Beiträge von Dr. Caligiari

    Den "Topverdiener" kannst du getrost stecken lassen. Das war mal. Ich habe Verwandtschaft und Bekannte, die als Ingenieure de facto einen gleichwertigen Studienabschluss haben - die mich und mein Gehalt jedoch müde belächeln. BTW: Auch meine Pensionsansprüche. Bei denen kommt zur gesetzlichen Rente die Betriebsrente "on top". Da sind sie - bei höherem Gehalt - ebenso locker bei 70%. Von denen, die sich selbständig gemacht haben, ganz zu schweigen.

    Anekdoten sind was feines, so wahr sie auch sein mögen. Im DURCHSCHNITT haben Ingenieure weniger Netto als Beamte im höheren Dienst.

    In der Regel? Steile These.
    Ist das so, weil in allen afrikanischen Ländern die Menschenrechte eingehalten werden, es keine politische Verfolgung und Unrechtsregimes gibt? Keine Kriege, Morde, Erschießungen, Vergewaltigungen?
    Hab' ich eine Weltrevolution, die alles zum Guten gewendet hat, verpasst?
    Halleluja!
    BTW: Warum lese ich ständig "Callgirl"? - Ich geh' mal Brille putzen.

    Doch natürlich gibt es das, aber es herrscht doch nicht in jedem afrikanischen Land Krieg. Nicht jeder Mensch in Unrechtsregimen wird politisch verfolgt. Ich glaube nicht, dass es ein Asylgrund ist, wenn es in einem Land Vergewaltigungen und Morde gibt.

    Selbst wenn jemand aus einem afrikanischen Bürgerkriegsland kommt, so reist er, bis er mal nach Deutschland kommt, meist durch mehrere Länder, in denen er nicht verfolgt wird oder von Krieg bedroht ist.

    Wenn du Bedarf an Callgirls hast, empfehle ich dir ein anderes Forum.

    Das Dublin abkommen hilft dir nicht, wenn die Leute Deutschland erreicht haben. Kein Abkommen steht über dem Gesetz. Das Dublinabkommen möchte, dass Polen, Italien etc. das Problem für Deutschland lösen. Aber irgendwie haben die auch keine Lust dazu. Also lassen sie die Leute durch. Und wenn sie in Deutschland sind, kannst du sie nicht mehr einfach zurückschicken.

    Das Dublin-Abkommen regelt, welches Land den Antrag prüft. Die Antwort in der Behörde würde dann lauten: Wir sind nicht zuständig, der Antrag kann nicht angenommen werden. Wenn die Leute dann bleiben, halten Sie sich irregulär im Land auf und können ausgewiesen werden.

    Das ist alles andere als einfach aber sehr wohl legal.

    Sobald ein Asylant deutschen Boden betritt, hat er ein Recht auf das volle Programm des Rechtsstaates.

    Rechtlich nur, wenn das Dublin-Abkommen weiterhin missachtet wird, so wie es momentan status quo ist.

    Ich glaube außerdem, dass sich Fachinformatiker nicht in erster Linie auf Asylberechtigte bezieht, sondern auf den Großteil der Migranten aus Afrika. Diese sind ja in der Regel nicht asylberechtigt.

    Ich glaube, dass Du die aktuelle Rechtslage nicht verstehst. Arbeitnehmer (Beamte oder nicht) müssen wegen eines positiven Corona-Test nicht mehr zu Hause bleiben. Trotzdem kann der Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern dass sich andere infizieren. Im Rahmen der Schule reden wir hier auch noch erschwerend von der Fürsorgepflicht der Schulleitung gegenüber Lehrkräften und Schülern.

