Beiträge von mutterfellbach

    Leider habe ich damals einen ähnlichen Fehler gemacht, damals gab es aber noch keine pauschale Beihilfe in BW. Nach ein paar sauteuren Jahren in der Freiwilligen wurde ich hier im Forum (!) aufmerksam auf eine Sonderöffnungsaktion mancher PKV, die diese verkauft haben als „eine barmherzige Chance für die Leute in der Freiwilligen“. Da habe ich mich sofort erkundigt beim PKV-Verband und bin jetzt seit ca. 5 Jahren in der PKV. (die 22€ für Behandlung durch Chefärztin habe ich immer bezahlt).

    Solltest du in der Freiwilligen Versicherung mal ins Krankenhaus gehen und keine Chefarztbehandlung und so weiter nutzen können, zahlt die Beihilfe dir etwas zurück, ich weiß aber nicht mehr, wie das Ganze heißt.


    Im Nachhinein also danke an die Person, die das damals hier gepostet hatte, ich spare dadurch einiges. Ich habe zwar einen hohen Zuschlag auf den Beitrag, aber wenigstens die gute Versorgung.

    Was die Mitrefis im Seminar verzapfen, vor allem die, die sich nicht so hart selbst reflektieren wie du, kannst du getrost ignorieren. Mir ging es im Ref wie dir, die Rückmeldungen waren gut (manchmal auch nur ok) und am Ende sind ein paar der Seminar“schwätzer“ tatsächlich durchgefallen. Das ist natürlich kein Automatismus und nichts, worüber man sich freut insgeheim, aber es hat mir doch gezeigt, dass ich mehr auf mich achten sollte.

    Ansonsten hilft wirklich, wie oben schon gesagt, einen Aufgleich finden und ans Ref-Ende zu denken. Danach wird es nie wieder so stresig und nervtötend

    Wäre es eine finanziell lohnende und körperlich machbare Möglichkeit dich aus dem Dienst zu entlassen und einen anderen Beruf zu ergreifen?

    Jemand, der dienstunfähig und somit schwer krank ist, wird hoffentlich nicht die Absicherung, die er*sie als Beamtin hat, aufgeben um in der freien Wirtschaft ggf. auf Grundsicherungsniveau abzusinken? Das erscheint mir nur sinnvoll, wenn die Krankheit ausschließlich auf den Arbeitsplatz Schule bezogen ist (laienhaft gedachtes Beispiel: PTBS wegen Gewalterfahrung, aber das ist wirklich nur eine grobe Idee von mir!). Eher wird man eine Teildienstfähigkeit oder eine „anderweitige Verwendung“ anstreben (und sich von seiner Gewerkschaft beraten lassen).

    Kolloquium gibt es in Baden-Württemberg auch (nach bereits 5 Jahren).

    Ich habe mal gegoogelt und KI verwies auf diese Seite hier. Du hast also heute die KI trainiert. ;)

    Genau dieses Faktum ist auch das einzige mir bekannte diesbezüglich, dass man ggf. die Staatsexamenskenntnisse erneut überprüfen lassen muss. Aber eben vor dem Ref oder wenn man ganz raus war aus dem Job

    BUNDESLAND: BW

    Liebe Kolleg*innen,

    ich habe gehört, dass man seine Fakultas in einem Fach verlieren kann, wenn man das Fach zehn(?) Jahre nicht unterrichtet. Wisst ihr etwas von dieser Regelung?

    Es geht um die große Fakultas, in der beide Staatsexamen gemacht sind, und die betreffende Person ist auf Lebenszeit verbeamtet. Es geht also nicht um die Frage „muss ich alle Fächer zeigen, wenn ich einen Beurteilungsbesuch habe oder eine Beförderung ansteht“ oder so.


    Falls ihr diesbezüglich eine Quelle oder Erfahrungen habt, würde ich mich freuen.

    Danke!

    es ist eine reine machtdemonstration. die täter wissen genau, dass ein „tritt in die eier“ wie hier vorgeschlagen höchstwahrscheinlich nicht erfolgen wird (solche reaktionen hat uns das patriarchat schön aberzogen) und genau deswegen machen sie es. (es wäre ausserdem höchst gefährlich, so eine situation als opfer weiter zu eskalieren)

    Ich musste an meine chinesische Freundin denken, die in D akademisch und beruflich wirklich sehr erfolgreich ist. Würde ihr Söhnchen (11 J., am Gymnasium) ihr eine KA vorlegen und sagen, „voll unfair, Nachschreibearbeit war viiiel schwerer“, würde sie sich totlachen und sagen, dass er dann halt wohl mehr lernen muss. Im Leben nicht würde sie sich deswegen mit der Lehrerin auseinandersetzen, sich eine Vergleichsarbeit anschauen und vorstellig werden. - Wohlgemerkt geht es hier ja um eine einzige KA bei kleinen Sus, die keinen Menschen interessiert in fünf Jahren, nicht um Lebenschancen oder gar Fehlverhalten der Lehrkraft, das man natürlich ansprechen müsste. - Ich kann die Kuk hier gut verstehen, die auf solche Anfragen allergisch reagieren

    Nicht unter Druck setzen lassen, auf medizinische Expert*innen hören. Meine SL weiss zb nicht, mit wie vielen Stunden ich im neuen Schuljahr weitermache und ich kann es auch nicht hellsehen, nicht mal die Amtsärztin kann das. Muss die SL damit umgehen.

    Populistisch finde ich die Forderungen nicht, aus Sicht der Beitragszahler*innen finde ich sie völlig gerechtfertigt. Wird natürlich trotzdem nichts, weil niemand seine eigenen Pfründe aufgeben will (viele Abgeordnete kommen aus dem verbeamteten Spektrum, arbeiten mit ebensolchen zusammen..).

    Leider wählen die Arbeiter*innen in D konsequent die Parteien, die exakt gar nichts für sie tun, sondern nur die Privilegien der eigenen „Kaste“ absichern. Schlimm (von den Afd-Fans unter der Arbeiterschaft muss ich gar nicht anfangen).

    Es ist insofern die Nachschrift anspruchsvoller, als ich im Unterricht die Sus auf eine bestimmte Standard- Klassenarbeit vorbereite (bestimmter Übersetzungstext, bestimmte Schreibaufgabe, Karikatur X). Diese Arbeit stelle ich zum Haupttermin und sie existiert naturgemäß nur einmal. Nachschriften müssen dann anders sein (anderer Text, andere Aufgabe, anderes Material, evtl. weniger passgenau), und darauf habe ich die Klasse nicht gezielt vorbereitet. Leistbar ist sie natürlich trotzdem.

    Ich befürchte, dass Vorgaben bezüglich der Faktorisierung als Willkür empfunden werden könnten. Ich stimme zu, dass es Unterschiede zwischen den einzelnen Fächern gibt. Wie viel Arbeit in den Unterricht investiert wird, hängt aber am Ende haupsächlich von der Motivation, Erfahrung und Kreativität der Lehrkraft ab, erst zweitrangig vom Fach.

    Da stimme ich dir nicht zu. Die Korrektur zB eines Deutschaufsatzes kostet eine Menge Zeit, völlig unabhängig von der Motivation, Erfahrung und Kreativität der Lehrkraft. Damit haben D-Lehrkräfte schonmal einen Sockel an Arbeitsstunden, den ich nie im Leben haben werde. Dass das anerkannt würde, fände ich nur fair und ist eine Frage der Wertschätzung.

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