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Daher wollte ich nicht "stören" und in der Behörde lästig fallen.
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Gewerkschaft ja - aber die Rechtsberatung GEW scheint sehr viel zu tun zu haben und ich bekam noch keinen Termin.
Höflich, dass du nicht stören wolltest, aber eben ineffektiv, du willst ja was von denen. Dasselbe bei der Gewerkschaft, wenn nicht gleich ein Termin verfügbar ist, dann muss das nicht bedeuten, es aus Höflichkeit oder Enttäuschung nie wieder zu probieren.
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Man hätte mich ja auch nur anrufen können?
Was mich stutzig macht, ist die Aussage der Abteilungsleiterin:
"Hier steht nichts über ein Telefonat vermeldet" UND es wurde dann nicht mal meine Akte angefordert.
M.E. machst du dir zu viele Gedanken darüber, wer welche Beweggründe hatte, sich nicht mehr zu melden oder was in eine Mail zu tippen. Das ist halt leider völlig wurscht, weil es dich nicht weiterbringt. Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass es niemanden interessiert, was mit deinem "Fall" passiert, für die Leute in der Behörde bist du lediglich ein Name unter 1000 anderen. Das Bundesland, das dich verliert, hat am allerwenigsten Interesse daran, sich um irgendwas zu kümmern.
Ich weiß nicht, was der nächste Schritt sein muss, vielleicht weiß es jemand anders genauer. Ich würde mir einen Termin in der zuständigen Behörde in Hamburg machen, hinfahren und denen solange bestimmt aber freundlich auf die Nerven gehen, bis ich eine Unterschrift unter einem Dokument hätte. Telefonate verpuffen naturgemäß im Äther.