Beiträge von Paraibu

    wenn Ukraine sich nicht mehr wehren kann, dann ist der Krieg beendet

    So in etwa hat man sich das seinerzeit beim "Münchner Abkommen" auch gedacht.

    Wir lassen Russland die Krim, dann lässt es die Ukraine in Ruhe.

    Wir lassen Russland die Ukraine, dann läßt es das Baltikum in Ruhe.

    Wir lassen Russland das Baltikum, dann lässt es Polen in Ruhe.

    Wir lassen Russland Polen, dann lässt es uns in Ruhe.

    U.s.w.

    Putin erzählt nunmehr seit Jahrzehnten, dass er die Auflösung der Sowjetunion für einen Fehler hält. Man sollte ihn ernst nehmen. Eine Niederlage der Ukraine wird uns nicht in den Frieden, sondern in den 3. Weltkrieg führen.

    Nach meiner Wahrnehmung trifft das Gegenteil zu. Biden versucht zum Beispiel ständig, Israel und die Hamas "einzufangen", den Konflikt zu de-eskalieren. Und er steht klar für die Unterstützung der Ukraine. Putin verhandelt nur mit starken Gegenern, schwache werden beseitigt - insofern alles richtig.

    "Grün darf nur der Schulleiter ..." - made my day.

    An solchen Punkten merkt man, dass Privatschulen ein anderer Kosmos sind. Ich meine das überhaupt nicht negativ. Es hat etwas von heiler Welt.

    Warum findest Du es nicht sinnvoll, den Teil der Oberstufe, der noch nicht in die Abiturwertung einfließt, als Einführungsphase zu bezeichnen?

    Zumindest macht es keinen Sinn, solche nur regional gebräulichen Abkürzungen in einem Forum für den deutschen Sprachraum zu verwenden.

    Sofern man sich nicht sicher sein kann, dass sie wirklich jeder versteht, Abkürzungen m. M. n. weglassen. Alternativ bei der ersten Verwendung in einer Diskussion einmal erläutern, was gemeint ist ("LK=Lehrkraft").

    Abkürzungen sollen eine Erleichterung sein, kein Hindernis. Wenn extra ein Verzeichnis zum Nachschlagen angelegt werden muss, wird's absurd.

    Ich kriege bei TikTok gar nichts zu sehen.

    Kann man vermeiden, indem man so was einfach nicht installiert.

    (In den USA droht derzeit ein TikTok Verbot, zwar aus den falschen Motiven aber Gründe gäbe es durchaus.)

    Ich kann Deine Haltung 100% nachvollziehen.

    Aber eben dort findet ein relevanter Part der Sozialsierung statt.

    Viele Frauen schaffen das aber. Und zwar bei 100% mental load und care Arbeit.

    Eine ausgewogene Rollenverteilung setzt die Bereitschaft der Frauen voraus, den Männern zuzugestehen, dass sie sich gleichberechtigt um die Kinder kümmern dürfen (- von Anfang an, und auch wenn die Beziehung scheitert, im Scheidungsfall). In den meisten Bundesländern geht das angesichts fehlender qualifizierter Ganztags-Betreuungsangebote nur in Teilzeit. Das Ideal, das mehrheitlich in den Social Media vermittelt wird, steht dem Ideal der traditionellen Medien zu 100% entgegen. Was man bei TikTok zu sehen bekommt, ist ein rosafarbene Barbie-Ken Welt - frei von jeglicher Ironie.

    Soviel zum Thema Opferrolle, den "bösen" Mann erwähnst lediglich du. Aber in jedem Falle wäre auch das ein gesellschaftliches und durchaus änderbares Phänomen, Erziehung fällt nicht vom Himmel.

    Insgesamt widersprichst du dir selbst immer wieder und dein einziges Argument ist die angeblich eingeredete "Opferrolle". Aber vielleicht kommt ja noch was Überzeugendes, Stichhaltiges.

    Ich glaube, die Diskussion geht an der Realität vorbei. Junge Frauen sehen sich nicht in der Opferrolle. Sie haben aber mehrheitlich viel traditionellere Wertvorstellungen, als es dem medialen Ideal entspricht.

    Wenn man sich beliebten Inflencerinnen der Generation Z auf TikTok umhört, was sie so als "icks" bei Männern ansehen (- musste das Wort erstmal googeln), dann wird dort klar die Erwartungshaltung gespiegelt, dass das ideale Date ein gutaussehender erfolgreicher Versorger zu sein hat, der sich glücklich schätzen soll, der Frau durch seinen anspruchsvollen Vollzeitjob ein gemachtes Nest bieten zu dürfen.