    Sicherlich wird man hier den Einzelfall betrachten müssen. Aber es gibt beispielsweise Kollegien mit vielen älteren Kollegen. Vielleicht unterrichtet die Lehrkraft in ihrer Klasse ein Kind mit vulnerablen Elternteilen. Im Zweifel muss die Schulleitung hier entscheiden. Dabei wird sicherlich auch die Personalsituation und die Möglichkeiten der Schule eine Rolle spielen. Es spricht aber rechtlich überhaupt nichts dagegen, wenn die Schulleitung die Lehrkraft ins Home-Office schickt. Problematisch wird es eher andersrum. Wenn die Schulleitung von besonders gefährdeten Personen weiß und keine Schutzmaßnahmen ergreift. Solche Maßnahmen können natürlich auch sein, dass man eine Maske trägt, die betroffene Person Abstand hält oder was auch immer.

    Und ich glaube, dass du nicht in der Lage bist, mein Posting sinnentnehmend zu lesen und zu verstehen. Ich denke, dass ich das sehr wohl korrekt wiedergegeben habe. Einfach zu Hause bleiben bei positivem Test ohne weiteres: Nicht erlaubt.

    Danke habs gelesen. Der Artikel relativiert den Einfluss des von mir angesprochenen Pulleffektes, stützt aber meine Annahme, dass es ihn gibt:

    Natürlich würden Faktoren wie Einkommen und Lebensstandard auch eine Rolle für die Wahl des Ziellandes spielen, sagt Heidland.

    Relativiert wird er dabei in erster Linie für ukrainische Flüchtlinge und syrische Flüchtlinge, weil die in erster Linie im Nachbarland landeten.

    Das stimmt auch, aber um eben die geht es bei meinen Ausführungen ja nicht, denn das sind ja tatsächlich Kriegsflüchtlinge, die Anspruch auf Asyl haben. Bei den Migranten, die durch die Sahara gehen oder über das Mittelmeer, sieht das anders aus, um die geht es doch.

    Diesen Pull-Effekt meine ich nicht. Seenotrettung ist meiner Einschätzung nach geboten.

    Jener andere Pulleffekt, auf den ich mich beziehe, meint die wirtschaftlichen Anreize, welche die allermeisten Migranten dazu bewegen, Mittel- oder Nordeuropa als Ziel zu wählen. Ein solcher Effekt ist ja offensichtlich vorhanden, denn die Menschen kommen ja hierhin und nicht nach Madagaskar.

    Dementsprechend sind auch die allermeisten Menschen, die zu uns kommen, keine Flüchtlinge mit einer reellen Chance auf Asyl, sondern Menschen, die sich aus wirtschaftlichen Gründen auf den Weg machen.

    Das Asylrecht ist in diesen Fällen nicht anwendbar. Um dies im Vorhinein den Leuten mitzuteilen und die gefährliche Fahrt über das Mittelmeer zu verhindern, schlägt Herr Koopmanns beispielsweise Asylprüfzentren auf afrikanischem Festland vor.

    Ich glaube der Kern des Anstoßes in der deutschen Gesellschaft ist, dass die eher linke Fraktion auch Menschen ermöglichen möchte, legal einzuwandern, die weder Recht auf auf Asyl haben, noch realistische Chancen auf dem Arbeitsmarkt, also jedem der will.

    CDU/FDP scheinen das nur Menschen ermöglichen zu wollen, welche auf dem Arbeitsmarkt realistische Chancen hätten und später kein Bürgergeld beziehen würden. Die AFD will wohl mehrheitlich keine Moslems oder Afrikaner, ist da aber gespalten, manche möchten durchaus gut ausgebildete Menschen einwandern lassen.

    Mir ist ehrlich gesagt keine Regel bekannt, die es mir verbietet, mich zu testen. Oder? *kopfschüttel*

    Natürlich nicht. Aber ohne Symptome musst du ohne auch bei positivem Testergebnis zur Arbeit, es sei denn deine Landesregierung hat eine Isolationspflicht verhängt.

    Das Testergebnis ersetzt keine Krankschreibung, du müsstest also beim Arzt vorstellig werden. Ich vermute, dass viele Hausärzte dich dann trotzdem krankschreiben würden. Ein Recht, bei positivem Ergebnis einfach zu Hause zu bleiben, gibt es aber definitiv nicht. Geht es nur um 1 oder 2 Tage, sollte man sicherlich mit der Schulleitung telefonisch Rücksprache halten.

