Beiträge von Quittengelee

    Pünktlich zu Weihnachten habe ich mir einen Bandscheibenvorfall eingehandelt. Obwohl ich seit Samstag die vom Hausarzt verschriebenen Medikamente schlucke, tritt keine Besserung ein. Und Orthopäden befinden sich kollektivem Ferienstand - PKV hin, PKV her. Jetzt meine Frage: hat irgendjemand hier schon mal (direkte oder indirekte) Erfahrungen mit sowas gemacht? Wie lange kann es dauern, bis man wieder fit ist, also fit für unseren Job? Danke.

    Das kann sehr unterschiedlich sein. Mancher Bandscheibenvorfall macht kaum Beschwerden, wenn aber zum Beispiel die Blase betroffen ist, solltest du sofort ins Krankenhaus gehen. Operiert wird m.W. kaum noch. Warst du schon im MRT?

    Stufenlagerung kann ein bisschen lindern, also dich auf den Boden legen und Unterschenkel im rechten Winkel irgendwo drauf legen, Wärmflasche unter den Rücken.

    Lehrer*innen waren schon seit Tagen auf den Hängen und Pisten und feierten schon seit Tagen durch:

    ...

    Ganz sicher wirst du mich niemals auf einer derart schrecklichen, sexistischen Veranstaltung finden, auf der furchtbare, sexisische oder rassistische Musik läuft nach dem Ausüben naturzerstörender Sportarten.

    ...

    Gilt das auch für andere Parteien? Wo sind die Grenzen?

    Da, wo der Schulleiter sie setzt, wenn er sich Sorgen um Einflussnahme durch Extremist*innen auf seine Schüler*innen hat. In Brandenburg ist die AfD gesichert rechtsextrem.

    Im Zweifel kann der betroffene Jugendliche vor Gericht ziehen, wir sind ja zum Glück ein Rechtsstaat.


    ...Zumindest wieder ein Aufhänger für die AFD, sich in einer Opferrolle zu setzen und in die Schlagzeilen zu kommen.

    Ja und? Was wäre die Alternative? AfD ignorieren, damit sich ja keiner provoziert fühlt?

    ...Billigere Werbung kann sich die AFD nicht wünschen.

    Wenn du das für Parteiwerbung hältst, sagt das mehr über deine Vorstellung von Politik aus als über die des Schulleiters.

    Ich frage mich echt in welchem Paralleluniversum ihr lebt. Natürlich ist Heiligabend DER Feiertag.

    Der Ablauf wie ich ihn seit ich klein bin kenne ist am 24. Kirche, Bescherung, Essen (Niemals Kartoffelsalat). Und ich kenne auch niemanden in der Region (RLP), der es anders macht.

    Du erzählst hier des Öfteren von deinen Reisen in die USA und deine Faszination für Sprache und Kultur Japans. Finde es gerade witzig, dass ausgerechnet du so dogmatisch auf dem Ablauf eines Datums in Rheinland-Pfalz rumreitest. Paralleluniversen gibt's so gesehen viele.

    ...

    Ich verstehe auch nicht was die Beilage Rotkraut besser macht als die Beilage Kartoffelsalat? Rotkraut lässt sich vorbereiten, warmer Kartoffelsalat nicht.

    Geht mir genauso. Man Rotkraut aus dem Glas warm machen, dazu Klöße aus fertigem Teig erhitzen, fertig ist die billigste Beilage.

    Nachvollziehen kann ich, wenn Leute alles selbst machen, weil es dann besser schmeckt und weil sie Freude am Kochen haben. Mir fällt aber kein Essen ein, das man niemandem zumuten kann. Höchstens die Gans dem Veganer.

    Ich will jetzt nicht gemein sein, aber glaubt hier irgendwer ernsthaft, dass ein heutiger LK Schüler mathematisch besser kommunizieren kann, als jemand der vor 30, 50 oder 70 Jahren Abitur gemacht hat? Wir haben noch alte Klausuren hier in der Schule liegen, das ist sowohl von der Fachwissenschaft, als auch von den kommunikativen Anforderungen her heute nicht mehr möglich solche Klausuren zu stellen. (Hat sicher auch was mit dem Zentralabitur zu tun, das hat halt jeglichen Tiefgang gekillt)

    Zentralabitur war früher immer DAS Kriterium für hohen Standard. Baden-Württemberg und Bayern haben sich stets damit gerühmt, Abiturient*innen seien im letzten Jahr vorm Abschluss nach Hessen umgezogen, so das Gerücht.

    Juhu, du duldest und bejubelst renitentes, rebellisches Verhalten, das die Lernbedingungen aller anderen beeinträchtigt (Störung des Unterrichts). MMn. eine sehr naive Auffassung von Mündigkeit.

    Du fängst schon wieder an. An welcher Stelle hat s3g4 irgendwas bejubelt, geschweige denn renitentes Verhalten, das andere stört? Zitiere doch bitte mal ein einziges Beispiel.

    ...

    Es hieß bei mir im Seminar einmal, dass Lesestunde etwas schwerer sind oder "unpassender" für die Lehrprobe, da man den Lernzuwachs nicht sooo gut erkennen kann. ..