    Wie sollen Männer denn nun bitte sein, um nicht wahlweise als A-Löcher oder Loser zu gelten? Jobmäßig voll engagiert und erfolgreich UND zugleich 50% bei "Carearbeit" und "Mental Load" engagiert geht ja wohl nicht.

    Die Bahn sollte dich in die Verhandlungen schicken 😃 Durch die steigende Attraktivität sollte es auch mehr Bewerber geben.

    Mag ja sein - aber die müssten - wie bereits oben erwähnt wurde, ja dennoch erstmal 3 Jahre lang ausgebildet werden. Auch werden die Ausbildungskapazitäten nicht nach Belieben kurzfristig skalierbar sein.

    Vom grundsätzlichen Problem, dass es in diesem Land einfach nicht mehr genügend junge Leute gibt, um alle freien Arbeitsplätze zu besetzen, abgesehen.

    Ich glaube, das, was du betreibst, nennt man Klitterung.

    Irgendwie scheinst du ein ganz besonderes Problem mit Demokraten und Schwarzen zu haben, wenn du dich diesem Thema so ausführlich hier widmest.

    Ich habe ein Problem damit, wenn Menschen wegen ihrer Hautfarbe oder ihres Geschlechts benachteiligt werden. Da einige Politiker der Demokraten eine Diskriminierung anhand dieser Kriterien explizit einfordern, habe ich "ein Problem" genau aus diesem Grund mit besagten Politikern, ja.

    Dass ich ein Problem mit Schwarzen hätte, ist eine Unterstellung, die ich mir verbitte.

    Hätte ich die US-amerikanische Staatsbürgerschaft, wäre der letzte Republikaner, den ich noch gewählt hätte, Ronald Reagan gewesen. Seither hat eine immer weitergehende Radikalisierung stattgefunden, die ich völlig irrrational finde und weder nachvollziehen noch gutheißen kann. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch mit den Demokraten massive Bauchschmerzen hätte. Ich halte sie definitiv für mitschuldig an der Spaltung der Gesellschaft. Ich würde sie derzeit aber dennoch wählen, um zu helfen, Trump zu verhindern.

    Es fängt schon mal damit an, dass man Afro-Amerikaner und Amerikaner mit asiatischen Wurzeln in einem Topf schmeißt, obwohl sie sich in fast allen Statistiken an entgegengesetzten Enden wieder finden. Asiaten in den USA sind weit überdurchschnittlich gebildet und verdienen sehr gut.

    Ich habe genauer nachgeschaut und muss zugeben, dass ich mich bezüglich der Asiaten geirrt habe. Diese wurde bis vor kurzem nicht etwa bevorzugt, sondern im Auswahlverfahren benachteiligt. Die ganze Absurdität des System fasst dieser Artikel in der SZ gut zusammen:

    Die "Asian-Americans" müssen beim Hochschulzugang besondere Hürden nehmen. Beim Zulassungstest für Harvard etwa brauchen sie 140 Ergebnispunkte mehr als weiße Studenten und sogar 450 mehr als schwarze.

    Asiaten gehörten im 19. und 20. Jahrhundert zu den meistdiskriminierten Minoritäten in den USA, ihnen steht eigentlich besondere Wiedergutmachung zu. Das und ihre guten Noten müssten sie in die Unis katapultieren. Dort aber fördert man lieber Schwarze oder Latinos oder Schwule und Lesben oder Behinderte oder andere - einst - Diskriminierte.

    Asiatischstämmige Amerikaner zogen gegen die Praxis vor Gericht und haben 2023 in der höchsten Instanz gewonnen - die sogenannte "Affirmative Action" - das gezielte Bevorzugen oder Benachteiligen anhand der Hautfarbe ist seither nicht mehr zulässig - s. Tagesschau.

    Es ist schon sehr befremdlich, dass ausgerechnet die Demokraten sich für ethnische Diskrimierung aussprechen, und die Republikaner unter Trump dagegen. Der Artikel in der SZ zeigt dabei sehr gut die argumentativen Verrenkungen zur Rechtfertigung dieses Systems auf.

    Auch wenn die Praxis letztlich nur einen kleinen Bruchteil der Amerikaner konkret betroffen hat, ist sie wohl einer der "Bausteine" der immer radikaleren gesellschaftlichen Spaltung in den USA.

    Kein Widerspruch.

    Nur noch einmal - es kann doch nicht die Lösung des Problems sein, am Ende des Bildungswegs nach den genannten Kriterien zu sortieren. Wenn mehr Gerechtigkeit das Ziel ist, muss bei den Chancen, nicht am Ergebnis angesetzt werden.

