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Beiträge von Quittengelee
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Zauberwald, es geht um die Berechtigung von konfessionellem Religionsunterricht an staatlichen Schulen. Das würde jüdischen Reliunterricht selbstredend genauso einbeziehen, den gibt es aber in aller Regel nicht.
Wieso? Für mich fühlt es sich so an, als ob man ausgelacht und einem das Wort im Mund verdreht wird.
Zum ausgelacht fühlen: dein Glauben ist deine Privatsache, du kannst anbeten wen und wie du immer willst, das habe ich nie infrage gestellt, dachte ich zumindest. Ich werde es kontrollieren. Achte aber bitte ebenso mal auf deine Aggression gegen mich und andere hier im Fred.
Deine sachlichen Argumente sind zum Thema in dieser Diskussion einfach naiv. Und leider kommt von den Personen, die dir zustimmen, nichts Reflektierteres daher. Du kannst deinen privaten Glauben eben gerade nicht von dem trennen, was du den Kindern vermittelst und das finde ich bedenklich, selbst wenn Eltern nach aktueller Gesetzeslage ev./kath. Religionsunterricht wählen dürfen, finde ich es bedenklich.
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Auch blöd bei Fremdgeld auf Privatkonto: wenn man einen Kredit braucht, zählt das als eigenes Vermögen.
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Der User unter mir hat eine Idee für etwas, das auf den User unter ihm zutrifft (mwd)
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Flotten Schrittes, schon allein wegen des attraktiven Genitivs

Alte Fotos in Alben sortieren oder lose in einer Kiste aufbewahren?
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In diesem Strang wird niemand irgendwen von irgendwas überzeugen können.
Schade, ich warte wirklich auf einen informativen Beitrag dazu. Offenbar gibt es also kein vernünftiges Argument und ich kann das Warten damit aufgeben.
Benimmst du dich gegenüber Leuten anderen Glaubens auch so intolerant, z. B. gegenüber Muslimen oder Juden?
Die Intoleranz gegenüber Leuten oder Glaubensrichtungen liest du rein, das ist Teil der Problematik des im Kreis Drehens.
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Nee, is klar. "wir brauchen nur noch Schulstoff bis Klasse 6" ist natürlich eine wahnsinns Diskussionsgrundlage.
Dazu gerade passend reungespült worden:
https://www.sueddeutsche.de/bildung/bildun…230612-99-30053
"Ob die verpflichtende Matheprüfung im Nordosten zukünftig entfällt, darüber soll eine Lenkungsgruppe entscheiden. Dieses aus Praktikerinnen und Praktikern bestehende Gremium berate seit mehr als einem Jahr «ergebnisoffen» über die Weiterentwicklung des Abiturs. Ziel ist demnach, die Vergleichbarkeit zu stärken und eine Benachteiligung der Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg–Vorpommern zu vermeiden."
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Seltsamer Bildungsbegriff.
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Wenn ich jetzt die Argumente pro konfessionell gebundenem Religionsunterricht zusammenfasse, lese ich:
- er könnte möglicherweise Extremismus verhindern
- er könnte möglicherweise allzu rigide Vorstellungen von zu Hause aufweichen- nicht näher bezeichnet
- man kann dort mit Kindern, die wollen, beten, was und wie genau bleibt der Lehrperson überlassen zu vermitteln
- das Christentum gehört zu Deutschland, weil hier so viele Kirchen aus dem Mittelalter stehen
- Kinder müssen wissen, warum an Ostern und Weihnachten schulfrei ist
- vergleichende Religionswissenschaften sind eine Wissenschaft, deswegen ist es katholischer Religionsunterricht auch
- manches ist so kompliziert, dass andere da eben einfach nicht mitreden können, ebenfalls nicht genauer umschrieben
- irgendwas mit Theodizee
- wer sich Gott als Mann mit Bart vorstellt, der ist einfach noch nicht reif genug, für richtige Religion
Soweit korrekt?
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Beispielsweise für Niedersachsen Paragraf § 2 des Schulgesetzes.
In dem steht geschrieben, dass katholischer Religionsunterricht Extremismus in (islamgeprägten) Glaubensgemeinschaften verhindert?
