ZitatWie kann man denn so mutwillig fehlinterpretieren?
Das war keine mutwillige Fehlinterpretation. Ich bin halt davon ausgeganen, dass es in den Lehrerforen hauptsächlich um Lehrer/-innen geht, nicht um Eltern.
ZitatWie kann man denn so mutwillig fehlinterpretieren?
Das war keine mutwillige Fehlinterpretation. Ich bin halt davon ausgeganen, dass es in den Lehrerforen hauptsächlich um Lehrer/-innen geht, nicht um Eltern.
ZitatUnd mir will einfach kein Problem zur Großlandschaften einfallen..
Warum gibt es sie? bzw. Warum ist die Einteilung von Landschaften in Großlandschaften sinnvoll?
Was macht eine Großlandschafte aus? Evtl. im Gegensatz zu einer "Klein"-Landschaft.
In welchen Eigenschaften unterscheiden sich Großlandschaften voneinander? => Wo sind welche Großlandschaften zu finden?
=> Bilder mit typischen Eigenschaften von Großlandschaften, totpgraphische Karten, Google-Earth, Google-Maps...
ZitatReagieren Eltern bei der genannten Thematik aber nicht oder reagieren ungehalten ob der Einmischung, was dann?
Klare Ansage an die Eltern, dass sie für das Facebook- bzw. Internet-Nutzungsverhalten ihrer Kinder verantwortlich sind.
ZitatDeshalb haben wir ja die Aufgabe, sie zu schützen, auch vor ihren eigenen Fehlern.
Und die Eltern werden nicht in die Pflicht genommen?!?!
ZitatIn welcher Reihenfolge bringt man den Kindern konstruktivistisch Mathe bei.
Falsche Frage. Die sollte eher lauten: "Wie birngt man Kindern Mathe bei? Sind konstruktivistische Methoden unter den Bedingungen ... besser geeignet, als ...? Wenn ja, warum?".
Die Ausgangsfrage impliziert die Behauptung, dass konstruktivistische Methoden (was immer die auch sind) die allein seeligmachenden wären.
Grüße
Steffen
ZitatEigentlich schon, aber das hält wohl trotzdem niemanden davon ab. So gewitzt sind die Kleinen schon.
Wenn "die Kleinen" schon so gewitzt sind, dann sollten sie auch so gewitzt sein damit ordentlich umzugehen.
ZitatGleiches Gehalt für gleiche Arbeit, ein ganz einfaches Prinzip, das auch in der Wirtschaft gilt, sofern man einen gewissen Betriebsfrieden haben möchte.
Seit wann ist das so? Nach meiner Erfahrung ist über das Gehalt stillschweigen zu bewahren. Dazu wurde man per Unterschrift verpflichtet.
Zitat...würde ich das als Begrünung akzeptiern. Ansonsten werden wir bald leuchtende Schulhöfe haben
Nein, blühende ![]()
ZitatTja, bislang habe ich kaum ansprechende Texte oder Materialien dazu gefunden. Könnte mir jemand, der damit bereits Erfahrung hat, einen Tipp geben, wo ich besser suchen sollte.
Englischsprachige Publikationen, also Zeitungen, Zeitschriften, Internet. Da gibts bstimmt den ein oder anderen Artikel zum Klimawandel.
ZitatDu würdest also nach jedem Rollenspiel die Fehler sammeln und aufschreiben?!
Nein, ich würde die Schüler das machen lassen ![]()
ZitatDann führen die Gruppen ihre Rollenspiele vor und die zuschauenden Kochgruppen sollen die Fehler finden und aufschreiben, danach sprechen wir über die eingebauten Fehler.
Hier steck aus meiner Sicht die Ergebnisssicherung und damit ein möglicher Ausstieg aus der Stunde drin.
Die Fehler könnten zunächst auf Flipcharts oder Metaplankarten notiert werden (Ergebnissicherung). Die kannst du dann im Anschluß oder in der darauffolgenden Stunde nutzen um die Fehler zu klassifizieren, Dopplungen auszuschließen usw..
Ein nächster Schritt könnte z.B. die Erstellung von Lernplakaten o.ä. mit den Benimmregeln sein.
Ein Ausstieg aus der Stunde, je nach Zeit, wäre möglich direkt nach den Notitzen auf den Flipcharts bzw. Metaplankarten, nach der Klassifizierung der Fehler oder nach der Erstellung der Lernplakate.
Grüße
Steffen
Zitat... drohungen, wie "ich meld mich vom unterricht ab"...
Inwiefern ist das eine Drohung?
Wenn ein Schüler Religion nicht machen möchte und die Möglichkeit zu Abmeldung besteht, ist es doch sein gutes Recht.
Und für den Unterricht ist es doch eher ein Vorteil, wenn ein störender Schüler nicht mehr am Unterricht teilnimmt.