    Von den völlig absurden Konsequenzen im konkreten Fall nicht zu reden - wie dunkel genau muss die Haut sein, wie schmal die Augen, um als Afroamerikaner oder Asiate durchzugehen?

    Aha, aber Menschen, die sich keinen guten Anwalt leisten können, wie z. B. viele junge Afro-Amerikaner, sind total bevorteilt.

    Sie haben aber eine sehr "weiße" Sicht auf die Dinge.

    Wer es als Afro-Amerikaner oder ethnischer Asiate einen Bildungsweg bis vor die Tore einer Elite-Uni hinlegt, gehört persönlich wohl eher nicht per se zu den Benachteiligten. Davon mal abgesehen, dass auch zahlreiche "weiße" junge Leute unter prekären Verhältnissen aufwachsen. Ich sehe keinen Grund, an dieser Stelle Menschen aufgrund von Merkmalen wie Hautfarbe, Haarfarbe, Augenform oder Geschlecht zu bevorzugen oder zu benachteiligen.

    Wer Ungerechtigkeiten im Bildungswesen vermindern möchte, muß in der KiTa damit anfangen, und nicht ganz am Ende nach fragwürdigen Kriterien differenzieren.

    Hallo!

    Ich halte einen kurzen Grundschulweg bzw. zumindest einen gut täglich vom Kind alleine zu bewältigen Weg für sehr wichtig, wenn beide Eltern arbeiten. Weniger Stress für die Eltern ist besser für die Kinder. Für mich wären die beiden weiteren Schulen daher raus.

    Gerade unsere beidseitige Berufstätigkeit in Vollzeit war für uns (neben anderen) ein wichtiger Grund, keine wohnortnahe, sondern eine arbeitsplatznahe Grundschule zu wählen.

    Grundsätzlich ist gegen den Sozialindex nichts einzuwenden.

    Aber ich weiß nicht, ob man ihn wirklich veröffentlichen muss.

    Eltern, die ein Interesse haben, nach dem Index zu googeln, werden auch ohne einen veröffentlichten Index mit den Füßen abstimmen. Auf den präzisen Wert kommt es nicht an. Eine Abschätzung ist schon anhand der Lage der Schule möglich. Notfalls stellt man sich morgens kurz vor 08:00 mal für 5 Minuten vor den Eingang.

    Ja, es ist leider wirklich möglich, dass eine der ältesten Demokratien der Welt sich selber abschafft. Trump will die Dikatatur und die Abrechnung mit seinen Gegnern - diesbezüglich sollte man sich keinerlei Illusionen hingeben.

    Die Demokraten - genaugenommen, deren linker Flügel - sind an dieser Entwicklung nicht unschuldig. Sie haben über Jahrzehnte hinweg die Spaltung der Gesellschaft mit einer immer radikaleren Gender- und Minderheitenpolitik vorangetrieben. Beispielsweise wurden und werden weiße junge Männer beim Zugang zu begehrten Universitäten massiv benachteiligt. Das Instrument sind Quotenregelungen, die nicht den jeweiligen Anteilen der Gruppen unter den Bewerbern entsprechen.

    Bei Gerichtsprozessen wegen sexueller Belästigung müssen faktisch Männer ihre Unschuld beweisen, was in der Regel unmöglich ist. Der eigentlich auch für die USA verbindliche Rechtsgrundsatz "in dubio pro reo" gilt nicht mehr.

    Den Englisch Unterricht in der Grundschule könnte man streichen.

    Wir Privatschulen bedanken uns schonmal für dieses Förderprogramm :)

    Kommt drauf an. Spielerisches Einüben von ein paar Liedern ist IMHO sinnfrei - entweder ganz oder gar nicht. Wenn die Voraussetzungen stimmen, also Lehrkräfte auf Native Speaker Level oder nahezu Native Speaker Level, ausreichend Wochenstunden und vielleicht noch weitere Fächer wie Sport oder Musik, die immersiv auf Englisch unterrichtet werden, dann halte ich Englischuntericht in der Grundschule für enorm hilfreich. Je früher erworben, je besser die späteren Sprechfähigkeiten.

    Und das rechtzeitige Herbeirufen ärztlicher Hilfe ändert genau NICHTS an dem Urteil. Schließlich sind die beiden Kolleginnen dafür verurteilt worden, dass sie die Vorerkrankungen vorher nicht schriftlich abgefragt haben und nicht dafür das zu spät Hilfe gerufen wurde

    Wäre rechtzeitig ärztliche Hilfe herbeigerufen worden, wäre die Schülerin noch am Leben und es hätte keinen Prozess gegeben!

    Dass ich die Begründung des Urteils nicht nachvollziehen kann, hatte ich bereits weiter oben ausgeführt.

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