Beiträge von Quittengelee

    Also von allen, bei Hilfsorganisationen angefangen über Reporter ohne Grenzen bis hin zu Tagesschau, FAZ oder Vatikan-News.

    Oder kommt noch eine bisher unbekannte Quelle, die mit allen Missverständnissen aufräumt und Zweifel an der bisherigen Darstellung zerstreut?

    Zur konkreten Frage: in den Sitzkreis begeben, der Reihe nach, nicht alle auf einmal. Zeigen und Vorlesen. Zwischendrin ggf. disziplinieren, dass alle zuhören. Nacherzählen lassen.

    Dann zurück an die Tische, auch diese Phase begleiten, schauen dass alles leise vonstatten geht. Auswerten, wie das geklappt hat.

    Wie alt sind die Kinder? 1. oder 4. ist ein großer Unterschied. Können die Kinder lesen/schreiben? Gibt es überhaupt ein Arbeitsblatt dazu? Selbst erstellen dürfte im Moment zu schwierig sein.

    Rollenspiel ist eine gute Sache, bereite es vor, indem du zum Beispiel überlegst: welche Rollen gibt es? Brauchen wir Requisiten? Wie viel muss man jeweils sagen? Gibt es Formulierungen, die du sammeln willst?

    Greife dann die Ideen der Kinder auf und bette sie ein. Es muss nicht genau das gesagt werden, was du erwartest aber es schadet nicht, den Verlauf zu antizipieren.

    Und wie können die Ergebnisse dann gesichert werden? Bilder aus der Geschichte kopieren und der Reihe nach aufkleben lassen? Wörter/Sätze schreiben lassen?

    Im Grunde musst du das Vorwissen erst mal erraten. Du könntest auch in die Hefte schauen, was in Deutsch gerade gemacht wird und wo sie sprachlich in etwa unterwegs sind.

    ...Wie bespricht man z.B. eine Bilderbuchgeschichte? Macht man dazu ein Arbeitsblatt? Lässt man dazu ein Rollenspiel machen? ...

    - Setze ein Ziel für die Unterrichtseinheit.

    - Setze Ziele für die Unterrichtsstunden.

    - Suche dann Material und Methoden, um die Inhalte zu transportieren und die Ziele zu erreichen.

    - Grundlage sind die Lehrpläne des Bundeslandes und der Schulart.

    - Besorge dir fertige Unterrichtsreihen, Handbücher zum Schulbuch und Didaktikbücher zum Entlanghangeln.

    - Hospitiere bei so vielen Kolleginnen wie möglich.

    Bist du überhaupt Lehrkraft oder schon mit Reli irgendwie quereinsteigend unterwegs? "Ins kalte Wasser geworfen" finde ich schon etwas passiv formuliert dafür, dass du es dir ausgesucht hast, mal eben die Schulart zu wechseln um zu testen wie das so ist.

    Man kann ja Jüdische Allgemeine Lesen und auch Meinungsartikel teilen. Auch wenn man dann besonders vorsichtig sein sollte, mit den Vorwürfen der "Stimmungsmache" ggü. anderen.

    Mir ging es aber um sachliche Quellen und deren Glaubwürdigkeit. Offenbar besteht da ja ein ganz grundsätzliches Zweifeln und Leugnen, etwa ob überhaupt von einer Hungersnot gesprochen werden kann usw.

    Allerdings scheint selbst die einfache Frage nach dem Vertrauen in Quellen schon zu verwirren.

    ...

    Vielleicht ist das ein Unterschied bei den Schularten? Ich habe im Unterricht nie Leerlauf, das Curriculum ist umfangreich. Und 10 Minuten verschenken kann ich nicht.

    Wir kennen uns aber auch lange genug hier, um zu wissen, wer sich über was ärgert. Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, wenn du erzählst, wieviel anspruchsvoller dein Unterricht ist, dass dann die Replik des fachfremden Unterrichts kommt.

    Das ist übrigens der Grund, warum ich hier nicht mehr gerne schreibe und den anderen Thread komplett meiden werde. Alles wird von einzelnen umgedreht, während die übrigen es ohne Probleme verstehen. Ich habe keine Lust mehr mich über zwei Personen zu ärgern, ich schreibe nur noch, wenn ich Lust habe.

    Falls du mich meinst: du hast den Nazivergleich zu meinen Aussagen hergestellt. Kein Grund also, eingeschnappt zu sein.

    Nicht nur die Arbeitsbedingungen, sondern auch das sinkende Bildungsniveau sind das Problem! Die Lehrpläne kannste ( bei mir zumindest) nicht mehr richtig umsetzen, vieles müsste angepasst werden, die fortschreitende Digitalisierung, sodass die Schreibmotorik nicht mehr gefördert werden kann, KI und und und...

    Es prasselt so viel auf die Lehrkräfte ein, sodass der Fokus von der eigentlichen Vermittlung der Stoffinhalte in die fokussierte Arbeit an Themen wie Integrationshilfe, DaF/DaZ Unterricht, heterogenes Klassenstufenlernen, Gewaltprävention ect. übergeschwappt ist. Und ist der beste Weg in den Burnout!

    Es ist einfach heute an den Schulen zuviel Tam Tam zusätzlich zur eigentlichen Bildungsarbeit, was schlichtweg viele Pädagogen auf Dauer auslaugt, da es einfach nicht mehr stemmbar ist! Viele, die ich kenne arbeiten in Teilzeit, weil sie ihrer Unterrichtsqualität und Ihrem Job sonst einfach nicht mehr gerecht werden können, so ihre Aussage.

    Wir werden alle sterben.

    Interessant, bei uns ist der Mangel immer im L-Bereich... Nutzt dir aber nix.

    Wenn ich unbedingt nach Hamburg wollte, würde ich mich mit den Behörden dort in Verbindung setzen. Immerhin werden Förderschullehrkräfte gesucht, vielleicht findet man einen Weg.

    Wenn ich in einen anderen Förderschultyp wollte, würde ich gucken, wie ich am geschicktesten eine Versetzung erreiche.

    Einfach so kündigen würde ich persönlich wohl eher nicht. Du willst jetzt zwar irgendwas unbedingt, aber was der Wechsel am Ende bedeutet, kannst du wahrscheinlich kaum ermessen. Im Moment scheint möglicherweise bloß das Gras auf der anderen Seite grüner?

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