Beiträge von SteffdA
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Ich koche das Thema nochmal hoch, weil es mir wichtig erscheint.
In (fast) allen Publikationen zum Thema Inklusion wird auf die UN-Behindertenrechtskonvention verwiesen und behauptet, dort würde ein inklusives Bildungssystem festgelegt.
Ich habe darufhin dort nachgelesen und genau das nicht gefunden, siehe folgenden Beitrag:https://www.lehrerforen.de/board921-lehra…html#post321745
Haben also diejenigen, die sich auf die UN-Behindertenrechtskonvention beziehen, dort nicht nachgelesen oder werden werden wir bewußt belogen?
Welche Interessen werden verfolgt?Grüße
Steffen -
Die Konsequenz kann doch nur sein, da nicht mehr hinzufahren und das Geld woanders auszugeben.
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...den Eindruck erwecken, Schulleiter legen es darauf an, ihr Team gründlich zu frustrieren, um ihnen jedes Engagement auszutreiben.
Och, das kenne ich auch aus der Industrie. Anschließend werden seitenlange E-Mails an noch längere Verteiler geschrieben, was man alles tun möchte, um das Team-Klima zu verbessern etc. blabla... -
Naja... Fladen aus Hirse oder Hirsebrei gehören nun nicht unbedingt zur europäischen Küche.
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Roggen --> Brot
Gerste --> Malz --> Bier oder andere Malzgetränke
Hirse --> Fladen... ist aber nicht so arg regional... -
"Der Leistungsdruck sei oft sehr hoch. Schülern gehe es häufig weniger darum, sich Wissen anzueignen, als darum, eine möglichst gute Note zu bekommen. Das erhöhe ihre Motivation, bei Tests zu schummeln."
Und der Leistungsdruck kommt woher?!?!
...ahso... und unter den Lehrern war auch das Plagiat bei Doktorarbeiten sehr verbreitet, wie man in der Vergangenheit gesehen hat... -
' „Die Aussetzung der Fahrten mit Übernachtungen ist für uns das einzig legale Mittel, um gegenüber den Plänen der Landesregierung unsere Interessen zu vertreten.“'
Das ist m.E. auch ziemlich ungeschickt argumentiert.
Ich würde da eher so argumentieren, dass die Erhöhung der Stunden die Zeit ist, die sonst für Klassenfahrten etc. zur Verfügung stünde. D.h. die Zeit für Klassenfahrten etc. die sonst im Block zur Verfügung steht, wird jetzt halt stundenweise auf die Wochen des Schuljahres verteilt. -
Die Schulleitung verpflichtet uns jahrgangsweise für den Rest des Gesamtkollegiums Kaffe und Tee zu kaufen und zu kochen, Milch zu besorgen, ebenso wie Filtertüten und Spülmaschinenpads und diesen rechtzeitig zu Beginn der Frühstückspause im Lehrerzimmer bereit zu halten. Dazu gehen von meiner 2. Unterrichtsstunde 15 Minuten (Schüler arbeiten unbeaufsichtigt Stillarbeit bei offener Tür) nur fürs Kaffeekochen drauf. Davor muss morgens DIe Spülmaschine vom Vortag ausgeräumt werden und nach Schulschluss die Reste weggeschüttet werden, Spülmaschine einräumen, Spüle wischen, Müll weg und alle Stecker raus.
Das ist doch sehr fragwürdig und gehörte m.E. im Personalrat diskutiert.
Ich würde ganz klar kundtun, dass ich weder Kaffee noch Tee an der Schule trinke und mich deshalb daran auch nicht beteilige.
Außerdem würde ich die Frage nach der Aufsichtspflicht in den letzten 15 Minuten der zweiten Unterrichtsstunde auf den Tisch bringen.
Sollte das nichts bringen, beim Schulleiter remonstrieren und schriftliche Dienstanweisung einholen.Grüße
Steffen -
Ein "Papierhandy" ist praxisnah?!?!
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...und ich überlege ganz zu Hause zu bleiben...
Genau das wäre m.E. die richtige und angemessene Reaktion darauf. -
Dann speichere doch die OneNote-Datei + alle verlinkten Dateien auf deinem UB-Stick.
Dafür muß allerdings auf jedem PC, den du damit nutzen willst, OneNote installiert sein.Andere Variante: OneNote im Zusammenspiel mit Skydrive. Da geht das im Browser, aber dafür ist dann ein Internetzugang erforderlich.
Die größte Lösung: Installiere auf deinem USB-Stick eine virtuelle Maschine, darin ein Windows-System mit OneNote.
Grüße
Steffen -
Also in dem von Maria Leticia verlinkten Spiegelartikel ist ein Verweis auf die Behindertenrechtskonvention der UNO (http://www.un.org/Depts/german/u…61106-dbgbl.pdf).
Dort steht aber gar nichts von inklusivem Bildungssystem u. dgl., dort steht in Artikel 24, Absatz 1:"Um dieses Recht ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der Chancengleichheit zu verwirklichen, gewährleisten die Vertragsstaaten ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen und
lebenslanges Lernen mit dem Ziel,..."Also ganz klar die Forderung nach einem integrativen Bildungssystem!
Zur Verdeutlichung des Unterschiedes hier noch eine Grafik des "Bundesinstitutes für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen Schulwesens (BIFIE)" (https://www.bifie.at/buch/1024/4)dazu:[Blockierte Grafik: https://www.bifie.at/public/buch/1024/gross/A4-1.gif]
Grüße
Steffen -
Schau nach Firmen mit eigenen Trainigszentren. Vielleicht ergibt sich da eine Möglichkeit.
