Hallo Kleinmelle,
leider lässt sich deine Situation kurzfristig nicht ändern.
Ich kann dir nur vorschlagen den Lehrerrat an deiner Schule über die Mehrbelastung zu informieren, da dieser ein Auskunftsrecht gegenüber der Schulleitung hat bezüglich der Gesamtanzahl an Anrechnungsstunden an der Schule.
Zusammen mit eurem aktuellen Konzept/Beschluss über die Verteilung der Anrechnungsstunden könnte dieser/du dann schauen, ob es noch zusätzliche Anrechnungsstunden gibt, die verteilt werden könnte.
Du müsstest auf jeden Fall an einen Antrag an die Schulleitung für die nächste Lehrerkonferenz stellen, da über die Verteilung der Anrechnungsstunden auf Vorschlag der Schulleitung in dieser abgestimmt wird.
Das mögliche Konfliktpotential ist schon benannt worden, ich persönliche werfe noch in den Ring, dass die Anrechnungsstunden u.a. [...] für die ständige Wahrnehmung besonderer schulischer Aufgaben, zum Ausgleich besonderer unterrichtlicher Belastungen [...] verwendet werden sollten und deine Aufgabe vorrangig gegenüber den Korrekturentlastungen zu behandeln ist. 
Eine Alternative wäre natürlich auch, dass deine Pflichtstunden-Bandbreite reduziert (s. §3) wird. Dafür müsste es aber auch einen Antrag in der Lehrerkonferenz geben. Damit kenne ich mich aber nicht weiter aus, da es bei uns an der Schule bisher nie dazu kam.
Ebenfalls könntest du der Schulleitung auch anbieten, dass sie gebrauch von den Vorgriffsstunden macht und dir diese in Form von "Erasmus-Stunden" gewährt. So erhöht sich dein wöchentliches Deputat, was dir für kommendes Schuljahr angerechnet wird.
Oder du hörst auf diese Aufgabe wahrzunehmen, weil es dich zu stark belastet. Leider muss oft erst laut um Hilfe gerufen werden, bis man gehört wird.