Beiträge von McGonagall

    Ich denke, du solltest in jedem Fall die Schulform studieren, in der du dich gefühlsmäßig am wohlsten fühlst. Dann erst kommt die Frage nach den Fächern, die hängt nämlich von der Schulform ab. Alternativ, wenn du auf bestimmte Fächer fixiert bist, schränkt das die Schulform ja schon so ein, dass die Möglichkeit da begrenzt ist.

    Du sagst, du bist Bufdi. Wo genau? Vielleicht empfiehlt sich sonst ein Praktikum an entsprechenden möglichen Schulen?

    Weil IServ aus Braunschweig kommt und Schulmanager aus München und beide irgendwann mal mit einem lokalen Vertrieb begonnen haben.

    Preise und Funktionalität unterscheiden sich im Detail, aber nach meiner Einschätzung nicht grundsätzlich, wie das bei großen Wettbewerbern im gleichen Markt halt so üblich ist. Und im Zweifelsfall würde ich immer das System nehmen, das ich leichter integrieren kann, weil ich in meiner Nachbarschaft schnell Hilfe kriege und das KuK von benachbarten Schulen schon kennen.

    Klingt logisch. Deshalb meine Vorbehalte gegen Schulmanager online und die Frage nach den Erfahrungen dazu. Mit IServ haben sowohl ich als auch mein Konrektor in der Vergangenheit gearbeitet, administriert, Erfahrungen gesammelt. Allein die Zweifel, ob wir in ein totes Tier investieren, hält mich ab…

    Wo seid ihr Schleswig-Holsteiner, die vor ähnlichen Fragen stehen??? Wenn man euch braucht….

    Wenn ich auf dem Deich stehe und in den Wind schaue (oder in den Sonnenuntergang, aber der Wind ist häufiger), nur beobachtet von den Wellen, den Schafen und den Möwen, dann finde ich die dünne Besiedelung prima.

    Wenn ich schulische Fragen habe, finde ich es schade, dass hier nur so wenige Lehrkräfte aus SH unterwegs sind 😐

    Hier ist die Seite für den Quereinstieg an Gymnasien:

    https://www.lehrer-werden.bayern/quereinstieg-u…ahmen/gymnasium Zitat:

    "Im Gymnasialbereich besteht derzeit in den Fächern Biologie, Chemie, Deutsch, Ethik, Geschichte, Griechisch, Informatik, Kunst, Latein, Mathematik, Musik, Physik, Politik und Gesellschaft, Sport sowie Wirtschaft und Recht ein Mangel an regulär ausgebildeten Bewerberinnen und Bewerbern. Daher werden zur Sicherung des Lehrkräftenachwuchses Sondermaßnahmen („Quereinstieg“) zum Erwerb der gymnasialen Lehrbefähigung in diesen Fächern durchgeführt."

    Immerhin! Es gibt einsame, vereinzelte Fächer, bei denen es ausreichend Lehrkräfte mit Fakultas gibt. Toll!!

    Schulmanager ist vor allem im Süden verbreitet, in SH gibt es gerade mal eine hand voll Schulen, die ihn nutzen, bei IServ ist es genau anders rum.

    Wie kommst du auf die Idee, dass ihr IServ bald möglicherweise nicht mehr nutzen könnt?

    Ja, aber warum ist es nur im Süden verbreitet? Mein Konrektor hat die Anregung von einem Kollegen bekommen, hat sich informiert und findet das interessant. Deshalb frage ich mich: wenn es gut ist, wieso ist es nur im Süden verbreitet?

    Das Land SH versucht, Itslearning zu implementieren. Die Plattform ist kostenlos, allerdings noch nicht so ausgereift. IServ wäre die bessere Wahl. Es gibt allerdings Gerüchte, dass Itslearning in naher Zukunft verpflichtend wird. Dann hätten wir viel Geld in IServ gesteckt. Die jährlichen Gebühren wären ja ok, aber die Grundinstallation, Servereinrichtung wäre ja für nur 1-2 Jahre zu teuer.

    Palim sagte ja oben, dass IServ auch ohne eigenen Server geht - ich glaube, bei der Version gibt es einen Haken, aber das nehme ich noch mal mit.

    Hat jemand Erfahrung mit Schulmanager online?

    Wir wollten eigentlich IServ installieren, sind aber aktuell nicht sicher, ob das Land da die nächsten Jahre noch mitgeht und das duldet oder ob zeitnah Ende damit ist. In letzterem Fall hätten wir dann hohe Kosten für de Server gehabt, die sich nicht rentieren. Deshalb suchen wir nach Alternativen.

    Welche Erfahrung habt ihr mit Schulmanager online? Wofür nutzt ihr es, also welche Module, welche Module sind nicht brauchbar, wie ist der Service, wie intuitiv ist die Nutzung usw…?

    Was wir brauchen: Stundenplan stecken, online veröffentlichen, Vertretungsplan veröffentlichen, Elternkommunikation, Dateiablage mit gemeinsamem Zugriff möglichst von selbst definierten Gruppen ( Also Anlage von eigenen Klassengruppen mit Dateiablage innerhalb der Klasse) - für den Anfang. Wir sind eine kleine Schule….