Ich würde da z.B. bei Bosch, IBM, HP, Alcatel mal nachfragen.Grüße
Steffen -
Nur haben die Bus dahin erst 2 1/2 Monate Schule gehabt. D.h. viel mit lesen ist da nicht.
Nimm Obst, Äpfel, Birnen, Bananen o.ä.. -
Ich hatte ein anderes Beispiel gegeben,...
Du hattest "neue Medien" als Beispiel gegeben und darauf bezog ich mich....aber man liest hier wohl nur das, was man lesen will.
Dieser Eindruck drängt sich mir bei deinen Beiträgen/Antworten in der Tat auf.Grüße
Steffen -
Als ob man mit 50 mehr Lebenserfahrung hat und weiß, was gut für die heranwachsende Generation ist...tse.
Nein, aber mit 50 weiß man viel besser was für einen selbst gut ist.... Meine Bemerkung bezog sich auf dein "Wollten die Schüler das vorher lernen?" in dem Sinne, ob sie in ihrem Alter abschätzen können, was sie brauchen und was nicht.Das meiste von dem, was in "normalen" Schulen gelernt wird, braucht man nicht und wenn, dann kann man es nachschlagen.
Richtig, dann lass' uns die Schulen konsequenterweise gleich ganz abschaffen! Nur wer schreibt das dann da rein wo man es nachschlagen kann?Von neuen Medien haben viele Lehrer keine Ahnung, da ist die Jugend uns weit überlegen.
Ja, beim daddeln. Wenn man mal etwas genauer nachfragt ist dann aber auch ganz schnell Ende.Hast du deine eigenen Kinder, wenn du welche hast, auch so erzogen? Von Lehrer zu Lehrer mag das wohl gelten...
Kinder sind in meinem Leben nicht vorgesehen. Und nein, ich erwarte von jedem zumindest den Respekt, den ich als Mensch verdiene, auch von meinen Schülern!Grüße
Steffen -
Wollten die Schüler das vorher lernen?
Du erwartest also von Schülern, dass sie über eine Lebenserfahrung verfügen, die jemand hat, der schon ein halbes Jahrhundert auf dieser Welt zugebracht hat und dass sie auf deren Grundlage sinnvolle Entscheidungen treffen können?Wer hat das bestimmt?
Darüber gibt es einen gesellschaftlichen Konsens, der u.a. Schulpflicht sowie Lehrpläne beinhaltet.Der Lehrer (als erwachsenes Vorbild und Staatsdiener) ist doch erstmal in der Bringschuld, den Schülern mit Respekt zu begegnen.
Nein! Respekt beruht auf Gegenseitigkeit, nicht auf Bringschuld.Grüße
Steffen -
noten sind nie gerecht oder objektiv: gibt man verschiedenen lehrern den gleichen aufsatz zur korrektur, benoten die mit 1 - 6.
Deshalb habe ich mir Fächer gewählt, bei denen die Richtigkeit einer Lösung gut entscheidbar ist. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das das auch in anderen Fächer geht.
Wenn ich Klausuren schreibe, ist mit Entwurf der Klausur auch der Bewertungsschlüssel klar. Maßstab ist die korrekte Lösung der Aufgaben, nicht der Klassendurchschnitt o.ä.. Insofern kann ich Willkür bei der Notengebung relativ gut ausschießen.schüler wollen ein feedback, klar, damit sie wissen, wo sie stehen - aber nicht im vergleich zu anderen, sondern zu sich selbst.
Woher weißt du das? Hast du belastbare Quellen dazu? Ich erlebe eher, dass sich die Schüler vergleichen."flatterte" ihm mit dem kommentar entgegen: "na, bei dir immer unverändert - 6". wer ist da noch motiviert?
Das ist aber nicht das Problem der Note, sonders des Umganges damit. Zu meiner Schulzeit war mir immer klar, dass eine Note ein Ausdruck für die Leistung im Moment der Leistungsüberprüfung ist, sie sagt nichts darüber aus, ob ich ein guter oder schlechter Mensch bin etc.. Solch dumme Sprüche wie der von dir zitierte habe ich während meiner Schulzeit, wenn überhaupt, dann äußerste selten erlebt.ich meine das bulimie-lernen. ein paar jahre nach dem abi weiß man nur noch 2-3% des schulstoffes, man lernt für die klausur, um es danach zu vergessen.
Abgesehen davon, dass ich die (2-3)% bezweifle... Durch die Auseinandersetzung mit dem Schulstoff lernt man nicht nur Fakten, sondern auch Herangehensweisen zur Problemlösung und diese Herangehensweisen gehen so schnell nicht verloren.
Allerdings kann ich mir in den Fällen eine hohe Vergessensrate vorstellen bei denen das Abitur als Warteschleife mißbraucht wird bzw. dort, wo die Abiturienten kein Studium anstreben.Grüße
Steffen -
Der verlinkte Artikel ist doch gut.... da braucht man jetzt nur noch fragen: "In welchem Netzwerk sind sie aktiv?" und weiß ob man denjenigen ernst nehmen kann.
Und die Bahn schaut sich bei ihren 4000 Azubis schon nicht mehr die Zeugnisse an, weil die nichts aussagen...
Dann sollte aber auch die Frage gestellt werden, welche Bedingungen in den Schulen dazu führen, dass Lehrer lieber mal eine "sozial verträgliche" Note vergeben, als eine leistungsgerechte.Grüße
Steffen
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