Beiträge von SteffdA

    Was wäre denn, wenn die besagte Klasse nicht auf eine mehrtägige Klassenfahrt will bzw. die Eltern der Schüler dieser Klasse?

    Kann die SL eine Klassenfahrt dann trotzdem anordnen?

    Wenn nicht könnte man ja mit den Eltern bzw. Schüler mal reden.

    Als Ersatz macht man dann halt mal 'nen klassischen Wandertag.

    Ich habe mir mal ein Surface 3 Pro zugelegt, genau um die Tablet-Funktionen auszuprobieren. Mein Fazit: Ich habe für mich bisher keine Anwendung gefunden, bei der ich Tablet-Funktionen und Stift brauche bzw. bei denn sie mir gegenüber Tastatur und Maus echte Vorteile bieten.

    Ich würde bei einer Anschaffung darauf achten, dass es immer möglich ist auch ganz klassisch per Tastatur und Maus zu arbeiten.

    Leider haben einige Schüler ihren Dateien Computerviren angehängt (natürlich nicht absichtlich) und die Computer der betroffen Lehrkraft gecrasht.

    Welche Dateiformate wurden den genutzt?

    Ich warte immer noch gespannt darauf, dass einzelne Gastwirte, etc. auf die Idee kommen die App als Einlassnotwendigkeit zu deklarieren (gesetzlich problemlos möglich).

    Dann warte ich darauf, dass die mangels Kundschaft pleite gehen. Auch das ist gesetzlich problemlos möglich.

    ...dass das Leben von Schwarzen eine Rolle spielt,...

    Warum spielt nicht jedes Leben eine Rolle? Würde des Menschen und so...


    ...dass Rassismus oder Diskriminierung für gewöhnlich von Weißen ausgeht und sich gegen Nicht-Weiße richtet.

    Die in letzter Zeit oft gebrauchte Phrase vom "weißen, alten Mann"? Drei Dirkriminierungsmerkmale (Hautfarbe, Alter, Geschlecht), die in einer Phrase genutzt werden, von denen, die sich dem grünen und linken politischen Spektrum zuordnen. Also maßgeblich von denen, die das AGG mit auf den Weg gebracht haben. Soviel Hirnakrobatik muß man erstmal hinkriegen.

    ...sondern schlicht darum zu signalisieren: "Wir dulden an dieser Einrichtung keine menschenfeindliche Gesinnung."

    Sorry, aber das ist m.E. Blödsinn. Du stellst ein Kriterium auf, was weder überprüfbar, noch durchsetzbar ist. Außerdem hat die Frage nach der Gesinnung aus unserer historischen Erfahrung heraus einen sehr schalen Beigeschmack.

    Was man allerdings nicht dulden muss, sind menschenfeindliche Handlungen. Und ja, Sprachhandlungen zählen auch dazu.

    Wir reden vom Untersagen strafrechtlich nicht verfolgbarer Symbole menschenverachtender Gesinnung. Völlig wurscht, ob das Evangelikale sind oder Islamisten oder besorgte Bürger.

    Ehem... nein:

    Hallo liebe Community,

    mir fallen an meiner neuen Schule häufig SuS auf, die Marken der rechten Szene tragen (Thor Steinar, Amstaff,...). Natürlich könnte man da jetzt Gespräche führen, Schulsozialarbeit, alles schön und gut.

    Ist es möglich, auf Beschluss der Schulkonferenz bestimmte Marken zu verbieten? In der Hausordnung oder so?

    Mich nervt diese offen zur Schau getragene Menschenfeindlichkeit. Führt man Gespräche, kommt wieder das typische Geseier von wegen man finde die abgebildeten Kampfhunde toll etcpp...

    Wie denkt ihr darüber? Ist das bei euch ein Problem?


    Was sendet das Signal, dass wer nicht so schlimm ist?

    Diejenigen, die Programme gegen rechts (ich nehme an sie meinen: rechtsextrem, rechtsradikal) aufsetzen (in der Politik m.E. oft mit viel Selbstbeweihräucherung) erwecken mit dieser Einseitigkeit m.E. sehr wohl den Eindruck, dass andere Extremismen schon ok / nicht so schlimm wären.

    Und die wissen sehr genau um die Wirkung ihres Tuns.

    Eine Alternative wäre ein Programm, welches extremistischen und totalitären Positionen (egal aus welcher Richtung) die Werte einer freien, demokratischen und pluralistischen Gesellschaft entgegenstellt, die ihre Grenzen eben in diesen extremistischen und totalitären Positionen findet und sie nicht für akzeptabel hält.


    Gähn... geht diese unsägliche Debatte schon wieder los?

    Nein, die Debatte geht nicht wieder los. Was ich schrieb war eine Reaktion auf ein Beispiel von @Kalle29.

    Redet einfach nicht von "linken Marken" und Vanilleeis, wenn es um das Tragen rechter Marken geht.

    Da verdrehst du einiges.

    "Ja, in Deutschland haben manche Farbigen es schon schwer, aber schau doch mal in die USA, da ist es richtig schlimm" -> Ich muss mich nicht um hier kümmern, weils woanders ja schlimmer ist; und wies woanders ist, kann ich von hier nicht ändern -> Problem für mich gelöst!

    Was ist an dem Begriff "Vergleich" nicht zu verstehen?

