Noch ergänzend: Beim ersten Mal sind 12 Stunden natürlich sehr schwierig und es ist unwahrscheinlich, dass sie perfekt sind. Aber der Übungseffekt ist enorm, und ein paar Monate später blickt man oft zurück und denkt - "wow, ich bin wirklich viel schneller geworden bei der Vorbereitung".
Beiträge von MSBayern
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Das klingt wie klassische Angst vor der Angst. Da kann es passieren, dass man sich in Gedankenspiralen hineinbegibt, bis einem selbst irgendwann selbst relativ abwegige Entscheidungen ("läuft bisher alles super, aber zur Sicherheit wechsle ich nun doch lieber mein Studienfach") völlig logisch erscheinen. Wie du schreibst, gibt es den Weg ans SBBZ auch, wenn du erstmal den Weg weitergehst, den du geplant hattest. Daher spricht von außen erstmal sehr viel dafür, nicht anders abzubiegen.
Mein Tipps wären: Ganz viel Durchatmen (auch zwischendurch immer wieder). Dann mit Leuten darüber sprechen, die dich und idealerweise auch deine bisherigen Studien- und Praktikumsleistungen kennen. Erstmal nicht wechseln. Wenn du in ein paar Wochen immer noch die gleichen Gedanken hast, dann würde ich versuchen, wenn es sich irgendwie einrichten lässt, an einer Schule ein etwas längeres Praktikum zu machen, bei dem du dich am Ende mal an den ca. 12 Stunden versuchen kannst, um einen Abgleich Angst vs. Realität zu machen.
Ich wünsche dir viel Erfolg!
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Ein Abraten: Ich habe zwei sehr bequeme und leichte Osprey-Rucksäcke. Die Marke ist aber vor ein paar Jahren verkauft worden, und seitdem häufen sich die Qualitätsbeschwerden (Nähte, die sich lösen etc.).
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Kiggie war schneller

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Das wird Dir leider keiner 100%ig garantieren können. Sondermaßnahmen können von Halbjahr zu Halbjahr gestrichen werden. Wenn Du absolute Sicherheit haben möchtest und Mittelschule für Dich keine Option wäre, würde ich Dir Option A empfehlen.
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Wenn die Prognosen des Kultusministeriums stimmen, kämen beide Optionen in Frage: https://www.km.bayern.de/ministerium/st…chung/prognosen
Wenn Du großes Pech hättest und ausgerechnet die Kombi Deutsch/ Politik beim Quereinstieg Gymnasium nicht mehr im Angebot wäre - bei den Mittelschulen wird sicher noch Bedarf sein. Evtl. wäre das für Dich ja auch eine Option/ ein Backup.
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Etwas speziell, falls sie so etwas mag: https://www.wildniswandern.de/jugend/jugendc…ldnis-camp.html
Der Anbieter ist prima, habe dort selbst mehrere Touren und Seminare gemacht. Bekannte von mir waren mit ihren Kindern im Familiencamp und fanden es super. Der Link ist für eine Woche nur für Jugendliche (ohne Eltern).
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"Reading frustrates their smartphone sense of being everywhere at once. Suddenly, they are stuck on that page, anchored, moored, and many are glum about it. Being unconnected makes them anxious and even angry. “Books smell like old people,” I heard a student say in New Haven."
Ein netter Essay zu dem Thema, aber auch keine einfachen Lösungen - der Ball wird am Ende an die Lehrkräfte gespielt: https://www.newyorker.com/culture/cultur…of-teen-reading
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"etwas mehr Bücher" wurden früher vielleicht gelesen. Fragt sich aber, von welcher SuS-Klientel und wie man "früher" definiert
.Spannend, für die vergangenen 20 Jahre hast Du recht, zumindest gemäß dieser Statistik:
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Haben sich deine BK-SuS denn "früher" ernsthaft mit Literatur oder Zeitungsartikeln aus überregionalen Zeitungen auseinandergesetzt? Freiwillig? Also, die Anzahl meiner SuS, die das betraf, konnte und kann ich an einer Hand abzählen...
Daten legen nahe, dass SuS "früher" insgesamt etwas mehr Bücher gelesen haben, vielleicht oft mangels anderer Alternativen. Heute zieht das Lesen im Vergleich mit den zahlreichen anderen Unterhaltungsmöglichkeiten zu oft den Kürzeren. Klar war es früher auch oft eine Form von "Trashliteratur", die gelesen wurde, aber selbst die wirkt sich nachgewiesenermaßen positiv auf Lese- und Schreibkompetenz aus. Auch heute gibt es ein paar Literaturhypes (oft Fantasy), aber die Subgruppen, die das konsumieren, sind vermutlich ingesamt eher klein.
