Danke für eure Inputs und Rückmeldungen, dass es der einen oder anderen auch manchmal so geht...
An meinem Förderschultyp ist die Konzentrationsfähigkeit sowieso tendenziell geringer, daher fällt es vielleicht besonders auf, wenn ein paar Kinder extrem abweichen und sich gegenseitig multiplizieren. Ein Kind dreht sich 100 mal um, dann kann ein anderes, das eh schon reizoffen ist, sich überhaupt nicht mehr fokussieren.
Ob das am Medienkonsum liegt... Glaube ich eher nicht, ich hab nicht den Eindruck, dass genau diese Kinder viel zocken. Vielleicht kommen einfach verschiedene Störungsbilder zusammen, der eine hat enormen Stress zu Hause, der andere von Geburt an eine neurologische Besonderheit.
Ich schlage 'unseren' Eltern eigentlich äußerst selten ADHS-Diagnostik vor, eben weil da so viele Probleme sind und auch, weil zuverlässige Therapiedurchführung unrealistisch ist. Aber profitieren könnte mancher sicher schon, vor allem ich 
Edit: da gibt's doch den Bilderwitz, auf dem die Mutter sagt "mein Klaus-Uwe leidet ja unter ADHS..." Und der Lehrer sagt: "Er hat es, ICH leide darunter!" 