    Da hätte ich gerne von den KritikerInnen eine überzeugende Antwort.

    Das geht schon. Die meisten Antworten findest du hier

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    Die Leute, die kommen, hungern doch gar nicht. Es kommen nur die einigermaßen fitten, die auch 15 bis 20 tsd Dollar für die Reise aufbringen können. Alte, kranke und Kinder kommen doch kaum, es sind größtenteils junge Männer, die in ihrer Heimat nicht den finanziellen Bodensatz bilden.

    Die Grenzen kann man schon sichern, zumindest die europäischen Außengrenzen. Und man müsste eben das Dublinabkommen wirklich umsetzen, das würde einen Pull-Effekt abmildern.

    Da geht man nicht in ein Gebäude, in dem man täglich mit mehreren hundert Menschen Kontakt hat und setzt diese (oder deren Familienmitglieder) der Gefahr aus, schwer zu erkranken - oder Verursacher einer Massenerkrankung zu werden.

    Du rätst also zu einem Verhalten entgegen der bestehenden Rechtslage? Arbeitnehmer sind dort, wo keine Isolationspflicht vom Land angeordnet ist, bei Symptomfreiheit verpflichtet, zur Arbeit zu gehen, unabhängig von Testergebnissen.

    Ich wüsste nicht, wieso das für Beamte nicht gelten sollte. Ausnahmen bestehen meines Wissens nach nur im Gesundheitsbereich. Ob das von dir vorgeschlagene Handeln wohl ein Dienstvergehen darstellen würde?

    Natürlich habe ich mich die Tage danach getestet, um auf Nummer sicher zu gehen. War für mich selbstverständlich.

    Aber die Regeln sind nun mal mittlerweile anders. Ich hätte auch keine Lust jemanden zu vertreten, der zu Hause bleibt aufgrund eines positiven Tests, obwohl er keine Symptome hat und fit ist. Man kann ja eine Maske tragen und Abstand halten, aber einfach nicht zur Arbeit kommen geht nicht.

    Also ich bin Funktionsstelleninhaber und habe genau eine (!) Entlastungsstunde. Nur soviel dazu.
    Was Du mittelbar forderst, ist eine noch krassere Form der Selbstausbeutung - und nein, dazu bin ich nicht bereit.

    Was das mit zweierlei Maß zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.

    Ich stimme dir zu. Wenn das anders wäre, wer würde dann noch Karriere machen wollen? Meiner Einschätzung nach sollte mit der Besoldungsstufe die Verantwortung steigen, nicht zwingend die Arbeitszeit.

    An diejenigen, die keine Funktionsstelle haben und deren Deputat und weitere Aufgaben bekanntermaßen den Rahmen mehr als sprengen?

    Nein. In der BASS steht beispielsweise für NRW, dass alle Lehrkräfte an der Schulentwicklung und Organisation mitwirken. Funktionsstelleninhaber koordinieren diese Aufgaben lediglich. Deshalb spricht man von Koordinatorenstellen.

    Führungskräften (das trifft nicht auf alle Koordinatoren zu...) sind dafür da, Lehrkräfte zu führen, es sind keine Assistenten.

    Letzteres ja, und nun? Es geht nicht um den anstrengenden Alltag, der ist in der Förderschule sicher nicht weniger anstrengend als mit fast erwachsenen Gymnasiasten am Computer. Es ging um die Arbeitszeit und das Beispiel des Sport- oder Musikkollegen, der was Warten muss im Vergleich zum Deutschkollegen.

    Informatikklausuren zu konzipieren ist extrem arbeitsaufwändig, mein Kollege muss hierfür eigens Programme vorbereiten und Szenarien, die tatsächlich praktisch funktionieren. Inklusive der Computer selber.

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