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Kenne die Inhalte von Daniel Jung nicht im Detail, aber Christian Spannagel von der Uni Heidelberg (den ich sehr schätze) hat schon auf seine Inhalte hingewiesen und sie haben einen Podcast zusammen gemacht. Keine Garantie für Qualität, klar, aber es würde mich wundern, wenn es es eine absolute Nullnummer wäre.
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Zum Beispiel indem er regelmäßig pünktlich überhaupt erst einmal in die Schule kommt.
Er möchte ins Handwerk. Stattdessen soll er bei euch "Täglich grüßt das Murmeltier" ohne Aussicht auf ein Ende spielen. Da würde ich auch nicht regelmäßig pünktlich mitmachen, finde es bemerkenswert, dass er überhaupt noch auftaucht. Er benötigt vermutlich Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche und ggf. eine Ausbildungsbegleitung und/ oder Assistenzkraft. Ganz viele Infos gibt es z. B. hier: https://www.autismus.de/fileadmin/WAS_…StandJuli23.pdf
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Na dieses Jahr gabs in Barkley ja keinen finisher 😅 kenne aber jemanden der vor einiger zeit dort gefinisht hat und es klang super spannend!
TorTour de Ruhr steht auch auf meiner Liste….hoffe jetzt nicht das du recht hast 😬Oh, Klasse, dass du da jemanden persönlich kennst! Für die TorTour schau mal hier, 2026 ist leider in der Tat die "Adieu Edition": https://www.tortourderuhr.de/#overview
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Barkley
Ein etwas realistischerer Traum wäre The Spine Race, aber bin auch dafür nicht fit genug. Landschaftlich sehr schön ist die West Highland Way Race. Mein Bruder ist ein großer Fan der TorTour de Ruhr, aber die findet anscheinend kommendes Jahr zum letzten Mal statt. -
Einen Mittelfingerknochen im Fuß findet der Amtsarzt vermutlich faszinierend
Im Ernst: Es geht bei der Untersuchung vor der Beamtung ja darum festzustellen, ob ein hohes Risiko besteht, dass du frühzeitig nicht mehr arbeitsfähig bist und dadurch den Staat viel Geld kostest ohne weiter Leistung erbringen zu können. Eine Arthrose eines Mittelfußknochens wirkt vermutlich auf die meisten Amtsärzte nicht besonders bedrohlich. Einlagen funktionieren bei dir, weitere mögliche Maßnahmen sind Physiotherapie oder, wenn es ganz schlimm werden sollte, eine Operation. Dass du dadurch dauerhaft ausfallen könntest, wirkt unwahrscheinlich. -
Über Agatha Christie heißt es, dass sie viele ihrer Entwürfe auf einfache Notizblöcke geschrieben habe, nicht auf hochwertigeres Papier, weil der geringe Wert sie hemmungsloser experimentieren ließ.
Nicht Schreibwerkzeug, aber Schreibart: Hemingway soll stehend an der Schreibmaschine geschrieben haben, wenn er sich zu klarem, kraftvollem Ausdruck zwingen wollte.
Douglas Adams nutzte einen Apple Computer. Das soll teils zu Verzögerungen beim Schreiben geführt haben, weil er sich davon ablenken ließ, mit der Software zu experimentieren.
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Ich finde, dass jemand, der seine Defizite so gut benennen kann, in jedem Fall eine Weile versuchen sollte, sie zu bearbeiten, statt vorschnell das Handtuch zu werfen. Du klingst reflektiert und kritikfähig, sympathische und hilfreiche Eigenschaften. Gaaanz schlecht kann deine PLP nicht gewesen sein, denn sie war ja noch ausreichend. Zudem: Mathe- und Physiklehrer werden händeringend gesucht, und ich persönlich wünsche mir etwas mehr Neurodivergenz in der Lehrerschaft.
P.S. Gegen Prokrastination gibt es allerlei Trainings, vielleicht könnte eins davon helfen?
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Ich hatte ein bisschen fieser gedacht: Truss hat Elisabeth den Rest gegeben, bei Franziskus war es J. D. Vance...
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