Am 28.12. ist erst einmal das Fest der unschuldigen Kinder. ...
Daraus:
"...Die Reformation schaffte diesen Brauch ab, in den meisten katholischen Gegenden Deutschlands starb er im 18. Jahrhundert aus. Allerdings hält sich bis heute in Teilen Österreichs der Brauch, Kinder an diesem Tag die Erlaubnis zu erteilen, den Erwachsenen durch Rutenschläge Glück und Gesundheit fürs kommende Jahr zu wünschen. Beim Schlagen, genannt „Schappen“, sagen dabei die Kinder Verse auf und erhalten als Dank von den gesegneten Erwachsenen kleine Geschenke oder Geld. In der Steiermark und in Kärnten sind folgende Verse gebräuchlich:
„Frisch und g’sund, frisch und g’sund,
Lang leben und g’sund bleibe
und a glücklichs Neujahr!
Frisch und g’sund, frisch und g’sund
long lebm und g’sund bleibm
nix klunzn und nix klogn
bis i wieda kum schlogn!“
oder im Klagenfurter Raum...:"
Hand aufs Herz, liebe Christ*innen, denkt ihr niemals auch nur einen Augenblick darüber nach, ob es eine größere Bedeutung hat, Leute am Soundsovielten in der Steiermark mit der Rute zu schlagen und Pumperlgsundheit zu wünschen oder stattdessen am Soundsovielten in Schwäbisch-Gmünd Wichtel zu verstecken?