Beiträge von Quittengelee

    Vielen Dank. Jetzt weiß ich Bescheid. Endlich können die Lehrpersonen bald tolle Lösungsvorschläge von mir bekommen, um die zukünftige Schulentwicklung gestalten zu können. Eigentlich haben wir das gemeinsam gemacht, aber man lernt immer dazu. 😎

    Bist du selbst ausgebildeter Lehrer? Deine Beiträge erwecken bei mir manchmal den Eindruck, als ob du ggf. eine Privatschule leitest und selbst kein Referendariat gemacht hast oder ohne Lehrerfahrung in die Tätigkeit gekommen bist. Vielleicht liege ich falsch, dann no offense, würde mich wirklich interessieren.

    Das besorgt mich nicht. Wenn man aber alles, was man für die Schule macht, auf die Stunde runterrechnet, kann es natürlich frustrieren. Insbesondere Schulleitungen arbeiten zu viel, wie Arbeitszeitstudien immer wieder belegen und schreibt Bolzbold ja selbst, rein rechnerisch lohnen Beförderungen kaum. Es wollen aber trotzdem viele machen, kann so unattraktiv also nicht sein.

    Kris24 , danke für den Hinweis noch, dass ältere Kolleg*innen durch Glatteis wesentlich gefährdeter sind. Hab ich noch nie drüber nachgedacht. Wir haben zwar noch nie Notbetreuung wegen Winter gehabt, aber grundsätzlich eine wichtige Anmerkung, die man auf dem Schirm haben sollte.

    Ich glaube, das ist ein strukturelles Problem. Ich muss z.B. 12 Stunden unterrichten. Aber frei nach dem Motto „oben schlägt unten“ kann ich manchmal einfach in bestimmten Stunden nicht, weil es Termine gibt, die kollidieren. Das versteht mein Kollegium, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass das hier im Forum nicht verstanden wird. Schade, denn dann sind wir bei dem, was hier auch irgendwo auftauchte: dem „Feindbild Schulleitung“…

    Ich glaube, da dramatisierst du. Erstens wurde das "Feindbild" als Behauptung reingeworfen, niemand hat das wirklich so für sich in Anspruch genommen.

    Und zum anderen ist der Witz an einem Forum ja auch, dass man sich mal über was aufregen kann. Ob sich in deinem Kollegium nicht mal jemand über dein Verhalten aufregt weißt du wahrscheinlich nicht und das ist doch okay, solange es nichts Ernstes ist.

    12 scheint mir sehr viel zu sein. Im Ausgangsbeitrag steht auch nicht, wie viele es sind, sondern dass sich die Kollegin auf irgendwas verlassen will.

    Bei uns müssen es mindestens 4 sein und das finde ich schon sinnvoll. Eine Schulleitung, die sich nicht in der Klasse durchsetzen kann oder keine Lust hat, mit SuS zu arbeiten ginge für mich gar nicht. Dass sie das Gefühl nicht verliert, was die Dauerbelastung vor der Klasse ausmacht finde ich wichtig.

    Die Lehrer sollten in punkto Kleidung ein Vorbild für die Schüler sein! Dann gäbe es auch kein Kappenproblem in der Schulstube.

    Als bekennender Traditionalist plädiere ich für einen Dresscode bei den Lehrern!

    Für Gymnasiallehrer Bügelfalthose, Hemd, Schlips und Jacket. Brillenträger tragen Brillengestell mit Goldrandfassung. Für Sek 1 Lehrer wäre es möglicherweise etwas overdressed...Wie wäre es mit der bewährten braunen Grobcordhose und Holzfällerhemd? Jacket, falls erforderlich, ebenfalls aus Grobcord. Für Brillenträger würde ein dunkles Kassengestell ausreichen.8)

    Was darf die geneigte Förderschullehrerin tragen? Einen Blaumann, falls mal was daneben geht?

    ...

    Nun hat der Schüler null Fehler und (nur?) Note zwei ("gut"). Da er einer der Tonangebenden der Klasse ist, kann er Tipps geben, wie einzelne Noten doch noch verbessert werden könnten. Für die Lehrkraft gibt es ein Imageproblem - vermutlich nicht nur in dieser Klasse. Es gibt auch ein Vertrauensproblem, was die Zusammenarbeit mit betroffener Klassenleiterin und Schulleitung betrifft.

    ...

    Ich verstehe das nicht richtig.

    - Die Kopie der Originalarbeit liegt vor, Betrug ist also nachzuweisen. "Der macht sowas nicht" ist demnach Käse und zu vernachlässigen

    - Die Lehrkraft hat aus der 2 eine 6 gemacht wegen Betrugs und der Schüler hat wieder eine 2 hingeschrieben oder wie genau?

    - was hat das Tonangeben des Kindes für eine Relevanz?

    - Zur Meinungsverschiedenheit mit dem Schulleiter: unbedingt den ansprechen, damit die Entscheidung für oder gegen die note 6/ Ordnungsmaßnahme etc. abgesprochen ist.

    - Die Klassenlehrperson verhält sich extrem unkollegial, keine Ahnung, wie man das geraderücken kann

    ...

    Mein Gedanke dazu ist, es kann immer überall etwas passieren, ich lasse mich dadurch nicht einschränken. Der Einbrecher hätte mich in der Nacht im Chemieraum erst einmal finden müssen. Ich lag direkt an der Heizung unter einem Tisch, weil es dort am wärmsten war.

    Das ist wohl wahr und weise, die eigene Wohnung ist sicher nicht weniger gefährlich. Aber die Vorstellung hat was von Krimi, nachts knacken schließlich alle Sachen anders...

    In NRW hat der Schulleiter eines Berufskollegs eine Unterrichtsverpflichtung von 3 Wochenstunden. Aber er ist es auch, der über die Verteilung der Ermäßigungsstunden entscheidet. Wenn er sich selber da jetzt 3 Ermäßigungsstunden genehmigt, unterrichtet er gar nicht mehr.

    Wenn er mindestens 3 Stunden unterrichten muss, dann hat er sich bereits alle 22 Abminderungen (oder was immer euer volles Deputat ist) zugeteilt. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Bundesland es ermöglicht, gar nicht mehr zu unterrichten und das ist auch gut, Bodenhaftung und so.

    Eben, außer sie bleiben zuhause, weil sie davon ausgehen, dass andere schneller sind.

    Ich lese regelmäßig im Chat von Schülerinnen und KollegInnen, die bereits unterwegs sind und Probleme haben wie Stau oder Zug verpasst, wenn ich noch im Bett liege.

    Das ist dann wohl ein Bruch in deiner Argumentation.

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