabend mitteilen, dass du nur einmal die Woche mails beantwortest oder einfach gar nicht reagieren auf Dinge, für die es keine Mail bedarf. Elternsprechtag ist im Oktober und wer ein wichtiges Anliegen hat, möge bitte einen Termin ausmachen.

    Noten hingegen sind etwas anders zu gewichten und Eltern haben Anspruch auf Transparenz. Aber auch hier gilt: Sie haben das Recht auf Information und wenn sie Sorge bezüglich der Schullaufbahn haben auf ein Gespräch. Kein Recht gibt es auf Rechtfertigung von dir oder Beschwerdemanagement per Mail im Minutentakt.

    Richtig. Unausgebildeter Lehrer als Schulleiter an einer Waldorfschule und natürlich ohne Ref. 😉

    Könnte doch sein, wobei es durchaus große Waldorfschulen gibt. Ich dachte an so Freie Schulen mit einem Geschäftsführer und einer Pädagogischen Leitung, die sich als Lernbegleiterin versteht.

    An welcher Schulart bist du denn Schulleiter? Oder willst du es nicht erzählen, das ist ja legitim.

    ...Gegen öffentliche Zurechtweisung von Kindern durch Fremde spricht auch nichts, wenn Eltern ihren Job unzureichend ausführen...

    Kommt darauf an. Keift einer "na das sollte meins sein!" Wie in der 70er Jahren oder hilft er durch einen besonnenen Kommentar? Der sollte dann wohl überlegt sein.

    Ich finde, Rücksicht sollte Konsens sein. Als Autofahrer nicht Radfahrer umnieten, und als Radfahrerin nicht Fußgängerinnen umsensen.

    Man kann aber nicht in Vollzeit unterrichten und in Vollzeit die Schule leiten. Deswegen sind diese Forderungen auch quatsch. In einer Produktion steht der Geschäftsführer auch nicht für 2-3 Stunden in der Woche am Fließband. Er muss auch nie im leben daran gestanden haben.

    Klar regen sich die Werker auch über den Chef auf, der gar keine Ahnung hat weil er es noch nie gemacht hat. Braucht er auch gar nicht.

    Ich ausgebildete Schweißaufsichtsperson, ich bekomme aber keine Schweißnaht hin, die in einer Prüfung durchkommen würde. Ist auch egal, weil das gar nicht meine Aufgabe ist.

    Ich verstehe, was du meinst, die Aufgaben der Leitung sind andere als die der Lehrkraft.

    Trotzdem bezweifle ich, dass eine BWLerin eine gute Schulleiterin wäre, ich glaube auch nicht, dass es einem Abteilungsleiter schadet, mal am Fließband gestanden zu haben.

    Aber vielleicht überschätze ich das ja auch.

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