Es leben die Akürzungen!!!! 😃
Beiträge von McGonagall
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Immer mal wieder so, wie es passt. Bei der Einführung haben wir sie in Partnerarbeit gelesen und als Hausaufgabe zu Hause, und wir schreiben fast jede Woche ein Lernwörterdiktat, da wähle ich eben auch immer mal gezielt Wörter von der Liste bzw. Die Kinder haben auch schon selbst entschieden, welche Wörter von der Liste sie gerade üben wollen. Eine Kollegin sortiert immer eine Anzahl davon in ein Marmeladenglas, da wird dann mehrmals die Woche für einige Minuten als „Dosendiktat“ geübt und dann abgetestet.
In freien Texten habe ich die Kinder schon in ihren Texten unterstreichen lassen, welche Wörter aus der Liste sie benutzt haben. Oder wir haben Wörter ausgesucht und jeder sollte damit Sätze schreiben. Die Wörter hängen auch in der Klasse aus. Es gibt 1000 Ideen dazu 🙂.
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Das ist eine spannende Ideensammlung und Gedankensammlung, danke dafür! Es ist schon ganz viel gesagt worden, und ich vermute, da jedes Kind anders ist und anders denkt, wird jeder individuell unterschiedlich auf die Ansätze reagieren. Es gibt die, die egal wie über jede Methode lernen, und am anderen Ende die, bei denen man individuell lange suchen muss, um etwas zu finden, was das Lesen und Schreiben/Rechtschreiben voran bringt.
Ich würde an Material für ganz schwache Schülerinnen und Schüler zum Lesenlernen noch die Silbenlok, Klick und Intraact Plus in den Raum werden und da würd mich interessieren, ob jemand Erfahrungen dazu gemacht hat…?
Ich habe übrigens auch in den letzten Jahrgängen immer auch die „100 wichtigsten Wörter“ mit eingebaut, habe die regelrecht auswendig lernen lassen, sowohl lesetechnisch (z.B. Blitzlesen) als auch rechtschreibmäßig. Das ist dann eine statistische Überlegung, die den Fehlerquotienten senkt und dann den Blick frei macht für andere Fehlerschwerpunkte… nutzt das auch wer?
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Jetzt ginge nur noch Schulrat. .... Nie im Leben.

Oder größere Schule… beides wollte ich nicht…
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Das habe ich auch gesagt, als ich Konrektor wurde. 6 Jahre später war es wieder soweit.

Das ging mir auch so 😅. Aber jetzt bin ich wirklich durch 😇😂
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Nee, mit 26 Kindern gleichzeitig würde ich auch nicht kneten… Aber heutzutage machen ja selten alle in einem Klassenraum das Gleiche…
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Schulung der Feinmotorik, der visuellen Wahrnehmung, der Konzentration;
Karteikarten bilden Formen ab, die die Kinder mit Biegeplüsch oder Knete nachformen sollen. Kann man selbst machen oder im Netz finden.
Direkt am Anfang eine gute Sache.
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Herzlichen Glückwunsch 🎉🎈🍾 !
Möge es sich für dich als die richtige Entscheidung herausstellen - du klingst noch nicht ganz überzeugt, was mich wundert, weil es ja, wenn man ehrlich ist, nicht „einfach so“ passiert, sondern man muss das Prozedere ja doch aktiv durchlaufen (und es durchläuft sich nicht auf einer Pobacke - da benötigt es schon den ganzen A** in der Hose 😉). Aber es gibt immer Gründe, warum man „auf einmal“ da steht, wo man ist - das sollte bestimmt so sein 🙂
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Verständnisfrage: Sind denn befristete Verträge nicht sowieso nur bis zum Schuljahresende? Oder soll für die wenigen Wochen da jetzt spontan abgeordnet werden? ?
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Vielleicht auch Bügelperlen?
Und knetkartei oder biegeplüschkartei
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Muss dringend aufgeräumt werden
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Ich habe keine Angst, nur ist mir meine Freizeit ebenso wichtig, weshalb ich keine zusätzlichen 30h mit Unterrichts vor- und Nachbereitung verbringen möchte.
Du wirst um Unterrichts -Vor- und Nachbereitung nicht drum herum kommen; im Förderschulbereich bereitest du eben Material für einzelne Kinder vor, im Regelschulbereich für größere Gruppen. Der Unterschied vom Arbeitsumfang ist vermutlich nicht so riesig. Im Förderschulbereich hast du außerdem noch Testungen und Auswertungen, Das ist wahrscheinlich zeitlich vergleichbar mit der Korrektur von Klassenarbeiten. Beratungsgespräche sind umfangreicher als Elterngespräche - auch keine Zeitersparnis.
In SH sind Förderschullehrkräfte höher besoldet als Grundschullehrkräfte, und das nicht, weil das ein Versehen war. Und wer als Landesbeamter (bei uns 42 Stunden die Woche) arbeitet, tut dies als FöZ -LK auch ganz sicher nicht weniger als als GS - LK.
Ich habe großen Respekt vor den spezialisierten Kenntnissen einer FöZ-LK, hatte zeitweilig überlegt umzuschulen. Im Austausch mit FÖZ-Kolleginnen erzählten mir diese, dass sie es als total unbefriedigend empfinden, immer nur mal kurz 1-2 Stunden pro Woche mit einem Kind zu arbeiten, außerdem an 3 Schulen und 2 Kitas tätig zu sein und immer nur auf der Walz zu sein…
Da hab ich mich gegen Sonderschulpädagogik-Umschulung entschieden…
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Aaaach, ich wäre da bestimmt gerne hingegangen. Hört sich so nach lost place, Ruhe und lieben Kindern an....
Google mal nach „Gewalt Kinder Heide“ - und dann überleg nochmal, ob du da hin willst… ein Lost Place ist das tatsächlich…

