Beiträge von SteffdA

    Ich würd glatt sagen: Wir haben weltweit ein Männerproblem.

    Nee, ein Quotenproblem ;)

    Stellt Euch bitte noch Mal mit 17 vor und jetzt 10 Jahre später. Da macht man einen riesigen Entwicklungssprung. Was immer man mit 17 gemacht hat, da war man ein anderer.

    Also ich habe mit 17 meine Lehrer nicht abgestochen.

    Mir scheint auch dass das abstechen von Leuten bzw. der Versuch bei z.B. in Deutschland lebenden Finnen eher nicht verbreitet ist.

    Gerade die jüngeren Kinder und auch die Jugendlichen hätte man doch nicht nochmals 2 Jahre oder so wegsperren können.

    Das waren ja nicht "bloß" zwei Jahre. Bei einem Zehnjährigen waren das 20% seine Lebens. Den Anteil mag sich für sein Alter jeder selber ausrechnen. Und wenn man berücksichtigt, das in dem Alter entwicklungspsychologisch deutlich mehr passiert als z.B. bei einem 50-jährigen, dann kann man da sicher nochmal 'nen dicken Aufschlag dranhängen.

    Man vergisst aber so schnell, wie es war...

    Ich habe nicht vergessen, dass kritische Stimmen von Anfang an massiv diffamiert und aus dem Diskurs ausgeschlossen wurden, dass letztlich überhaupt kein inhaltlicher Diskurs erwünscht war, dass größere Teile der Bevölkerung aufgrund ihres Impf- / Gesundheitsstatus/ geäußerter Meinung mal eben vom sozialen Leben ausgeschlossen, beschimpft, in rechte Ecke gestellt, offizieli von etlichen Politikern in Ausübung ihres Amtes diffamiert wurden in einer Weise, wie ich mir das nicht hätte vorstellen können und vor allem dass breite Kreise der Bevölkerung mitgemacht und dazu Befall geklatscht haben.

    „Wehrsport-Übungen“ zur Vorbereitung auf den Militärdienst gab es jedenfalls bei beiden.

    Die vormilitärische Ausbildung war in der Gesellschaft für Sport und Technik angesiedelt sowie im Wehrkundeunterricht mit Wehrlager für die Jungs der 9. Klassen sowie während dieser Zeit einer Ausbildung in Ziviliverteidigung für die Mädels der 9. Klassen.

    Die Ausbilder in den Wehrlagern waren Offiziersschüler der Offiziershochschulen der NVA im dritten Studienjahr, im Wehrkundeunterricht ältere Offiziere der NVA (unserer war ein Oberstleutnant). Ich meine die kamen über die Wehrbirkskommandos.

    Und würdest du auf Teilgebiete von Deutschland verzichten?

    Naja... wenn man konsequent alle Nationalismen fallen ließe, dürfte es egal sein welche Fahne überm Rathaus weht, solange es den betroffenen Menschen gut geht.

    Ja, selbstverständlich. ....aber ich hab auch gedient.

    Habe ich auch. Aber es ist über 30 Jahre her als ich das letzte mal eine Waffe in der Hand hatte und ich hoffe immer noch, dass ich in diesem Leben keine mehr in die Hand nehmen muß.

    Der Punkt ist doch die Rosinenpickerei.

    Den einen gesteht man eine Kopfbedeckung aus religiösen/weltanschaulichen Gründen zu, den anderen spricht man eine Religion/Weltanschauung, die eine Kopfbedeckung vorschreibt, ab.

    Und ja, ich schreibe hier bewußt auch Weltanschauung, weil wir im GG eben auch eine Weltanschauungsfreiheit garantiert haben.

    Wenn mir meine Weltanschauung gebietet, meine Platte mit 'nem Hut zu bedecken, dann will ich die genauso wahrnehmen können, wie das eben jene, die ihr Begehren mit religösen Anschauungen begründen.

    Und ja, man auch sagen es gehört sich nicht, in geschlossenen Räumen Kopfbedeckung zu tragen, quasi als Benimmregel. Aber dann gilt die eben auch für alle.

    Wo würdest du die Marken- oder ''Noname''-Mütze einordnen, die im Winter primär zum Wärmen der Ohren und des Kopfes fungiert, aber von der jeweiligen Schülerin oder des jeweiligen Schülers nicht abgesetzt werde möchte?

    Im Zweifel als persönliche Marotte. Aber so sehe ich als Atheist religiöse einstellungen bei anderen Menschen auch oft. So what?

    Dann sollen sie diese religiösen Ansichten begründen, am Besten mit Textverweise.

    Also erstmal haben wir in diesesem Land Religions- und meinungsfreiheit als Grundrecht garantiert. Um das in Anspruch zu nehmen muss niemand überhaupt was begründen.

    Zusätzlich kannst du auch aus dem Grundgesetz zitieren: Da das Tragen eines Kopftuches Ausdruck der persönlichen Identität der Mädchen und Frauen ist und die persönliche Identität als Teilbereich des allgemeinen Persönlichkeitsrechts gilt, genießt sie den Schutz von Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG.

    Und die o.g. Artikel gelten für Jungs/Männer/* nicht?

    Ich zitiere mich mal selbst:

    Bei der Diskussion um Inklusion fehlt mir aber immer noch die Berücksichtigung von Art und Grad der Behinderung. Es mir das immer sehr der Eindruck erweckt jeder könne alles.


    Es fehlt eine Aufstellung von Art und Grad der behinderung sowie eine Zuordnung des medizinischen/pflegerischen/sozialpädagogischen/pädagogischen etc. Förderbedarfs. Und erst dann kann man m.M.n. sich überhaupt Gedanken dazu machen, was als Inklusion in den verschiedenen Schulformen machbar ist, in welchen Settings mit welcher Unterstützung der Lehrer/Schüler und wo das eben auch nicht möglich ist und eine gesonderte Einrichtung die beste Förderung bieten kann.

    Man darf heute scheinbar keine Empfindung mehr haben, die die Gefühle anderer verletzen...

    Ich frage mich wie sowas überhaupt gehen soll. Also wie kann meine Empfindung ein Gefühle einer anderen Person verletzen? Wie kann man überhaupt ein Gefühl verletzen? Kann man Hass verletzen?

    Ich habe da oft sehr den Eindruck, dass da irgendwelche Psycho-Animositäten ausgebreitet/behauptet werden, um sich einer inhaltlichen Diskussion zu entziehen.

    Oder bedeutet der Job des Lehrers wirklich, dass man in der Lage sein muss, alle möglichen Inhalte an alle möglichen Altersstufen mit allen möglichen kognitiven und körperlichen Voraussetzungen zu unterrichten?

    Es gibt nicht umsonstfür verschiedene Entwicklungsstände verschiedene Pädagogiken (kann man das so sagen?). Und unterschiedliche Entwicklungsstände korrelieren nunmal sehr häufig mit bestimmten Lebensaltern.

    Statt Logarithmus, Oxoniumion, Reaktion und Unterschied saure Lösung und Säure, "färbten Säuren Indikator rot" (4 Fehler/Ungenauigkeiten in 4 Worten).

    Das setzt aber voraus, dass der Logarithmus zeitnah vorher im Matheunterricht behandelt auch eine grundlegende Handhabungssicherheit im Umgang damit erreicht wurde. War das der Fall?

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