Kenne ich genauso. Es wurde sogar in der Lehrerkonferenz beschlossen, dass jede/r einen bestimmten Messenger installieren muss und sein Smartphone während es Unterrichts auf laut stellen muss und eingehende Nachrichten checken muss. Wie steht ihr dazu? Was sagen die Lehrratsmitglieder dazu?
Ich weiß nicht, wie konfrontativ du so etwas angehen willst, aber:
Bitte doch darum, dass dir ein Dienstgerät zur Verfügung gestellt wird, auf dem du die offensichtlich unheimlich wichtige dienstliche Software installieren sollst. Ansonsten bittest du um schriftliche Anweisung, dass du diese auf deinem Privatgerät zu installieren hast.
Mit der schriftlichen Weisung fragst du an höherer Stelle nach, wie du damit weiter zu verfahren hast.
Die weniger konfrontative Variante wäre: "Sorry, irgendwie hatte ich Probleme bei der Installation auf meinem Privathandy. Das hat nicht funktioniert." "Aber alle anderen haben das auch geschafft." "Bei meinem Handy funktioniert es halt nicht. Installation bricht ab." Und wenn dann Hilfe angeboten wird, verweist du darauf, dass du es mehrfach probiert hast und es nicht klappt. Du würdest es aber gerne mit einem Diensthandy noch einmal probieren.
PS: Ich nutze mein privates Gerät auch für dienstliche Zwecke (bspw. Untis), mache aber gleichzeitig klar, dass kein Anspruch besteht, dass darüber von mir geantwortet oder reagiert werden muss. Reaktionen von mir gibt es dann, wenn mein Dienst-IPad im Schul-WLAN hängt. Wenn das nicht der Fall ist, dann gelte ich erst einmal als nicht erreichbar (über schulische Kommunikationssysteme).