    @McGonnagall, was bedeutet denn, konsequent bleiben ohne Strafen und wie lernen unruhige Kinder, ruhiger zu sein?

    So viel Zeit ist nicht mehr bis Oktober, wir haben jetzt erstmal 6 Wochen sommerferien ab übernächster Woche.

    Konsequent bleiben bedeutet für mich: wenn ich Ruhe in bestimmten Situationen möchte oder z.B. möchte, dass die Kinder sich melden, statt reinzurufen, weise ich nicht nur immer auf diese Regel hin, ich ignoriere auch konsequent alle Zwischenrufe und lobe die, die sich melden. Strafen machen keinen Sinn bei Kindern, die eben nicht leise sein können bzw. vielleicht nicht wollen. Dann empfiehlt es sich zu fragen: warum wollen sie nicht?

    Und ich empfehle dir, deine Ansprüche runterzuschrauben. Kinder heute lernen nicht innerhalb weniger Wochen ruhig zu sein. Einige benötigen Jahre, einige lernen es nie. Wenn du eine Klasse hast, in der es sehr unruhig ist, kannst du mit vielen Übungen mehr Ruhe reinbringen und mit konsequentem Einfordern und Klaren Regeln und Ritualen Vieles verbessern, aber du brauchst trotzdem Zeit, solltest nicht zu viel auf einmal erwarten und deine Prüfung am Ende deiner Lerngruppe anpassen.

    Außerdem teile ich die Auffassung, dass Kinder die Situation anders wahrnehmen. Vielen ist es egal, ob du redest oder nicht, ob sie dich verstehen oder nicht, was um sie herum passiert - sie verstehen nicht, weshalb du Ruhe möchtest, weil ihre Bedürfnisse anders sind. Frag dich, warum du Ruhe möchtest? Du hast natürlich ein bestimmtes Ziel im Kopf, das du in deiner Stunde verfolgst. Ist den Kinder das klar? Warum sollten sie das auch wollen? Vielleicht hilft hier noch mehr Transparenz, was das Ziel der Stunde angeht?

    Wir machen hin und wieder ein Geräuschespiel: Alle legen den Kopf auf den Tisch und schließen die Augen. Ein Kind darf in der Klasse umherschleichen und drei Geräusche machen (z.B. Schulranzen auf und zu, Kreide an der Tafel/Strich mit Stift etc), anschließend dürfen die Kinder sich melden und raten, was sie gehört haben. Das Glockenspiel habe ich früher oft gespielt, ist eine gute Erinnerung. „Minute schätzen“ finden die Kleinen oft auch spannend: Jeder macht die Augen zu, wenn eine Minute rum ist, meldet man sich. Wer ist am nächsten dran? Der Trick ist auch hier, so leise zu sein, dass man die Uhr hört…

    Aktuell können in vielen Bundesländern Menschen im Schuldienst Lehren, die nicht über die entsprechende Ausbildung verfügen - aufgrund des Personalmangels. Da man in SH aktuell viele Lehrerstunden gekürzt hat im Primarbereich, sind wesentlich mehr ausgebildete Lehrkräfte aktuell auf dem Markt - die dann bevorzugt eingestellt werden. (Auf diese Weise sinkt auch der Fachkräftemangel - toll, oder?) Erst wenn keine ausgebildeten LK mehr zu haben sind, können Schulen Studenten, fachfremde Kräfte, Erzieher u.a. einstellen. Sollte es irgendwann mehr fertige Lehrkräfte als Stellen geben, werden die Länder sicher schnell wieder entscheiden, dass Lehrkräfte ohne das 2. Staatsexamen keinen Vertrag bekommen. Insofern ist es vielleicht aktuell möglich, aber trotzdem etwas kurzsichtig, sich auf Einstellungsmöglichkeiten ohne 2. Staatsexamen zu verlassen. Ganz abgesehen davon wirst du sicher irgendwann bereuen, mit niedrigerer Gehaltsklasse einverstanden gewesen zu sein.

    Und: Bis Oktober ist noch viel Zeit, da kann man noch viel üben.

    Wenn die Kinder es einfach nicht KÖNNEN, nützen außerdem auch „Strafen“ nichts; was sollte das bewirken? Durch welche Strafen kann ein unruhiges Kind lernen, ruhig zu sein?

    Ich denke auch, du musst konsequent bleiben und nur ganz minikleine Ziele verfolgen. Geduldig mit dir und der Klasse. Deine Prüfungsstunde musst du eben dementsprechend an die Lernvoraussetzungen anpassen.

    Abgesehen davon werden die Kinder in der Prüfungssituation sicher mucksmäuschenstill sein und alles, was du zur Beschreibung der Lerngruppe angebracht hast, wird gar nicht sichtbar sein 😉.

    Papierhülse/Hülsenring.