    Grundsätzlich sollte man auf die Tips vom Seminar hören, die machen die Noten. Allerdings hat Bilderbuchbetrachtung genau wie jedes andere Thema Lernziele, du machst es ja nicht einfach nur so aus dem hohlen Bauch.

    Deswegen würde ich auch wegkommen vom "was wäre möglicherweise hübsch anzusehen für andere in drei Monaten", was dich immer in der Schwebe halten wird, weil du dich nicht festlegen kannst. Und stattdessen zum konkreten Planen kommen: Sobald du anfängst, Sachanalysen zu verfassen und Lernausgangslagen der Kinder zu ermitteln, sobald wirst du auch überprüfbare Lernziele finden.

    Musstet ihr eigentlich nicht schon eine grobe Jahresübersicht erstellen?

    Doch, ständiges Umhergerenne, Türen öffnen / schließen stört bei der Konzentration in Arbeitsphasen, zumindest in fachlich anspruchsvollerem Unterricht. Begreift und gestaltet man den eigenen Unterricht als vollkommen austauschbares Fun-Event, kann das natürlich anders sein.

    Außerdem steht dahinter natürlich auch noch die Frage nach der Aufsicht. Wenn sich SuS verschiedener Kurse oder Klassen sich vorab besprechen / verabreden, um zu einem bestimmten Zeitpunkt im Unterricht auf Toilette zu gehen und dort Quatsch zu machen, hat man unter Umständen ein Problem, wenn dann dort etwas passiert.

    Ständiges "Auf Toilette rennen" wird den SuS spätestens in der Ausbildung oder im Berufsleben auf die Füße fallen, Stichwort Nutzung von Pausen, Arbeitszeitbetrug etc., daher ist es für mich sehr verwunderlich, wie ein Kollege an einer beruflichen Schule wie du, s3g4 , so eine laissez-faire - Einstellung zur Schau stellt. Und doch, ein zivilisierter Mensch hat eine gewisse Kontrolle über die meisten Körperfunktionen, ansonsten stelle ich mir deinen Unterricht recht amüsant vor, wenn alle pinkeln, pupsen, rülpsen, wie sie wollen, denn es ist ja unmöglich, das zu kontrollieren – denkt man deine Argumentation mal zu Ende...

    Wieso übertreibst du eigentlich so maßlos? Bei allen Kolleginnen und Kollegen die sich hier unterhalten funktioniert der Unterricht. Nur bei dir braucht es offenbar scharfe Regelungen mit komplettem Verbot von Grundbedürfnissen. Deine SuS dürfen offenbar weder trinken noch aufs Klo gehen, normal ist das nicht. Das ist auch in keinem Beruf, Ausbildung oder Studium normal, für die du dich offenbar auch noch verantwortlich fühlst.

    Kompetenzen waren m.E. mal als Idee gedacht, dass jede Lehrkraft selbständiger entscheidet, auf welchem Weg SuS ein Ziel erreichen. Also um am Ende Klasse 2 sinnentnehmend fließend lesen zu können, muss ich die zwei Jahre so einteilen und methodisch gestalten, dass das passiert. Das Problem dabei ist, dass man, insbesondere am Anfang seiner Lehrtätigkeit, mehr Struktur und Klarheit braucht, was "durchschnittliche Kinder wann können müssen".

    Auch deswegen schneiden Bundesländer wie Sachsen und Bayern regelmäßig besser ab in Schulleistungsstudien, weil die Lehrpläne differenziert und schlicht und ergreifend voll mit verpflichtenden Themen und kleineren Lernzielen sind. Das erhöht Druck, berücksichtigt gleichzeitig die "stärkere Mitte".

    Die besonders starken SuS werden dabei aber auch bloß nicht berücksichtigt. Wer schnell denkt und leicht lernt ist auch bei vollem Lehrplan mit viel stupidem Zeug unterfordert/gelangweilt.

    Ich behaupte mal, die "große Mitte" profitiert von ausführlichen Lehrplänen, weil Lehrkräfte sich eher trauen, bestimmte Anforderungen zu stellen.

    Besonders Schwache und besonders Starke profitieren von mehr Freiheit und Individualisierung, was bei Kompetenzlehrplänen eher möglich ist. Denke ich mir, vielleicht liege ich falsch.

    An deiner beruflichen Schule scheinst du wohl nicht mehr viel damit zu tun zu haben. Das sei dir gegönnt. Bemerkenswert, wie du und Quittengelee meinen Fragen ausweicht und gleichzeitig weiter von oben herab kommentiert.

    Ich muss die Fragen überlesen haben. Ob ich eine halbe Flasche, dann einen Liter und schließlich ob ich 2 Liter während einer Aktivität trinke, habe ich für ein gereiztes rhetorisches Stilmittel gehalten.

    Edit: Aber wenn es dich interessiert: Ich trinke etwa 3 Becher Wasser während eines Schulvormittags. Ich muss mich eher daran erinnern, etwas zu trinken, damit es nicht zu wenig ist. Außerdem mag ich abends Kräutertee. Und du?

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