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An therapeutische Settings hatte ich auch gerade gedacht. Sonderpädagogik ist natürlich schon ein Lehramtsstudium. In SH bedeutet das in der Praxis häufig Kleingruppenarbeit oder Einzelarbeit, aber im Referendariat immer auch Ausbildung als Lehrkraft im Team mit der ganzen Klasse und auch so immer mal Vertretung in ganzen Klassen. Das heißt man muss in jedem Fall immer wieder damit rechnen, vor der ganzen Klasse zu stehen, und man muss im Ref beweisen, dass man das kann.
Darüber hinaus sind Sonderpädagogen in der Regelschule beratend tätig. Teilweise bereiten sie Material vor. Ich frage mich gerade, wie man das machen will, wenn man nicht grundsätzlich weiß, wie ein inklusive Setting in der Regelschule funktioniert?
Abgesehen davon ist es ja auch theoretisch in keinem Bundesland sicher, dass es nicht vielleicht in ein paar Jahren wieder dazu kommt, dass an Förderschulen in eigenen Klassen differenziert beschult wird?
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Ich habe vor diversen Jahren Untis an meiner damaligen Schule gestartet. Die Schulung wäre weit entfernt und recht teuer gewesen - ich habe es mir dann erspart und habe mich selbst durchgewurschtelt, unterstützt von einem erfahrenen Kollegen einer Nachbarschule, der auf meine Fragen individuell eingehen konnte. Wohlgemerkt: Ich bin nun keine Leuchte im IT Bereich, und Untis finde ich recht kompliziert, aber ich habe das schon irgendwie hinbekommen dann, die Neugierde und der Ehrgeiz hatten dann die Oberhand 😉.
Für die Untis - Lightversion als Desktopvariante, die das Land gerade kostenfrei sponsert, hat sich unser Konrektor gerade die Fortbildung angetan. Abgesehen davon, dass er das Gefühl hat, die Preise für das Produkt werden heimlich gehandelt und dürfen nicht öffentlich benannt werden, war die Fortbildung wohl ok, aber auch nicht bahnbrechend. Die wird ja aber auch vom Land bezahlt.
Zu Webuntis Fortbildungen kann ich nichts sagen, wenn bei uns Untis läuft, können wir uns über Webuntis Gedanken machen. Nach meinen Erfahrungen nach Untis würde ich persönlich erst selbst ausprobieren wollen.
Ansonsten bin ich aber bei allen anderen: wenn du da den Admin machen sollst, solltest du dir die Fortbildung finanzieren lassen. Wenn kein Geld in die Hand genommen werden kann und du dich nicht selbst durchwurschteln magst, gibt es eben kein Webuntis.
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Klassisch:
Logico, LÜK, Klammerkarten
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Mein Problem ist, dass meine Mehrarbeit von Jahr zu Jahr zunimmt. Mir wird jedes Schuljahr eine neue, regelmäßig zu erledigende Aufgabe zugeschoben. Und weil ich ja schließlich mehr Geld bekomme, habe ich gefälligst auch nicht zu meckern. Das geht jetzt seit Jahren so - und in meinen Augen haben wir den unzumutbaren Bereich verlassen und bewegen uns jetzt in absurden Sphären.anderes Bundesland, keine rechtlichen Hinweise, nur meine Erfahrung:
Ich weiß genau was du meinst und ich habe genau das jahrelang mitgemacht und mir die gleichen Argumente anhören müssen. Zunehmende Aufgaben, gefühlt von Jahr zu Jahr mehr, seit Corona noch einen obendrauf, und die SL hat immer gemeint, dass die zusätzliche Mehrarbeit (die bei weitem die Entlastungsstunden überstieg!!) damit abgegolten wäre, dass ich ja eine höhere Besoldungsstufe hätte. Viel Arbeit, die meist im Hintergrund lief, so dass (nennt mich eitel, aber ja, es hat mich geärgert!) den Ruhm dafür andere (die SL) abgegriffen haben. Ich hatte zwei Wochen Sommerferien, aber mit Dienstlaptop und Stundenplanung, eine Woche jeweils in den übrigen Ferien, außerdem in 80% Teilzeit etwa 45 Stunden Wochenarbeitszeit. Ich habe teilweise Buch darüber geführt, da ich immer gedacht habe, ich mache etwas falsch.
Ich habe die Situation nicht ändern können. SL und ich hatten völlig unterschiedliche Vorstellungen von meiner Rolle und von meinen Aufgaben bzw. von der Vorstellung, unter welchen Umständen höhere Besoldung erfolgt.
Meine Lösung: ich habe mich wegbeworben.
Aktuell bin ich mit meiner neuen Aufgabe ganz glücklich und lerne gerade, dass es auch anders geht.
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