ZitatNun ist das Problem, dass es in der Unterrichtseinheit davor um Dreiecke konstruieren, Winkel etc geht und in der danach um Gleichungen.
Warum machst du nicht eine Stunde, die zur gerade laufenden Unterrichtsreihe passt? Das halte ich für deutlich besser begründbar (Einordnung der Unterrichtsstunde), als "Ich muß ja irgendwas ganz, ganz tolles für die Prüfung machen...".
ZitatMeistens geht es bei den Fermiaufgaben aber um das Berechnen von Flächeninhalt, Volumen oder Dreisatz.
Das liest sich aber der Wikipedia-Eintrag etwas anders. Eine solide Überschlagsrechnung ist eine Sache (da habe ich in der Regel recht konkrete Ausgandsdaten), aber auf Grund unsicherer und unbekannter Daten Ergebnisse abzuschätzen und evtl. noch mit einer Genauigkeitsangabe zu versehen halte ich in der SEK-1 für nun ja... etwas "abgefahren". Ich bezweifle, das den Schülern die Bedeutung von Unsicherheit in den Ausgangsdaten und deren Auswirkung auf das Ergebnis klar wird. Außerdem stellt sich mir die Frage nach der Verifizierung der Egebnisse. Und ein "wir haben da mal so ein bisschen rumgeschätzt..." halte ich für wenig begründbar.
Grüße
Steffen
In welche Richtung soll denn angeglichen werden?
Nach unten oder nach oben?
Grüße
Steffen
ZitatMir geht es v. a. darum, wie ich es schaffen kann, dass die Schüler mit der Sicherung der Gruppenarbeitsergebnisse das erworbene Wissen anwenden aber zugleich damit den Transfer des erworbenen Wissens einleiten.
Das geht nur, wenn du die Schüler vor Aufgaben stellst, bei deren Bearbeitung sie genau das müssen. Zuerst gleicher Aufgabentyp (kein Transfer, aber Übung/Wiederholung => Erlangung von Handhabungssicherheit), dann andere vergleichbare Aufgabentypen (Tranfer notwendig = Handlungsfähigkeit in in anderen Situationen => Kompetenzerwerb bzw. -verbesserung).
Also fachliche Vorbereitung sollte in Wesentlichen nicht mehr notwendig sein, dafür hat jeder Lehrer acuh ein Fachstudium absolviert.
Die didaktische und methodische Vorbereitung sehe ich da eher im Vordergrund.
Die Rechnung ist recht einfach: Nimm eine 42-Stunden-Woche, ziehe 28 Stunden Unterricht ab, bleiben 14 Stunden übrig für Vorbereitung und sonstige Bürokratie.
Letztlich wirst du feststellen, das Methodenfeuerwerke wie im Referendariat so sicher nicht möglich sind.
Plane längerfristige Lernprozesse, als 45 Minuten, darin einen gesunde Wechsel von Schüleraktivität und Lehreraktivität. Such die aus den ungefähr 50000 Unterrichtsmethoden 3 bis 5 raus, die deiner Person entsprechen und die du dann wirklich gut beherrschst.
Die kannst du dann entsprechend deiner Zielgruppe anpassen. Ansonsten lebt Unterricht im Wesentlichen von der Kommunikation zwischen Schülern und Lehrer (will immer keiner höre/lesen, ist aber so).
Alles andere ist eine ganze Menge Erfahrung und die muß jeder selbst machen.
Grüße
Steffen
Ups... sorry, ich wollte mit meiner Bemerkung keine Gehaltsdiskussion lostreten.
Was Inverstitionen für die Schule angeht... ich denke, dass der Arbeitgeber/Dienstherr Werkzeuge und Arbeitsmaterialien zur Verfügung zu stellen hat.
Ich habe da echt wenig Verständnis, wenn Lehrer anfangen Möbel und dergleichen privat zu kaufen um sie in der Schule zu nutzen.
Ich selbst gebe daran gemessen eher wenig für Unterricht aus. Ich mache das nur, wenn ich mir dadurch einen Zusatznutzen verspreche (z.B. entsprechende Know-How-Aufnahme), es mir Spaß macht, es mir meine Arbeit erleichtert, bei den Schülern "was rum kommt" beim Einsatz und die Ausgaben gering sind.
Alles andere halte ich nicht für akzeptabel.
Grüße
Steffen
Im Pulse in der Bleichstraße geht das gut. Wenns warm ist hinten im Garten ![]()
ZitatSo kann ich mich als angestellter Lehrer, der mit 1600 Netto nach Hause geht fast noch glücklich schätzen, kenne ich doch Kollegen, die bei gleicher Tätigkeit (und gleichem Anspruch für die Qualität ihres Unterrichts) nochmals etwa 300 Euro netto weniger haben.
Das ist ein Facharbeitergehalt. Da würde ich mich dringend nach einer anderen Arbeitsstelle umsehen.
Grüße
Steffen
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