    Dass man in deinem Beispiel nicht tun müsse, ist nur eine und dazu noch eine ziemlich beschränkte Schlußfolgerung. Ein solcher Vergleich könnte aber auch zu Tage bringen, dass unterschiedliche Standards angelegt werden. Es könnte auch geschlußfolgert werden, dass man den eigenen Standard verbessern muss. Man kann aus Vergleichen auch lernen, dass man von dem jeweiligen anderen lernen kann. Es gibt da viele Möglichkeiten. Dein Beispiel zeigt ein schwarz-weißes Weltbild.

    ...weil es nur ein Programm gegen rechts gibt?

    Es ist einseitig, es sendet das Signal, das mit anderen Ideologien begründeter Extremismus scheinbar ok / nicht so schlimm ... ist.

    zum Whataboutism:

    Jeder, der einen Vergleich anstellt, Sachverhalte in Realation setzt oder einen Analogschluß zieht, setzt sich dem Risiko eines Whataboutism-Vorwurfes ausgesetzt. Dieser dient m.E. dazu missliebige Meinungen/Diskussionsstandpunkte zu diskreditieren und so einen inhaltlichen Diskurs zu unterbinden.

    Das ist m.E. die (oberflächlich gesehen) intellektuellere Variante der Nazikeule. Einem inhaltlichen Diskurs dient es jedenfalls nicht.

    Was Rassismus an Schulen angeht:

    Ich finde interessant und m.E. sehr einseitig, dass der Arbeit gegen Rassismus (nahezu) immer Arbeit gegen rechts (wie auch immer das definiert wird) gemeint ist.

    Ich denke, Rassismus im erweiterten Sinne (Gruppenbezogende Menschenfeindlichkeit) gehören nicht an eine Schule. Dabei ist es egal, ob die Protagonisten eine politische oder religiöse Ideologie (egal welcher Richtung) oder eine schlechte Kindheit vor sich her tragen um das zu rechtfertigen.

    Irgendwelche Marken zu verbieten greift da m.E. deutlich zu kurz und ändert nichts an den Einstellungen der Menschen.

    ...Marken der rechten Szene...

    Sind das tatsächlich Marken der rechten Szene oder Marken, die auch von Rechten getragen werden?

    Das macht m.E. insofern einen Unterschied, dass wenn die morgen anfangen verstärkt Adidas zu tragen, die Marke Adidas an Schulen verboten werden müsste.

    Also mit anderen Worten.... es wird eine Marke durch Personen, die eine politisch unliebige Position vertreten, verstärkt getragen und evtl. auch als Erkennungsmerkmal genutzt. Inwieweit wäre es sinnvoll sich auf derartige Vorgehensweisen einzulassen und dem mit Verboten u.ä. hinterherzulaufen?

    Mich nervt diese offen zur Schau getragene Menschenfeindlichkeit.

    Sind die Marken menschenfeindlich? Vertreten die Eigentümer/Vertreter dieser Marken menschenfeindliche Positionen und versuchen dies über die Marke zu transportieren? Vertreten die Träger/Käufer dieser Marken menschenfeindliche Positionen?

    Führt man Gespräche, kommt wieder das typische Geseier von wegen man finde die abgebildeten Kampfhunde toll etcpp...

    Die halten vielleicht deine Gesprächspositionen für Geseier..... Das hilft nicht wirklich weiter.

    Und die willst jetzt nicht wirklich mit deinen Schülern eine Diskussion anfangen, in der du aufforderst politisch korrekt zu begründen, warum die liebe Schokoladeneis als Vanilleeis essen?

    Bitte nicht falsch verstehen, menschenfeindliche Positionen haben m.E. an Schulen nicht verloren. Aber die Zuordnung "Träger Marke XY = menschenfeindlich" ist in meinen Augen Symbolpolitik und letztlich nicht tragfähig. Das Tragen von Symbolen der Nationalsozialisten ist auch verboten, sind deshalb deren Ideologie oder Ideen auch verschwunden?

    Zitat

    Eine Wiederöffnung von Kitas, Kindergärten und Grundschulen sei für die Kinder ohne Kleinstgruppenbildung, Abstandswahrung und Maskentragen möglich. Entscheidender als die Gruppengröße sei die Frage „der nachhaltigen Konstanz der jeweiligen Gruppe und Vermeidung von Durchmischungen“.


    Was ist mit den Lehrern?

    Seit wann besteht Schule nur aus Schülern?

    Die Tatsache, dass die Landesregierung es bewußt offen lässt zeigt schon, dass sie sich nicht aus dem Fenster lehnt oder gelehnt hat, zu definieren, was im privaten Umfeld erlaubt ist. Eine gängige Methode, um eine Klage gegen die Verordnung im Vorfeld zu unterbinden und lediglich die richterliche Kontrolle von Maßnahmen NACH ihrer Durchführung prüfbar zu machen - darauf verzichten nämlich die meisten, allein schon aus Kostengründen.

    Ist das nicht Mißbrauch? Ich meine, wenn ich ein berechtigtes Anliegen vertreten möchte und diejenigen, die das nicht wollen, ebendieses durch eine derartige Vorgehensweise unterbinden können, heißt das doch, dass Grundrechte in beliebiger Art und Weise unterlaufen werden können.

    Hinterher festzustellen bzw. feststellen zu lassen, daß das nicht rechtens war ist nett, nützt aber m.E. nichts mehr, das Ziel, nämlich die berechtigte Vetretung eines Anliegens, wurde verhindert.

    Wo sind da jetzt die...

    Abwehrrechte gegenüber dem Staat...

    ...die auch diese Bezeichnung verdienen? Eine wirksame Abwehr in diesem Zusammenhang muss doch sein, die Übergriffe das Staates zu verhindern und gar nicht erst zuzulassen und hinterher zu sagen: "Ups".

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