    Je nachdem wie klein diese Zettel sind, die du da einrollen willst, würde ich persönlich ganz pragmatisch Strohhalme kaufen und die in kleine Stücke schneiden. Dürfte ansonsten schwierig werden kleine Mengen von so etwas fertig zu kaufen. Ich nehme mal an, dass du nicht unbedingt 10000 Stück brauchst. ;)

    Das ist eine sehr coole Idee. Ich brauche nur so 40 Stück davon. Jetzt habe ich aber vor 15 Minuten etwa Gummiringe bestellt - waren auch nur ein paar Euro. Davon kann ich noch viele Klassen mit guten Wünschen verabschieden 😀. Aber das nächste Mal würde ich Strohhalme kaufen…

    Ha, „Papiermanschette“ war eindeutig das Wort, das mir gefehlt hat, genau diese Lose habe ich gemeint, nur dass ich nicht die Lose, sondern nur die Manschette wollte. Aber das hilft! Zahnspangengummis sind aber auch eine gute Idee. Jetzt frage ich mich, was man besser um kleine Papierröllchen bekommt - die „Papiermanschetten“ oder die Gummis…

    Serviettenringe sind eindeutig zu groß. Danke für eure schnelle Hilfe!!

    Wenn man Lose kauft z.B. bei Tombolas, dann sind da immer so mini kleine Pappringe drum. Kann man sowas auch einzeln kaufen, minimal größer, um kleine Textrollen selbst aufzurollen und da reinzuschieben? Wisst ihr, wie das heißt? Wisst ihr überhaupt, was ich meine? 😀

    Ich kann immer nicht ganz nachvollziehen, warum es so ein Problem ist, wenn jemand in TZ arbeiten möchte. Ich persönlich arbeite immer lieber mit mehreren Köpfen, die dann gern in TZ arbeiten wollen und im Stundenplan auch flexibler zu bauen sind, als mit wenigen Vollzeitkräften, bei denen dann bei Krankheit auch gleich super viele Stunden ausfallen.

    Bei einer Funktionsstelle ist aber tatsächlich die Frage der Präsenz nicht unwichtig. Langfristig zumindest. Damit muss ja auch nicht Vollzeit gemeint sein, aber gar nicht anwesend zu sein und gar nicht ansprechbar ist auch keine gute Option. Vielleicht könnte man dann lieber deine Ermäßigungsstunden für die Zeit einer sinnvollen Elternzeit (bis du einen Krippenplatz hast und wieder präsent in Schule sein kannst/möchtest) auf andere LK vertretungsweise übertragen? Das würde für alle Beteiligten (SL, dich, LK) Druck aus der Sache rausnehmen… Ich spreche da aus Erfahrung…

    Wenn ich das richtig verstehe, möchte die TE in der Elternzeit in TZ nur die Ermäßigungsstunden zu ihrer Funktionsstelle arbeiten, und diese eben im Homeoffice. Also will sie nicht anwesend sein in der Schule.

    In SH würde das so nicht funktionieren, da das geringste TZ - Deputat für SL und KR bei 8,5 Stunden liegt und außerdem aber immer mindestens 4 Stunden unterrichtet werden müssen.

    Aber andere Länder, andere Sitten - und vielleicht habe ich es ja auch nur falsch verstanden.

    Mache ich häufig.

    Man denkt an das, was man eigentlich sagen möchte ( Sie blöder %€§&/@, könnten Sie vielleicht bitte Ihrem Sohn zuliebe hier mitarbeiten, damit wir den noch retten können, auch wenn Sie hoffnungslos verloren sind und niemals nie Kinder hätten bekommen dürfen!!), aber aus Professionalität olgt man seine Gedanken und sagt freundliche Dinge (Ich verstehe Ihre Unzufriedenheit, und ich schlage vor, dass wir uns alle an einen Tisch setzen und schauen, welche Möglichkeiten wir gemeinsam für Fritz-Werner auf den Weg bringen können!), die unserem erzieherischen und pädagogischen Auftrag entsprechen.

    Etymologisch entstammt das Wort aus der Sprache der Primaten, die erstmalig die geräuschvolle Handlung „Ich hau dir einen Stein auf den Kopf“ durch „olg“ ersetzt haben, was lautmalerisch das Vorgehen des Kehlkopfes bei der emotionalen Verarbeitung bei der zivilisierten Übersetzung der Aktion verdeutlicht.

    Ich habe gerade vergessen, was ein Bülp ist - wer erinnert sich?

    Den einen goldenen Weg gibt es nicht, da muss man immer wieder auch Umwege oder neue Routen finden oder den Kindern verschiedene Wege eröffnen

    Ja, denke ich auch, deshalb gibt es eben so viele unterschiedliche Konzepte und Wege, weil findige Pädagogen ausprobieren und eine eigene Möglichkeit finden, bestimmten Kindern individuell auf den Weg zu bringen. Die meisten Materialien entstehen doch aus der Praxis heraus.

    Ich nutze die Kieler Lautgebärden. Und es gibt Kinder, die das nicht brauchen, aber trotzdem Spaß daran haben, und es gibt Kinder, denen es wirklich hilft, so ist mein Gefühl. Ich nenne es Geheimsprache“, und es gibt manchmal Kinder, die sich damit stumm in Arbeitsphasen in der Klasse verständigen 😅.

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