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Erstmal: DAS ist eine ganz eindeutige Diskriminierung von mit Klopapierrollen bastelnden (Grundschul)lehrkräften!!! Conni bitte diese Userin wegen Moderationsbeleidigung ins Gefängnis schicken!!
Oh nein! Gibt es bitte mildernde Umstände, euer Ehren, weil ich in Werken einen Adventskalender aus Klopapierrollen gebastelt habe?

Zum Unterricht bei schwachen SuS: ja, ich verstehe natürlich das Argument, dass sie erst mal Deutsch lernen sollten, bevor sie sich mit Englisch abquälen. Aber. An der Lernförderschule könnte man das auf alle Fächer übertragen, da bis Klasse 9 in keinem Fach wesentlich was hängen bleibt. Trotzdem haben sie Physik und Geschichte und eben auch Englisch. Ich hatte einen Schüler mit Förderbedarf Lernen, der hat in drei Ländern gelebt und durch die Religion noch Arabisch gelernt, er kann sich in 4 Sprachen verständigen. Den Hauptschulabschluss hat er aber nicht geschafft. Also frage ich mich, welche Aspekte Fremdsprachunterricht hat, außer auf Klasse 5 vorzubereiten.
Erlebst du denn überhaupt gar keine Vorteile durch die Fremdsprache in Kl 1-4 oder 3/4?
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Ich halte Werkenunterricht fachfremd mit der Ausstattung, die eine gemeine deutsche Grundschule so hat, für gensuso für die Katz wie Englisch oder jedes andere Fach. Am Ende wird mit Klopapierrollen gebastelt.
Die Frage ist doch immer: was soll transportiert werden? Geht es bei Frühenglisch darum, die Sprache schon mal 2 Jahre regelmäßig gehört zu haben und einen unkomplizierten Zugang zu finden? Sich eher zu trauen, etwas in der Fremdsprache zu sagen oder ganz anders? Oder erwarten Lehrpersonen in Klasse 5 gereifte Grammatik-Kenntnisse und einen Grundwortschatz von 1000 Begriffen? Ist Letzteres der Fall, ist die Ernüchterung wohl vorprogrammiert.
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Das ist richtig. Aber Religionsunterricht in der Schule klärt auf und zeigt auch einen anderen Blick auf die Religion. Gleichzeitig wird auch dafür gesorgt, dass die Jugendliche später nicht auf irgendwelche falschen Aussagen reinfallen....
Erstens: das hast du schon weiter oben behauptet, den Nachweis bist du uns schuldig geblieben.
Zweitens: welchen anderen Blick zeigt der Religionsunterricht genau und inwiefern werden Jugendliche aufgeklärt?
Drittens: was sind "falsche Aussagen" und was "richtige" im Kontext von Religion?
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wird alles gut
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Spargel, Kochschinken, Béchamelsauce. So machte es einst meine Oma und was Oma kochte war immer fantastisch. Und mit Butter und Sahne angereichert. Meine Oma war unheimlich sparsam, hat abgeschnittene Nähfadenreste aufgewickelt und wiederverwendet, aber an köstlichen Kalorien wurde nicht gespart.
DUum kann echte Sauce Hollandaise selbst zubereiten.
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Mit dem Gottesbegriff der katholischen Kirche beschäftigt man/frau sich selbstverständlich nicht.
Zum drölften Mal, das ist für die Diskussion unrheblich, warum verstehen die Christen unter uns das bloß nicht?

Richtlinien zum RU oder Curricula werden auch nicht gewürdigt.
Auch Lehrpläne dreier Bundesländer wurden bereits zitiert und besprochen.
Aber wenn du es besser weißt, dann kläre uns gerne auf.
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Um es mal abzukürzen, da steht doch nur, dass die Schüler diese Dinge über die katholische Glaubenslehre lernen sollen und nicht, dass sie selbst diese Dinge in ihrem Alltag übernehmen sollen. Wo ist da jetzt genau das Problem? Da schreibt man halt in der Klassenarbeit, dass dieser Begriff das-und-das innerhalb dieser Glaubenslehre bedeutet und es gibt die volle Punktzahl.
Wenn Ehe in der katholischen Kirche als Verbindung von Mann und Frau definiert ist, ist es dann nicht ein Widerspruch, dass demnächst katholische Religionspädagogen offen homosexuell sein dürfen und sogar fachlich orientierte Kritik an Lehre möglich sein soll?
What?
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Das stimmt doch gar nicht. Um das zu verhindern, gibt es doch gerade offiziell geltende Curricula.
Guck doch einfach mal rein. Da steht dann z.B. was davon, dass Gott unsere Sünden vergibt und was es mit dem "Sakrament" der Buße auf sich hat. Das ist und kann und soll aber keine religionswissenschaftliche Betrachtung sein, sondern es ist etwas, das nur und ausschließlich in der katholischen Religion zu finden ist und dass Kindern als "so ist das" vermittelt werden soll.
So ist das aber nicht, sondern es gibt Menschen, die glauben, dass es einen Gott gibt, der irgendwas vergibt und was genau eigentlich als Fehlverhalten zu bezeichnen ist. Das kann und darf in der Familie oder Kirche so erzählt werden. Eine Schule sollte aber m. E. ein Ort sein, an dem Kinder etwas darüber lernen, was für alle gültig ist, das schließt ein, darüber zu reflektieren, dass es individuelle Sichtweisen gibt, oder wie man bestimmte Ansichten begründen kann. Das schließt nicht ein, etwas als gegeben hinzunehmen, von dem keiner definieren kann, was das sein soll. Dann wird es halt beliebig.
Im Beispiel wäre das das Konzept "Vergebung"- was definieren wir als Fehlverhalten, wie geht es anderen Menschen damit und wie kann man anderen vergeben, sich entschuldigen oder was auch immer.
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Zauberwald, niemand zweifelt an der Arschigkeit deines Mathelehrers. Menschen können anderen Gewalt antun, mit und ohne Religion, das ist doch aber nicht der Punkt.
Ich halte nicht dich oder irgend eine Religionslehrkraft für eine schlechte Lehrerperson und die Pfarrer, die bei uns Reli unterrichtet haben, waren allesamt nette Menschen.
Es geht aber um die Inhalte. Dass das, was im Religionsunterricht vermittelt wird, beliebig ist. Es beruht unter anderem darauf, was du persönlich gerade gut findest. Und wenn dein Glauben der von einem bösen, strafenden Gott wäre und du Homosexualität für Teufelszeug hieltest und dass alle armen Sünder in die Hölle kommen, würdest du deinen SuS vielleicht das vermitteln. Das alles kann in Mathe nicht passieren.
Als Kind stehst du dem hilflos gegenüber und bist in einer Abhängigkeitsposition, das ist mehr als irgendein Mensch.
Eben! Du sagst es doch selbst.
Edit: An der Förderschule darf ich übrigens alles fachfremd vertreten, bis auf Ethik. Ich ahne, warum das so ist.
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Dass es Gott nicht gibt und ihr Gebet völlig sinnlos ist.
Wahrscheinlich meinst du es ironisch, aber so witzig ist es halt nicht. Wenn du ihnen beibringst, dass es Gott gibt, was vermittelst du ihnen denn dann? Dass er sie und die Oma in der Ukraine nicht lieb hat, wenn der Krieg weitergeht und die Oma stirbt? Wieso dürfen die Kinder nicht lieber über ihre Ängste und Trauer sprechen z.B. mit jemandem, der Ahnung davon hat, wie man über den Tod mit Kindern spricht und vor allem mit Kriegstraumatisierten?
Da es keine Vorlage gibt, wie Glauben auszusehen hat, kannst du nur deine persönliche Sicht vermitteln und da fängt das Gefährliche an. Du hältst deinen eigenen Glauben natürlich für richtig und irgendwie was Nettes, Beruhigendes. Dafür gibt es aber keine objektive, vergleichende Instanz, die psychologisch fundierte Kriterien hätte, es gibt nur dein persönliches "Gefühl". Und die Gefühle aller anderen Relikollegen natürlich.
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